Freitag, 27. März 2015

Unsagbar Traurig ....über den Absturz der Germanwings Maschine

Ich las von dem Flugzeugabsturz durch WhatsAp, mein Sohn textete mich an und schrieb:..." hast du schon gehört..." nein, hatte ich nicht. Denn ich sass im wundervollsten Sonnenschein draussen und bereitete mich auf den Drehtermin am Donnerstag vor.

Seit her ist so viel passiert. Die Nachricht an sich , ist ja schon traurig, ich erschrak , weil auch meine Schwiegermutter, nebst Schwager an diesem Tag von Portugal aus zurück nach Düsseldorf flogen.

Schnell stellte sich aber heraus, das dieses abgestürzte  Maschine aus Spanien kam. Ein paar Stunden später hörte ich im Radio die Vermutung, das auch eine Schulklasse in der Maschine sass. Und noch ein wenig später , stand es fest.  Eine 11. Klasse aus Haltern am See ist unter den Opfern.

Mit Haltern verbindet mich viel, nicht nur, das ich von dort viele Kunden und Klienten hatte, wir waren viel in dieser schönen kleinen Stadt und rund um die Stauseen unterwegs. Erst mit den Kindern, später mit dem Motorrad. Zudem sind alle Opfer im Alter meiner jüngsten Tochter. Eine der jungen Lehrerinnen ist so alt wie meine älteste Tochter....

Sowas lässt mich nicht kalt, nein! Ich schaffe es nicht, mich davon zu distanzieren.
Familien mit Babys sassen in diesem Flieger und sogar einige Hunde, die von der Tierhilfe nach Deutschland geholt werden sollten....ich darf gar nicht darüber nachdenken, du willst dein Kind vom Flughafen abholen und da ist niemand mehr.....schlimmer noch: Du hast kaum die Möglichkeit dein Kind zu beerdigen....
Eine grauenhafte Vorstellung, für jeden , der Kinder hat.

Bei Facebook dreht sich seit diesem Tag vieles  um diesen Absturz und die Menschen versuchen das Unfassbar traurige irgendwie zu verarbeiten. Meine Tochter sah alles am Anfang sehr skeptisch und sagte:..." Mama, es sterben so viele Menschen, überall auf der Welt, jetzt gerade, in diesem Moment. und da redet niemand von...."

Ja, das tun sie. Frauen, Männer, Kinder. Jeden Tag! Überall! Sicher. Aber das hier ist eben näher, unmittelbarer und so viele auf einmal...
Später aber, als sie hörte, das die Kids in ihrem Alter waren und der Sinkflug 8 Minuten gedauert haben soll, lies sie das dann nicht mehr so kalt.

Bei jedem Autounfall, den ich mitbekomme, jedem Übergriff an Kindern, jedem Tod eines Menschen, der sein Leben noch hätte vor sich gehabt, da fühle ich mit. Ich kann nicht anders, das liegt in meiner Natur. Früher war das nicht ganz so schlimm, aber heute ist das so. Um so älter ich werde, um so näher geht mir soetwas. Bilder und Filme von gequälten Geschöpfen, die schaue ich mit erst gar nicht mehr an, denn die lassen mich tagelang nicht los.

Ich fühlte mit den vielen Opfern des Tzunamie, damals kurz nach Weihnachten, mit den Menschen im World Trade Center, mit den vielen Toten der Naturkatastrophen und Erdbeben. Und ein jedes Mal geht es mir ganz tief in mein  Herz. Dafür kann ich nichts und dafür entschuldige ich mich auch nicht.

Bei den Netzwerken waren einge genervt von den Menschen, die ihre Trauer irgendwie ausdrücken wollten und schrieben ähnliches, wie meine Tochter. Ich kann das verstehen, aber als spiritueller und mitfühlender Menschen, eben nicht nachvollziehen. Natürlich gibt es Leid und Tod jeden Tag auf der Welt, aber das lässt ja auch viele Menschen nicht kalt.

Dann kam gestern das Unbegreifbare: Die Nachricht, das der Copilot wohl mit voller Abicht gehandelt haben soll. Von Selbstmord, kann man bei 150 Toten wohl kaum reden....

Merkwürdigerweise war das auch ein Gedanke, der mir ziemlich früh kam, aber einfach schwer zu glauben ist. Irgendwie klingt da der schale Beigeschmack von " jetzt haben wir ja einen Schuldigen" .
...ob wir je Erfahren werden , was wirklich geschehen ist?!

Nicht nur, das der Pilot, hätte er es absichtlich getan, viele Menschen in seinen Tod mitgenommen hat, die ihr Leben noch vor sich gehabt hättten , nein, er hat auch seinen Angehörigen ein normales weiteres Leben genommen. Und  wenn dies tatsächlich so sein sollte, so wünsche ich ihm seine ganz eigene persönliche Hölle!!!!

