Dienstag, 2. März 2021

Kultplätze und Kraftorte..


(Überarbeiteter Eintrag von 2016)

Zuerst: es gibt einen klitzekleinen Unterschied zwischen einen Kult- und einem Kraft Ort. Ein sogenannter Kraft Ort kann alles sein, ein Baum, dein Altar, einfach ein Ort, der dir Kraft und Energie gibt. Es kann sogar ein Laden sein, ein Kreativer Platz, ein Brunnen mitten in einer wunderschönen Stadt. Ja, sogar die Stadt selbst. Ein Platz der  dir zu neuer Energie verhilft, dich inspiriert, ist ein Ort der Kraft.

Zusätzlich kannst du diesen Kraft Ort, wenn er in der Natur ist, oder auch bei dir zu Hause ect.  durch deine Rituale, beseelen und weiter aufladen. Dein Altar kann auch solch ein Kraftort sein.  Es ist ein Platz, der dir, deinem Inneren Ausgleich verschafft, dir Kraft gibt, aber dem du auch Kraft verleihst, indem du deine Rituale und Feste immer wieder an diesem Ort begehst. So wird er von deiner Energie geladen. Wird magischer, kraftvoller. 

Und vielleicht dann, wenn du deinen Kraftplatz weitergibst, vererbst und dann immer weiter dort Rituale abgehalten werden, ja dann, mit den Jahrhunderten, wird so dein Kraft Ort zu einem sogenannten Kult Ort. Zu sehen bei all unseren Christlichen Urkirchen, denn zu 90% stehen sie auf alten Ritualplätzen.

 


Ein Kult oder Ritualplatz ist ein Ort, an dem seit Urzeiten, Kultisch-religiöse Handlungen vollzogen wurden und / oder noch werden. Sehr oft liegt so ein Platz auch auf Geomantisch interessanten , sogenannten Energie Linien ( Leylines) . Auch dieser kann Kraft geben aber genauso Gegenteiliges, je nachdem. Nur weil so ein Kult- Ort einen „ gewissen Bekanntheitsgrad“ besitzt ( Stonehenge beispielsweise) heißt das noch lange nicht, das du das auch so empfinden musst. Nicht alle offensichtlichen „Kult Orte“ sind auch Kraftorte.

Natürlich ist ein touristisch erkundeter Ort leichter zu finden, weil ausgeschildert und auf einer Karte, in einem Buch oder Forum zu finden und vielleicht für den Anfang ganz nett, aber sehr oft Energetisch auch ziemlich arm, weil alle an ihm zerren…

 

Denn nur weil „vermeintlich viele Menschen“ das so sehen, sollte man selbst diesen Platz hinterfragen oder besser gesagt, „hinter –spüren“ ! Denn ein Ort ist wie ein Mensch, wir reagieren aufeinander.

Es gibt riesengroße Unterschiede, manche dieser Plätze ziehen sogar Energie aus deinem Körper oder sind so massiv zerstört worden, beispielsweise wurden Heidnische Leute dort massenweise getötet oder verbrannt, dass diese guten und kraftvollen Energien für immer vernichtet wurden.

Außerdem sollte man sich wirklich gut mit der Geschichte eines solchen Ortes auseinandersetzen. Einen bestimmten Kult Platz schon vor dem persönlichen besuch ein wenig kennenzulernen empfinde ich als ein „muss“.

 Wie ist seine Geschichte, welcher Gott/Göttin wurde hier verehrt, welcher Stamm lebte hier…usw. Das schulden wir so einem Ort und den Geistern darauf. Umso mehr ich darüber weiß, umso sensibler kann ich darauf eingehen. Und – jeder ist anders, benötig andere Dinge! So ein Platz ist heilig, das sollen wir nie vergessen. Nur irgendwelche Energien dort „zu konsumieren“ empfinde ich als falsch. Es sollte immer geben und nehmen stattfinden. Ein Austausch von Informationen im besten Fall.

Ich finde es vermessen zu denken, ich komme an einen alten Ort und ziehe mir diese Kraft für mich! Es ist doch einfach unverschämt und unhöflich! Denn wir sollten mit solchen Kräften genauso wie mit Menschen umgehen und sollten wir uns solchen Uralten Orten erst einmal behutsam vorstellen.

