Dienstag, 29. September 2015

Mabon Wochenende mit den Zauberfrauen

Wieder einmal ist ein Wochenende mit meiner Zauberfrauen Gruppe viel zu schnell vorbei gegangen, ja fast schon geflogen , könnte man meinen. Es war ein Wochenende voller Emotionen und voller  Erfahrungen und Geschichten. 
Im Moment sitze ich draußen vor dem Hofladen, die Sonne scheint mir auf die Schultern und resümiere über das vergangene Wochenende. Über Magie haben wir gesprochen und sind dennoch nicht zum Kern gekommen, zu viel gab es zu erzählen. Manch eine hat erst gar nicht reden können, schade.  Aber Magie ist auch ein Thema, was eine jede von uns immer und überall begleiten sollte, da reicht ein Wochenende wahrlich nicht aus. Momente sind magisch, wie der Moment am Meer zu Vollmond.
Aber auch solche, an dem eigentlich jede für sich etwas tut und dennoch alle zusammen, wie die Erntedank Schiffe zu gestalten oder das Trommeln am Abend. Leider kam das Trommeln diesmal viel zu kurz...aber für einen kurzen Augenblick hatten wir die Magie, sie war greifbar im Kreis , ganz zart. Genau wie die Gruppe selbst, die sich einfach noch nicht gut genug kennt. Aber das wird, da bin ich mir sehr sicher.
 Die Zeit ist einfach viel zu kurz, deshalb werde ich mir mal Gedanken machen müssen....
Kurz erzählte ich von der Trommelmagie und wie man dementsprechend arbeitet, vieleicht ein Gedanke den es sich beim nächsten Treffen einmal praktisch auszuprobieren lohnt. Wir werden sehen.
Wir haben alle feststellen müssen, das man Magie nicht konsumieren kann und das es so eine Sache mit der "magischen Manipulation " ist. Auch da ist ein reger Austausch und die Erfahrungen aller Teilnehmerinnen gefragt und wichtig.
Es lag viel Energie in der Luft, die wir aber leider nicht für uns umsetzten konnten, zu umfangreich waren die Themen. Aber beim nächsten Mal werden wir dort ansezten, wo wir aufgehört haben, bei der Magie und beim trommeln.
 
Gerade sitze ich hier, wo noch am Sonntag die Ritualboote entstanden und habe das Lachen und schwatzen der Weiber im Ohr. Eine jede hatte Opfergaben mitgebacht die auf den Booten, wie auch auf dem Erdaltar ihren Platz bekamen.

Die Wettergötter hatten es gut mit uns gemeint, so konnten wir den Sonntag Vormittag nutzen um draußen unsere Schiffe zu gestalten. Alle haben die Sonnenstrahlen sehr genossen und selbst der Wind hatte ein Einsehen mit uns.

Echte Magie kommt aus einem selbst heraus, ist kein Abklatsch oder ein Rezitieren auswendig gelernter Formeln. Es ist etwas ganz tiefes. Kleine Handlungen, spontane kraftvolle Zauberformeln, gesungen, getanzt oder gereimt. Situations angepasst. Schwellenmagie quasie....Magie aus sich selbst heraus,  kann aber ohne Wissen ohne Grundsubstanz nicht stattfinden. Auch das war ein Thema. Grundwissen schaft Vertrrauen, ohne Selbstvertrauen keine Magie!....


Mit Stolz brachten wir dann unsere Erntedank Boote an das nahe Siel. Naturmagie pur mit und in der Natur. (Und jetzt gerade rauscht der Kastanienbaum zustimmend über mir....) Die Frauen betrachteten ihre Schiffe lange und begleitenten sie auf ihren Weg ....Verbundenheit, auch das ist ein Teil der Magie....


Welch ein magisches Wochenende. Und es ist immer wieder soo schön zu hören wenn  wieder eine sagt: "Auf dem Hexenhof zu sein, ist wie in einer anderen Welt, wie in einer Zauberwelt...." Ja unsre ganz eigene und Kraftvolle Welt, die einzigartig , wild und magisch ist!! Wie die Zauberfrauen!

Samstag, 19. September 2015

die Zeit der Ernte und der Dankbarkeit

Mabon nähert sich. Die Herbstenergien voller Dankbarkeit sind unmittelbar...Momentan ist das Wetter hier herrlich, die Abende mit der tiefstehenden Sonne einfach wundervoll und magisch. Jeder Monat hat hier sein eigenes Licht, ja selbst jede Tageszeit seine ganz eigene Energie.

