Dienstag, 9. Februar 2016

Schamanische Hexenausbildung

Ich hab es getan...mich hinreißen lassen und ich tue es gern.
Es soll wohl so sein und damit ist nach 5 Jahren Pause wieder Platz für eine Handvoll Frauen oder Männer , denen ich gerne von meinen Erfahrungen erzählen möchte und sie begleite auf ihren ganz eigenen Weg zurück zu sich selbst und zu den Kräften der Magie und der Natur....


Ein neuer Ausbildungsweg erblickt nun das Licht der Welt. Ein Weg den ich nun neu Beschreiten werde, er wird noch genauso heißen, wie der damalige, aber ich habe in den letzten Jahren so viel erfahren dürfen, so viele neue  Spirits haben mich gelehrt, Menschen von denen ich lernen konnte und vieles was autodidaktisch entstanden ist.....das möchte ich nun weitergeben.


Ich habe für mich wahrgenommen, was tatsächlich wichtig  und auch wirkungsvoll ist, von Schwellenzaubern bis hin zu ausgeprägten Ritualen, zu Ahnen und Geisterkontakten und vielen anderen Dingen. Meine Sichtweise hat sich eigentlich nicht geändert, ist aber dennoch eine andere geworden. In jedem Falle habe ich durch die Jahre, in denen ich einige Menschen begleiten durfte, dazugelernt. Ich suche mir nun genau aus, mit wem ich mein Wissen teilen will. Diese Ausbildung wird etwas ganz andere sein, als die freien Zauberfrauen. 
Und natürlich gab es via Gesichtsbuch wieder eine angezettelte Diskussion von wegen, warum ich denn Psychisch Kranke Menschen nicht ausbilden würde….
 
Naja, ich rechtfertige mich da nicht und da es meine Ausbildung ist, kann und werde ich bestimmen, wie und wen ich begleiten werde. Ich habe mir, nach damaligen schlechten Erfahrungen vorgenommen nur noch Charakterlich stabile und im Leben stehende Menschen auf meinem Weg mitzunehmen. Ich habe genug negative Erfahrungen mit Menschen gehabt, die meinten das was andere sagen, wäre wichtiger. 

Und leider waren auch bei den freien Zauberfrauen welche dabei, die nicht passten sie gingen so, wie man es für spirtuelle Menschen nicht annehmen würde. 
Es gibt  ein paar Umgangsfomen miteinander, die man als spirituell und ehrlicher Mensch einfach nicht tut. Sowas möchte ich mir bei der Ausbildung gern erspaaren, deswegen ist mir ein pychisch-stabiler Charakter sehr wichtig! Das hat auch etwas mit einem intensiven Vertraulichen Bezug zueinander zu tun. Sich aufeinander verlassen zu können, das ist mir sehr wichtig.


Ich bin  der Meinung, dass es schon genug leicht „Schizophrene“ Ansätze in der Schamanischen Arbeit gibt und dazu benötigen wir halt einen sehr geerdeten und starken Charakter. Die Erfahrungen dazu ergeben sich aus dem eigenen Tun und Handeln und nicht aus der Meinung andere Menschen. 


Ich gehe diesen Weg schon so lange und mein Leben, meine Arbeiten haben immer wieder gezeigt, dass so, wie ich es tue, ja schon richtig sein muss. Sonst wäre ich nicht hier und dort wo ich jetzt bin.

Ich arbeite schamanisch mit Menschen, von denen ich nichts weiß, und sage ihnen Dinge, die ich wahrnehme und die stimmen.  Es gibt viele Wege und meiner ist einer von vielen, halt meiner. 



Ich mag Menschen mit starken Charakter und positiver Lebenseinstellung. Die mit sich selbst achtsam sind und mit anderen auch so umgehen. Ich finde nichts schlimmer, als Leute die für ihr eigenes Scheitern, andere verantwortlich machen. Oder den Schamanismus und die Hexerei als Aufwertung für ihr eigenen Ego hernehmen wollen. 