Ich bin ein Mensch, der immer versucht zu verstehen und nachzuvollziehen, warum jemand etwas schreibt, macht, tut, sagt. Was ist deren Intension?! Ich versuche irgendwie "zu Verstehen".
Hier bin ich nur fassungslos und kann es nicht verstehen. Es ist wie eine Wand. Nicht nachvollziehbar. Er hat ja auch die Leute gesehen, die in die Maschine stiegen....

Ich hoffe aber immernoch, das es nicht so gewesen ist, da ich einfach nicht glauben will, das ein Mensch so etwas tut. VIeleicht ist das naiv....ich weis es nicht.

In Gedanken bin ich bei den Eltern der Kinder und Jugendlichen in Haltern.
Es gibt  keine Worte für diese Tragödie.....




Mittwoch, 25. März 2015

Zwei Jahre Nordsee....

Ja, die Zeit vergeht. Manchmal schneller, als mir lieb ist. Die Tage fliegen nur so vorbei. Ich versuche ab und an anzuhalten und mir bewusst zu sein, wie schön es hier ist und wie dankbar ich bin. Trotz all der schwierigen  Anfänge und des Bandscheibenvorfalls von Chris und den Ängsten, die da waren.--und manchmal auch wieder ein wenig den Rücken hinauf klettern wollen...

Hätte ich vorher gewusst, das mein Mann ins Krankehaus käme, das unsere Kimmi sein Leben lassen musste....nein, wenn ich ehrlich bin, ich wäre dann nicht gegangen. Aber trotz dieser Wehmut, das wir unsere Kinder und Enkelkinder sehr vermissen, sind wir dennoch hier angekommen und sehr Glücklich. Und zu den Feiertagen ,wie Weihnachten, ist mehr Familie da, als gedacht und dann genießen wir das sehr.

Viele, die mich hier wiedertreffen, sagen mir, ich würde genau hier hergehören. Würde etwas ausstrahlen, was ich in Dortmund so nie gehabt habe....ja, vieleicht ist das tatsächlich so. Wir genießen die Stille hier, sind aber durch unsere Gruppen und Besucher , nie Einsam.

Was ich sehr genieße, sind die Zyklen, das im Winter hier Ruhe herrscht und im Sommer das blanke Chaos, um es mal "überspitzt" zu formulieren. Ich mag die Fragen der Besucher und Urlauber und bin so unendlich dankbar, das ich mit Kindern arbeiten kann. Und das ich Klienten habe, die nun aus ganz Deutschland anreisen, um mit mir zu arbeiten. Außerdem habe ich wundervolle Menschen hier kennenlernen dürfen, auch durch die Zauberfrauen.

Sie geben mir auch jedesmal ein Gefühl von "Heimat," kommen doch viele aus meinem alten Kundenkreis und aus meinem Frauenclan der Drudemunde-Rura. Die Verbindung zum Ruhrgebiet bleibt mit ihnen lebendig und die Verbindung zur Küste wird mit denen erschaffen, die aus diesem Umfeld an den Zauberfrauen teilnehmen. Eine schöne Mischung.

Die Gruppe Zauberfrauen fügen sich somit  langsam zu einer Einheit und wir haben viele Ideen und Pläne für den Hof und Aktionen.  Es stagniert nicht, sondern fließt immer weiter und weiter. Entwicklungen finden statt und wir werden hier mit einbezogen in die Veranstaltungen.
Hof bzw. Hexenladen
Ich erinnere mich, heute vor zwei Jahren schlief ich mit den Katzen auf einer Matraze im Wohnzimmer, die erste Nacht im neuen Haus. Die 10 Tage trennung von meinem Mann , in dieser Zeit renovierte er unser Haus in Dortmund für die Mieter und ich die Räume des Hofes. Das kostete ihn und mich unglaublich viel Kraft und mehr Geld, als gedacht.

Hexenladen
 Trotz kleinen und großen Rückschlägen und Ängsten wurden wir immer wieder belohnt für den Mut ein Leben zu leben, so wie wir uns das vorstellen. Und das Chris eine Arbeitstelle hier fand, die ihm so viel Spaß macht , ist ein Segen der Götter ! Das hat uns wirklich gerettet. Ja, ich gebe zu, ein wenig naiv war das Ganze dann schon. Aber als wir 2003  den Hexenladenin Dortmund  eröffneten, war das eben auch ein Risiko....viele haben uns damals abgeraten.