 

Wir gehen barfuß, damit ein Energetischer Austausch stattfinden kann, setzen uns auf einen Stein, räuchern. Nehmen Kontakt auf, am besten mit allen Sinnen und viel Körper. Das war’s. Nicht mehr, nicht weniger. Vielleicht lassen wir ein paar Opfergaben da. Blumen, Äpfel, eine Göttin…Je stärker ein Ort, je mehr Ehrerbietung sollte er bekommen.

Ich bin der Überzeugung, das alte Orte selbst gefunden werden müssen, nicht aus Büchern oder aus dem Internet, sondern entweder es gibt Menschen, die zeigen uns solche Plätze, oder wir finden sie von allein, weil dieser Ort von uns Hilfe erhofft.

Wir hören von ihnen, es wird uns „zugetragen“ , wir recherchieren, werden neugierig und sensibel für solch einen Platz, wollen ihn dann auch finden…

Die stärksten Plätze sind die, die nicht bekannt sind, wo nicht der Esoterik Tourist Rituale abhält. Die offensichtlichsten Orte sind nicht immer auch die kraftvollsten. Heute nicht mehr.

 


Seit Fünf und zwanzig Jahren finde ich diese Plätze, angefangen hat es damals in meiner unmittelbaren Umgebung.

Seither habe ich alte Orte gefunden oder sie mich, die so kraftvoll und stark sind, dass es meinen Mann und mich in regelmäßigen Abständen immer wieder dorthin zog. Einige diese Plätze habe ich an meine Clanschwestern weitergegeben.

 

Für mich sollte ein alter Kultplatz etwas Wildes haben, so wild und frei sein, wir die Götter, die dort verehrt wurden. Er muss nicht aufgeräumt sein und vor allem, man muss Mühe haben, dorthin zu gelangen. Umso weniger Menschen davon wissen, umso kraftvoller ist so ein Ort. Oder es gibt wenige, die es ernst meinen und ihre Rituale dort abhalten, dann ist er beseelt dieser Platz und geschützt von dieser Energie.

Verbindet man sich mit dem Land, lernen wir seine Sagen und Mythen unsere Heimat kennen, dann findet man die alten Plätze wieder, die nicht weit entfernt sind.

Ich bin der Meinung, dass alte Orte geschützt werden sollten, geschützt vor zu vielen, die es „ gut „ meinen. Vor Menschen, die nur Energie und Kraft von so einem Platz ziehen, ohne diese wirklich zu ehren. Sich profilieren wollen.

 

Seit jeher werden diese alten Plätze nur an Eingeweihte weitergereicht, in der Stille. Das muss man sich erarbeiten und verdienen. Einfach nachlesen oder etwas nachmachen kann ja jeder, da ist dann wenig Herz mit dabei.

So habe ich es mit meinen Plätzen in NRW und Niedersachsen auch gehalten und werde es auch weiterhin tun. Es ist ein Geschenk zu einen alten Götterplatz zu finden....


Montag, 8. Februar 2021

Eure Fragen ...

Hier kommt meine erste Antwort auf eine Frage einer Leserin/Zuseherin .

Habt ihr Fragen zum Hexenkult, Naturreligion, Ritualen oder mich als Person?

So schreibt mir eine Mail an:

hagazussas-hain@web.de mit dem Stichwort : "Fragen/YouTube".

Ich werde diese Fragen sammeln, um sie dann in einem der nächsten YouTube Videos zu beantworten.

Montag, 1. Februar 2021

Im SWR Nachtcafe zu Gast

 

Bildquelle: https://www.swrfernsehen.de/nachtcafe/index.html


Am Freitag dem 5. Februar werdet ihr mich in der SWR Talkshow Nachtcafe sehen. Ich bin schon sehr gespannt und aufgeregt. Aufgezeichnet wird die Sendung am Donnerstag in Baden Baden und ich freue mich riesig über die Einladung dazu. 


Anreise per 1 Klasse IC und 5 Sterne Hotel. Ich bin schon einmal 1 Klasse per Bahn angereist, damals für das Fotoshooting mit der Babara. Das war super entspannt und bequem. Ich freue mich total,  dieses kleine Reise mit Chris erleben zu können. 

