Samstag, 30. Juli 2016

Die Hälfte des Jahres...



Das Jahr neigt sich in den Hochsommer, aber schon der Sommer war anders als sonst. Ich muss gestehen, die erste Hälfte dieses Jahres war meist von nicht so schönen Botschaften gestückt, wir wird nun die nächste Hälfe, der Rest dieses Jahres werden? 

Eine Woche nach „München“ sitze ich hier und schreibe. Immer mal in Raten, denn es ist voll auf dem Hof. 
Von kurz vor 11 bis zum späten Nachmittag kommen die Leute, das ist echt toll. Und wenn mal ein Stündchen Pause dazwischen ist, dann trinke ich einfach einen Kaffee oder einen Tee und schaue kurz bei FB rein. Oder „checke“ meine Mails im virtuellen Postfach.

Facebook war auch unter anderem das Medium, was mich in den Tagen mit meiner Tochter verbunden hielt, natürlich auch Whats App. Sie ist nun wieder zu Hause angekommen und wir haben bis tief in die Nacht geredet und sie hat viele schöne Dinge erzählt und natürlich auch über die Zeit auf dem Festival gesprochen. Ich habe den Schutzgeistern zu danken! Das sie mir mein Mädchen heil zurück gebracht haben....

Ich muss gestehen, momentan habe ich das Gefühl, diese Jahr hat eine unfassbare Trauer und Schwere an sich. Nicht nur, was die ganzen schlimmen Dinge angeht die passiert sind, oder die Menschen, die starben. Ich bin wahrlich kein negativer Mensch, ganz im Gegenteil, aber momentan habe ich das Gefühl, das vieles einfach total negativ ist...Hass, Gewalt, gemecker überall....Neid, Missgunst...


Was ist nur los???!
Diese Jahr scheint ein Spiegelbild der Gesellschaft zu werden….


Aber auch für uns privat ist diese Jahr verdammt nicht einfach. Vor allem diese Abmahngeschichte dieser werten „Kollegin“ aus Bayern, hat uns schwer zugesetzt. Was natürlich von dieser Dame gewollt ist…Ich werde es wohl nie verstehen, wie tief man sinken muss, um anderen so etwas anzutun. Welcher Hass in einem toben muss, welcher Neid, um einen anderen so Schaden zu wollen...

Nun müssen wir auch noch unseren Anwalt zahlen, der aber so lieb ist , und es uns überlässt, wie hoch die Raten sein sollen.  

Schade ist es, dass einfach Eine daherkommt, und uns das Projekt Zauberkräutergarten für meine Behinderten und Kinder Gruppen einfach so vermiesen kann. Klar wollte die was Anderes erreichen, aber daher kommt aber das Geld für die Anwälte eben. Schade um das  erspaarte, das jetzt in den Rachen der Justiz fließt und nicht mehr in das Projekt...schamanisch geht anders ...die Geister werde es auf ihre Art "richten". Ich vertraue darauf.

Unser Seminarraum ist nun wieder halbwegs fertig und ich kann nun wenigstens meinen Kindergruppen wieder arbeiten. Auch die Reparatur des Autos, wie auch einiges andere bleibt momentan unbezahlt und somit liegen, es fährt ja. Muss reichen. 

Und bisher rinnt jeglicher Verdienst in etwaige Verpflichtungen, es kam dazu, das auch noch die Kläranlagen Technik defekt war. Kosten: über 500 Euros…

Sparen für den Winter?! Ha! Mal wieder nicht drin. Und wir haben nun wirklich keine Ansprüche…momentan frisst all das uns auf. Aber was bleibt, ist einfach nur ein Lächeln und das Vertrauen, das alles irgendwie schon wieder wird. Was sonst?! 

Was anderes käme auch gar nicht in Frage, als einfach weiter zu machen…

Klar, gönne ich mir kurz mal ein Weinen, Ärgern, Ungläubig den Kopf schütteln, vielleicht auch mal  Angst…ganz kurz nur, und dann…aufstehen, lächeln und weitermachen! 

