Freitag, 30. Oktober 2015

Samhain Vorbereitungen...


Im Haus riecht es nach Zwiebelkuchen und den leckereren Seelenbroten.
Das Ahninnenhaus ist vorbereitet und wartet nun auf seine Besucher. Die morgendlichen Nebel lichten sich und die Sonne kommt hervor.

Was für ein herrlicher Herbsttag!
In Erwartung auf die Clan und Zauberfrauen wird noch ein wenig draußen dekoriert und auch unsere Tochter erwartet am Samstag Gäste zu ihrer Halloween Party. Das eine, moderne, muss das andere , alte, ja nicht ausschließen, so bleibt unsere Tradition der Familie erhalten. Schon in Dortmund war es so, dass die Kinder Süsses sammelten oder auf eine Feier gingen, während wir zum Samhain Ritual aufbrachen. Erst am späten Abend traf man sich um den Tisch in der Küche um dann gemeinsam mit den Ahnen zu essen.
Morgen Vormittag  kommen die Gästinnen, es wird ein ganzer Tag und eine Nacht voller Ahnenkräfte sein. Jede soll etwas von ihren Ahnen mitbringen. Ein Foto oder einen Schal, ein Parfüm oder die Liebling Süßigkeit, den Lieblings Wein….so etwas halt.  Erst nach dem Abendlichen Ritual wird warm gegessen, so ist es Tradition, dann sind die Geister auch mit dabei. Der Altar steht und ist vorbereitet worden. Das Haus gesegnet und gereinigt....
Die Orakel Karten liegen bereit, es ist die Nacht der Vorhersagen. Heute erhält eine jede ihr Tier an die Seite, bis Beltain. Und den Ahnenkontakt, später im Ritual .

Samhain war für mich immer ein Fest für draußen, egal wie das Wetter auch war. Nie habe ich es drinnen begangen. Die Geister lassen sich draußen besser rufen und so manch eine Energie, die mag ich gar nicht in meinen vier Wänden haben wollen. Getrommelt , orkelt und erzählt wird aber drinnen.
Ab morgen heißt es , das Leben und Sterben, lachen und weinen dicht beieinander sind. Dem Neue Jahr, wie auch der Ahnen Verehrung gerecht zu werden. Und danach geht es in die Dunkelheit der Ahninnendecke zurück. Aber die nächsten zwei Tage stehen voll im Zeichen von Tod und Geburt, denn ich habe zusätzlich in der Nacht noch Geburtstag. 
 
Ja es ist viel los auf dem Hof, so soll es sein! Und ich freu mich mächtig auf die nächsten Tage, schließlich ist es drei Jahre her, dass ich ein Samhain Ritual geleitet habe und es fehlt mir schon sehr.
Mal sehen, was die Ahnen und zu erzählen haben ….

Dienstag, 27. Oktober 2015

Einen Tag mit Storl


Vor ein paar Wochen las ich von einer Veranstaltung in Hamburg, einen Workshop mit meinem großen Vorbild, Wolf Dieter Storl, dessen Bücher ich seit fast 20 Jahren lese. Der Preis war für einen vierstündigen Workshop wirklich Human und so beschloss ich, mich dort anzumelden. Ich finde es für meine arbeit immer extrem Wichtig, sich eben nicht nur durch Bücher weiterzubilden.

Nach Hamburg sollte es gehen, etwa zwei Stunden von Butjadingen entfernt. Ein schönes vor Geburtstagsgeschenk. Witziger Weise hatte ich zu meinem vierzigsten,Geburtstag, vor fünf Jahren, ein Buch von ihm mit Widmung und eine Geburtstagskarte geschenkt bekommen, mein Mann hat damals Kontakt mit ihm aufgenommen und ihm geschrieben. Daraufhin erhielt ich ein Buch mit netten handgeschriebenen Zeilen und zusätzlich eine Geburtstagskarte. Das war schon was!
Ich glaube heute ist es kaum noch machbar, selbst unsere Anfragen vom Hexenhof, bezüglich Lesung oder Seminare, blieben bisher unbeachtet. Aber ich befürchte, dass wir ihn uns sowieso nicht hätten leisten können.  Aber wer weis, ich sage immer : Nichts ist unmöglich...wenn die Spirits es wollen, dann kommt es so, wie es kommen soll!

Alles in allem war Hamburg wie immer: Trotz Sonntag Nachmittag, war es voller Autos und Menschen und einfach nur hektisch und laut. Das Logenhaus lag nahe der Universität und es waren etwa 200-300 Menschen anwesend. Leider hatte ich so eine Masse von Leuten schon befürchtet. Es ist gut und einfach nur großartig, das sich so viele Menschen für seine Bücher begeistern und aus so einem Vortrag, denn nichts anderes war es, garantiert anders herauskommen, also vorher. 

