Montag, 5. Dezember 2016

Zauberfrauen Treffen und ein paar Gedanken....


Unter meiner Linde auf der Bank ist es kalt. Aber die Sonne scheint mir ins Gesicht und Frau Percht hat in den letzten Tagen ganze Arbeit geleistet. Ich sitze hier und sinne über das vergangene Wochenende nach. Jetzt ist es wieder still auf dem Hof, kein Lachen der vielen Frauen mehr. Schade.   
Es ist ein Geschenk so eine tolle Frauengruppe betreuen und führen zu dürfen. Ich bin Teil dieser Gemeinschaft und dennoch die mit der meisten und längsten Erfahrung. Als Hofbetreiberin steuere ich natürlich die Gruppe und die Themen. 
Aber alles ergänzt sich in dieser Gruppe wirklich sehr gut. Dennoch gibt es über das ein oder andere nachzudenken und so sitze ich hier und genieße die Stille...

Eine Gruppe ohne Wertung und ohne Zankereien. Das war nicht leicht, ich habe es leider auch anders erlebt und auch daraus gelernt. Von sogenannten „Maulwürfen“ will ich hier gar nicht erst anfangen oder auch die ein oder andere Frau, mit einer Psychischen Erkrankung. Dafür sollte diese Gruppe nicht da sein...

So eine Gruppe, die sich gefunden hat, ist etwas Kostbares, das habe ich in diesem Jahr doch sehr zu schätzen gelernt. Einfach mal eben so eine Frauengruppe zu leiten??! Ja ...das ist doch "einfach"...???! Von wegen!

Einfach geht anders! Vor allem, wenn man hofft, dass eine jede wirklich vertrauenswürdig und verantwortungsvoll handeln würde, oder anderen Teilnehmerinnen auch Respekt erweist, so bin ich eines Besseren in den letzten Jahren belehrt worden. 

Dennoch, es funktioniert. Der Kern der Polarlichter ist derselbe geblieben, gestützt unter anderem von meinen wunderbaren Clanschwestern Kerstin, Anne, Claudia und Kirstin.   
Sie sind das Herz dieser Zauberfrauen und all die anderen, die seither beständig sich die Mühe gemacht haben, sich und die anderen von ihrer magisch-spirituellen Seite kennenzulernen.
Das hat so manche Täuschungen und Enttäuschungen wieder gut gemacht und ich bin sehr froh um diese Gruppe. Dennoch, ist es auch Berufung und Beruf, das Vergessen so manche. 
Es ist kein Hobby, keine Frauenstrickgruppe, auch wenn es die ein oder andere so sehen wollte.  Aber wer Ausdauer hatte und auch somit für mich und die anderen vertrauenswürdig, der bekam mit, wie Magie funktioniert. Was ich nach wie vor nicht vertrage, das ist Respektlosigkeit, Oberflächlichkeit und das Gefühl ausgenutzt zu werden….
Auch nach über 20 Jahren lerne ich immer wieder gerne, aber auch ungerne dazu. Gutes wie Schlechtes. Gerade bei den Gruppen von Frauen, die ich die letzten Jahre kommen und gehen gesehen habe. Wer so naiv ist, und meint, das alle Frauen der Welt sich verstehen und zusammenhalten sollten, der irrt aber gewaltig. 

Gerade von Frauen habe ich die meiste Scheiße erleben dürfen. Neid, Missgunst , Täuschungen, Abmahnungen und schlechte Reden , bis hin zu schwarzer Magie, all das kam ( leider) von sogenannten „Hexen“ und das waren zu 99% Frauen! 
Aber…Es geht auch anders! Das zeigen die Zauberfrauen, die nun schon drei Zyklen bestehen und mehr und mehr zusammenwachsen! 
 Jetzt bin ich noch ganz in der Energie dieses Wochenendes gefangen. Habe in zwei Andersweltlichen Reisen meine Gruppe gut geführt und habe sie auch gut wieder nach Hause geleitet. Ihre Ahnentöpfe sind gestaltet. Ihre Geister aktiviert. Den Rest muss eine jede selbst tun.
Wir haben in der Zauberwerkstatt gesessen und dort einen wundervollen Tag am Kamin verbracht, unsere Töpfe gefertigt und viel geredet und gelacht. Im Zwielicht des frühen Abends zogen Nebel auf, die uns alle nach draußen trieben. Wir bewunderten das verzauberte Licht. Kein Wind, kein Ton drang zu uns. Wir konnten die Mondin und den Abendstern sehen, während die Nebel dichter wurden.

Wir erinnerten uns an Geschichten vom Erlkönig oder dem Schimmelreiter und der Knabe im Moor kam mir in den Sinn…so unterhielten wir uns leise, während wir die Zeit zwischen den Welten genossen. Wir wanderten durch den Nebel und schauten den Andersweltlichen beim tanzen zu....
Im warmen Atelier gab es dann Apfelpunsch und Plätzchen und erst als jede ihren Topf angemalt hatte, gingen wir ins Ahnenhaus um dort noch einmal zu Reisen und zu trommeln….
Die Zeit verging wirklich wie im Fluge, im Hexenflug! 


Und so sehe ich uns, wie wir für das nächste Jahr planten, Termine absprachen und für Februar unser ganz persönliches Imbolc Ritual.
Und gerade bemerke ich, dass es nun Dezember ist. Noch habe ich in der nächsten Woche noch ein Handfasting und eine schamanische Sitzung. 


Dann ist Schluss für dieses Jahr mit den offiziellen Zeremonien und der schamanischen Arbeit. Ihr seht an meinem Sinnen, das Jahr geht nun zu ende...Bald schon kommen die ersten Weihnachtsgäste auf dem Hof....


Kommentare:

  1. Du sprichst mir aus der Seele, liebe Minerva......
    Es war wieder ein wundervolles Wochenende mit meinen Zauberschwestern und ich nehme viel von unserer kraftvollen Energie mit in die neue Woche.
    Wir sind wunderbar zusammengewachsen und ich bin glücklich mit Frauen zusammen sein zu dürfen, denen ich vertraue und denen ich ungeschminkt und mit ungestylten Haaren am Morgen begegnen darf, ohne dass darüber gelästert oder geredet wird.
    Wir respektieren und achten uns so wie wir sind, pfeifen an diesem Wochenende auf Äußerlichkeiten und weben gemeinsam wunderbare Magie.....
    Danke daß es euch gibt!!!

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  2. Eine wunderbare Gruppe. Und auch dieses Mal hatten wir wieder ein wunderbares Treffen. Danke für deine Mühe. Liebe Grüße, Anne

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  3. Ich freue mich mit Euch und wünsche Euch eine schöne Zeit und einen guten Start in das neue Jahr 2017 Johanna (im Herzen bei Euch)

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