Nach zwei Jahren bin ich sehr , sehr dankbar und manchmal auch ein wenig demütig, aufgrund das wir das tun, was wir tun. Ich darf meine Berufung voll und ganz ausleben und bin mir dem jeden Tag bewusster, wieivel Glück wir haben. Auch unsere Tochter hat einen tollen Freundeskreis gefunden und fühlt sich sehr wohl hier. Das hätte auch anders kommen können....


Es war ein turbulentes letztes Jahr, der Tod unseres Katers Kimmi überschattete alles, Kater Kobold verschwand, kam aber wieder. Mein Mann im Krankenhaus, dann in der Rhea. Ich war oft auf mich allein gestellt, alleine mit meiner Tochter auf dem großen Hof. Aber nie hatte ich Angst, Sorge schon, aber nie Angst. Immer habe ich mich sicher gefühlt und heimisch. Von Anfang an. Dank der Hilfe der Familie schafften wir die arbeiten am Seminarhaus und einiges andere.  
Zauberwerkstatt
Langsam, ganz langsam tasten wir uns heran um den Hof zu unseren werden zu lassen. Es wird auf Jahre zu tun sein, wir haben uns viel vorgenommen. Schmieden immer neue Pläne und haben viele Ideen. Ich denke, das die Götter wohlwollend ihre Hand über uns halten, sonst hätten wir das alles gar nicht geschafft.
Seminarbereich im Ahnenhaus
Wir sind gekommen um zu bleiben, wir leben nun so frei, wie es uns möglich ist und sind fleißig dabei unsere Zukunft hier aufzubauen....auf ein neues Jahr in Butjadingen!

Dienstag, 24. März 2015

Falsche Heiler


Vor etwa vier Jahren rief mich ein Team der ARD an und bat mich um Insider aus dem Bereich des Esoterik TVs und der dazugehörigen Portale. Ich sprach ein paar Kundinnen an, von denen ich wusste, dass sie da arbeiten. Keine war damals bereit auszusagen und ein Verständnis, dass da „jemand  etwas schlimmes an dieser Art von Beratung findet ," hatten die schon gar nicht. Ich konnte dem netten Herrn, mit dem ich etwas über eine Stunde telefonierte leider nicht helfen....aber er hat es ja dann auch ohne mich geschafft..
.
 Gestern Abend war es dann so weit. Es  kam ein Bericht der ARD über falsche Heiler. Dieser Bericht wühlte mich doch  sehr auf, die Diskussion bei Hart aber fair, schaute ich mir dann nicht mehr an. Ich weiß, dass ich mich zu diesen Scharlatanen nicht zähle, dennoch bin ich peinlich berührt und schäme mich für viele meiner diversen "Kollegen und Kolleginnen"...nein eigentlich mag ich die gar nicht so Betiteln...

Fassungslos bin ich, wie ein Mensch, all seine natürlichen Warninstinkte abschaltet und so viel Geld ausgeben kann und nicht einmal nachdenkt, weil es ihm nicht besser geht....schlimm war auch diese Schweizer Gruppe mit den Drogen. Herje...ich kann es einfach nicht verstehen! Aber warscheinlich siegt einfach da die Verzeweiflung desjenigen und er verspricht dann sein Hab und Gut einem diese vermeintlichen Heiler...

Und jeder aber doch klar denkende Mensch, würde doch nie mit seiner Seele bei Astro TV hausieren gehen! Wer sind die armen Leute, die da anrufen???!
Ich kannte mal einige Mitarbeiterinnen dort, was die benötigten, war selbst ganz schnell Hilfe. Und die berieten noch andere Menschen. Unverantwortlich!

Ich habe meinen Kunden/innen immer geraten, sich persönlich ein Bild zu machen und sich auch persönlich beraten zu lassen. Mein Standdartsatz: …“ oder lassen Sie sich von irgendeinem Arzt aus dem Telefonbuch auch nur telefonisch beraten??!“…ich meine, wir gehen mit unsrem Körper zu einem Experten, warum nicht auch  mit unsere Seele??

Ich sehe es hier jeden Tag bei FB oder auch direkt in meinem Postfach. Warum schreiben wildfremde Menschen ihre persönlichsten Probleme einem wildfremden anderen Menschen??? Sind wir schon so vereinsamt, das es keine Möglichkeit des Persönlichen Kontaktes mehr gibt??? Das ist beängstigend und öffnet Gurus und vermeintlichen Propheten Tür und Tor!

Wenn ich Persönliche / Körperliche oder Geistige Probleme habe, die ich nicht unbedingt mit jedem besprechen will, dann tue ich es auch nicht. ( oder stellst du dich in deiner Stadt auch mitten auf den Marktplatz, schreist deine Probleme heraus  und rufst nach einem Heiler ???) Denn genauso ist das, wenn du in FB Gruppen oder sonst wo wildfremde Menschen kontaktierst. Du verkaufst deine Seele!