Der Blickwinkel auf die Pflanzen verändert sich und viele schauen endlich mal wieder auf die wundervoll wilde und beseelte Welt zu ihren Füßen. Ich kann nicht sagen, dass ich viel Neues oder Überraschendes gehört habe, dazu kenne ich seine Bücher, Videos und Hörbücher zu gut und recherchiere ja selbst in der Ethnobotanik. Zu 98 % waren es bekannte Dinge aus seinen Werken.
Aber ein klein wenig, das was so „ dazwischen“ war, da gab es dann doch ein wenig Überraschendes. Außerdem, ihn live zu erleben, war es allemal Wert! 

Storl referierte über die alten Völker, Frau Holle, meine Lieblingsgöttin, über eingeschleppte Pflanzen und die Heilungsweisen unsere Vorfahren. Er brachte auch einige gesammelte Dinge mit und sprach natürlich über die Mugwurz, den Beifuß. Später am Abend beantwortete er noch Fragen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

Sein Humor kam auch nicht zu kurz, das machte den ganzen Vortrag wirklich sehenswert und wie immer war auch ein kleiner Seitenhieb auf die Esoteriker und auch die Politiker der EU mit dabei.
Erfrischend wie er von der Christianisierung und dem neuen Weltbild sprach und wie selbstverständlich von Zwergen und den Göttern. Ich persönlich hätte mir mehr praktisches gewünscht, was aber bei so einer Masse von Menschen unmöglich ist. Es kam natürlich auch einiges aus seinem neuen Buch vor, aber alles in allem war es eine Reise durch alle seine Publikationen. 


Ein wenig hat die Veranstaltung mit Sicherheit für meinen Vortrag in Nordenham in der Jahnhalle gegeben, die ich ja für den Tierschutz Ende November halten werde. Dort geht es auch im die Magie und die Mythologie unsere heimischen Pflanzen. So ähnlich werde ich auch referieren, allerdings mit mehr praktischem Anschauungsmaterial, sind ja auch weniger Leute, denke ich.
Ja, es war ein gelungener Abend mit Storl von dem ich sicherlich noch lange zehren werde. Nur die vielen Leute, die war ich nicht mehr gewohnt. Aber das war vergessen, als er anfing von Pflanzengeistern zu erzählen. Und unsere Verbindung mit ihnen….es war für mich ein Erlebnis so Vertrautes zu hören.

Und ich werde meinem Mann nie wieder verbieten, in den Garten zu pinkeln …( Insider, denn die Bedeutung wissen alle, die seinem Vortrag gelauscht haben)



Donnerstag, 22. Oktober 2015

Ausflug in die Künstlerkolonie….



Das erste Mal träumte ich vor etwas mehr als drei Jahren von einem kleinen Ort, in dem es ganz viele unterschiedliche Künstler gab. Dieser Traum, den ich träumte spielte aber nicht in der Gegenwart. Die Frauen, die dort mit Sonnenschirmen und großen Hüten durch die Straßen schlenderten, um die Werke der Künstler zu bewundern, waren im Stil des 19 Jahrhunderts gekleidet. Ich maß  dem Traum eigentlich keine besondere Bedeutung bei, es war ein schöner und sehr bunter Traum, eine andere Zeit, eine andere Welt…

Einige Zeit später sah ich im NDR einen Bericht über Worpswede (ich will es immer WORBS Wede schreiben, warum auch immer) und war wie magische angezogen. Dieser Ort kam mir vertraut vor und machte mich so neugierig mehr zu sehen und zu erfahren.
Dann aber rückte das in den Hintergrund, erst seit einiger Zeit wurde das Bedürfnis größer, diesen Küstenort zu besuchen. Nicht mal ganz eine Stunde von uns weg liegt das damalige Bauerndorf und so machten wir uns gestern auf den Weg dorthin….

Geschichtlicher Hintergrund:

Im 1218 beginnt die urkundlich nachweisbare Geschichte des Bauerndorfes Worpswede. Die ursprüngliche Ansiedlung  am Nordhang des Weyerberges bestand aus acht Hofstellen. Der Name Worpswede, der im Laufe der Zeit in veränderter Schreibweise erscheint, bedeutet „Hügel im Wald“ („Worp“ =  Hügel und „Wede“ = Wald).

Der auf dem Weyerberg gelegene Ort blieb zu Beginn ein von Mooren umgebener, abgeschiedener Siedlungsflecken. Erst nach dem Dreißigjährigen Krieg übernahm der Landgraf Friedrich von Hessen-Eschwege für treu geleistete Dienste von der schwedischen Königen Christine das Kloster Osterholz mit den zugehörigen Gütern. 

