Mittwoch, 7. Januar 2015

Einmal Dortmund und zurück…


Gestern ging es in die alte Heimat nach Dortmund. Die Schwiegermutter nach Hause bringen. Und diese Strecke nutzten wir dann, um Freunde in der Innenstadt von Dortmund und in Hagen Vorhalle zu besuchen
Alles kommt mir nach zwei Jahren total hektisch und voll vor. Ab Münster weis man einfach, das das Ruhrgiet nahe ist, denn auf einmal füllt sich die Autobahn erheblich....
Immer ist es ein seltsames Gefühl, wieder nach Berghofen zurück zu kommen.
So irgendwie scheint sich nichts verändert zu haben und doch so viel....
Und es wird mit jedem Male ein wenig fremder. Dennoch, es  sind  die alt bekannten Strassen und die bebauung, die immer furchtbarer wird, vorallem am Phönixsee.
Die Zeit war denkbar knapp, hatten wir uns den Tag so mit Terminen gefüllt, das ich diesmal meinen alten Platz im Wald nicht besuchen konnte. Mein Gatte musste noch die restlichen Konten auflösen und ich nutze die Zeit um im benachbarten Kik eine alte Nachbarin zu besuchen. Leider traf ich sie nicht an und auch nur Leute, die mir total unbekannt vorkamen. Erst im REWE wurden wir von vielen wiedererkannt und begrüßt. Mir fiel die unglaubliche Hektik auf und die vielen Menschen. An einem Dienstagmorgen war es gerappelt voll in Berghofen. War das schon immer so? 

Auch hatte ich das Gefühl, die Farben der Natur ist an der Küste eine andere. Hier in Dortmund wirkte alles ein wenig trister und grauer. Klar, wie sollte es im Januar auch anders sein, dennoch, am Meer scheint alles „farbiger „ und „reiner“ zu sein.

Danach fuhren wir in die Dortmunder Mitte ,eine ehemalige Schülerin, Hexenschwester und Santera besuchen. Wir unterhielten uns, ich durfte ihre vielen Altäre und Geister ein wenig kennenlernen und ihre Arbeitsweise. Auf einen Kaffe wurde geredet und sich ausgetauscht. Dann mussten auch schon  wieder. Ich freue mich die liebe Antonia im Februar wieder bei mir auf dem Hof begrüßen zu können, damit wir weiter miteinander arbeiten .

Dann brachen wir auf zu einer anderen Clanschwerster und ihrem Mann nach Hagen Vorhalle. Wir waren zum Essen verabredet. Sie haben sich im doch ziemlich hässlichen Hagen ( sorry an alle Hagenener) aber es gibt meiner Meinung nach kaum eine hässlichere Stadt, als Hagen,  eine kleine Oase erschaffen.
Rund um Hagen sind wir immer viel unterwegs gewesen, da gibt es wirklich ganz zauberhafte Ecken. Die Außenbezirke sind wunderschön und sehr waldreich. Und so eine kleine Zuflucht hat eben meine Hexenschwester gefunden, um dort zu wohnen. Sie wohnen auf einem Uralten Gutshof, dessen Familiengeschichte weit in das Jahr 800 zurück reicht.


Es war einfach schön und ich freue mich, Kerstin im März mit den Zauberfrauen und hoffentlich wieder bald mit Mann und Hund, einfach nur so ,bei uns an der Küste begrüßen zu dürfen…..Es war so gemütlich, das wir erst zum späten Nachmittag, auf den Weg zurück machten
Und Dortmund?? Naja….ist immer noch ziemlich anstrengend, voll, farblos…. 
Berfghofen? Fehlt uns nicht, in unserem Haus lebt eine liebe Familie und die fühlen sich sauwohl.
Hexenladen? Sind wir vorbeigefahren. Trist ist es geworden, fad und öd. Keine Ausstrahlung mehr, sagen meine Dortmunder Schwestern und „ unscheinbar“…Ja, sie haben recht. 
Ein normales altes Haus, in einer konservativen normalen Gegend.  Es war einmal eine Schöne Zeit! 

Ja, ich würde lügen, wenn es nicht so gewesen wäre. Ein kleines bisschen Wehmut, für einen klitzekleinen Moment nur....Aber wir sind Fremde geworden und diese Menschen und Automassen werden uns immer fremder. Es ist laut, überall.Und überall fällt mir der Grossstadt Müll auf, der auf den Wiesen, in den Büschen, Strassenrändern  und Gossen liegenbleibt.Ganz schlimm.
Und als wir dann  das Schild „Nordseebäder“ lasen und auf die Bäderstrasse Richtung Butjadingen einbogen, waren wir wieder einmal  besonders dankbar, solch ein Glück zu haben, hier zu leben können! Auf Besuch kommen wir gerne wiede...aber nur auf Besuch...

Kommentare:

  1. Hallo,
    eine tolle Beschreibung eurer Fahrt nach Dortmund.
    Ich bin überzeugt, das Zuhause, egal ob Heimat oder neue Stadt, neuer Ort, ist immer dort wo man sich wohlfühlt.
    Mir geht auch immer das Herz auf, wenn ich nach Hause komme, hier gibt es auch noch keine Wahnsinns-Hektik, etwas unberührte Natur, gute Luft, ein kleines, gemütliches Haus - einfach schön.
    Ich wünsche dir eine entspannte Woche.
    LG Sadie

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  2. Huhu Minerva,
    witzig, das, was Du da schilderst, erleben wir bei unseren Familienbesuch im Ruhrgebiet ebenso! Hier geht es auch um so viel ruhiger zu, da wird die Hektik auch jedesmal so deutlich. Der Verkehr, die Menschen.... Der Wechsel ist das Ende der 46/445, ab da nimmt der Verkehr schlagartig zu und wir haben das Gefühl, dass sich auch das Verkehrsverhalten der Menschen ändert. Rücksichtsloser, schneller wird... Für einen Besuch ok, aber das reicht auch,
    Auf der Rückfahrt sind wir immer froh, das Schild "Sauerland" zu passieren - in dem Wissen, unserem Wohlfühlort wieder näher zu kommen :-)
    Ganz liebe Grüße,
    Sianna

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  3. Hallo Liebes :-)
    Witzig das du in Hagen Vorhalle kurz warst, da wohne ich ja, mitten am Wald. Das was du schilderst kann ich gut verstehen, so gehts mir wenn ich von Holland(meinem zweiten Zuhause am Ijsselmeer) nachhause komme.
    Schwesterliche Grüße an die See aus dem Wald ;-)

    blessed be )O(

    Veleda Alantia

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  4. Huhu Minerva,

    schön zu lesen das du auch in meinem Heimatort warst. Wohne direkt am Wald in Vorhalle ;-)
    Kann gut verstehen was du meinst, so geht es mir immer wenn ich mein zweites Zuhause am Ijsselmeer wieder verlassen muss.

    waldische schwesterliche Grüße ans Meer zu dir <3

    blessed be )O(
    Veleda Alantia

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