Gehe doch dorthin, wo dir unter Umständen auch zugehört und geholfen wird. PERSÖNLICH. Denn nur wenn ich einen Menschen sehe und höre, mein Gehirm eingeschaltet lasse, kann mein Insinkt und mein Warnsystem, das jeder hat, arbeiten.

Auch sonst rollen sich ab und an meine Fußnägel zusammen, wenn ich so sehe, was die eine oder andere „Hexe „bei Facebook so zusammenbraut. Da wird eine Alraune Salbe oder Öl angeboten, was über die Haut aufgenommen fatale Konsequenzen haben kann, (wenn es denn echt ist) oder Stechapfelsalbe und diverses andere. Ich bezeifel, das jede Seife oder jedes Bad dort wirklich zertifizeirt worden ist, was in unsere Gesetztgbung so verankert wurde. Siehe Kosmetikgesetzt.

Manches Räucherwerk ist auch nicht ungefährlich, geht es ja über die Atemwege in den Körper. Alles was über die Haut oder anderweitig in den Körper gelangen kann, ist gesetzlich ganz klar und sehr streng geregelt.
Ich verkaufe Kerze mit einem Hauch Alraune drin, was aber keinerlei Auswirkung auf den Körper hat. Und bei meinen Seifen habe ich mich vor Jahren durch eine Diplomierte Kosmetikerin und dementsprechender Zertifizierung abgesichert. Denn es muss nur mal jemand eine Unverträglichkeit aufweisen und dann stehst du da...dann zahlt keine Versicherung!

Aber auch exakte Heilversprechen werden abgegeben, wie: ..." diese Kette hilft gegen Depressionen oder bei Mensis Beschwerden..." Oha…
Grenzwertig, was unsere Gesetzgebung angeht und verboten.Diese Aussagen sind nicht mehr im „legalen“ Bereich. . Diese Leute müssen nur einmal an jemanden kommen, der das mal wirklich ernst nimmt und schon steht man schneller vor dem Richter, als uns lieb wäre....

Aber zurück zu den "Heilern" und deren Methoden....
ich bin froh das Herr B. dann eine Dame , Frau Fox, fand die ähnliches sagte, wie ich auch meinen Kunden immer wieder, wenn ich mit ihnen arbeite:

1. Ich gebe keinerlei Heilversprechen ab und sehe mich auch nicht als Heiler, eher als Helfer und Begleiterin..
2. Ich  arbeite, wenn gewünscht, immer mit Heilpraktikern oder Ärzten zusammen und verteufel die moderne Medizin nicht. Im Gegenteil, ich denke das alles in Waage sein muss und man das gute von der Naturmedizin und der Allgemeinen Medizin nehmen sollte. „Wer hilft hat Recht“

3. Ich mache meine Klienten nicht abhängig und sagen ihnen klippp und klar, wenn sie nicht zufrieden sind, oder das Gefühl haben, ich kann ihnen nicht helfen, so sollten sie unbedingt jemand anderen aufsuchen, dann ist meine Methode eben nicht die richtige. (Kann vorkommen...)

4. Ich verabreiche KEINERLEI Medikamente oder Kräuterelixiere, noch Tees oder Salben!!!
5. Ich schicke meine Klienten sehr häufig vor unserer Begleitung zu einem Arzt oder Heilpraktiker.
6. Meine Ware vermittelt KEIN "Heilversprechen" , wie : "...heilt dies und jenes..." es sei denn, es ist nachgewiesen.

7. Seit Jahren distanziere ich mich von Portalen und TV Sendern wie Astro TV oder Questiko!
8. Ich verlange  für meine Arbeit einen angemessenen Betrag und niemand lässt bei uns tausende von Euros!

9. In meiner  Arbeit gibt es keinerlei Geheimnis und du kannst jederzeit auch in Begleitung kommen.

10. Sorry, ich bin keine  "Zertifikaten Sammlerin " und meine  Methoden basieren auf einem genauen Hintergrund Wissen alter und neuer Rituale und Praktiken und (nur) EINER Ausbildung...( keine Urkunden an den Wänden!!)

11. Es passiert nichts, was mein Klient nicht will. Wenn jemand sich bei mir nicht wohl fühlt, wird umgehend unterbrochen, was bisher noch nie vorkam.

Hinter all den Scharlatanen, die meinen "echte" Heiler zu sein, nur weil sie bei anderen Scharlatanen unentlich viel Geld für eine "Urkunde" gelassen haben, oder direkt " von Gott" berufen wurden, gibt es aber sicherlich genauso viele gute und kompetente Leute, die mit Leib und Seele helfen und gut darin sind. Aber das bestimmst du als Klient und niemand anderes!