Und wenn ich dann jeden Tag in die vielen Kinderaugen sehe, oder auch die Erwachsenen beobachte, die auf den Hof kommen, sie vergessen für einige wenige Minuten die Welt um sich herum. 

Die Fragen stellen, die staunend vor den Kräutern stehen, auf den Hof kommen und eine ganz andere Welt für sich erkunden…Sehen, das sind wir, wir sind echt, kein Spiel. Wir leben das! Und sich an dem erfreuen, nachdenken, genießen, Freude haben….

Oder der Mann gestern, der total skeptisch war, kein Stückchen Esoterisch oder Spirituell, seiner Meinung nach, und mir dann doch, nach einigen Fragen, die er mir stellte, sein Herz öffnete. Der, der danach sagte, ich hätte ihm geholfen, einfach so und es sei an mir „irgendwas dran“ was er nicht erklären könne… (und NEIN, ich habe dafür keinerlei Geld genommen)

Dann weis ich am Abend, wenn ich das Tor zum Hof schließe, warum ich das tue was ich tue. Und hoffe die Welt in meiner Umgebung ein klein wenig besser machen zu können….

Samstag, 23. Juli 2016

München weint...





Nordseeküste…verdammt weit weg von München…oder etwa nicht?!

Nicht wenn die Tochter beim Toll Wood Festival ist, das nur ein paar Hundert Meter von dem Amoklauf entfernt liegt , dann ist München aufeinmal emotional sehr nahe! Und man erst einmal gar nicht weiß, was passiert und passiert ist. Nachrichten überschlagen sich gestern. Ich bekam um kurz vor 18 Uhr eine Nachricht meiner Tochter:..."Mama wir sind OK sind im Festival Zelt, Tommy spielt gleich…"


Bis dahin wussten wir nichts, hatten keinerlei Nachrichten gehört…wir schalteten N24 an und wurden von den Nachrichten und Bildern fast erschlagen. 

Angst machte sich breit, große Angst. Im Festzelt spielt Thomas Krappweis, angespannte Stimmung, viele schauen auf ihr Handy, ich war nicht dabei, aber meine Tochter steht in diesem Moment  mit uns im engen Whats App Kontakt. 


Er spielt ein Friedenslied verkehrt durch seine Energie die er in dieses Lied hineinbringt (ich sehe es später bei Facebook) die Situation, die Leute werden ruhiger und bleiben im Zelt, es kommen sogar noch mehr hinzu. Dazwischen werden die Nachrichten beunruhigender, es wird von Terror berichtet, von flüchtigen Tätern und auch von der Frage, was tun beim Toll Wood Festival? 


Dann schreibt meine Tochter: „…Mama ich hab Angst, ich will nach Hause….“

(ich hoffe das ich das in meinem Leben NIE wieder lesen muss) ich bin mehr als 7 Autostunden entfernt und wir überlegen eine Weile was wir tun sollen. 


Dann sehen wir ein, dort, sind sie einigermaßen sicher, niemand kommt dort rein aber auch nicht raus. Alles ist abgeriegelt und die dortige Security ist in Alarmbereitschaft. Wir können nur warten.

In München wird der Notstand ausgerufen , alles abgeriegelt, nichts geht mehr…für mich ein furchtbares Gefühl. Du kannst nur noch warten, das es vorbei ist.


Tommy Krappweis auf der Bühne, erkennt die angespannte Situation, denn nur ein paar Minuten später erhalte ich folgende Nachricht von ihr: 

….Mama, der Tommy hat mich auf die Bühne geholt, ich hab mit ihm zusammen gesungen…“ 
und ihre Angst ist um Stufen weniger. Sie lacht sogar! 
Noch heute könnte ich ihn dafür einfach nur festdrücken! Er versucht die Stimmung so gut wie möglich zu halten und es gelingt ihm und seiner Band, wie er später auf Facebook schreibt.


Wir erklären ihr, sie solle dortbleiben, solange wie möglich, nirgendwo ist es im Augenblick sicherer. Aber dennoch bleibt die Angst. Zwischendurch steht bei uns das Telefon nicht still und auch Whats App nicht. 

