Montag, 19. Januar 2015

Die Sache mit den Hexenkugeln....


Mit dem Telefonhörer am Ohr stand ich in der Küche, telefonierte mit einer Kollegin und Hexenschwester. Wir tauschten uns gerade aus. Eine Frau lehnte ihr Farrad an den Zaun des Hofes und ich wunderte mich, wie eine so zierlich erscheinende Person, so einen großen Rucksack transportieren konnte.

Ich sah, wie sie die Kapuze der Jacke hinunterschob und ein langer geflochtener Pferdeschanz darunter hervor kam. Während ich noch immer telefonierte bewunderte ich die tollen Haare, konzentrierte mich aber weiter auf meine Kollegin in der Leitung.
Die Frau am Zaun trat einige Schritte zur Seite, aus meiner Sichtweiter heraus, sie las wohl den Aushang, nahm ich an. Dann sah ich sie nicht mehr.

Ich beendete das Telefonat nach ein paar Minuten und wie gerufen, schellte es.
Ich öffnete die Ladentüre und die Frau, die jetzt gar nicht mehr so jung erschien, stand vor mir.

„ Ich hoffe ich störe sie nicht, darf ich einmal durchschauen?“ Fragte sie, während ich sie schon hinein bat. Sie sah sich um. „machen Sie hier Urlaub ?“ fragte ich ( immer eine höfliche Frage, um mit den Leuten ins Gespräch zu kommen) „nein, eigentlich nicht, ich weiß nicht, was mich geritten hat, mit dem Fahrrad die Küste entlang zu fahren...ich fahr halt gerne Rad“ .

Während sie sich weiter um sah unterhielten wir uns  und auf ihre Nachfrage, wie wir denn hierhergekommen waren, erzählte ich ihr meine Geschichte in kurz Version. „ Ach, wie spannend“ sagte sie. „ Ja, Schamanen gehören eben nicht in die Stadt..“ grinste Sie, „ das hat meine Tante auch immer gesagt; da sind zu viele böse Geister" lachend schaute sie mich an.

Dann erzählte sie mir, dass sie in Dänemark wohnt, und  ihre Mutter in Dangast besucht hatte. Sie war nun auf dem Rückweg und das alles per Rad. Ihre Mutter war gebürtig aus Russland und ihre Tante lebt immer noch dort. „ Die ist auch so etwas, was man hier eine Schamanin nennt“ berichtete sie mir. Und auf meine Frage hin, wie man darauf kommt, von Dänemark mit dem Fahrrad zu fahren, gab sie mir zur antwort, das sie mal fünf Jahre bei ihrer Tante in Russland gelebt habe  und sie sei mit einer Normadischen Gruppe immer weiter in Zeten über das Land gezogen, da wäre das hier halb so wild. Sie suchte immer Herausvorderungen.

Schamanismus wäre dort nicht unbedingt ein Begriff, wie wir ihn hier verstehen würden. Sie hätte damals viel gesehen und erlebt, manches war sehr spannend und manches unheimlich. Ihre Tante hat nicht viel erzählt, sagte sie mir, weil „ der Schamanismus sich von alleine erklärt, wenn man dort draußen lebt“ …ich stimmte ihr kopfnickend zu. Ja , das bemekte ich auch, selbst hier "draussen".

Zufälle gibt es ja nicht, und so unterhielten wir uns wirklich lange. Wir kamen auf das Gespräch des „ schamanischen Gewerbes“ und der Rezepte, das ich vieles selbst herstelle. Und was ich so erlebt hatte, im damaligen HexenLaden ,mit dem Verkauf von Waren, mit den Massenprodukten  und vieles mehr. Irgendwann sagten wir einfach „du“ zueinander. Das Eis war gebrochen und der Funke übergesprungen. Sie erzhälte mir viel über ihre Tante und das Leben dort, die Einstellungen und ihr Leben in Dänemak. So verging die Zeit.

Fast beim Rausgehen, drehte sie sich noch einmal zu mir und sagte: "
weist du was, meine Tante hat mir einige Rezepte gegeben, die ich unbedingt aufschreiben sollte. "

Die wären für mich aber keine Geheime Sache, sagte ihr die Tante , da es dort in der Ecke ganz alte und viele Überliefere Rezepte gäbe.  "Ich kopiere dir die mal und schick sie dir." teilte sie mir beim rausgehen mit.

Das erstaunte mich doch sehr und ich hoffe wirklich, dass sie Wort halten würde. Ich wollte mich nicht zu früh freuen...

