Dienstag, 21. Februar 2017

Das erste Zauberfrauen Treffen 2017

Das erste Treffen diesem Jahr, von mir herbeigesehnt, aber auch ein bisschen befürchtet. Denn ich hatte Bedenken, dass die neu zusammen gestellte Gruppe, nicht miteinander harmonieren würde. Da ich mich im letzten Jahr nach einigen Ärgernissen entschlossen hatte, die Gruppe zwei aufzulösen, um mich dann zum einen meinen Schülerinnen zu widmen, und zum anderen nur noch eine der Zauberfrauen Gruppe aufrechtzuerhalten, die mir sehr am Herzen liegt. 
Und was soll ich sagen, ich glaube, nein, ich weiß jetzt, es war die richtige Entscheidung. Denn ich kann behaupten, dass unsere Zusammenkunft unfassbar magisch war. Vielleicht sogar eine der kraftvollsten in den ganzen Jahren. 

Von dem ersten Moment an, wurden die drei neuen Frauen ganz herzlich aufgenommen und sie waren zu keinem Zeitpunkt ein Fremdkörper in der bestehenden Gruppe. Nach dem Frühstück fingen wir an, unsere Frühlingskerzen zu gestalten.


Dabei haben wir viel geredet und gelacht, bis dann mein Mann mit dem Mittagessen kam und wir die Kerzen zum Trocknen nach draußen stellten. Wo sie auch kurz danach von einigen Kunden bewundert wurden.

Nach dem Essen arbeiten wir weiter, weil wir noch eine große Gruppenkerze gestalten wollten, und zusätzlich noch eine Kerze für jede der Frauen, die  leider nicht beim Treffen mit dabei sein konnten. 




Am späten Nachmittag setzten wir uns in den Kreis, reinigten uns und begannen die Schwesternschaft mit dem Göttinnen Segen, den eine jede von uns der anderen aussprach. 



Danach zündeten wir die Kerzen nach und nach an der Mutterkerze an und segneten auch diese mit unseren guten Wünschen für die kommende Licht Zeit.


Das Trommeln und Chanten danach war einfach der Hammer! So kraftvoll habe ich das selten erlebt und auch, dass eine jede aus sich herauskam, ohne Wertung ohne Beschränkungen, ihre Stimme erhob zum Gesang an die Göttin.

…unser Rhythmus wurde zu einem gemeinsamen Herzschlag, dem Herzschlag der Göttin. Und mit ihm luden wir die Kerzen auf, mit der Frauenkraft, mit der Magie unserer Stimmen und der Kraft der Trommeln….
Dann entzündeten wir unser Feuer draußen, zogen unsere Ritualkleidung an, nahmen die Besen. Unter dem Sternenzelt der Göttin benötigten wir keine großen theatralischen Gesten oder Anrufungen, das war überhaupt nicht mehr nötig. Eine jede wusste auch, was zu tun war und was sie für sich selbst aufzulösen hatte.
Das Austreibungsritual draußen am Feuer war so stimmig und schön, ich hätte weinen können. All die Schwestern in ihren Gewändern und den Besen vor ihnen. 



All die Segenswünsche und das jeweilige Bekunden, so selbstverständlich, als wäre es nie anders gewesen. Genauso hatte ich mir die Frauengruppen immer vorgestellt. Hier und jetzt, in diesem Augenblick, konnte man die Magie fast schon sehen, war alles stimmig und perfekt in Harmonie! 

Nach dem „Fegen“, der Symbolische Vertreibung des Winters, um uns und auch in uns, standen wir um das Feuer und schlugen mit unseren Besen den Rhythmus wieder an, sangen in die Nacht hinaus. 

Die drei Frauen wurden in den Kreis der neuen Schwesternschaft aufgenommen und wir opferten für die Spirits den Geist der Küste. Dieser entlud sich in Blauen Flammen in unsere Mitte. Die Gänse sangen mit uns das Lied des kommenden Frühlings….

Sternenklarer Himmel und Wilde Weiber Magie!

Erst gegen 21 Uhr kamen wir zum gemeinsamen Abendessen und redeten, waren ganz beseelt aber auch sehr müde. Ich glaube, um etwa 23.30 machte ich mich auf, in mein Bett zu wandern.

Als ich im Bett war, kurze Zeit später, hörte ich ganz leise trommeln aus der Richtung des Ahnenhauses und einen leisen Gesang, der mit der Nacht zu verschmelzen begann. Ich dachte noch, ach wie schön, sie trommeln noch ein wenig…das ganze Haus schien in diesem Herzschlag zu tanzen….


Am nächsten Morgen beim Frühstück fragte ich, ob sie noch getrommelt hätten und alle verneinten, wussten aber sofort, auf was ich hinauswollte. Denn einige hatten auch das Trommeln gehört und auch eine Frauenstimme, die sang….

Magie Pur, eine der Frauen hatte in der Nacht eine Weiße Frau draußen gesehen. Ostara war da, wir hatten sie gerufen. Oder vielleicht noch Brigit, die Heilerin, wer weiß…nichts war mehr unmöglich, nach diesem Abend der Magie!

Unser Frühstück war ausgiebig der Austausch intensiv nach diese Nacht. Danach kamen nochmals alle zusammen im Kreis. Entzündeten nochmals ihre gefertigten Kerzen und trommelten. 


Danach sprach eine jede noch den Göttinnen Segen für ein gutes Heimkommen aus und löste den Schwesternkreis auf.  Dann wurde noch ausgiebig im Hexenladen geschoppt, bis eine jede dann wieder in ihre Heimat aufbrach, ganz beseelt vom Wochenende, das immer noch in jeder von uns nachklingt,  
wie die schönste und heilvollste Melodie.

Kommentare:

  1. Genau so war es.....wunderbar!
    LG Anne

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  2. Kerstin Elisabeth21. Februar 2017 um 19:48

    Wunderbar geschrieben, liebe Minerva!!!
    Bin immer noch beseelt von unserem Weiberkraftwochenende.....
    So stark habe ich die Schwesternschaft nie vorher empfunden...
    Freue mich schon auf unser Wiedersehen
    Liebe Grüße Kerstin

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