Mittwoch, 6. Dezember 2017

Zauberfrauen Treffen im Dezember


Das letzte Treffen in diesem Jahr. Nun erst jetzt fällt es mir auf. Wir hätten Resümee ziehen können, stattdessen schmiedeten wir Pläne für das kommende Jahr. Ein gutes Zeichen. Eine starke und so liebevoll achtsame Frauengruppe die sich in diesem Jahr mehr und mehr gefunden hat. Mitlerweile eher, wie  ein echter Hexenzirkel, wenn ihr versteht, wie ich das meine.
Am Freitag begrüßten wir uns, nicht wie Freundinnen, sondern wie Schwestern. Da wir ja alle immer miteinander verbunden sind, dank der Technik, kam vor ein paar Tagen die Bitte um eine Reinigung, von einer der Frauen, eine weitere schloss sich an und noch eine. 

Da entschieden wir, das könnten alle gebrauchen. So aßen wir, als alle da waren, gemütlich zu Abend und gestalteten am späten Freitagabend das Ritual, welches ich irgendwann einmal zusammengestellt hatte und was sehr gut zu der Situation zu passen schien.



Ein Wasser -Stein Ritual, in der mit einer bestimmten Atemtechnik all unsere Last in den Stein gegeben wird. 

(*Das Ritual werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch genauer auf meinem Youtube Kanal vorstellen*) Es eigent sich sehr gut für die Gruppenarbeit , ist aber auch für einzelne Personen gut durchfürbar)


Aber bevor die eigentliche Ritualhandlung begann, wurden alle Frauen im Ritualkreis begrüßt und eine jede segnete ihre Schwester mit dem Blut der Mutter Erde. So das alle Hexenschwestern, ihr Zeichen unverkennbar auf der Stirn trugen. Wie jedes Mal, wenn wir uns zusammen finden. Die Zauberfrauen begannen damit mit ihrer Arbeit, aus den Frauen wurden Hexen....


In diesem Moment viel die Last und der Stress von den Frauen, und die erste Reinigungsenergie zeigte sich mit einem schallenden Lachen, Tränen voller Lachen, die allen in wahren Sturzbächen über die Wangen rannen…warum…ich weiß eigentlich gar nicht mehr, nur das ich danach das Gefühl von Klarheit hatte. Lachen löst Blockarden, löst selbst schwarze Magie auf, Lachen ganz tief aus dem Herzen ist pure Magie! Wir prusteten und fühlten uns frei und entspannt.



Wir reinigten uns mit dem Rauch des Schamanischen SAL Harzes und gingen in eine kurze Meditation, danach suchte sich jede einen bestimmten Stein, in dem all das Negative der vergangenen Monate gebannt wurde.  

Atem ist Kraft...
Atem ist Leben... 
Wir atmen positive Energie ein,
Atmen negatives aus.....

Zum Dank ,wurde danach getrommelt und gechantet, es klappte wieder auf Anhieb und die Energie pulsierte im Raum. 
Wie ein Wirbel hob sie unseren Geist in die Welt der Götter und Spirits....Geist zu Geist....

Erst recht spät an diesem Abend kamen alle zu Ruhe. Im Ahnenhaus wurde es dunkel und ruhig. Wohlig warm kuschelte sich jede in ihre Bettdecke und auch ich freute mich auf den nächsten Tag. Wir hatten viel vor.....



Am nächsten Morgen machten wir uns auf, zu einem alten Kult und Kraftort. Denn wir Zauberfrauen sehen uns auch als Hüterinnen diese Orte. Einige der Frauen kannten ihn schon, da wir diesen Ort zu Samhain, vor zwei Jahren ,schon einmal besucht hatten. Wie schnell die Zeit vergeht! 



Wir opferten unsere mitgebrachten Dinge, eine jede hatte sich ihre Gedanken gemacht. Räucherten, sangen und rasselten. Ehrten die Ahnen. Kalt war es, aber wenigstens regnete es nicht. 


Als wir dann zufuß zu dem zweiten Platz an diesem Tag wanderten, wurde es im Wald, der wie ein Märchenwald schien, noch ein wenig kälter. Minus drei Grad zeigte mein Handy  und meinte ,jetzt wegen Kälte sich zurückziehen zu müssen. Nun gut...Handys haben wohl auch ein Recht auf eine eigene Meinung...

Wir bewunderten also die Uralten Eichen, die Eisenhaltige rote Quelle und die vielen großen Hünengräber. Was für ein Ort! 
Immer wieder, egal wie oft ich nun schon dort war, ist es beeindruckend, welche Aura dieser Platz hat! Und wir waren ganz alleine...aber dann doch nicht. Alle hatten das Gefühl das die Geister dieses Ortes ganz nahe waren und uns beobachteten....






Ehrung von Grüßmutter Stein...




Der zweite Ort war kleiner und lag mitten im Wald. Auch dort sagen wir, opferten und räucherten wir. Ehren die Göttin im Stein:









Dann wanderten wir wieder durch diesen verzauberten Wald zurück zu unseren Autos. Mit einem Tee wärmten wir uns kurz auf, bevor es wieder zum Hexenhof zurückging. In vorfreue auf ein Warmes Essen. Hexe sein heisst eben auch, raus aus dem eigenen Wohlfühlbereich und sich zu bewegen, Kraft und Heilung zu geben, diese alten Orte (wieder-) zu beleben. Denn wir erhalten ganz viel dafür zurück.



Es wurde schon dunkel, als wir auf dem Hexenhof ankamen. Es erwartete uns mein Mann mit einem wundervoll leckeren Essen. Wir alle wussten es sehr zu schätzen. Danach machten wir eine kleine Ruhepause. Eine jede musste erst einmal die Eindrücke und Energien verarbeiten.


Am frühen Abend dann, auch aufgrund des Wetters, kam das Reinungsritual, Part zwei dran. 


Es handelte sich um eine Reinigung mit Kräutertabak, eine innere Reinigungs Räucherung quasi. Da der Kräutertabak, wie der Name schon sagt, aus reinen Pflanzen und Heilkräutern besteht und keinerlei Tabak und auch keine Suchtstoffe enthält, ist dies eine der Urtümlichsten Arten der Reinigungs Zeremonie. 
 Schon die alten Germanischen Völker kannten diese Form im Ritual , vorallem in Heilzeremonien und Verteibungsritualen.



Durch eine Holunder Pfeife, die Chris dafür hergestellt hatte, zogen wir den Rauch der heiligen Pflanzen ein und reinigten uns.


Die Pfeife ging von Hand zu Hand und es lag etwas sehr Stimmungsvolles in der Luft…









Danach räucherten wir uns nochmals und begannen zusammen zu trommeln. Diese Energie spendeten wir an die Heilung von Mutter Erde.   
Danach kreiste noch einmal die Hollunder Pfeiffe und wir genossen diese heilige und sehr magische Atmosphäre im Raum.

Am späten Abend, wurden dann alle ziemlich müde, aber es war eine gute und zufriedene Müdigkeit. Der Tag war voll mit Eindrücken und Energien, mit Geistern und Magie. Wir hatten ganze arbeit geleistet und fühlten und erschöpft aber sehr gut.


Am Sonntag wurde beim Frühstück über das erlebte geredet und gefachsimpelt, dann natürlich wieder im Hofladen eingekauft und nach unseren Abschiedsritual, machten sich alle auf den Weg nach Hause. 

Traurig und gleichsam Dankbar flogen meine Gedanken mit meinen Zauberschwestern nach Hause….
 Schön dass es euch gibt und schön dass ich für euch eine magische Insel sein kann!