Davon gibt es wahrlich auch genug! Der Hexen Weg war schon immer ein Weg der Geheimnisse und Mystik, damals fand ich das doof, heute, nach 20 Jahren und den Blick auf FB gerichtet, weiß ich, warum  das so ist! Bei mir gibt es weder Urkunde noch Zertifikate. Ich halte nichts von Menschen, die alles sein wollen, Druide, Schamane, Hexe, Heilerin, Seher….denn irgendwie sind sie dann nichts mehr so richtig. 

Und es hängt doch sowieso vieles zusammen, nur die Bezeichnung ist manchmal eben eine andere. Menschen die alles sein wollen und sich als alles Bezeichnen haben eines nicht verstanden: Es ist nicht wichtig! Das stimmt was mit dem Ego nicht.



Und wer meint, auf dem Hexen Weg gäbe es keinerlei Dogmen oder Gesetze, der irrt gewaltig und verliert sich lieber in der Rosarotbunten, oder mystisch schwarzen Welt, ich mache mir mein Leben wie es mir gefällt, richtig, wird aber niemals mit den Geistern und Spirits reden können…denn nicht alles kann man sich machen, wie man will.


Wenn wir uns die Schamanischen Urvölker, damals wie heute, betrachten und ihre Rituale ansehen, so gibt es " Geistergesetzte" die wir einzuhalten haben. Damals wie heute. 

Wie die sind, ist individuell. Einge Dinge kann man sich biegen, wie man gerne will, vieles ist frei und intuitiv - autodidaktisch. Aber intensive Arbeit mit Spirits und Elemtaren, ja sogar Göttern, obliegt dann doch einer gewissen „ Gesetzmäßigkeit“. 
Wenn ich das Ermitteln kann, was die Geister wollen und mir als Aufgabe aufgetragen haben, dann geht es weiter im Leben. Glücklich, gesund und aufgehoben in dem Urvertrauen, das die Götter schon wissen, was sie tun. Ich will nicht manipulieren, will meine Aufgabe verstehen und verstanden werden.


Das hat nichts mit der rosaroten Kindergarten Zauberei zu tun. Ich zünd eine Kerze an, mach ein paar nette Zeichen drauf, murmle eine Formel und schon bin ich Hexe…sicher ist das nett…aber auch nicht mehr.


Oder glaubst du wirklich, das ein Fruchtbarkeitszauber bei einer Frau wirkt, die seit Jahren versucht ein Kind zu bekommen, nur wenn ihr da sitzt und bunte Bändchen in ein Püppchen knotet?? Oder sonst eine Spielerei?!
Meinst du Flüche sind so einfach auszuführen, das man  irgendwo eine Magische Puppe oder mit Pipi gefüllte Hexenflasche vergräbt..?? Oh du hast draufgepinkelt…das ist aber sehr mutig von dir! Uralte und vor allem WIRKSAME Zauber sehen ein wenig anders aus, als die meisten, die in den Büchern stehen....


Kommst du mir mit Esoterischen Ergüssen und irgendwelchen aufgestiegenen Meistern oder anderen abgehobenen  Geschwafel, kann es sein das ich dich durch die Brennnesseln schicke, die erden!
 
Nicht das wir uns hier falsch verstehen, natürlich kann man autodidaktisch und frei einen Zauber und ein Ritual gestalten, ( meint man jedenfalls) aber erst mit einer gewissen Grundkenntnis und mit einer Erfahrung der den Draht zu den Spirits voraussetzt.  Denn wir werden von ihnen gefüllt...


Wenn ich mit einem Klienten/in arbeite, der/die  am Wochenende bei mir ist, und meine Hilfe benötigt, dann weis ich meist am Vortag noch überhaupt nicht, auf was das alles hinausläuft, welches Ritual am besten ist, welcher Zauber am hilfreichsten. 
Ich kenne denjenigen nicht. Erst nach einem mehrstündigen schamanisch geprägten Gespräch erhalte ich Kontakt und kann dann, nach einer Meditationsphase genau sagen, was für ein Ritual gemacht wird.