Carl Otto Ferdinand Stolte übernahm 1854 ein Geschäft in der heutigen Findorffstraße. Ihm wurde dann 1868 das Amt des Worpsweder Ortsvorstehers übertragen. Eines der sechs Kinder, die Tochter Sophie Emilie Stolte, lernte bei ihrer Tante in Düsseldorf den jungen Kunststudenten Fritz Mackensen kennen. „Mimi“ Stolte lud den 18jährigen Maler ein, in das damals noch unbekannte Dorf zu kommen. Am 13. September 1884 traf er in Worpswede ein.
Meine Anmerkung dazu: 

»Malweiber« oder »Malhühner« wurden malende Frauen damals abschätzig genannt, man kann sich vorstellen, unter welchen Einschränkungen und Vorurteilen Frauen in der Männerdomäne zu leiden hatten. Bis zum Jahr 1919 war Frauen der Besuch einer staatlichen Akademie versagt, und so waren sie gezwungen, sich entweder an einem Kunstverein anzumelden, was wohl auch ziemlich „belächelt „ wurde oder aber bei einem männlichen Kollegen Privatunterricht zu nehmen, was nicht jede bezahlen konnte. Da vor allem die Gegend in und um Worpswede viele Künstler anzog, traf man hier auch auf eben jene Malerinnen an, die ihr Glück dort versuchten, um in „Künstlerischer Freiheit „ leben zu können.

1889 gilt als Beginn der Künstlerkolonie Worpswede, denn da beschlossen die Künstler Fritz Mackensen, Otto Modersohn und Hans am Ende, in dem Ort Worpswede und in der Landschaft des Teufelsmoores zu arbeiten und zu wohnen.
Als 1895 die Werke der „Künstlervereinigung Worpswede“ in der Bremer Kunsthalle und anschließend im München gezeigt wurden, bestand die Gruppe der sogenannten „Gründergeneration“ aus fünf Männlichen Künstlern.

In den folgenden Jahren kamen immer mehr Künster/innen in das kleine Dorf. Und viele waren fasziniert von der einzigartigen Atmosphäre dieser Landschaft. Und wohl auch von der Freiheit sich als Künster/in „ ausleben „ zu können.
Das  Künstlerdorfes umfasste in seiner über hundertjährigen Geschichte ein breites Spektrum am kreativen Menschen wie Maler, Zeichner, Grafiker, Bildhauer. Schriftsteller, Kunsthandwerker, Architekten, Gartenarchitekten, Fotografen, Designer. Sie alle haben mit ihren Werken den Namen „Worpswede“ in die Welt getragen. 

Das zum Namen und zur Entstehung dieses „kreativen und verwunschenen Ortes“….
leider kann ich das so für mich nicht bestätigen. Sicherlich, für jemanden, der sich für Kunst und Kunstgeschichte Interessiert ein „Muss,“ keine Frage. Alleine die vielen Ausstellungen können einem Stundenlang faszinieren. 

Aber ich hatte andere sehr persönliche Erwartungen an diesen Ort und ganz andere Bilder im Kopf. Von einem verträumten, ruhigen, ja wahrlich malerischen und vor allem bunten Örtchen, an dem man an jeder Ecke einen Laden findet, der ganz individuelles anbietet. Und der den kreativen Gedanken an jeder Hausecke wiederspiegelt….


Gefunden habe ich eine „Flaniermeile“ ,in dem Busse herangekarrt werden, durch die Autos fahren und jedes dritte Haus ein Caffee oder Bistro beinhaltet. Die Waren der paar kleinen Geschäfte erinnern mich zum großen Teil an meine eigenen Großhändler (ich hab das ein oder andere wiedererkannt) und ruhe??! Ganz im Gegenteil. Die unterhalb herlaufende Hauptstraße konnte man hören und sogar riechen. Einen Hof mit „Italienischen Möbeln“, was mich ein wenig irritierte, der hatte aber schöne blaue Türen…

Natürlich waren manche Höfe und Häuschen nett zurecht gemacht, aber „Künstler-Häuser“ stelle ich mir anders vor. Vieles wirkte schon seit Jahren reperatierungs bedürftig, beim näheren betrachten. Schrie nach einem oder gleich mehreren Handwerkern, denn schiefe Antennen auf dem Dach oder ein fehlender neuer Anstrich hat wohl wenig mit Kunst zu tun. Auf mich wirkte alles etwas konstruiert und bieder-konservativ. Es tut mir im Herzen weh, so etwas zu schreiben. Wirklich. Selbst das eigentlich ganz niedliche Blaue Tee Haus, welches leider leer steht, hat seine Schönheit ziemlch eingebüsst...

Und auch die „bunten Toilettendeckel“ aus dem Baumarkt, auf dem Öffentlichen WC, wirkten etwas deplatziert. Die haben nicht annähernd an Kunst erinnert…
Die sogenannte „Flaniermeile“ in dem alten Künstler-Ortskern“ war voller Blätter und hier und da sogar ein bisschen Müll auf dem Weg. Das bin ich gar nicht mehr gewöhnt. Wenn man hier in Butjadingen durch die Dörfer fährt, ist spätestens am Mittag alles wie „ aufgeräumt“…das kam noch dazu. Und ein recht schöner Herbsttag wie gestern hätte alles ja nicht schmuddelig wirken lassen müssen.