Mehr dazu dann später. Aktuelles findet ihr dann in meiner Instagram Story und auf Instagram. 

Sendungsbeschreibung: Quelle SWR:

Eigenartig? Einzigartig!

Folge 943 (90 Min.)

Es gibt Menschen, die fallen einfach auf – sei es durch ihr Aussehen, durch exzentrische Auftritte in der Öffentlichkeit oder einfach durch ihre Art zu leben. Das wirkt für andere mitunter eigenartig, doch für sie selbst ist klar: Ich bin einzigartig! Diese Einzigartigkeit wird dann zum Markenzeichen – und der Schlüssel zum Erfolg. Manchen ist bereits früh klar, wohin der Lebensweg sie führen soll: ins Rampenlicht, koste es was es wolle. Auffallen um jeden Preis ist ihr Motto, und wer es bis nach oben schafft, genießt die Aufmerksamkeit, die ihm zu Teil wird. Für andere ist es nur ein Nebeneffekt, alle Blicke auf sich zu ziehen, zum Beispiel durch schrille Outfits oder extremen Körperschmuck: Während die einen schon bei einer quietschbunten Hose oder einem einzelnen Piercing die Nase rümpfen, genießen es andere, sich von Kopf bis Fuß zu verändern. Am wichtigsten ist ihnen dabei die Selbstverwirklichung. Und manchmal ruft auch die Erfüllung eines Lebenstraums oder der eigene Lebensstil ganz unbeabsichtigt neugierige Blicke hervor. Sei es die Bastlerin, die sich in jahrelanger Arbeit ein Schloss aus Müll errichtet, das Liebespaar, das so gegensätzlich scheint oder der passionierte Sammler, der sein Leben ganz dem Dackel verschrieben hat. Was macht uns Menschen einzigartig? Wie reagieren die anderen darauf? Und woher nehmen wir die Stärke, unser Ding trotz schräger Blicke durchzuziehen? (Text: SWR)

Deutsche Erstausstrahlung: Fr 05.02.2021 SWR Fernsehen




Sendetermin: 5.02 um 22 Uhr SWR 
Wiederholung :
6.02  um 10.15 Uhr im SWR und 12.30 Uhr im HR

Später dann auch bei Youtube zu sehen.




Montag, 11. Januar 2021

Über das "Opfern" und die "Gabe" :

Opfer bei keltischen und germanischen Stämmen:

Der besondere Begriff für die Opferhandlung lautet germanisch  *blætan  und ist eine Abformung  aus germabuscgeb blæstra-, *blæstram , welches soviel wie „Opfer“ bedeutet.  In altnordischer Variation lautet der Begriff blót (Varianten in der gotischen, der altenglischen, und althochdeutschen Sprache) mit der Bedeutung von „stärken“, eine sprachliche Verbindung zum Begriff Blut und zu einem blutigen Opfer besteht nicht. 

Opferhandlungen haben keineswegs unbedingt etwas mit einem „Blut Opfer“ zu tun.

Im wesentlichen Sinn war das Opfer von der Bestimmung her als Bitt- und Dankopfer gestaltet, nach dem Prinzip:“do ut des“ – „ich gebe ,damit du (Gottheit) mir gibst“. Geopfert wurde individuell im privaten Kult, aber auch gemeinschaftlich organisiert, auch zu Jahreskreis Festen, Hochzeiten, Geburten, Beerdigungen ect. 

  

Örtlichkeiten für die Opferhandlungen waren seit der vorhistorischen Zeit, neben Baumheiligtümern oder Hainen, besondere Landmarken, Moore, Hügelgräber, Seen, Quellen oder Fließgewässern. Namentlich archäologische Fundstätten in Deutschland und Dänemark geben einen umfangreichen Einblick in die Kult- und Opferpraxis. Beispiel das Moor von Niederdorla, die Rume Quelle bei Rumspringe.


Beim Opfer, das konkret einer Gottheit bestimmt war, wurde zum einen die Gottheit (wenn archäologisch lokal bestätigt) symbolisch „gespeist“, zum anderen hatte durch den Verzehr des Opfermahls – bestehend aus den zuvor geopferten und anschließend gegarten Tieren – die Opfergemeinschaft Anteil. Es war eine besonders „Heilige“ Schlachtung mit einem anschließenden Festmahle.