Nach nicht ganz 14 Tagen fand ich einen Umschlag in der Post. Der Inhalt: lauter Kopierte und Übersetzter Texte mit Anweisungen und Erläuterungen. Viele der nötigen Zutaten, die hier nicht zu bekommenwaren .Aber sie hatte sich die Mühe gemacht, ähnliche Zutaten ausfindig zu machen und ich fand so die Orginalrezepte und die Abwandlungen anbei.

„Keine Bange“ stand da geschrieben“ habe meine Tante gefragt und sie hat mir die (modernen) Zutaten genannt, mit denen das auch funktioniert“ ( ...wer hat schon vergorene Schafsmilch im Haus und wer will das auch schon??! Oder irgendein Tierisches Fett, oder Innereien von sonst was für einem Tier...) Aber die meisten der Schamanischen Rezepturen waren reine Kräuter , Wurzeln und Pflanzen Rezepte, gemischt mit dies und jenem.

Sie nahm mir quasi fast die Arbeit ab, mich darum zu bemühen, andere Stoffe, die aber energetisch und rituell gleichwertig sind, zu finden. Das war wie zweimal sechs richtige im Lotto!

Ich packte ein megagrosses  „DANKE Schön“ Paket nach Dänemark, mit Seifen und anderen schönen Dingen zusammen. Soetwas ist mit Geld nicht aufzuwerten!

Und machte mich an die Arbeit, die Sibirischen Hexenbälle (meine Bezeichnung) herzustellen.
Eigentlich ganz einfach, nur das mit den Kräuterauszügen und dem Formen nicht so. Außerdem gab es viele Auflagen, die zu beachten waren. Nein, keine Mondphasen oder Planetenstellungen, die habe ich nicht einmal bei diesen Rezepten gefunden.

Aber rituelle Vorschriften, wie Gesänge beispielsweise, eine Kleiderordnung, keinen Sex am Vortag, keine Menstruation , oder nur in der Mensis, oder oder.....Deine eigenen innere Einstellung ist dabei unglaublich wichtig und dein Umfeld, das ist wichtiger, als irgendwelche Berechnungen am Himmel. 



„Die Geister müssen bei der Herstellung anwesend sein“...ist ein entscheidender Satz.  Auch benötigen sie davor, dabei und danach ihr „Geisterbrot“ Opfergaben, die je nach Produkt immer anders ausfallen und ganz viel mit einem selbst zu tun haben. 

Hier auch wieder: Vor der Herstellung darst du beispielsweise drei mal drei Tage kein Fleisch essen oder nur in Weiß herum laufen oder sonst was. Rituelle Auflagen und Zaubersprüche, Zaubergesänge sind sehr wichtig.

So muss man sich das vorstellen. Irgendwie war mir das nichts Unbekanntes. Ich hatte solche "Geister Gesetzte " auch schon mal ab und an. Aber das jetzt als altes überliefertes Schamanisches Rezept vor meinen Augen zu sehen, was wieder etwas ganz anderes.

Und was soll ich sagen, ich war förmlich Be-Geist-ert!! 
Von dem Ergebnis der ersten Hexenkugeln, Hexenbälle! 

Obwohl es im Vorfeld eine Menge Arbeit zu tun galt, aber sie waren unter anderem dafür verantwortlich, dass ich endlich meine Zauberwerkstatt fertig machen wollte. …

Somit habe ich jetzt eine Rezepte Sammlung die mich sicherlich noch lange beschäftigen wird und den Segen der Tante habe ich auch, die Dinge auch verkaufen zu dürfen...


Hier käuflich zu erwerben:  Schamanische Hexen Kugel Reinigung-Schutz
Anwendungsgebiete: ( sind vielfältig)

Die Kugeln können  in Wasser aufgelöst, zum baden Verwendung finden , aber auch um eigenes Magisches Weihwasser herzustelle. Dazu schabst du einfach ein wenig von der Kugel ab und gibst es in  destilliertes Wasser. Du kannst rechnen 1 Kugel für 2 Liter geweihtes Schutzwasser. Ideal auch für Segnungen vor Ritualen geeignet.

Auch als Kreide für die Ziehung eines Kreises oder einer Spirale oder als  Segnung von Räumen ( Zeichen malen) oder du nimmst einen kleinen Teil den du dir auf dein drittes Auge reibst. Die Schamanen reinigen immer ihr Zelt von bösen Geistern damit, in dem sie ihre Zeichen an die Stangen am Zelt oder die Holzbolen mit der Kugel malen.
 

1 Kommentar:

  1. Wow, was für eine Begegnung! Und das Ergebnis sieht wirklich interessant aus!

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