Aber wenigstens machten die bunten Blätter, alles ein wenig bunter…dazu kamen dann noch ein paar Häuser, die leer stehen und vor sich hin gammeln. In dem Moment habe ich gemerkt, dass dieser Ort seine Seele schon vor Zeiten verrohren hat,  beim Anblick der älteren Leute der drei Busse aus Lippstadt wurde mir klar, dass dieser Ort scheinbar nur noch von seinem Namen lebt. Seltsam skurril war das.
In einem kleinen BIO Bistro an der unteren Hauptstraße bestellten wir uns dann Milchkaffee und Moorkuchen. Wirklich lecker, leider war alles laut und die Straße stank nach Abgasen.

Ich hätte mir einen Ort gewünscht, in dem die Autos auf Parklätzen draußen bleiben müssen, in dem jede Fassade die Kunst wiederspiegelt und jedes Haus seine eigene Seele auch verkörpert. Jeder Laden einen anderen Künstler/in beherbergt und keine „schöner Wohnen Läden“  mit zugekaufter Ware. Nett war eine Bonbon Manufaktur und eine Chokolaterie, wobei ich das auch nicht mit einem Künstlerdorf in Verbindung bringen würde…

Beim Sitzen im Bistro  sprach ich die nette Dame neben mit am Tisch an und fragte sie, ob sie Einheimische wäre. Nein, erwiderte sie, sie wäre hier ein paar Tage auf Urlaub hier. Ich erzählte ihr, das ich enttäuscht sei und den Spirit hier suche und ob sie ihn gefunden hätte. Schließlich war sie ja schon länger vor Ort und wie ich sah, hatte sie ein Fahrrad dabei.
Sie schüttelte ein wenig traurig mit ihrem Kopf, also war ich mit meinem Gefühl nicht ganz alleine. „ Nein, ich habe auch mehr erwartet, aber vielleicht kommt noch was, bei den Führungen und Workshops, die ich noch besuchen werde…“ sagte sie. 

 Wir wünschten ihr viel Glück dabei und machten uns langsam wieder auf den Weg.
Nette Bauernhausfassaden und schnuckelige Gärtchen, die finden sich schließlich auch woanders. 
Ich weiß nicht, was ich gedacht, gehofft , erwartet hatte…vielleicht gibt es diesen Geist ja noch , vielleicht war es die falsche Jahreszeit, aber im Sommer , wenn noch mehr los ist, ist es doch auch lauter und hektischer…?? Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, verträumt geht eben anders. Aber vielleicht lag oder liegt es auch ganz einfach nur an mir und meiner Wahrnehmung der Dinge….wer weiß.

Einen kurzen Moment, beim alten Rathaus, da war es leise, schien es einen Hauch von Ruhe und Verträumtheit zu bekommen….nur einen kurzen Moment…
Und die ältere Dame, die vor mir mit kurzem Höschen, pinkfarbener Strumpfhose, Franzosenhut, hohen  Schwarzgeschnürten Lederstiefeln und totem Tier als Weste herlief, die hat es auch nicht besser aussehen lassen…..ihr Anblick brachte es für mich auf den Punkt .."gekünstelt"...

Ich würde mich freuen, wenn ich einen Hauch dieses alten Kunstgeistes bei meinem nächsten Besuch finden würde, denn so schnell gebe ich nicht auf. Ich werde vielleicht noch einmal im Frühjahr wieder kommen, aber dann mal das Gegenüberliegende „Neu Helgoland“ besuchen.
Dort soll man sich noch ein wenig von dem Charakter der alten Maler und was sie an dem Ort gefunden haben, vorstellen können. Hatte mir die Dame im Bistro gesagt. Schauen wir mal. Jeder hat schließlich eine zweite Chance verdient….
Übrigens habe ich heute Nacht schon wieder von Worpswede geträumt und dort sah es ganz anders aus…








Freitag, 16. Oktober 2015

Ein kurzes "Hallo" von der Küste....

Kurz vor unserm Urlaub schlägt das Wetter nun um, es ist kühl und nass. Norddeutsches Schietwetter eben. Ich mag es, wenn es nicht zu lange dauert. Für den Hofladen ist es wie ein Sechser im Lotto. Jeden Tag ab 11 Uhr ist die Hütte voll. Ab und an eine kleine Pause. Bis um Fünf am Nachmittag bin ich voll beschäftigt.Kräuterbeutel basteln, nette Gespräche und lustiges, alles dabei.
 Die Sommersaison ging ohne weiteres in die Herbstzeit über. Die Göttin meint es gut mit uns. Ich will mich nicht beschweren, aber der Sommer und jetzt der Herbst, das war schon recht anstrengend und schön zugleich. Jetzt freue ich mich schon mal nur was für uns zu machen....