Weitere signifikante Opfergaben sind Waffen und andere militärische Ausrüstung (vermutlich von besiegten Feinden), diese wurden bei den Orten ebenfalls dargebracht. Auffällig ist, dass geopferte Waffen zuvor unbrauchbar gemacht wurden. Teilweise sind diese Gegenstände von hohem materiellen wie ideellen Wert (Schwerter, aber auch Schmuck, Fibeln), wodurch der kultisch-rituelle Bezug ersichtlich ist (Brunnenopfer von Bad Pyrmont).


Für die in Norddeutschland und Dänemark gefundenen Moorleichen, die oft mit Menschenopfern in Verbindung gebracht werden, gilt: lediglich ein sehr kleiner Teil der etwa 500 Funde weisen sicher auf einen kultischen Hintergrund hin.

Geopfert wurde auch an weitere Wesenheiten wie lokale Göttinnen / Ahnen/ Naturgeister …es handelte sich dabei meist um Nahrungsmittel, wie Mehl, Hirse, Korn; Roggen, Alkohol, Tonfiguren, Obst und Gemüse. Da Nahrungsmittel in früheren Zeiten immer sehr knapp waren, wurden diese an bestimmten Stellen in der Natur, meist auf Altären, Steinfindlingen, Baumhöhlen, ect. da geboten, um beispielsweise für eine gute Ernte oder Kindersegen zu bitten.


„Opfern“ in der Moderne:

Was sicher ist, Opfergaben waren immer schon solche, die von einem gewissen „Wert“ für denjenigen darstellten, der diese „opferte“. Heute bestehen meist im Hexen /Heidentum die Opfergaben aus Naturmaterialien und Lebensmitteln, die eigentlich keine „echten“ Opfer mehr sind, da wir sie nicht missen. 

Dennoch stellt alleine die Handlung, mitten in der Natur, einsam an einem bestimmten Platz, eine Verbindung zu den Naturwesen und Göttern her, macht etwas in uns, das uns an das „Alte und Ur-tunliche“ erinnert . Und das geht eben nicht nur mir so. 

Mit dieser Handlung wecken wir eine Erinnerung an den Urzeitlichen Kult unsere Vorfahren. Heute verbinden wir uns nicht mehr nur  mit den Göttern, sondern zusätzlich mit dem Alten Wissen unsere Vorfahren.

Was wird geopfert? Und wie ich das tue:

Umso mehr wir ursprüngliches geben, umso besser ist es natürlich. Umso besser wir uns mit der Symbolik auskennen,  je eher kann unsere Bitte von den Göttern und Geistern  angenommen werden. Manchmal ist eine Opfergabe ohne eine Bitte wichtiger, einfach weil es so ist. Uralte Symbole , wie Runen und Zeichen, werden häufig auch ohne großes Ritual verstanden, das hat meine Erfahrung gezeigt.

Nicht immer müssen  oder sollten wir um etwas Bitten. Opfergaben zu den Festzeiten werden so oder so ohne Bitte dargebracht, sie sind teil der allgemeinen Rituellen Handlung und stellen die Dankbarkeit da, die ich habe, an den Ort und die Geister, bei denen ich meine Rituale und Handlungen geschützt und ungestört abhalten darf. Dafür bedanke ich mich mit diesen Gaben.

Äpfel sind alte Gaben. Damals waren Äpfel fast etwas heiliges, da es sie nicht überall gab. Bekannt sind die Äpfel der Göttin Idun, daran sehen wir, wie wichtig sie einst einmal waren. Das Pentagramm in ihrem Inneren symbolisiert die ganze Kraft der Natur und wir Hexen schneiden unsere Äpfel immer quer auf, damit das Pentagramm in ihrem Inneren aktiviert wird. So wird der Apfel zur Göttinnen Frucht. Und nur so, wird er auch in der Natur als Gabe hinterlassen.