Manchmal am Morgen, da gehe ich einfach raus, rund um den Hof, laufe im Schlafanzug herum und betrachte das Morgenlicht, den Sonnenaufgang. Oder am Abend, kurz vor dem Sonnenuntergang, direkt am Meer ,wenn die Sonne sich auf dem Wasser spiegelt. Dann gehen Chris und ich am Meer entlang und fühlen diese Verbundenheit und Dankbarkeit hier sein zu können. Und genau hier.

Aber ich freue mich dann auch sehr, wenn nun meine Zeit kommt, die Zeit der Dunkelheit, der Stürme, der Kälte, der Ofenwärme und des duftenden Tees. Zeit für Bücher und mehr...Kuschelzeit. Wir haben in diesem Jahr genug Öl für den Winter und sogar Holz konnten wir uns leisten, das ist Luxus! Darüber bin ich auch sehr dankbar! Ja soetwas zählt, wer sich schon einmal mindestens eine Woche lang nur eiskalt waschen konnte oder am Abend frieren muss, weis was eigentlich wichtig im Leben ist....finde ich jedenfalls.
Ich genieße diese Momentane Herbstliche Stimmung, wusele über den Hof und bereite mich , nein eher meine Familie und mich, auf den Herbst vor. Jetzt fallen die Kastanien und unsere Bäume geben scheinbar alles. Dankbar bin ich für so vieles in diesem Jahr und wieder einmal überwiegt das Vorankommen und die vielen Erfahrungen, die wir sammeln konnten. Chris hat einen Job der ihm Spaß macht, den er gerne tut, und bei dem er fast sein eigener Chef ist.
Ich bin meinen Spirits so dankbar! Deswegen gehört zu meinem Mabon Ritual, die Reinigung meiner "Geisterecken" . An oder in jedem meiner vielen kleinen Altäre wohnt ein Spirit, der geehrt werden will. Das tue ich, in dem ich alle diese Plätze reinige. Momentan tanze ich oft durch das Haus, höre laut meine Lieblingsmusik und singe für meine Geister. In den letzten Wochen haben sie mir mehr als einmal ihre Botschaften zukommen lassen, das ist nicht selbstverständlich!
Ein jeder dieser heiligen und beseelten Orte erhält neue Opfergaben in Form von Räuchern , Met und meinem weißen Hexenwasser, was so wundervoll duftet. Manchmal will ein Spirit auch besonderen Alkohol, oder etwas vom Meer... kommt ganz drauf an. Wärend ich jeden der einzelnen Ältare reinige, tanze ich weiter, singe ich und laufe räuchernd hin und her...dadruch entsteht eine unglaublich kreative und reinigende Energie.
Die Nornen, die ich mit meinem Spinnrad ehre, sie mögen immer Rotwein oder tiefroten Met. Es ist das Blut der Göttin, sagen sie mir und freuen sich über Schwarze Kerzen und eine kleine Geldspende. Ich drehe das Spinnrad beim Staubputzen und erbitte, sie mögen mir weiterhin  ihre Gunst schenken. Deswegen werden sie besonders beachtet. Was möchtet ihr? Ah...diesmal soll es Holla Wein sein...wird erledigt....und so weiter...

Es ist die Zeit zum Nachdenken aber auch um nochmals die letzten warmen Sonnentage zu genießen.
Langsam verabschiedet sich das Licht und ich bereite mich auf die Innenschau und das lernen vor. Auch mein Altar im Schlagzimmer wird gereinigt und mit weissem Hexenwasser gesegnet. Es bleibt dort solange stehen, bis die Geister es ganz aufgetrunken haben....
Aber nicht nur zun Mabon bin ich dankbar für all die vielen schönen Dinge in meinem Leben,  einen wundervollen Mann an meiner Seite, mit dem ich im Oktober tatsächlich Silberhochzeit feiere, tolle Kinder, die gelernt haben, ihren eigenen starken Weg zu gehen , überhaupt Mama und jetzt schon doppel Oma zu sein, das ist ein wahrer Segen!  Das sind Erfahrungen, die mein Herz immer strahlen lassen. Stolz auf meine Kinder zu sein und auch stolz auf das was wir als Familie alles erreicht haben.
Das wir von den Götter so gesegnete sind, auf unseren Wegen, die warlich nie einfach waren, immer so wunderbar aufgefangen wurden, trotz Hürden und Steine nie aufgegeben haben und nicht aufgeben werden...
Dankbar für die tollen und kraftvollen Zauberfrauen, das meine Spirits mir dieses Geschenk , diese Idee damals gaben und viele andere Eingebungungen...all dies und mehr, das geht mir beim Altäre reinemachen, tanzen und Geisterfüttern so durch meinen Kopf....und dazu noch dieser zauberhafte Grund und Boden, der uns gefunden hat, damit gerade wir ihn weiter beseelen dürfen....es ist der alte Spruch " Wie innen - so Außen" der sich bei meiner Geisterarbeit wieder einmal bewarheitet....
Gleich werde ich weiter tanzen und später mit Chris zusammen schön kochen, es wird einen Eintopf für Mabon geben, mit all den guten Dingen, die wir jetzt ernten können. Denn danach gehört alles den Göttern draußen.....