Als erstes wird am Morgen der Kamin in der Zauberwerkstatt entzündet, er wärmt das ganze Haus. Ja es ist merklich kalt geworden. Am späten Nachmittag kehrt dann im Hofladen Ruhe ein. Genießen kann ich das "gemütliche Wetter" dann, wenn ich den Hofladen abschließe und mich in die Zauberwerstatt zurückziehe. Kerzen anzünde und das Räucherwerk ausprobiere. Habe ich schon geschrieben, das ich diese Jahreszeit liebe??!
Ob es schon das Vorweihnachtliche Geschäft ist , weis ich nicht, aber auch Online geht es recht gut. Um die Bestellungen kümmere ich mich dann Nachmittags, mische Räucherkräuter und stelle dies oder das her.

Bei der Wärme des Kamins, einer Tasse Tee und schöner Musik und Räucherwerk kenne ich momentan keinen schöneren Ort als gerade jetzt und hier sein zu dürfen...
Der Regen platscht auf das Glasdach des Ateliers. Dieser Raum ist weder drinnen, noch ist er draußen, er ist eine Zwischenwelt für sich. Wenn ich nach oben schaue, sehe ich den Regen der fällt und die Bäume, das Licht wird früh dämmerig, um sieben am Abend ist es stockfinster hier.
Auch wenn das Wetter in meiner "Freien Zeit" nicht mitspielen sollte, gibt es eine Menge Dinge, die wir im Urlaub vor haben .
 Aber manchmal da reicht mir einfach hier im Atelier zu sitzten um ein gutes Buch zu lesen...
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Sonntag, 11. Oktober 2015

Wassergeister und Heimatkundliches...


Manchmal…vor allem in der Zeit der Geister, der Dunklen Zeit, habe ich das Gefühl, ich höre einen leisen Gesang. Er kommt aus den Tiefen der Gräben oder weht mit dem Nebel über den Deich. 

Ganz leise, wie ein Hauch einer Musik, leise Klänge. Und wenn ich im Sturm direkt am Meer stehe, dann habe ich auch manchmal das Gefühl das Meer könnte singen…

Gesang und Musik stammt nach dem alten Glaube der Germanen aus dem Wasser, das das Spiegelbild des Totenreiches darstellt. Wen wundert es da, das gerade um Samhain das Gefühl in mir wachgerufen wird, alles um mich herum würde in einer Einheit miteinander singen. 
Schutzsymbole auf dem Giebel eines Hauses nahe Ovelgönne/Wesermarsch
Die Schamanischen Zaubersänger unsere Vorfahren, die als Heilmagier, Wasserzauberinnen oder Wettermacherinnen galten, hatten ihre geheimen Gesänge und Zaubersprüche direkt von den Wassergeistern. Ja, sie verstanden sogar ihre Sprache und orakelten im Raunen und rauschen der Winde und Stürme. 


In alten Überlieferungen finden wir, dass die Wassergeister mit ihren Gesängen Menschen zu sich rufen konnten, ja beeinflussen und sogar töteten. Wer diese Macht besaß konnte Menschen wir Tiere in seinen Bann ziehen, wie der Rattenfänger von Hameln, beispielsweise. 

Spielmänner bekamen ihre Musik von den Wasserwesen, sagte man, ihnen ward die Zauberkunde des Gesanges gegeben worden....
Jetzt erschließt sich dieser Straßenname in der Nähe von Nordenham mir ganz anders...
Damit die Wassergeister, die wohl viele Jahrhunderte vorher eher Wassergottheiten waren, nicht nach Menschlichen Opfern verlangten, gab man ihnen an besonderen Tagen wie an den Sonnenwenden oder zu Samhain,  Tiere, die von schwarzer Farbe sein mussten. Schwarze Hühner wurden beispielsweise in den Elbquellen geopfert um den Elbgeist zu beschwichtigen. 
Wir sind von allen Seiten auf dem Hof von Wasser und Weiden umgeben...
Wir finden Opfer Handlungen von schwarzen Lämmern und schwarzen Katzen. Jahrhunderte vorher brachten die Zauberinnen und Zauberer ihr eigenes Blut den Wassergöttern dar. In dem sie sich in den Finger stachen und drei Tropfen Blut ins Wasser gaben. Es musste ein bestimmter Finger der linken Hand sein, das war vorgeschrieben.


Brachte die Schamanin mit einem geeignetem Zauberlied dieses Opfer dar, so kam nach einer Weile der Flussgeist, um ihr auf drei Fragen , drei Antworten zu geben. Danach verschwand er. Diese rituelle Handlung konnte / oder musste die Zauberin drei Mal im Jahr vollziehen. Immer zu bestimmten Zeiten, den hohen Zeiten der Geister. Sie konnte aber wählen, denn der Nöck, der Wassergeist hatte noch eine andere Gabe für die Hexe.