Mehl, ist die Opfergabe von Mutter Erde, von der Ernte bis zu der Verarbeitung waren es früher viele Schritte und eine Mühevolle Arbeit. Mehl ist Weis. Weis ist die Farbe der Göttin Brigit und auch von Eostra. Mehl ist Geisterspeise, man sagt, Geister erkennt man im Mehl und Mehl lieben die Naturgeister wie auch die Ahnen. Es verkörpert die Zwischenwelten. In Mehl treffen sich vergangenes und zukünftiges, aus Mehl entsteht Brot, Mehl ist ein Zwischenprodukt. Wie die Geister selbst. Mit Mehl male ich Spiralen oder Runen, kann Botschaften und Bitten formulieren, hoch von einem Hügel werfen, oder auf den Boden schreiben…Mehl bringt die Botschaft da hin, wo sie gehört wird.

Jede Art von Nüssen, Samen, Vogelfutter kann eine Opfergabe sein, genauso wie gebackenes, gerne mit Runen oder Symbolen versehen. Weintrauben sind auch schon lange bekannt , genauso wie einheimische Beerensorten, Honig oder Milch sind flüssige Gaben, wie auch Met oder Korn. Der wird, damit kein Tier sich vergiftet, eher auf die Erde gegeben oder in die vier Himmelsrichtungen mit einem Gebet verteilt. Blumenköpfe, frisch oder getrocknet, ohne Stiele. Blütenblätter oder Kräuterbuschen.

Opfergaben an heiligen Orten sind schöne selbstgemachte Dinge, aus Ton, Holz oder Keramik, welches in der Natur vergehen kann, ohne ihr zu schaden. Schön bemalte Steine oder Edelsteine in Quellen auch kleine Kupfermünzen. Zwerge lieben Kupfer, Quellnymphen lieben alles was glitzert.

Sich mit Mythologie und Sagen auszukennen, kann bei diesen Handlungen äußerst hilfreich sein. Natürlich ist es wichtig, sich mit dem Opferkult unsere Ahnen zu befassen, nur  „was“ hinzulegen und damit zu denken, das reicht, ist genauso, als einfach eine Kerze anzuzünden und zu hoffen, das was passiert. So einfach ist es dann doch nicht. Ich sollte bei meinen Opferhandlungen immer genau wissen warum ich was tue. Wie in der übrigen Magie auch.

Wenn ich etwas habe, um was ich besonders Bitten möchte, dann gestalte ich meist einen Kranz aus Blüten und Kräutern, oder eine Kornpuppe oder Kräutermuhme, die ich dann opfere. Oder natürlich meine gemalten Tongöttinnen.

 Was gar nicht geht/ absolutes NO GO:

Alles was die Natur unnötig belastet und was nicht verwittert.

Teelichter, Kerzenreste, Verpackungen, Plastik.

Aber auch: Südfrüchte, alle Arten! Apfelsinen, Mandarinen, Kiwi, Banane, Ananas….und und und. Ihre Schalen verrotten nicht, sie schaden unserer Heimischen Tierwelt, mit oder auch ohne Schale und unsere Spirits können damit nicht das Geringste anfangen. Sie tragen keinerlei Botschaft unserer Ahnen und Götter in sich. Ihr Ursprung liegt nicht hier, so dass wir keinerlei Verbindung dazu haben.

Nicht jedes Lebensmittel ist gut. Salz beispielsweise kann in hoher Dosierung die Pflanzen in der Umgebung schädigen, Zucker kann Ameisen unnötig belasten. Setzte dich mit den Opfergaben auseinander und folge nicht blind Angaben in irgendeinem Buch oder Forum.

Mach dir bitte vorher bewusst, wenn du etwas in die Natur hinausträgst:

Kann es einem Tier schaden oder verletzten?

Kann es rückstandslos verrotten?

Belastet es die Umgebung nicht?

 


Wenn du unsicher bist, nimm Ursprüngliches ohne schnick schnack, wie Nüsse und Vogelfutter, Mehl, frische Blumen oder Kräuter und einen Apfel. Damit kannst du nichts falsch aber alles richtig machen!


Freitag, 8. Januar 2021

Energetische Spuren - Was ich rufe. Eintrag von 2014



In der Auffassung einer schamanisch praktizierenden, lebt jeder Mensch in zwei Welten. Eine äußere und einer der Seele, die gleichzeitig mit dem Universum, der Göttin oder eben etwas „höherem“ verbunden ist. Wann immer wir etwas tun, jemanden etwas wünschen, etwas sagen, hinterlassen wir eine Energetische Spur. 

