Mittwoch, 27. Juni 2018

Zauberfrauen Sonnenwende.


Ausgemalt vor meinem geistigen Auge, hatte ich mir für das Wochenende Sommer, Sonne, Strand und Sonnenuntergang am Wasser. ...
Aber an ausgerechnet dem Zauberfrauen Sonnenwend Wochenende bekamen wir Wind, Kälte und Sprühregen. Tja, was sollten wir machen, als das Beste aus dem Wetter, was wir hatten?!

 Wir luden somit die Sonne in unsere Herzen und Seelen ein.
 In Form der Pflanzengeister und schönen Farben und Düften.


Meine Zauberschwestern hatten den Auftrag erhalten, Sonnenwend Kräuter mitzubringen, aus denen wir uns Kränze und Sträuße binden wollten. 

 
 Reichlich mit Pflanzen bestückt, kam eine jede zum Hexenhof.



Und als wir unsere Kräutlein sortiert hatten; Johanniskraut, Beifuß, Kamille, Rainfarn, Steinklee und vieles mehr, da duftete es im Seminarraum nach Sommer und Sonne. 


 Wir tauschten über jedes Kräutlein unser Wissen aus und begrüßten den Pflanzengeist, bedankten uns für seine Kraft.

Eine jede Pflanzenart wurde vorgestellt und begrüßt. Danach flochten wir unsere Kränze, für Haus, Kopf und Opfergabe für das Meer. 









Singend webten wir Magie in die Kränze, Zauberlieder und Sprüche wurden gesprochen, gesungen, geflüstert und gesummt…..Dabei entstand eine magische Dynamik, und ein Gleichklang der Worte. 

 Und so verging der Vormittag. Nach der Mittagspause trugen wir alle Kräutlein in die Spirale, segneten uns und sie.


 Wir lösten uns, von dem, was uns belastete und ließen so Blockarden los. Aus der Spirale heraus entstand der neue Weg , neue Vorhaben und dessen Umsetzungen. 

Ein bisschen regnete es, aber das war schnell wieder vorbei. Unsere geweihten Kränze brachten wir wieder ins Haus und trafen uns dann zu unserem Ritualkreis am Ahnenbaum.

Für eine unsere Zauberfrauen startete dort die Herausforderung, sie wollte uns einen alten Irischen Tanz beibringen und ihr könnt euch vorstellen, was das für ein Heidinnen - Spass war.


Wir tanzten in unseren Ritualgewändern für die Geister am Ahnenbaum und lachten und lachten…. Der Wind lachte mit und es regnete auch nicht mehr. Es gelang erstaunlich gut und die Geister tanzten bestimmt mit, wenn sogar nicht auch die Götter selbst. In diesem Moment feierten wir uns als Frauen, als Schwestern. Von Wind und Kälte keine Spur, das hatten wir weggetanzt.

Ihr könnt unseren Tanz bei Youtube ansehen, denn Chris war so lieb und hat mitgefilmt. Auf der Blogseite der Zauberfrauenist er auch als Video zu sehen.


 Und so verging die Zeit schnell.

 

Nach dem Abendessen fuhren wir dann zu Mutter Meer. Sie war wild und ungezügelt. Das Salz schmeckte auf den Lippen und der Wind blies uns kräftig entgegen.  

 


 Irgentwie hatte eine jede das Gefühl, genau das brauchten wir jetzt. Denn „ weichgespült“ , Sonne und stilles Wasser, das kann ja wohl jeder…



 
Aber dennoch zeigte sich kurz die Sonne, wie ein kleiner Gruß wurde der Himmel kurz blau. Wir genossen irgendwie diesen Wind und das wilde Meer. Einige reinigten sich deswegen nochmals intensiv, denn so eine Meeresbriese fegt alles Schlechte hinfort. Da bleibt nichts mehr hängen. 



Wir opferten Blumen und unsere Kränze der Meergöttin und sangen für sie.  Unsere Opfer Boote , so beschlossen wir, sollten zurück zum Siel an den Hof, um dort ins Wasser zu gelangen. Wir verabschiedeten die Sonne und begaben uns zurück zum Hof. Dort brachten wir noch einige Opfergaben und die Boote zum nahen Siel.
Als wir das Feuer am Abend entzündeten, war es zwar nicht windstill, rund um unseren Ritualplatz aber ruhig und trocken. 


So saßen wir lange ums Feuer, verbrannten die Kränze vom Vorjahr und trommelten für die Geister, Götter und sangen ihre Lieder. 
Wir ehrten die Götter und es wurde noch ein langer und schöner Abend. Am Sonntag, nach dem Frühstück, saßen wir nochmals im Ritualkreis. Trommelten noch einmal miteinander. 

 

Dann löste ich ihn in Dankbarkeit für diese tollen Frauen auf und wir verabschiedeten uns voneinander. Und jede ging wieder ihrer Wege, nach einem Besuch im Hexenladen, versteht sich. Aber schon Ende August werden wir uns im Witch Camp wiedersehen!