Ein sogenanntes „Geisterholz“. Das ist Holz, welches auf Troll Hügeln, Opfer oder Hinrichtungsplätzen oder an Kultplätzen wächst. 
Geopfert werden heute meist Blüten, Milch, Honig und Räucherwerk....


„…Auffällig dabei, dass es sich um Holz handelte, das eine starke Beziehung zur Totenwelt oder zum Wasser hatte…“( Danckert 1979)

Sowieso haben das Wasser und die Musik aus keltischer Sicht, viel miteinander zu tun. Ein Wassergeist, der in Flüssen und Meeren zu Hause ist, ist der Meergott Manannan Mc Lir, der sich in Gestalt eines Spielmannes zeigt. 

Wo seine Füße den Boden berühren, entstehen Pfützen und er trägt drei biegsame Speere aus Stechpalmenholz bei sich. Nach alter Überlieferung geben sich Geister und Götter nur dem Achtsamen Menschen durch besondere Zeichen zu erkennen.


Dieser Wassergott soll schlecht gelaunte Menschen durch die Musik erheitern, Kranke heilen,  und schlaflose zum schlafen bringen…


Nach Glaube der Germanen bestehen Himmel und Erde aus dem Wasser und alles Wasser aus einem Fluss oder einer Quelle, dem „Urspring“. Es ist also von Natur aus heilig. Wasser ist Leben. Mit Wasser lässt sich vieles an Zauberwerk tun. 

So gibt es eine Aufzeichnung eines alten Brauches, in dem ein Holzfass mit Wasser aus einer Quelle mit kleinen Tonkügelchen gemischt und „besungen“. Danach wurden die Felder mit dem geweihten Zauberwasser besprengt. Das geschah mit Birkenreisig oder anderen „Zauber-Buschen“.

alter heidnischer Brunnen in der nähe von Iserlohn /NRW

Auch im Mär der Frau Holle, sitzt ein Mädchen am Brunnen singt und spinnt. Dabei sticht sie sich in den Finger, es blutet! und lässt die Spindel in den Brunnen fallen. Somit muss sie in das Hollenreich um die Spindel wieder zu holen. Eine alte Kulthandlung eines Initiations oder Opfer Rituals.
(Goldmarie-Pechmarie)

Spätestens im 5. Jahrhundert n. Chr. hörten die öffentlichen Opferkulte auf, im privaten lebten sie noch länger fort. Christliche Missionare und Geistliche ereiferten sich immer wieder gegen die heidnischen Gebräuche an Quellen und Brunnen. 
Wunschbrunnen in Bremerhaven

So entstanden zahllose heilige und Heil Brünnlein, an denen kleine Wallfahrtskirchen gebaut wurden, somit wurde die heidnische Verehrung nach und nach durch eine christliche Überlieferung ersetzt. 

Die alten heidnischen Vorstellungen lebten aber durch die dünne draufgesetzte Schicht einer vermeintlichen Christlichen Sage weiter. Christliche Madonnen Figuren oder Heiligen Figuren ersetzten die alten heidnischen Naturgottheiten. 

Auch wenn wir heute noch Geld in einen Brunnen werfen, ist das ein tief in uns drin verwurzeltes heidnisches Ritual.. 
Viele alte Brunnen gehen auf ehemalige Heidnische „heilige“ Quellen und Orte zurück. So auch ein Brunnen in Blexen von dem folgendes Berichtet wird:


(Seltsamer weise befindet sich in der Nähe von diesem Ort, auch der Hügel der Göttin Jedute, ich berichtete in einem früheren Eintrag darüber, es lässt sich somit viel Spekulieren über eine Heilquell und einen Ort für Kulthandlungen, einen Kulthügel nicht weit davon entfernt)
Die Quelle galt bis ins Mittelalter als wunderkräftig und war Ziel von Wallfahrten. Im Mittelalter gehörte der Ort Blexen zur Erzdiözese Münster und war Ort des Sendgerichts und einer der vier Rüstringer Gaukirchen.
Während der Herrschaft der Häuptlinge (um 1360 bis 1418) wurde die Blexer Kirche zum Schutz vor bremisch-oldenburgischen Kriegszügen in eine Häuptlingsburg umgebaut und mit Wall und Graben befestigt. Die Kirche wird 1419 von den Bremern erobert und zerstört. Die Kirche wurde zuletzt im Jahr 2008 restauriert. Damals hieß Blexen  Pleccateshem (Heim der Blitze) und war durch einen Fluss getrennt vom Festland.   
   