Dort, in dieser "Seelenwelt", hinterlassen wir Spuren die eine ganz andere Stärke besitzen und mit anderen Maßstäben bemessen werden. Alles was du tust, kommt drei Mal zurück zu dir- diese Regel kennen wir Hexen. Und manches Mal erfährt ein jemand exakt das, was er oder sie tatsächlich vor Monaten, Wochen  oder sogar Jahren selbst ausgesendet hat. Selten, aber zutreffend!

 Alles kommt zurück im Guten wie im Schlechten, nur  häufiger eben anders als erwartet. Und diese Regel gilt  nicht nur nach einem (bösen) Zauber. Menschen, die andere magisch/energetisch beeinflussen erleben vielleicht nicht unmittelbar negatives zurück, manchmal werden eher ihre Liebsten davon betroffen oder ihr Umfeld, und das trifft dann wiederum auf sie. Energie lässt sich rückwirkend schlecht beeinflussen, ist sie erst einmal gesendet worden.

 Krankheiten wären da ein Beispiel:

Krank zu sein bedeutet innezuhalten. Wir werden blockiert, gebremst oder sogar gemaßregelt. Ich betone hier, das ich von Krankheiten schreibe, die uns quasi „ über Nacht“ anfallen, bei meiner Interpretation schließe ich Krebs, Aids und ähnliche Leiden bewusst aus. Denn nicht immer sind wir schuld an einer Krankheit. Das wäre wirklich zu einfach und schwarz weis Malerei. Aber sehr oft tragen wir eine Art "Teilschuld". 

 Wenn die Nase läuft, der Körper schmerzt, der Hals so rau ist, das wir kein Wort mehr sagen können. Dann müssen wir zwangsläufig stille halten- in die Stille gehen. Was war gestern oder vorgestern? Ein Besuch der Mutter, ein Gespräch mit dem unliebsamen Kollegen, in dem wir nicht zu Wort kamen? Oder haben wir uns selbst zu viel zugemutet?!

Habe ich ständig mit den Bronchen zu tu, sollte ich anfangen richtig zu atmen, einmal Luft holen und raus damit. Was liegt mir schwer auf dem Herzen, wenn es schmerzt?! Was muss ungesagtes raus, wenn der Hals schwillt?! Wenn die Galle überläuft oder die Nieren mal wieder Probleme machen, dann sollte ich überlegen, was mir so an die Nieren geht, ob ich mein Denken und mein Handeln nicht umstellen sollte....

Wenn ich jemanden etwas schlechtes Wünsche, grün vor Neid bin, zeigen mir Organe, wie Niere oder Galle, das du anfangen musst, umzudenken. Manipuliere ich ständig an anderen herum, muss ich mich nicht wundern, wenn mein Immunsystem ständig angegriffen wird und ich damit meine Kraft und Energie verliere.

Übe ich manipulative Magie aus, beispielsweise Partner wieder zueinander zu bringen oder Liebeszauber auf bestimmte Menschen, Verfluchungen und Verwünschungen, dann darf ich mich nicht wundern, wenn mein Körper ständig krank wird. 

Gutes Denken fördert einen gesunden Körper und einen gesunden Geist, das ist eigentlich ganz simpel.

Zum einen werden wir krank, wenn wir uns selbst vernachlässigen, das heißt, wer seinen Körper UND seinen Geist nicht liebevoll pflegt, sondern sorglos immer wieder misshandelt, der begeht eine Sünde in den Augen der Götter. Im schamanischen heißt das auch: Verlust seiner Spirits. Wenn wir unseren Geist keine gute Nahrung bieten, dann verlassen uns die Geister, sind wir "von allen guten Geistern verlassen" und es wird ein Platz für die Geister frei, die wir Dämonen nennen. 

Zur Vernachlässigung gehören: Medikamenten Missbrauch, Nikotin, starker Alkohol und Drogenkonsum, Fehlernährung. 