Nicht alles muss bewiesen und erwiesen werden, nicht alles wissenschaftlich untersucht oder erforscht. Aber eines dürfen wir nicht vergessen: Unseren eigenen Willen und unseren Instikt! 
"Wer hilft hat Recht! "


Du hast den Bericht nicht gesehen, hier ist der Link zur Mediathek der ARD
.....






Montag, 23. März 2015

Ostara *Drum herum* und so...


Es war ein Wochenende reich an magischer Arbeit. Die Enerigen waren sehr gut geeignet. Und pünktlich zu Ostara weihte ich daher meine Frühlingsseifen und Hexenflaschen . Arbeit für mehr als ein ganzes Wochenende! Was wir rufen kommt auch zu uns. Sind wir fleißig, so kommen auch die Aufträge ins Hexenhaus....also war ich fleißig....

Und so bin ich sehr dankbar, das ich so viel zu tun hatte.Belohnt wurde alles mit mehreren großen Bestellungen, die ich heute morgen in der Post fand...
Im letzten Jahr säte ich  Samen zu Ostara, die pünktlich zum diesjährigen Ostara ihre Wirkung zeigen…Ja ich gebe zu, es ist immer wieder Überraschend, wie Magie wirken kann… 
Ich bat damals um Verwurzelung, Akzeptanz, Erfolg und viel Glück für den Hexenhof und das wir gut geleitet werden. So kam es, das ich am Mittwoch vor Ostra , Besuch von einer Nordic Walking Gruppe vom nahen Centerpark bekam. Der Hof liegt auf ihrer Strecke und so kommt nun der Touristen Führer des Center Parks regelmäßig in der Saison mit einer Walking Gruppe bei uns vorbei, damit die sich im Hofladen umsehen können. Als kleines Highlight und kleine Pause. Und super für uns!
Dann bekam ich am Freitag  die Anfrage, ob ich zu Sonnenwende etwas vortragen könnte, musste aber verneinen, da wir an diesem Wochenende schon einen Termin haben, aber im nächsten Jahr sicher. Und zu den Gezeiten Wochen im Herbst, bin ich auf dem neuen Historischen Markt mit dabei. Dort arbeite ich mit Kindern und darf als „Kräuterhexe von Butjadingen“ meine Ware verkaufen. Das passierte am Freitag.
Zusätzlich ist das mit der Schatzsuche für die Urlauber hier, nun ganz fest eingeplant. Der Hexenhof ist eine Station! Großartig! Was besseres konnte uns da gar nicht passieren. Siehe LINK!

Und somit säte ich am Sonntag wieder neue Samen für das nächste Jahr.
Ich nahm mir Eier Kartons, füllte diese mit Erde, die ich unserem Maulwurf verdanke und pflanzte sie ein.Gute Wünsche für die Familie gab ich hinein, wie Gesundheit, Wachstum oder auch für meine Tochter, die ihr zweites Kind erwartet. Ich bat um Schutz, Kreativität und Inspiration, sowie natürlich die Bitte weiterhin so viel Glück auf diesem Weg zu haben. Somit ist für das nächste Jahr der Samen in die Erde gelegt…

Dienstag, 17. März 2015

Göttinnen Wochenende bei den Zauberfrauen

Und schon ist wieder das nächste Zauberfrauen Treffen vorbei. Gerade noch sitzen wir lachend oder trommelnd zusammen und schon geht wieder jede ihrer Wege und in den Alltag zurück.....
12 magische Weiber hatten sich an diesem Wochenende auf die Suche nach der Göttin begeben. Wir haben viel an Wissen ausgetauscht, endeckt und für uns gesammelt. Mit den unterschiedlichsten Mitteln haben wir uns herangetraut. Aber erst einmal wurden am frühen Mittag Kräuter für eine uralte Kultspeise gesammelt:
Zeit für die Grünen Neune, die Grüne Soße. Mit selbstgesammelem Bärlauch, Gundermann, Brennesseln, Gänseblümchen und Schabokskraut kamen diese dann  zum Dill, Lauch, Petersilie und anderen Kräutern hinzu. Natürlich war das Thema Kräuter  dann am Morgen vorherrrschend.
Die Kräuter mussten in der Soße ziehen und so duftete es richtig " Kräuterhexen mäßig" im Ahnenhaus. Und eine jede freute sich auf das Grüne Essen am Mittag. Lecker mit Pellkartoffeln und Eiern. So kurz vor Ostara passte das hervorragend.
Eine jede der 12 Frauen steuerte beim Thema Göttin etwas bei, so das unser Altar in der Mitte immer mehr an Informationen in Form von Figuren, Schmuck, Karten, Bildern , Büchern, Orakelkarten  und mehr bekam.
Geschichten, Märchen, Erfahrungen, Rituale und vor allem die Göttinnen selbst, waren Thema des Morgens und des Nachmittages.
 