Der Blexer Turm soll älter als die Kirche und von drei alten Jungfern zum Zeichen für die Seefahrer gebaut worden sein. Die drei Jungfern liegen auf dem heiligen Wiem, einem kleinen dreieckigen, abgeschossenen Stück Landes zwischen Einswarden und Grebswarden, grade vor dem Wege, welcher von Blexen kommt, begraben. 
Seltsam wie sehr mich das an die drei Nornen erinnert?? 

Der heutige Brunnen , die damalige Quelle, auf dem Gebiet des heutigen Friedhofes, könnte also schon viel älter sein, also schon aus vorchristlicher Zeit.   

Gerade in vor-christlichen Siedlungen spielten Brunnen mit lebenswichtigen Trinkwasser, eine gewichtige Rolle. Als wichtigster Teil einer Siedlung erforderten Quelleinfassungen und Brunnen ohnehin, denn somit sorgte man für ihren Schutz und die Reinhaltung des Wassers. Vieleichtg war es so oder man/n wollte damit eher die Quell Verehrung eindämmen...


Etwa zu Ostern /Ostara am 21. März , wenn das Eis wich, feierte man die Brunnenfeste zu ehren der Quellgöttin oder Muttergottheit. Brunnen wurde gereinigt und mit Bändern und Blumengaben geschmückt. Aber an gefahrvollen Tagen, wie den Rauhnächten, bei Sonnen oder Mondfinsternissen deckte man mit Platten die Brunnen zu. Dies geschah in der frühen Christianisierung, als die Menschen plötzlich Angst vor den Wassergeistern bekamen. 


Die Sage von dem Blexer Brunnen:

Als er einst in Blexen der Erzbischof Willebadus verweilte, klagten ihm die Einwohner ihre Not, daß sie weit und breit kein Trinkwasser hätten, und baten ihn, er möge helfen, wenn er könne.

Willehadus hörte sie an und versprach, er wolle tun, was in seiner Macht sei. Als er das nächste Mal wieder dort war, sagte er „Kinder, ich habe an Euch gedacht und euch in fernen Landen einen Brunnen gekauft."



Die Einwohner waren darüber wenig froh und dachten „was kann uns der Brunnen nützen?" Willehadus aber hatte ihre Gedanken wohl erraten. Er hielt ihnen eine Predigt über den Text: „der Glaube kann Berge versetzen" : dann ergriff er seinen Stab und stieß ihn in die Erde, und siehe da, ein reiner wohlschmeckender Quell kam hervor, wie er unter dem Namen Willehadibrunnen noch jetzt zu Blexen im Pfarrgarten vorhanden ist, der beste, ja einzige in der ganzen Umgegend.


(erinnert mich stark an die unterschiedlichsten Brunnen Sagen…mal wieder ein Zeichen dafür, das wohl das Christentum alte heidnische Stätten einfach mit einer netten Geschichte übertüncht, auch  bei dieser Geschichte von Chalice Well in England:

Einer Legende nach verbarg der hl. Josef von Arimathäa den Kelch mit dem Blut Christi an dieser Stelle, woraufhin die Quelle entsprang. Der zweiten Legende nach wusch Josef den Gral im Quellwasser, woraufhin sich dieses rötlich färbte.Dem Wasser wird eine Heilwirkung nachgesagt.


Archäologische Untersuchungen haben nachgewiesen, dass seit rund 2.000 Jahren Menschen in der Nähe der Kelchquelle leben. Heute gehört die Chalice Well zu den bekanntesten und meist besuchten Quellen Großbritanniens. 

Ich denke das wird bei den meisten der alten (Heil-) Quellen und Brunnen sehr ähnlich sein.




Hier mal ein Auszug aus „Aberglaube und Sagen aus dem Herzogthum Oldenburg“  von L.Strackerjahn 1867 über den Ort Blexen:


..."Am Ausflusse der Weser erhob sich aus dem viergeteilten Strome eine Düne, eine heilige Stätte. Pleccateshem (Blexen) genannt des Blitzes Heimat der Sitz des Donnergottes. „Wohl“, sagten die Bekehrten. die Stätte ist heilig,"  und bauten dort eine Kirche, die sie dem heiligen Hippolyt weihten „So kommet und betet und dienet dem Gotte. dessen Heiligthum hier gegründet ist." Und die Menge kam schwankenden und zweifelnden Geistes, aber sie kam, und die Gestalten Donars und des neuen Gottes verschwammen ihnen in einander. 