Alle Bekannten, Verwandten, Freunde Fragen wie und ob sie helfen können…auch bei Facebook hat jeder einen guten Tipp parat, bieten sich wildfremde Menschen an zu helfen! Aber ich würde niemanden gefährden wollen und so bleiben die beiden Mädels da wo sie sind. 


Dann, plötzlich, geht alles ganz schnell, kurz vor der Evakuierung mach Tommy eine Ansage von der Bühne, fragt die etwa 300 Besucher ob jemand den beiden jungen Frauen helfen kann…und es kann! 

Eine Frau meldet sich, fährt sie zum Campingplatz, niemand weiß, ob sie dort rein können. Sie holen ihre Sachen und dürfen etwa 40 km von München entfernt in ihrer Wohnung die Nacht verbringen. Geschützt und warm. 


Heute ist klar, es war ein Einzeltäter, ohne politischen Hintergrund. Es ist ein trauriger Tag in München. Die Kinder wollen bleiben, wollen das Erlebte mit guten Bildern verarbeiten, wollen versuchen einigermaßen normal ein paar Tage in München zu verbringen, sich nicht unterkriegen lassen. 


Erst war ich entsetzt über diese Entscheidung aber jetzt, nach und nach ist das in Ordnung und sogar gut. Sich nicht einschüchtern lassen. Vielleicht ist das gerade für die Verarbeitung dieses Ereignisses gut.

Weiter leben…leider gilt dies nicht für alle. Meine Gedanken und Tränen gelten nun den Müttern und Vätern der Opfer, die so jung waren und den übrigen Angehörigen….


es hätte auch mein Kind sein können, wäre sie nicht beim Festival gewesen oder hätte der Täter eine andere Zeit gewählt….


Samstag, 9. Juli 2016

Wässrige Zeiten....




Was haben wir für Wochen hinter uns….! Erst wurde durch Mäharbeiten, die Oberlandleitung gekappt, ( ich berichtete davon ), was schnell wieder repariert wurde. 
Dann regnete es, hagelte und regnete…Wasser überall!! 
Selbst die Landwirte sagen, wir haben seit 30 Jahren nicht so viel Wasser, wie in diesem Jahr. Wir hatten Seen vor der Türe, auf dem ganzen Hof. Nur mit Gummistiefeln kam man teilweise bei uns überhaupt weiter.

Glücklicherweise tropfte es nur ein wenig zwischen Zauberwerkstatt und Haupthaus. Was schlimmer war, dass das Wasser von unten in das komplette Ahnenhaus eindrang und ich am Morgen auf etwa 10 cm Wassertiefe im Haus traf, das Laminat mit entgegen schwamm. Von der Küche im Seminarhaus ganz zu schweigen.


Der Laden blieb trocken. Ein Glück! 


Ihr könnt euch also vorstellen, das Boden und Wände nass waren und noch sind. Jetzt erst, etwa 14 Tage später kann Chris anfangen den Boden neu zu verlegen. Das Laminat ist hin, komplett im ganzen Seminarhaus und teilweise der Gipskarton an den Wänden auch, da dieser die Feuchtigkeit gezogen hat. Jeder Handwerker weiß, was das bedeutet…

Wir fangen im Seminarhaus von vorne an! Nun, von den Kosten will ich gar nicht anfangen…aber das war nicht alles….
Da mein Gatte in diesem Jahr alleine 10 Leute, bzw. ihre Autos aus dem Schlammweg/ Feldweg gezogen hat, weil sie nur ihrem Navi vertraut haben, anstatt mal selbst nachzudenken, ist nun unsere Anhänger Kuppelung hin. 

Ich muss dazu erwähnen, dass wir nie Geld für das herrausziehen genommen haben. Im Nachhinein hätten wir es gut für die Reparatur gebrauchen können…nun ja, "eine Gute Tat am Tag, " sagte Chris immer. 
Aber leider ist das nicht belohnt worden. 

So können wir  im Moment ausschließlich die Küche im Ahnenhaus und den dazugehörigen Boden wiederherstellen. Mehr Geld ist nicht da. Der Rest muss warten.
Und wieder einmal sind alle Rücklagen für den Winter aufgebraucht. Es sei denn es wird ein bombastischer Rest-Sommer. Nun, somit rückt der Zauber Kräutergarten momentan in weite Ferne, wie auch der Rest der Außenanlagen.