Und das Wetter machte uns eine Entscheiung nicht schwer, den Tag in der Frauenrunde gemütlich schwarzend drinnen zu verbringen. Kalt und windig war es.
Am Nachmittag zogen wir uns zurück, um die gesammelten Informationen zu verarbeiten und in Ruhe durchzuschauen, zu stöbern oder um Orakel und Literatur zu durchforsten. Dies und das wurde ausprobiert oder einfach durchgelesen oder auch leise vorgelesen. Ein schöne und harmonische Energie war das, so zwischen diesen Frauen.
Fast schon zum Abend hin, beschlossen wir uns der Göttin kreativ zu nähern. Dank einer lieben Zauberfrau die uns anleitete und aufforderte, unsere eigene Göttin zu malen. Gesagt-getan.
 
Wieder wurde gelacht und erzählt, bis  wir beschlossen erst einmal Abend zu essen.
 Die Zeit verging wie im Fluge....
Danach sasssen wir noch lange in der Runde, in der Mitte die Göttinnen. Trommelten und chanteten.
Sangen ihr zu ehren. Eine kraftvolle Energie entstand und es war wieder einmal etwas ganz Besonderes wahrzunehmen.Eine starke Kraft und Stärke.
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Ich habe gerade den Samstag sehr genossen. Obwohl wir auch am Sonntag morgen noch viel zu erzählen hatten und es zum Abschluss, fast schon wie ein Ritual, in den Hexenladen ging. Bevor gegen Mittag unsere Runde dann aufgelöst wurde und sich eine jede wieder auf die Heimreise begab.


Ich bedanke mich hier bei meinen Clanfrauen für ein ganz liebes Geschenk, was sie mir mitbrachten:
Kräuterhexen Bettwäsche. Ein wirklicher Herzenswunsch von mir und ich war ganz überrascht und gerührt. Nun sehen wir uns schon ende Mai wieder, in etwa 10 Wochen. und ich freue mich so sehr dann entlich wieder mit ihnen  draussen am Feuer sitzen zu können...........








Mittwoch, 4. März 2015

Eine besondere Begegnung am Meer...

Seit  Monaten beschäftige ich mich mit den mystischen und Sagenumwobenen Meerwesen. Eigentlich ja schon, seit dem wir wussten, das wir so nahe an die Küste ziehen werden. Von den unterschiedlichsten Wasserwesen hatte ich hier im Blog ja schon einmal berichtet, damals wusste ich aber noch nicht, das mich das Wasser ganz und gar packen würde. Das letztendlich aus der Quelle des Lohbaches zum Fluss der Mutter Rura und später dann zum Meer eine Lebensreise wird....

Die Göttin wollte es so und sie hat mich mein Lebenslang gut geführt. Seit ich aber letztes Jahr auf die Sage einer Meerfrau gestoßen bin, die nur einige wenige Kilometer weiter gespielt haben sollte und ich seit Anfang an meiner Kindheit diesen staken Bezug zu den Wassergeistern habe, lag es nahe, sich mit all denen auseinander zu setzten und so habe ich angefangen Wissen zu sammeln.

Eigentlich sind die Meerfrauen oder Meerjungfrauen eine andere Form der unterschiedlichsten Wassergöttinnen. Sie symbolisieren nämlich alle die reine und ursprüngliche  Weiblichkeit. Sie sind sinnliche Wesen und ein Fruchtbarkeitssymbol. Sie sind das erhaltene und nährende zugleich. Sie stehen für das Prinzip der Urmutter, aus dem Meeren, aus dem das Leben auf der Erde einst begann. Sowie das Wasser der Quell allen Lebens ist und wir aus diesem bestehen. 

Die Wasserfrauen sind Hüterinnen und Wächterinnen des solchen, der Meere, der Seen, der Flüsse, der Moore und ja, sogar der Siele und kleinen Gräben hier. Die Mätsche ist hier der weibliche Wassergeist. Aber niemand scheint noch genaueres über sie zu wissen, nur das sie sich die Kinder holen kann, wenn man nicht aufpasst....

Die Wasserfrauen stehen für das Prinzip der Lebenserhaltung und Erneuerung. Dazu gehört auch, sich für andere Lebewesen und die Mutter Erde einzusetzen. Sie sollen sich nur denjenigen heute noch zeigen, die eine gute und aufrichtige Verbindung zur Mutter Erde und ihren Lebewesen haben.
Noch heute kann man ihnen an Seen, Flüssen oder Meeren huldigen, mit Blumen und rituellen Waschungen. Sie leiten uns an, sich unsrer Weiblichkeit und unserer Schönheit als Frau anzunehmen und diese zu feiern.