Zur Seelen Vernachlässigung gehören:

Interessenlosigkeit an Menschen und Tieren, ungebremster Konsum an Horrorfilmen / kritikloses Dauerfernsehen, gewaltsame Sportarten wie Boxen, beruflicher Stress, ungebremster Internetkonsum, mangelnde Toleranz, Neid, Missgunst, Rachegedanken und so weiter...

Dieses Wissen ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern es ist Uralt und es kann dir ein jeder Schamane aus Peru oder Sibirien bestätigen. Und in guten, meist älteren Fachbüchern steht: behandle deinen Körper und Geist gut. 

Halte Missgünstige und negative Gedanken fern, umgebe dich mit netten und guten Menschen, füttere Dämonen nicht mit Alkohol , Drogen oder Nikotin! 

Ich habe in meiner Praxis als Hexe immer wieder die Erfahrungen gemacht, dass gerade intolerante und negative Menschen sehr oft krank sind. Sie haben Krankheiten wie Nierenentzündungen, Blasenentzündungen oder haben es an der Galle.

 Wo positives Denken fehlt, schleicht sich ganz schnell etwas anderes ein, in der Form von solchen Krankheiten. Das sind aber nur Vorboten des Verlustes eines Spirits oder gleich mehrere. Und Besetzungen folgen, die dich Süchtig, gierig und Böse machen.

 Zauberrinnen die manipulativ durch die Welt Geschichte gehen, sind ständig krank, weil sie anfälliger sind. Wer negatives aussendet, bekommt halt negatives zurück. Wer eine negative Aura hat, hasst die lebenslustigen Menschen und umgibt sich seinerseits nur mit negativem.

 Wenn ich einen solchen Menschen in meinem Beratungsgespräch habe, fragte ich immer die betreffende Person nach Gründen und Ursachen für ihre ungesunde Lebens und Verhaltensweise.

 Nicht selten machen diese dann dritte dafür verantwortlich. Der Lebenspartner, der Arbeitgeber, Kollegen die Freundin , ihre Vergangenheit, schlechte Kindheit  oder gleich die ganze Gesellschaft. Alle sind schuld-außer sie. Letztendlich haben alle aber große Probleme sich selbst zu lieben und hassen deswegen lieber.

 Manchmal kamen sie dabei selbst auf ihre mangelndes Selbstwertgefühl das sie im Leben und auch im Handeln unfrei werden ließ und sie somit zum Opfer ihrer eigenen negativen Gedanken werden.

Viele empfinden sich als fremdbestimmt und leer, nicht fähig auf ihre eigenes Bauchgefühl zu vertrauen. Ihnen fehlt es recht häufig an Selbstwertgefühl. Sie gehen dann ungesunde Bindungen ein, zu Menschen die ihre Situation und Denkweise für sich wiederum ausnutzen und somit verlieren sie noch mehr an Energie.


Krankheiten haben viel mit Lebenslust zu tun, denn Lebenskraft hängt viel mit der Freude am Leben zusammen. 

Was macht mich lebendig? 

Was erfreut mich? 

Was inspiriert mich? 

Was gibt mir Kraft?

Wenn es mir einmal nicht so gut geht, dann vermeide ich grundsätzlich für einen Tag schlechte Nachrichten und dunkle Bilder. Schaue einen fröhliche Film mit schönen Landschaften, oder Dokus, höre Kraftvolle Musik und umgebe mich mit guten Düften. Gehe baden oder öffne einfach meinen Medicin Schrank.


Wann bist du das letzte Mal vor Freude in die Luft gesprungen?

 Wir erleben alle Verluste, Scherz, Trauer. Aber wir müssen lernen eine Balance darin zu finden, die Guten Dinge vor uns her zu tragen und nicht die schlechten. ,

Unsere eigene Wahrnehmung kreiert unsere Realität. 

Was wir rufen kommt!

Ich gestatte mir in allem die Schönheit zu sehen, das heißt nicht, dass ich das Leiden nicht sehe. Aber will ich das Leiden feiern oder die Schönheit? Wenn ich mich nach der Schönheit der Dinge ausrichte, nach der Freude, der Fülle, den Farben, dann ziehe ich das auch an. Wenn ich ignoriere, das Menschen, die es nicht anders wissen, neidisch sind und böses reden , ihnen nur mein Mitleid entgegenbringe, anstatt mich darüber aufzuregen, dann erhalten diese ähnliche Situationen zurück, um vielleicht daran zu wachsen , um selbst zu erfahren, wie es ist, Lügen zu verbreiten. Alles was wir tun, kommt auf uns zurück, ob wir das wollen oder nicht.