Ich hoffe sehr, das bald mal ein kleines Wunder geschieht, und wir das, was wie mühevoll an Geld verdienen auch Bestand hat. Klar, wenn man so einen großen Hof hat, fließt halt vieles wieder ins Haus zurück. Jetzt wird es wirklich Zeit für ein paar trockene und Sonnige Wochen hier. Im Hofladen ist recht viel zu tun und auch Online kann ich mich nicht beschweren, über jede Bestellung freue ich mich sehr. Jeder Verkauf ist momentan hilfreich um den Seminarbereich wiederaufzubauen.



Dazu kam noch, das vor etwa 10 Tagen dann unser DSL nicht mehr funktionierte, das Telefon aber schon. Es dauerte geschlagene 8 Tage und drei Anläufe des Technikers, weil er uns nicht gefunden hat…wenn´s nicht so traurig wäre, hätte ich mich darüber wirklich totlachen können. 


Die Mitarbeiter des Call Centers hatten in jedem Fall ihren Spaß und sehr viel Mitleid mit mir. Dann hatte plötzlich das halbe Haus keinen Strom und wir fanden den Grund dafür nicht….auch das noch! 
Wir wussten, ein Elektriker der erst mal suchen muss, den hätten wir nicht bezahlen können. Also blieb halt der Strom erst mal aus. Geht alles. Muss halt.
Dann fehlten für die Steuern Quittungen von einem ganzen Monat. Noch nie passiert. Wir suchten verzweifelt.

An einem Tag herrschte eine sehr agressive Energie in den Räumen, das kannte ich nicht und es machte mich dann doch ein wenig stuzig. Ich wurde achtsamer.....

Ich hörte in mich hinein und genau zu. Sprach mit meinen Spirits darüber. Was sollte uns das alles sagen?! 


Keine normale Pechsträhne??! Aber ich vermute nicht ständig schwarz magische angriffe hinter jedem Steinchen auf dem Weg. Außerdem gebe ich die Verantwortlichkeiten nicht so einfach dahingehend ab. 
Ihr kennt mich, ich gebe schlechten Wünschen oder gar Flüchen keinen Raum, gestehe denen auch keine so große Macht zu….aber dennoch…man kommt ins Grübeln…



Ich führte Gespräche und dann wurden mir Botschaften zugetragen. Innerhalb von nur drei Tagen von drei unterschiedlichen Menschen, die absolut unabhängig voneinander sind. 


Es war unfassbar- ,ja fast schon unglaublich, wie Zusammenhänge entstehen und magische Bänder, gute wie schlechte, geknüpft werden und mir wurde zugetragen, das es weitere Personen gab, denen es fast ähnlich ging, wie uns….



Es wurden Namen genannt…und es wurde erkannt…dann gebannt…….bildlich würde ich sagen…da „plobbte" es, und schwups,… verschwand "etwas…"


Wir hatten „ Es „ ( diese negative Energie), bei seiner boshaften „Arbeit“ erwischt….so könnte ich es ausdrücken.


Und tatsächlich!!! Genau an diesem Tag passierte es: 
Der Strom war wieder da, wie von „Geisterhand“, ohne unser Zutun. Fehlende Quittungen eines ganzen Monats tauchten in einer Schubladen, wo sie IMMER sind, auf. 
Das Internet funktionierte wieder, da der nette Techniker uns bei DRITTEN Mal gefunden hatte…gut, der Seminarraum trocknet halt so vor sich hin und auch die Anhängerkupplung bleibt defekt….


Aber es ist Licht am Ende des Tunnels und wieder einmal geht es Schrittweise weiter. Klar, ich musste einige Termine absagen bzw. verschieben. Ist nicht zu ändern. Aber wir lassen uns davon nicht unterkriegen und wir haben gute Geister an unsere Seite, da bin ich mir sicher. Und jetzt, da „das Negatve“ benannt wurde, kann es auch nicht mehr schaden….