Donnerstag, 17. August 2017

Eine Santeria Hochzeit



Anfang der Woche reisten wir in die alte Heimat, ins Ruhrgebiet. Eine ehemalige Schülerin und heutige Hexenschwester heiratete. Dazu muss ich sagen, dass ich sie vor etwa 15 Jahren begleitet / ausgebildet habe und sie seither einen steten Wandel in die Kubanische Santeria und des Vooodoo gemacht hat, da sie dort ihre Spirits hat. Ich werde nie die Afrikanische Mama vergessen, die bei einem Ritual hinter dieser schmalen blonden Frau auftauchte…



Antonia ist auf Kuba und in Brasilien als Santera und Voodoo Priesterin ausgebildet worden und hat hier ein „eigenes Haus“ , wie man es in der Santeria nennt.

(ich bitte meine Ungenauigkeiten zu entschuldigen, aber ich kenne mich diesbezüglich rein gar nicht aus)
Sie ist auch die Workshop Leiterin des diesjähigen Witch Camps und eines Santeria Seminares im Oktober bei mir.


Vor Monaten bat sie mich, als Gast, mit meinem Mann ,an ihrer Hochzeit teilzunehmen, was mich sehr freute. Hat man ja auch nicht alle Tage, so eine echte Voodoo Hochzeit. Dann aber fragte sie etwas schüchtern nach, ob ich ihr und ihrem Mann nicht auch den Segen der hiesigen Götter und Geister geben könne, da ich ja auch Priesterin bin und eben für die hiesigen Götter stehe.




Ich muss sagen, dass ich sehr erfreut war, das sie fragte, gleichzeitig aber bedenken hatte, ob das alles denn so zusammenpassen würde.

Der Priester und sie befragten die Spirits und die hatten nichts dagegen.  Und auch der Priester hatte keinerlei Einwände, das ich ein Teil des Rituals werden sollte. 


Total neugierig und gespannt, auch ein wenig aufgeregt, machte ich mich dann auf den Weg Richtung Dortmund. Dort am gleichnamigen Kanal, sollte die Zeremonie der Hochzeit stattfinden.




Wir waren die ersten aber nur knapp fünf Minuten später trafen dann die Gäste und das Hochzeitspaar, frisch vom Standesamt, ein.

Eine wunderschöne Braut strahlte mir entgegen. Nach einigen Vorbereitungen, übrigens sollten alle in weis oder hellen Farben kommen, wurde ich dann gebeten das Ritual mit einer Reinigung der Gäste zu eröffnen, was ich natürlich tat.




Es waren etwa 25 Personen, bunt gemischt, eine Multi Kulti Truppe, wobei ich erwähnen muss, das wir nur wenige Fotos veröffentlichen dürfen. Da so eine Hochzeit sehr persönlich ist und die Orishas da ziemlich genau sind. Was das Fotografieren betrifft, gab es eh ganz viele kleine „Merkwürdigkeiten“ , die der Anwesenheit der Geister geschuldet sind. Auch mein Gatte hat diese, als Fotograf, zu spüren bekommen.




Zum Ritual selbst möchte ich gar nicht viel schreiben, da dies nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sein soll. Nur so viel: es gab so einige verblüffende Ähnlichkeiten, mit meiner Hochzeits Zeremonie. Natürlich nicht alles, aber ein paar Eckpunkte waren doch erstaunlich gleich. Unter anderem das Binden der Hände und der Schritt über den Besen.




Dann kam ich dran, ich reinigte das Paar mit Fichtenharz und Segnete es mit heiligem Ocker, dem Blut der Mutter Erde. Als Priesterin der Götter bat ich ihre Ahnen und Geister um Schutz ihrer Beziehung.




Als Opfergabe für die Wassergöttin wurden Sonnenblumen mit einer Segnung in den Kanal gegeben und das Paar mit Rosen gesegnet, die dann auch in das Wasser gebracht wurden.

Es wurde gerasselt und gesungen. Und da war mir, als stände die andere Seite des Kanals voller Menschen, alle Ahnen der Leute, die hier zu Gast waren, standen auf der anderen Seite um zuzusehen. Die Rassel, sowie die wunderschöne Stimme Antonias hallten zurück und wurden bereichert von leisen weiteren Stimmen aus der Anderswelt. Vielleicht habe ich es nur so wahrgenommen, vielleicht auch nicht.




Alles in allem eine bezaubernde Zeremonie und für mich war es einfach ein Geschenk, dabei sein zu können, denn dadurch habe ich wieder Einblick in die Geisterwelt erhalten….

Donnerstag, 3. August 2017

Nette Besuche/r und ein TV Team

Die letzten drei Wochen waren sehr gut besucht auf dem Hof. Alleine die Schatzsuche der Touristik hat und sehr viele neue Leute gebracht. 
Es gab so manchen Tag, da war ich von kurz vor elf bis zum Nachmittag mit Verkauf und Beratung beschäftigt, kaum eine Pause. Was ja super ist. Dazwischen besuchte mich ein Freundliches und sehr sympathisches Paar von dem Reiseblog Indigo-Blau. 

Wir haben uns nett unterhalten und ich kann euch diesen tollen Blog, sehr  ans Herz legen. Vor allem ihre Seite „Schamanengarten“ ist einfach zauberhaft. Sie ist Reisebloggerin und wird wohl in der nächsten Zeit einen Bericht über uns und den Hexenhof veröffentlichen.


Wieder einmal zu genau richtigen Zeit, hat uns der NDR entdeckt und mit der Sendereihe MARE TV haben wir sofort einen Sechser im Lotto erwischt. Schließlich wird die nicht nur im NDR gesendet, sondern nach und nach in allen Dritten Programmen.



Außerdem auch des Öfteren wiederholt. Ich hätte nicht gedacht, dass ausgerechnet der Hexenhof ausgesucht wird, denn es geht um den ganzen Jadebusen.  Der Bericht über uns wird wohl etwa 5 Minuten sein.
Zudem kamen uns unsere Freunde noch ganz unkompliziert und kurzfristig sehr zu Hilfe. Das machte alles noch viel Lustiger und Leichter.

 Ein wirklich netter Drehtag , den wir da  mit diesem Team vom NDR hatten und ich bin schon sehr gespannt auf die Veröffentlichung im Frühjahr nächsten Jahres. 
Bildunterschrift hinzufügen
 
Nicht nur auf dem Hexenhof wurde gedreht und natürlich im Zaubergarten. Sie filmten auch eine Meerhochzeit in den Salzwiesen, die ich als Priesterin meines Clanes ausübe. Natürlich war die Sache nicht echt, denn ich veranstalte keine Rituale vor der Kamera, wem das nicht klar sein sollte….aber das Team hat das Verstanden und akzeptierte das ohne weiteres.
Am Abend saßen wir dann völlig erledigt aber entspannt und glücklich alle samt beim hiesigen Italiener direkt am Strand und genossen das gute Essen und die Gemeinsamen Erlebnisse….
Auch bei meinem Haussender, Weser TV geht es nun mit den Drehs weiter, da ich lange gar keine Zeit mehr dazu hatte. 

Alles in allem, brummt die Bude und wir freuen uns sehr darüber....