„Hier," so mochten sich später die zum Gottesdienste herbeiwallenden Friesen erzählen, "hier hat vor Zeiten der Donnergott gewohnt, der stärkste unter den Göttern, der mit gewaltiger Hand seine Keule schwang, dass seine und unsere Feinde zerschmettert zu Boden sanken." -  Was ihr erzählt, ist wahr" entgegneten die Priester, „aber ihr irret euch darin, daß ihr meint, Donar sei es gewesen; Hippolyt, der heilige Patron unserer Kirche, war es, der eure Feinde mit der Keule zu Boden schlug, daß ihrer nur einer entrann, um der übrigen Schicksal zu verkündigen"   


Bei der Kirche von Blexen ist ein Brunnen voll reinen süßen Wassers, der einzige seiner Art in der ganzen Umgegend. „ Den Brunnen, „ sagten die Umwohner in heidnischer Erinnerung, hat uns Donar geschenkt. Über die Wolken fuhr er daher und warf seinen Speer, den Blitz, und wo der Speer die Wolken traf, öffnete er sie, daß der erquickende Regen herabgoß, und wo der Speer die Erde traf, öffnete er sie, daß der reiche Quell sprudelnd hervordrang. 

Auch diesen Brunnen hat Donars Speer geöffnet." — „Nicht Donars Speer, „ belehrten die Priester, „hat diesen Quell hervorgerufen, sondern Willehad, der heilige Erzbischof, der eure Väter zuerst mit dem klaren Strome des Evangeliums labte hat ihnen auch diesen Quell irdischen Wassers entspringen lassen und nicht mit einem Speere, sondern mit seinem friedlichen Hirtenstabe hat er dies Wunder vollbracht."  


Nicht alles, was sich die Heiden von ihrer Götterwelt erzählten konnten oder wollten die Priester des Christenthums auf den Gott und die Heilligen ihrer Religion übertragen. Also entkleideten sie die Götter ihrer liebenswürdigen Eigenschaften und machten sie zu Teufeln, Gespenstern und Hexen. 

Donars Farbe, die rothe, ward die Farbe des Teufels, sein rotherBart bezeichnet nach dem heutigen Sprichwort des Teufels Art, sein feuriges Haupthaar ward zum Abscheu, ein Zeichen der Tücke und des Verraths, ein Merkmal des Judas Jscharioth...
 
....Wieder andere heidnische Vorstellungen erschienen unschuldig und wurden geduldet. Gottes, Christi und der Heiligen Ansehen litt nicht darunter, wenn die Gemeinde an Zwerge glaubte und mit ihnen einen freundschaftlichen Verkehr zu unterhalten meinte, wenn sie an Seemenschen glaubte, die sich mitunter auf der Oberfläche des Meeres zeigten, sonst aber unten in der Tiefe ein dem menschlichen ähnliches Leben führten. ....



 Noch was "unheimliches" zum Kichenbau dort:


..."Weil die Mauern der Kirche immer wieder einstürzten, wären die Blexer auf die Idee gekommen, bei den Lehern (Bewohner des heutigen Stadtteils Bremerhaven-Lehe auf der gegenüberliegenden Weserseite) ein Kind zu kaufen und es dann als Menschenopfer lebendig in der Baugrube zu begraben. 


Als sie dies getan hatten und die Mauern nicht mehr einstürzten, sei , so die Erzählung, der Heilige Hippolyt des Weges gekommen und habe den Fluch des Himmels über die Leher herbeigerufen, weil sie ein unschuldiges Kind an die Blexer verkauft haben. 
Da die Blexer nun fürchteten, die Kirche würde wegen des Fluches einstürzen, ergriffen sie den Hippolyt und mauerten ihn in die Kirche ein. Nur eine kleine Öffnung lies man ihm, damit er Speis und Trank erhalten konnte, die ihm zwei Tauben brachten. Die Blexer Kirche blieb stehen - aber die Leher hatten fortan unter dem Fluch des hl. Hyppolyth zu leiden: sie brannten regelmäßig ab oder wurden von feindseligen Nachbarn und Seeräubern überfallen, die wiederum ihre Überfälle mit dem Fluch des Hippolyts rechtfertigten: die Leher hätten es nicht anders verdient.



Die dem Hl. Hyppolyt geweihte Kirche ist bis zur Reformation ein Wallfahrtsort gewesen. Als man sie in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts sanierte und restaurierte fand man doch tatsächlich das in der Sage erwähnte Grab im Chor der Kirche...."
Natürlich habe ich diesen Brunnen besucht und mir den Ort genau angesehen, wie Friedhöfe so sind, besitzt dieser eine besondere Aura. Seltsamerweise fiel mir die Ähnlichkeit mit einem alten Thinkplatz in der nähe von Dortmund ein, der auch als Friedhof genutzt wurde. 

Ich frage mich schon, warum ist das so? Zufall? Ein Ort mit einer wichtigen Verehrung zu Donar und den drei Jungfern, also den Nornen, also ein Thinkplatz, wurde später zu einem Friedhof. Vieleicht wolltte man die Kraft des Ortes, seine Aura so brechen....man kann nur Vermuten.

Ich lies den Wassergeistern meine Gaben dort und nahm mir ein wenig dieses "heiligen Wassers" mit nach Hause. Ich erfreue mich daran, wieder einen sehr interssanten und uralten Platz für mich entdeckt zu haben.