Ich wünsche Euch eine wundervolle Erntezeit...

Donnerstag, 17. September 2015

Teil 2 Wochenende: wer die Fülle ruft….



Als die Zauberfrauen Gruppe sich am Sonntagmittag dann nach einem ausgiebigen Shopping im Hofladen auf den heimatlichen Weg machten, hiss es für mich, leider diesmal nicht ausruhen und alles Revue passieren lassen. Ich hatte auf Anfrage der Kunst und Kulturwochen „Gezeiten“ bei einem Historischen Markt in der Nähe zugesagt. Wir kennen die Veranstalter und wollten ihnen nicht absagen, wenn man schon so nett eingeladen wird. Außerdem für den Hexen Hof wieder einmal ein Außentermin, um Gerüchte, Vorurteile und Ängste abzubauen.
Allerdings hatte ich schon wohlweislich vorher mitgeteilt, dass wir nicht pünktlich dort sein können. Als dann eine jede abgereist war, packte ich meine Ware zusammen und zog mich um. Da Chris unser kleiner Stand schon am Morgen aufgebaut hatte, ging doch alles recht schnell.


Um 13 Uhr eröffnete der Markt und um 13.30 etwa trafen wir ein und bauten auf. Ein wenig Angst hatte ich schon, des Wetters wegen. Aber ansonsten war ich ohne jegliche Erwartungen dorthin gegangen. Wir hatte den ganzen Tag über sehr nette Begegnungen, überwiegend Einheimische, wenig Touristen. Es war sehr heimlich und man fühlte, das die Leute entspannt waren und sich wohl fühlten. So kam ich mit einigen ins Gespräch und wir näherten uns an. Einfach schön.
 
Die Bürgermeisterin schaute sich unseren Stand an und ich nahm ein wenig später die Gelegenheit war, als es ruhiger wurde, ein paar Worte mit ihr zu sprechen. Ich stellte ihr unsere Projekt des Behinderten gerechten Kräutergartens vor und sie schien interessiert, gab mir dann sogar ein paar Ratschläge und sagte, wir möchten uns bei ihr melden. Sie versprach dann noch, uns auf dem Hexenhof einmal zu besuchen. Wir seien eine "Bereicherung" ...Na, alleine dafür hatte sich dieser Markt schon gelohnt.  Die Geister wissen halt , was sie tun...!


Eine unglaubliche Witzige Begegnung muss ich euch auch noch berichten. Da steht eine Frau mittleren Alters vor dem Stand. Verschränkt in einer doch erst einmal ablehnenden Haltung die Arme vor ihrer Brust. Sieht mich an und meint dann „ Bei uns zu Hause, da gibt es auch eine Hexe Minerva!“ Ihr Vorwurf war nicht zu überhören, wie ich mich denn auch so nennen könne, wie diese Hexe Minerva! 
Aber ich ahnte schon und frage unmittelbar und blitzartig zurück: „ ja woher kommen sie denn?“  

 Sie: „ aus Schwerte!“ schaut immer noch etwas skeptisch. 
Ich lache sie ganz breit an und erwidere „ Ach das ist die , die immer die Räuberwanderungen im Schwerter Wald gemacht hat?!“ Sie nickt schon etwas verdutzt…
“ Tja…“ meine ich lachend „ die steht gerade vor ihnen“ …

Die Dame wird ein wenig rot, öffnet die verschränkten Arme und fängt auch an zu lachen.  Und fragt natürlich gleich, was wir denn hier oben machen und so weiter und so weiter…schön das man in guter Erinnerung von Menschen bleibt…

Das Highlight meines Marktes, in jedem Fall. Nicht mit Geld zu bezahlen, wirklich nicht! Gut vom Verkauf wollen wir nicht reden, aber ich habe verkauft, und mehr als ich erwartet hatte. Denn wie gesagt, erwartet hatte ich nichts und bekam so viel an diesem Nachmittag. Sogar das Wetter spielte mit und alles war Entspannt und un-anstrengend.  
So das wir doch mit einigen Eindrücken und Begegnungen nach Hause fuhren. Gut nicht mal 10 Minuten…. Der Montag nahte und ich freue mich drauf: Entspannung, gammeln, Kerzen gießen ind Ruhe den Laden einräumen und Bestellte Aufträge anfertigen…alles total relaxt…. 