Nein, ich bin keine Oberhexe und vorallem kein Guru…ich will nur damit sagen, das diese Ausbildung meinen Weg und meine Meinung wiederspiegelt, aber vor allem meine Erfahrungen mit Zaubern, die auch was bewirken. 

Und ein Leben, das wir selbst in eine positive Richtung lenken können, denn wer einen guten Draht zu seinen Ahnen hat, der kann ein sehr positives Leben führen.
Außerdem ist es einfach wichtig, zu wissen, was man tut und auch warum. Geschichtliches –archäologisches, ethnologisches und religiöses Wissen, da kommt man nicht drum herum! 


Viele Dinge werden nicht umsonst seit Jahrtausenden  noch so gehandhabt, bei vielen Schamanen und Naturvölkern. Opfergaben sind da ganz wichtig, nein und damit meine ich nicht einen Apfel irgendwo im Wald zu hinterlassen, sondern die persönlichen Opfergaben, denn das sind die vom Herzen kommenden…


Wen ich ausbilde, den suche ich mir selbst aus. Meine Einflüsse sind Luisa Francia, Cambra Skade, Nana Nauwald, ein wenig aber auch Budapest oder auch Starhawk und Cunninham. 


Mein eigener Werdegang begann in einem Wicca Zirkel mit Priester und Priesterin. Eben eher klassisch und geheim. Nicht so, wie das heute so scheint. Auch meine Ausbildung bei Morganas Stern war sehr hilfreich und die Begegnung mit  Jörg Fuhrmann war sehr Erkenntnisreich für mich. 

Viele kurze und längere Begegnungen mit Menschen, unter anderem auch einigen Nordamerikanischen Ureinwohnern und ihren Botschaften an mich, werde ich immer in meiner Seele tragen.


Meine Einflüsse kommen aus dem Indianischen und dem Sibirischen. Stark hat mich auch Wolf Dieter Storl geprägt und vor allem eben Luisa Francia. Mit dem traditionellen Wicca kann ich heute so gar nicht mehr. 



Bei den Zauberfrauen lasse ich alles zu, bin offen und freue mich an den Unterschiedlichkeiten. Da bin ich nicht mit allem einverstanden, muss ich auch nicht. Der Sinn hinter den Zauberfrauen ist ein ganz anderer. Es macht Spaß über den Tellerrand zu schauen. So neutral bin ich in meinem Ausbildungsweg nicht. 


Ich würde es aber auch nicht Dogmatisch nennen. Aber schon recht bestimmend. Welchen Weg Du zur Lösung deine Aufgabe nimmst, ist rein Deine Entscheidung, ich kann nur einige davon aufzeichnen. Vielleicht findest du ja auch einen ganz andern. Macht nix. Es wird deine Erfahrung werden. 


Zum Tragen kommt ganz speziell das Wissen um die Göttin und den Gott. Schamanismus ist neutral, ich aber nicht. Mein ganze Arbeit, mein ganzes Sein beruht drauf, dass ich weiß, dass es Ahnen, Spirits, Götter und Elementare gibt und dass ich das Wissen, wenn wir wollen, die Naturreligion ,unsere Germanischen Stämme schätze und weitergebe und lebe. 

Ohne den ewigen Kreislauf von Leben –Tod und Wiedergeburt ,keine Hexe, keine Magie und keine Naturspiritualität! 

Übrigens spricht mir das  Buch von Wolf Dieter Storl "die Göttin und ihre Pflanzen"  da sehr aus dem Herzen!

Wer Interesse an meine Art von Ausbildung hat, kann sich gerne für den 2.April zu einem Info Nachmittag bei mir auf dem Hof anmelden!