Aber  Schönheit liegt auch immer im Auge des Betrachters und man kann Schönheit nicht unbedingt "nur"  sehen, sondern genauso auch fühlen. Wer innerlich rein und schön ist, von gutem Gemüt, der wird den Wasserwesen begegnen, sagt man. Somit kommen auch die "WasserMänner" nur zu Frauen, die diese innerliche Schönheit ausstrahlen, um sich mit ihnen zu vergnügen und sie somit zu ihrer Partnerin zu machen.

Die Meerfrauen und Männer, sind sehr weise Wesen, sie können in die Zukunft schauen und Wünsche erfüllen. Ein solch tiefes Wissen kann man nur erlangen, wenn man sich der Verbundenheit mit Allem täglich und unmittelbar bewusst ist.Schön ist, das sie sich von Menschenmännern angezogen fühlen und somit auch der Männliche Aspekt , auch durch die Meermänner, nicht unbeachtet bleiben sollte. 

Meermänner beispielsweise kommen nur aus dem Wasser um sich mit einer Menschenfrau zu paaren.
Und man sagt, das diese Körperliche Verbindung ein Menschenleben läng hält. Meermänner sind frei und unbändig, dennoch  respektvoll der Weiblichen Art gegenüber. Sie ehren und achten die Menschenfrauen und würden ihnen nie ihre Liebe aufzwingen. Sie sollen gute Sänger und Künstler sein...

Es gibt zahlreiche Sagen, Legenden und Geschichten in denen von Wasserwesen, Göttinnen, Göttern oder Geistern gesprochen, erzählt oder gesungen wird.
Interessant ist, das es in den slawischen Ländern, wie aber auch an der Küste hier, es einen Natur Geister Mythos gibt, der ein Wesen beschreibt, das einer Meerjungfrau ähnlich ist, aber auch nahe der Felder, in den vielen Gräben und in holen Weidenbäumen leben kann. In Skandinavien nennt man diesen Wassergeist Rusalka, wobei es dabei übrigens auch Männliche Wassergeister gibt.

Und dann hören wir von den Selkies. Auch hier in Butjadingen gibt es eine Sage über sie. Sie, die  ihre Felle ablegen, als Frau, Mutter und Geliebte mit einem Fischer leben, bis sie eines Tages ihr Fell wieder finden oder sich erinnern, wo sie es versteckt haben. Dann gehen sie zurück ins Meer und kehren nie wieder.
 Selkies sind eigentlich Seehunde die sich in eine wundersam schöne und Wahrsagende Frau verwandeln, wenn sie ans Land kommen. Und so mancher Fischer versteckt ihr Fell,  um sie als Frau zu nehmen, sie zu beherrschen vielleicht auch, aber mehr, um von ihr zu profitieren, denn wer mit einer Selkie Frau verheiratet ist, muss nie mehr Hunger leiden und hat nur Glück auf seinen Wegen.

Aber sie ist halt wild und die Freiheit gewohnt und wehe sie findet ihr Fell wieder...dann geht sie, egal was es kosten mag. Von männlichen Selkies habe ich noch nichts gehört, aber es wäre zu schade, wenn es sie nicht gäbe...

http://oscartracker.blogspot.de
Übrigens gibt es einen wunderschönen Irischen Film von 2009,  der "Undine " heisst, eine schöne Geschichte und sehr sehenswert, finde ich.
Hier findest du den Film bei Amazon

Diese Selkies sind mystische und magische Wesen und man sagt ihnen nach, dass manche von ihnen mit voller Absicht, die Nähe der Menschen aufsuchen, um ihnen eine Botschaft zu hinterlassen.
Mir ist ein solches Meerwesen begegnet, just vor ein paar Tagen!Ich bin sicher es war ein Selkie....

Wir hatten  uns entschlossen noch am späten Nachmittag zum Meer zu fahren. Mit einer Thermoskanne Kaffee und Kuchen bewaffnet, fuhren wir zu unserem Lieblingsplatz. Draußen war es stürmisch und das Meer war relativ unruhig. So saßen wir im warmen Auto schauten auf die Nordsee und tranken Kaffee.
Als ich plötzlich etwas vor mir in den Wellen schwimmen sah. Eine Boje? Oder ein Wasservogel??
Ich sah nochmals hin, konnte es aber nicht erkennen, so schnappte mir meine Jacke und stieg aus.
Da war er! Ein Seehund schaute aus den Wellen heraus. Dann kam er näher und schaute neugierig immer wieder zu mir her.
Ich konnte es kaum glauben. Auch mein Mann war daraufhin ausgestiegen und war ganz fasziniert.
Ein Seehund, hier! Ach wie schön! Ab und zu war einer im Hafen des Nachbarortes, da hatte ich einen schon mehrfach gesehen .Aber hier?!