Bis um 12 Uhr mittags war das auch so. Dann erhielt ich eine Nachricht meiner Ältesten Tochter: Mama, bin im Krankenhaus, mir und dem Baby geht’s nicht so gut. Sie soll heute geholt werden.
Nun, ihr könnt euch denken, dass dann nichts mehr war, mit Entspannung. 

Mit meinem Mann telefoniert, angezogen, Tochter informiert und dann ging es um 13 Uhr ab Richtung Ruhrgebiet.
Als wir um kurz vor 16 Uhr den Kreissal betraten war unsere kleine Enkeltochter schon auf der Welt.
Alles war gut verlaufen und Baby und Mutter ging es auch wieder gut. Die kleine Lou, wog 3350 g und ist 52 cm groß. Alles gesund und munter. Von der Göttin gesegnet.
 Tja...gegen 20 Uhr brachten wir unseren Sohn und die Schwiegermutter wieder nach Hause und führen über Schwerte zurück. 
Aber nicht bevor mein Mann nicht im strömenden Regen und in stockdunkler Finsternis am Waldrand anhielt, damit ich meinen alten Platz besuchen konnte. Eigentlich wollte ich nicht, er bestand aber darauf. So stapften wir im Schlamm mit Taschenlampe und der Tochter im Schlepptau, zum Hügelgrab, sagten meinen Ahnen hallo und besuchten noch die Quelle.  

Tja, sowas nennt man „Opfergabe an die Geister“…Und natürlich  auch für die gute Geburt zu danken. Daraufhin wurde ich auch sofort belohnt mit einem Vortragstermin am heutigen Abend. Eine Frauengruppe aus dem Umfeld. Das ehrt und freut mich sehr. 
Nun, die nächste Gruppe der Zauberfrauen kommt erst das Wochenende nach Mabon….ich freu mich drauf!

Dienstag, 15. September 2015

Zauberfrauen Wochenende und mehr...Teil 1

Zauberfrauen Wochenende…
Tja…ein Marathon Wochenende geht für mich nun zu ende, eigentlich eher ein verlängertes Wochenende, mit einem turbulenten Montagmittag, an dem ich eigentlich gemütlich meine Erlebnisse mit den Zauberfrauen und die damit in Verbindung stehenden Zusammenhänge verarbeiten wollte. …wollte….

Da erhielt ich am Montag, nicht mal wirklich angezogen, um 12 Uhr eine Nachricht, die uns veranlasste, umgehend alles stehen und liegen zu lassen, um schnellstmöglich in die alte Heimat zu fahren. Unsere Tochter bekam ihr zweites Baby.  War also nichts mit ausruhen und Revue passieren lassen…und mal ehrlich, wer kann schon ruhig zu Hause sitzen wenn die Tochter mit einem Notkaiserschnitt im Krankenhaus ist. Ihr könnt euch denken, dass ich in Gedanken dann nur noch bei meiner Tochter war.

In nicht mal drei Stunden standen wir im Kreissal bei ihr in Dortmund, natürlich war die Kleine schon auf der Welt . Alles verlief gut. Mama und meine kleine Enkelin sind wohl auf. Ein wundervolles Geschenk! Und so begrüßten wir unser zweites Enkelkind, die kleine Ahnin, im Familienkreis. Ich sah mich selbst, wie ich meine Tochter in den Armen hielt und nun war sie selbst wieder Mama. Die Zeit fliegt nur so dahin…. aber ich werde sentimental….

Und nun sitze ich heute hier in der Zauberwerkstatt, sehe dem Wachs beim Schmelzen zu und schreibe auf dem Familien Laptop meinen Blog Bericht für euch. Die Kerzen duften schon wundervoll und wehrend die ersten Jahreskreis Kerzen erhärten müssen, berichte ich euch gerne…. Auftrag ist Auftrag und wie immer alles eine Frage der Organisation….ich wisst ja….
Nun zu den Zauberfrauen:
Am Freitag reisten, wie immer die Frauen an. Wir redeten und lachten beim gemeinsamen Abendessen, erzählten über dies und das. Ein reger und gemütlicher Austausch über das, was eine jede von uns der Zauberfrauen Pause erlebt hatte.