Kommentare:

  1. Liebe Minerva!
    Steht vielleicht irgendwo was das alles kostet und wie es mit der zeit an denen die treffen sind aussehen könnte. ich müßte mir das alles druchrechnen und einteilen. (wolf dieter storl und luisa francia) zählen auch zu meinen lieblingen. ich folge dir auf fb schon recht lange. vielleicht nur ein hinweis was die preise sind usw. ich hab doch einen längeren weg bis zu dir. lg sissy

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  2. Ein schönes neues Projekt hast du dir da gefasst. Ja, die Magie kennt viele Wege und am Ende findet jeder seinen ganz persönlichen Zugang zur Zauberkunst und Spiritualität. Schön, wenn es Menschen gibt, die einen ein Stück weit begleiten möchten. Vor etwa 15 Jahren wäre das vielleicht sogar etwas für mich gewesen, heute kommt das, zumindest für mich, leider etwas zu spät. Nun ja, ich habe meinen Weg auch so irgendwie gefunden. ;) Aber es gibt bestimmt genügend andere, die sehr Dankbar für solch eine Gelegenheit sind, wäre ich damals auch gewesen. Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Erfolg bei deiner neuen Aufgabe!

    Liebe Grüsse
    Nicky

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  3. Hallo Minerva, ich weiß gar nicht ob Du Dich an mich als Person erinnerst. Einmal habe ich Dich in Dortmund im Laden besucht , mit einer Freundin. Damals wie heute würde ich gerne etwas mehr über diesen anderen Weg erfahren, lernen. Als ich Deinen Eintrag las ging folgendes in mir vor : Ja, ich will auch dabei sein - Nein, ich kann mir das doch nicht leisten ( Ohne den finanziellen Aspekt zu kennen) und dann kam tief aus mir - Es passt gerade gar nicht zu mir und meinem Leben. Ich finde es toll, dass Du Dich nach all den Erfahrungen dazu entschlossen hast, wieder einen neuen Ausbildungsweg anzubieten und zu begleiten. Luisa Francia hat sich letzte Woche in mein Leben gedrängt und Wolf Dieter Storl finde ich total faszinierend. Das was ich dort lese möchte ich erst einmal in mein Leben intergrieren. Darüber schreibe ich in meinem Blog nicht, weil es mir viel zu persönlich ist. Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem Weg. die Sammlerin

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  4. Für Dein neues Unterfangen wünsche ich Dir einmal mehr viel Glück und Erfolg!
    Ich finde Deine Ausführungen und Erfahrungen hier sehr interessant. Da ich es ja mit dem Dogmatismus nicht so habe und dennoch bereits über Jahre erfolgreiche Zauber für mich ausführe. Allerdings gebe ich Dir Recht: Es gibt natürlich Regeln zu beachten und nennen wir es mal "kosmische" Gesetzmäßigkeiten einzuhalten. Ohne intensive Recherche mit Geschichte, Tradition und Vergangenheit wird sich vermutlich gar nicht erst eine als Hexe bezeichnen. Ohne sich intensiv auseinander gesetzt zu haben. Ganz zu schweigen von Kontakten zu Göttern und Geistwesen.
    Und dennoch macht erst die Praxis unsere Erfahrung und Sicherheit aus. Was ich damit sagen will: Ich glaube schon dass jede von uns ihren ur-eigenen Weg zu gehen hat. Mit individuellen Pantheonen und kulturellen Einflüssen. Jede wird ihre eigenen Vorlieben und Praktiken für sich herausfinden.
    Was ich allerdings keines Wegs glaube ist dass irgendein Ritual funktionieren wird, nur weil man sich strikt an die Vorgaben hält. Wenn die nämlich "leer" ausgeführt werden, dann bleiben sie genau das. Ein jeder Zauber und magischer Akt muß auch mit Leben, mit Geist erfüllt sein. Sonst kann man noch so viele Anleitungen auswendig lernen und nichts wird funktionieren. Anders herum gesehen werden wir - wie Du es ja auch beschreibst - im richtigen Moment schon die richtigen Eingebungen von unseren geistigen Begleitern bekommen. Und ein solches Ritual, ein solcher Akt, wird dann auch Früchte tragen. Egal was andere davon halten. Denn wenn zwei das Gleiche tun ist es noch lange nicht dasselbe.
    Also Verallgemeinerungen sind immer schwierig glaube ich, das wollte ich damit nur sagen.
    LG und eine schöne Woche noch für Dich, bis bald!

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