Montag, 3. November 2014

Geburtstags Wochenende vom Meer zum Berg...

Nach unserer Samhain Feier nebst Feuer und Ahnenrital fuhren wir am frühen Samstag morgen von einem Weltnaturerbe (Wattenmeer) in ein anderes Naturreservat. Und zwar in das UNESKO Weltnaturerbe Medebacher Bucht.
Dort wohnt meine Familie, nebst Oma, Onkel, Tante, Cousinen, Cousengs  und so weiter. Quasie meine ganze "Sippschaft" Mütterlicherseits.
Meine Oma hat, genau wie ich, am 1.11 Geburtstag und wurde in diesem Jahr 85 Jahre alt. So das wir natürlich dort hin "mussten", eben auch eine Art von Ahninnenfest...
So traten wir die über 4 Stündige Autofahrt in das Hochsauerland, knapp auf der Grenze zwischen NRW und Hessen an, um uns auch auf das Treffen unsere Kinder und unserem Enkelchen zu freuen.

Kurz nach Sonnenaufgang fuhren wir von Butjadingen aus los, in  einen wunderschönen Sonnigen Vormittag hinein. Trafen gegen Mittag aber in einem vernebelten Orketal ein.
Aber nach dem gemeinsamen Mittagessen mit der ganzen Familie,  etwa 20 Personen, lichtete sich glücklicherweise auch der zähe Sauerländer Nebel.
So konnten wir einen kleinen Spaziergang mit unserem Enkelsohn unternehmen, bevor es dann wieder zum Kaffetrinken und Kuchenessen ging. Leider hat so eine Familienfeier auch so ihre Nachteile; denn  meist sitzt man eben den ganzen Tag drinnen und nach einer langen Autofahrt ist das doppelt anstrengend. Und  wirklich Zeit füreinander, die ist auch nicht.
So wahren wir dann am frühen Abend froh, als die Feier zu ende war.
Wir genossen  das gemütliche Abendessen, das dann nur noch im kleinen Kreis mit unseren Eltern, Kindern und Enkel stattfand .Auf dem kleinen Fußweg zur Ferienwohnung meiner Eltern, in der wir übernachteten, zeigte sich das Hochsauerland von seiner Mystischen November Seite:
Nebel krochen über die Hügel und durch die Täler. Ein Tanz der Toten....
Für einen kleinen Augenblick konnte ich die Mondin hinter dem Nebelschleier hervorschauen sehn....
Und nach so einem Tag waren wir gegen 20.30 schon nakoseartig ins Bett gefallen. Wen wundert es??! Außerdem war ich aufgrund der vielen Leute recht "angestrengt".
Und wachten aber dann schon gegen 6 Uhr in der Frühe auf. Da es erst gegen 9 Uhr Frühstück gab, ja wir wurden verwöhnt, packten wir schon mal unsere Sachen und beschlossen eine morgentliche Wanderung zu unternehmen.

Es war schon einige Zeit her, als ich hier auf Besuch war.  Und diesen Wanderweg, rund um die Wohnung meiner Eltern , den hatte ich zuletzt betreten, als meine Kinder noch ganz klein waren...lange war es her. Jahre....
Wenn man aus der Wohnungs Tür meiner Eltern tritt, ist man eigentlich umgehend in der Natur. Diese radikale Umstellung, von unser platten Küste, hin in das Bergische Hochsauerland, das war trotz Vertrautheit, jetzt wieder neu. Aber schöne Landschaften waren für mich/ uns nie selbstverstänlich. Egal wo.
Der morgen war kalt , feucht und ziemlich nebelig. Wie es im November üblich ist.
Wir wanderten eine Runde um das kleine Waldstück, trafen auf den Findling am Wegesrand und sassen pünklich und sehr hungrig dann am Tisch meiner Eltern. Zusammen mit unseren Kindern und Enkelkind.
Nach einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück verabschiedeten wir uns dann alle voneinander, brachten unsere Älteste Tocher , nebst Sohn wieder nach Hause und machten uns dann auf den Weg zurück in die Heimat, nach Butjadingen.

Trotz der schönen Landschaft des Hochsauerlandes, ich liebe die Weite der Ebenen!
Und mein Herz machte einen Freudensprung ,als ich das Schild
"Willkommen in Butjadingen- Deuschlands junge Küste" las!

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