Der Seehund, bzw. die Robbe schwamm in das alte Siel hinein und schaute immer wieder zu uns. Wie ein kleiner Ball tanzte der Kopf über die Wellen. Ich erinnerte mich an die Sagen der Selkies und während der Wind stärker wurde, fing ich an ein Meer Lied zu singen. (Ich denke, ich sollte ein Lied für die Wasserwesen erfinden, für meinen Bussard habe ich ja schon lange eines...)

Dann aber, nach schier unendlichen Minuten , die Kälte war mir mittlerweile durch und durch gezogen, da schien der Selkie sich zu verabschieden, lugte ganz weit aus dem Wasser heraus und tauchte unter. Erst in der Ferne sah ich sie kurz wieder auftauchen...wahrlich eine magische Begegnung.

Montag, 2. März 2015

Zauberfrauen Wochenende


Ein wundervolles und magisches Wochenende ist zu ende. Mit Freude und ein wenig Bedauern, das es so schnell vorbei war, winke  ich den  wilden Weibern hinterhier, die mit ihren modernen Besen, sprich Auto , den Hof verlassen.....es war schön mit Euch!

Jedesmal vor so einem Treffen habe ich ein wenig Bauchweh...verstehen sich alle? Fühlen sich alle wohl? Können alle von dem Wochenende profitieren?

All das geht mir vorher, wie auch nachher durch den Kopf. Langsam aber filtern sich die Frauen aus, die es wirklich Ernst meinen, die wirklich auf ihren eigenen Weg gehen und von einander lernen wollen. Ganz langsam entwickelt sich soetwas wie ein " Gruppengefühl" ein Gefühl der " Zusammen Gehörigkeit" wobei ich die "Hörigkeit " gleich mal wieder streiche!

Eine bat an diesem Wochenenden darum, ihre Tochter in Nepal magisch zu unterstützen und zu schützen, so hatten wir das Thema "Schutz", das wir an zwei Tagen behandeln wollten. Schutz von uns, Schutz von anderen , Schutz auch vor anderen oder auch Schutz des eigenen Raums.

Im Kreis sassen wir am Boden des Ahnenhauses zusammen und tauschten uns aus und versuchten auch herauszufinden, was Schutz für jede von uns bedeutet. Und welche Arten von Schutz es gibt.

So begannen wir dann im laufe des Tages , unsere Ideen und Gedanken für einen Schutzzauber zusammen zu werfen und spannen daraus etwas sehr kraftvoll-magisches. Als wir uns die Hände reichten, fühlte ich eine Art gemeinsamen Pulsschlag und eine immer stetig kreisende Energie, die so warm und schön war. *DANKE* es war wie eine Kommunikation ohne Worte.

Wir besschlossen, in einem Ritual die von der Mutter mitgebrachte und von der Tochter  selbstgesponnene Wolle, in einem Knotenzauber zu zwei Armbändern zu knoten. Eines für das Meer, damit sie sofort und unmitelbar den Schutz und die guten Wünsche erhielt und eines, wenn sie von Nepal zurück kommt.
Gesagt-getan.

Stampfend, klatschend, rasselnd und unseren Zauber singend knotete eine jede von uns ihre Magie in die Wolle hinein. Ein eher "kleines" Ritual, aber geade das machte es zu einem kraftvollen Zauber!
Der "Zauberspruch" , war ein "Zauberchant" und kam ganz von selbst zu uns.

Die Energie der immer im Kreis laufenden und singenden Frauen wurde von mal zu mal fühlbarer und als wir geendet hatten, wusste ich, schon in diesem Moment, war von uns allen etwas bei der jungen Frau in Nepal angekommen...

Dann blieben die geladenen Bänder auf dem Altar liegen, wärend wir uns dem Mittagessen hingaben. Danach führen wir zum Meer, um den Zauber abzuschließen.
Durchgefrohren aber fröhlich sassen wir am späten Nachmittag wieder im Kreis auf dem Boden des Ahnenhauses und kamen immer wieder auf das Thema Schutz zurück aber auch auch andere Themen rund um Magie und Hexenkult, zu sprechen.

Alles in allem war es mal wieder viel zu kurz aber dennoch so kraftvoll und freudig, als würden sich alle schon eine gefühlte Ewigkeit kennen....
Ich freue mich sie im Mai wiederzu sehen und nun auf die nächste Gruppe der Zauberfrauen am übernächsten Wochenenende mit dem Thema Göttinnen...