Mittwoch, 17. Februar 2016

Gedanken im Februar....


In der letzten Woche waren alle unsre Kinder und Enkelkinder bei uns, es war wieder einmal toll. Meine Tochter wurde 18, nun ist auch meine jüngste Erwachsen….die Zeit vergeht. 
 


Ich bin froh dass die Kinder und Enkel kommen, auch froh wenn danach wieder Ruhe ist, vermisse sie aber schon, wenn sie ins Auto einsteigen. 

Tja…in diesem Jahr scheint die Graue Zeit hier oben lang zu sein. Immer wieder schaue ich auf die Marschwiesen in der Hoffnung jetzt endlich die Zugvögel zu sehen, vor allem die Nonnengänse, denn wenn die da sind, ist der Winter vorbei!

Ich ertappe mich dabei, wie ich sehnsuchtsvoll hinaus in den Garten schaue und sehe, was der Winter so alles angereichtet hat. Haha,.... ja auch der! Denn das Baumhaus sollte weiter gebaut werden und auch so, es liegt einiges hier herum, was auf und weg geräumt werden muss. Es ist so viel was liegen geblieben ist! Ich träume vom ersten Kräuter Genuss und Verarbeitung meiner frischen Pflanzen. Ich schabe sozusagen mit den Hufen und will entlich draussen aufräumen und was tun!

Ich hasse es, überall anzufangen und nirgendwo ist ein Ende zu sehen. Schlimm…ich habe das Gefühl das alles momentan immer noch stagniert. Ich selbst bekomme schwerlich den Hintern hoch, mache hier etwas und dort, aber auch nichts so wirklich. Ich liebe meine Zauberwerkstatt und bin dort viel. 

Dennoch, mir fehlt es momentan an Durchhaltevermögen. „Durchhänger“, würde ich sagen. Ich warte auf den Frühling! Die Tage sind lang hier, aber die dunkle Zeit noch viel mehr. Mein Mann hat so viel zu tun, wie nie zuvor im Ferienpark, auch das wird sich sicherlich wieder ändern. 
Wenigstens habe ich den Hofladen auf Frühlingsanfang geputzt.Ganz langsam werden nun auch die Regale wieder neu aufgefüllt. Dafür bin ich in der Zauberwerkstatt ganz fleißig.

Nächstes Wochenende bekommen wir Besuch meiner Clanfrau und ihrem Mann aus Hagen und danach kommen dann wieder die Zauberfrauen, dann beginnt langsam hoffentlich wieder das leben hier. Ich hoffe, dass auch ich so langsam wieder aus dem Quark komme, habe ich mir doch vorgenommen, noch vor Ostara meine Küche zu streichen, die hat es wirklich nötig. 

Auch der Flur und das Badezimmer, die könnte ich gut alleine streichen, aber mir fehlt die Lust und die wäre dazu wirklich wichtig, sonst wird es nicht schön. Der starke Ostwind der seit einigen Tagen um den Hof weht, macht es nicht leichter, er ist schneidend kalt. 

Aber lange dauert es nicht mehr, vielleicht noch 4 Wochen, denn die Schneeglöckchen, die sprießen hier und auch das Scharbockskraut ist schon da. Auch der Holunder zeigt kleine Knospen. In diesem Jahr möchte ich an einigen Ecken Wildkräuter säen und Sonnenblumen.



Gestern und auch heut ist die Sonne da, aber kalt ist es. Der Ostwind hat glücklicherweise seit gestern gedreht und es wird langsam besser. Ein leichtes Weiß überzeiht die Wiesen und Felder, dennoch ist es wunderschön. Ich habe diese Zeit genutzt um den Göttinnen Altar draußen zu säubern und neu zu gestalten, danach ging es an den Efeu in der Zauberecke am Ahnenhaus. Fast den ganzen Tag war ich draußen und es war ein tolles Gefühl.



Zwischenzeitlich entdeckte ich den ersten Bärlauch und verspeiste ihn mit Genuss in einer Pasta aus Pastinaken und Wurzelgemüse….ja, jetzt muss es einfach Frühling werden, ganz sicher! Vielleicht schnappe ich mir heute mal eine Dicke Decke und ein Kissen und werde mich auf meine Bank an der Linde setzten. 

Mal sehen, denn es gibt noch so viel mehr zu tun….

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