Gegen 22 Uhr waren dann auch endlich die letzten Damen aus NRW eingetroffen. So saßen wir bis gegen Mitternacht zusammen. Die Stimmung war herzlich und ausgelassen. Vertrautheit machte sich breit und ich sehe mich um und genieße diese Kraftvoll magischen Weiber, eine jede so anders und dennoch alle Vereint durch die Götter. 
Ein Jahr ist diese Gruppe nun schon alt, sie war die erste und auch die beständigste und ein wenig bin ich stolz auf „meine“ Frauen, ihre Entwicklung und diese unglaubliche Freude einer jeden, wieder auf dem Hof bei den Anderen sein zu dürfen…..

Ich werde wieder sentimental….also weiter:

Am Samstag Frühstückten wir recht zeitig und beglückwünschten eine der Zauberfrauen zu ihrem Geburtstag. Dann packte eine jede das aus, was sie zum Thema Kräuter mitgebracht hatte. Dazu muss ich sagen, dass das Thema Kräutermagie ein so vielfältiger Bereich ist, das es sicherlich noch mehrere Male bei den Gruppen vorkommen wird. Wir werden uns noch einige Male das Wissen der Alten und deren Rituale erarbeiten. Ich freu mich drauf!
Als wir uns alle im Kreis versammelt hatten, tauschten wir unsere Erfahrungen und das Wissen darüber aus, sahen uns verschiedensten Kräuterbücher und getrocknete Kräuter an. Tipps und Tricks, Überliefertes und Magisches wurden ausgetauscht. Danach brachen wir auf, um gemeinsam Kräuter zu sammeln und ganz praktisch Erfahrungen zu machen. Dabei hatten wir eine Begegnung mit einem Kormoran, der eine ganze Weile demonstrativ vor uns her watschelte. Seine Botschaft haben wir verstanden, den Bergungen finden nicht zufällig statt.
Dann wurde erst einmal gegessen, um danach mit neuem Schwung an das Praktische Kräuterwissen zu gehen. Wobei wir dann die guten Frauen und Hexenkräuter herausnahmen, um daraus eine grüne Hexensalbe herzustellen. Dank der lieben Claudia, die dafür einiges mitgebracht hatte. Schön wenn man auch eine angehende Heilpraktikerin in der Gruppe hat.
 
Gesagt –getan. Es duftete im ganzen Seminarhaus nach Kräutern und da so eine Salbe erst einmal härten muss, begaben wir uns an das Abendessen.
Danach brachen wir zu einem alten Kulthügel in der Nähe auf, an dem ich ein wahrlich magisches Erlebnis hatte, wovon ich aber leider momentan nicht berichten darf, aber da ihr mich kennt, sicherlich einmal schreiben werden, wenn meine Spirits mir dies erlauben. Den Zauberfrauen hatte ich darüber berichtet und natürlich wollten sie den Platz auch sehen.

Also fuhren wir gemeinsam in der Dämmerung dort hin. Ja es war ein wirklich magischer Moment. Auch als wir uns die Schuhe auszogen, um diesen Ort zu ehren und um mit ihm in Kontakt zu treten, die Alten Schwingungen zu fühlen. Und so irgendwie hatte ich das Gefühl, mein Zauber käme wieder an die Oberfläche….alle waren ganz beseelt.
Als wir wieder im Ahninnen Haus waren und im Kreis saßen, vor uns unsere Hexensalben, da waren alle voller Energie. Das zeigte sich dann in einem Trommelritual welches unglaublich Intensiv war und alte Bilder von Kriegerinnen in mir hervorrief. Die Energie die entstand war greifbar und alle schienen sehr erfasst davon. Ich musste mich zusammenreißen, um kurz nach Mitternacht unsere Runde aufzulösen….
Ich kann alles hier nur grob formulieren und anreißen, die Tage waren voller Wissen, Austausch und Magie…
Ich denke, wir alle waren übervoll mit diesen Dingen, als sich gegen Mittag eine jede wieder ihrer Heimat zuwandte. Aber nicht, wie es schon Tradition hat, im Hexenladen zu bummeln und etwas mitzunehmen.

Und wer denkt, dass ich mich danach zurücklehnen und ausruhen konnte….der lesen dann Teil zwei ….