Und die beste und kompetenteste Referenz für eine praktizierende Hexe oder Schamanin, das ist ihr eigenes Leben!

Diesen Eintrag schrieb ich schon 2014 in mein damaliges Blogtagebuch. 


Dienstag, 5. Januar 2021

der 6. Januar- Das Ende der Raunächte


 Auch heute noch wird der Abschluss der Raunächte am 06. Januar mit dem Fest der Heiligen Drei Könige gefeiert. Diese „Könige“ waren bekanntlich Astrologen und Weise Männer, die aber niemals zum Christentum „übergetreten“ sind. Auch sind ihre Namen nicht bekannt. Noch heute ziehen die Kinder als Kaspar, Melchior und Balthasar verkleidet durch die Straßen, singen und schreiben einen Segen und die Jahreszahl über die Tür. 

Es ist immer noch ein Schutzritual für das Haus und die Familie, das wie vieles andere auch, verchristlicht wurde .

(C M B =Jesus segne dieses Haus= Caspar-Melchor-Baltasar). 

Das eigentliche „Schutzritual „der Haussegnung im christlichen Sinne, kommt aus der Pestzeit. In diesen schweren Zeiten gab es 13 Pestheiligen in der Katholischen Kirche, unter ihnen auch (ausnahmsweise) 3 Frauen ,  denn wenn es dem Volke schlecht geht, dann entsinnen sie sich der Ur Weiblichkeit , der Mütter.

Diese 3 Heiligen Frauen hießen Catharina-Magarteha- Babara und waren einst heidnisch-germanische Göttinnen, die Nornen, alte Weberinnen des Menschlichen Schicksals und saßen an den Füßen des Lebensbaumes. 

Urd, die Vergangenheit-Verdandi, die Gegenwart- Skult-die Zukunft. Leben gebend-Leben leitend und Leben nehmend. Diese Drei Nornen gemischt mit dem Zuge der Frau Holle über die Häuser symbolisierten die Raunächte und das Leben und Tod immer unzertrennlich miteinander verbunden sind.

Ich segne mein Haus seit 25 Jahren mit U-V-S und der Jahreszahl. Damit der alte Frauensegen nicht vergessen wird.


Samstag, 2. Januar 2021

Jahres Übergang....

 Klare Vorstellungen, was kommt
Reine Gedanken ,was ich will
Ordne die Gedanken
Rufe die Geister, gesegnete seit ihr!
Auf das mein Jahr voller Glück sein wird!
Auf das mein Jahr voller Kraft sein wird!
Auf das mein Jahr voller wundervoller Menschen sein wird!
Prüfe meine Wünsche, erwarte was da kommt
Reinige meinen Geist, weiß was ich will
Ordne die Sinne
Rufe die Geister, gesegnet seit ihr!
Auf das mein Jahr voller Gutes sein wird!
Auf das mein Jahr voller Gesundheit sein wird!
Auf das mein Jahr voller Wohlstand sein wird!
Bete zur Mutter, die die meine Wege lenkt
Reinige mich selbst und ordne meine Gedanken
Rufe die Göttin, gesegnet seist Du, Mutter!

Sie ist die, die mich führt
Sie ist die, die mich lehrt
Sie ist die, die ich ehre
Sie ist die, der ich danke.
Auf das mein Weg ihr Weg ist!
Auf das ich ihre Stimme in mir erklingt!
Auf das ihr Segen mich begleitet!
Auf das ihr Schutz mich umgibt!
Bete zum Gehörnten, der der meine Wege schützt.
Reinigen mich selbst und ordne meine Gedanken
Rufe ihn, den Wilden und Freien Gott, gesegnet seist du!

Er ist es, dessen Stimme in mir klingt
Er ist es, dessen Wildheit mich einfängt
Er ist es, dessen Segen mich schützt
Auf das sein Feuer mich weiter umgibt!

Blessed New Year! Blessed be!