Dienstag, 22. November 2016

Ahnentöpfe mit den Zauberfrauen...

Mit Zauberfrauen zu den Ahnen gereist,
neue Erkenntnisse gewonnen, 
gemalt, gequatscht, gezaubert, geräuchert,
gerasselt, getrommelt, gesungen.....
 Es war ein schönes und wenn ich es beschreiben müsste, auch ein „ sehr leises“ und besinnliches Wochenende. Kerstin brachte von ihrem Töpfer, nach unseren Wunsch, gefertigte Töpfe mit. Einfach nur zauberhaft! Komplett handgetöpfert!
 
Wir begrüßten diese im Kreis und wählten einen für jede von uns aus. Die ein oder andere Frau hatte so ihre Vorstellungen von der Bemalung und dem Inhalt, während andere sich noch unsicher waren. 

Deswegen begleitete ich sie auf die Ahnenreise. Führte sie in die Unterwelt, um eigene Erkenntnisse daraus zu ziehen. Als alle wieder im hiesigen Bewusstsein angekommen waren, gab es sogar Tränen, so tief und intensiv war für die ein oder andere ihre Reise gewesen. 
Mich berührte es sehr und es freute mich, das alle danach genau wussten, wie sie mit ihrem Ahnentopf umzugehen hatten.
Und nach dieser Reise wurden sogar Pläne, die vorher da waren, verworfen. Gut so! 

Wir reinigten unsere Töpfe, bereiteten sie vor auf den Platz der Geister. Wir rasselten und summten. Ich erzählte über die Töpfe und was ich an Erfahrungen mit ihnen gemacht habe, gab ich weiter.


Eine jede fing an, sich ihren Topf vorzubereiten, mit Farben und Formen zu bemalen, zu bekleben und immer wieder auch zu rasseln und zu räuchern.  So verbrachten wir den ganzen Tag, mit kleinen Pausen hier und da. 

Am späten Nachmittag kam dann die Frage nach dem Inhalt der Töpfe auf und wieder begab ich mich als Wegweiserin mit den Frauen auf ihre Schamanische Reise. Diesmal in die obere Welt. Nun waren alle Kontakte zu den Ahnen und Spirits hergestellt und eine jede hatte ihre Vorstellung und Botschaften erhalten. 

Vor dem Abendessen gab es einen kleinen Spaziergang bevor es weiterging und unsere Töpfe in der Runde betrommelt und besungen wurden. Alle waren sehr früh sehr müde. Es war ein energetisch anstrengender Tag gewesen, was viele gar nicht vermutet hatten und so zogen wir uns alle recht früh, gegen 22 Uhr zurück.

Die Töpfe durften ruhen und wir betrachteten sie nach dem Frühstück am anderen Morgen nochmals, während wir in der Runde räucherten und uns verabschiedeten…da ich ja für den Tierschutz einen Vortrag hielt, musste ich die Zauberfrauen früh verlassen. 

Es war ein sehr ruhiges Wochenende, ganz im Zeichen der Innenschau und der Ahnenzeit…

1 Kommentar:

  1. Sehr schön und kraftvoll sind eure Ahnentöpfe geworden, liebe
    Zauberschwestern!!!
    Ich freue mich schon sehr auf unser Zauberfrauentreffen Anfang
    Dezember und bin gespannt, was die Ahnen uns raunen werden....

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