Montag, 13. Oktober 2014

Oktoberzeit..

Langasam wird es Herbst hier auf der Halbinsel, aber die Sonne hat uns in diesem Jahr schlichtweg verwöhnt , ich kann mich nicht beschweren. Jetzt sitzte ich hier und schreibe im Büro schnell etwas für Euch, nur kurz.  Ja , Heute ist es nun wirklich Herbst geworden. Das darf es auch! Der Oktober rennt, so schnell, das ich kaum mitkomme....ich sehe mich jetzt schon den Yule Kram aus dem Keller holen...aber eines nach dem anderen...

Nach dem Kunsthandwerker Markt in Fedderwardersiel anfang Oktober kamen einen Tag später die Familienmitglieder nach und nach angereist. Ferien in NRW. Außerdem hatte mein Mann Geburtstag und das ist ja eine doppelte Freude.
 
 
So trafen Kinder, Enkel, , Omas und Opas nach und nach ein. Es war sehr anstrengend, aber auch schön. Wir haben die Woche zusammen doch sehr genossen, waren viel am Meer und zum Abschluss noch einmal in Oldenburg, meiner erklährten Lieblingsstadt. Haben gemalt, gebastelt und viel zu erzählen gehabt.
Und gemeinsam Kastanien gesucht und Kühe gestreichelt. Mittendrin hatte ich noch einen Dreh Termin für das Hexen 1x1 und meine Kunden des Hofladens. Ja, es war schon etwas Stressig, gebe ich gerne zu. Aber es ist ja nicht immer so.

Nun ist es wieder still hier herum und ich genieße das sehr. Ich liebe sie alle, aber immer könnte ich das nicht. Aber um so mehr freut man sich dann  auf solche Besuche seiner Lieben! 

Gestern konnten mein Mann und ich noch den ganzen Tag draußen verbringen, schnitten die Weiden, um aus ihnen wieder Hexen Kränze und anderes vieleicht auch für  die Weihnachtszeit zu basteln. Wir genossen uns, die Sonne, die Katzen und die Stille.
Es war ein herrlicher Spätsommer, nein Herbsttag und so sassen wir in der Sonne und flechteten die Weidenzweige zu Kränzen und Kugeln. Ehrten die Weidengeister mit dem Rauch des weißem Salbei, den mein Mann so gerne mag. Ließen die Tage noch mal an uns vorbeiziehen.
Nun muss noch einige Aufträge aus dem Online Shop von Kunden bearbeiten.  Im Hofladen läuft es immer noch recht gut, trotz der Nebensaison und ich habe morgen meinen ersten Hausreinigungs Termin hier im Norden. Momentan regnet es Bindfäden und ich bin so froh gestern die Zeit draussen verbracht zu haben.


(( ...naja und wärend ich hier schreibe, poltert es auf der Deele. Die Katzen nutzen das Schlechte Wetter, um auf dem Dachboden Mäuse zu jagen. Kurzerhand muss ich erst einmal zwei dicke tote Mäuse aus meiner Küche entsorgen, bevor ich hier weiterschreiben konnte. Nochmal gepolter...die Katze faucht...naja, hab schon länger nichts von unseren Hausgeistern vernommen. Wer weis....))

Gestern habe ich mich bewusst von der Sonne verabschiedet .Der November naht, mit seinen Nebeln und den Ahnengeistern. Für mich ist der November der Monat der dunkelheit und der Geister. 

Nebelzeit, hier wird sie mit jedem Tag spührbarer. Wer mich kennt und schon seit längerem Leser ist , auch im damaligen Tagebuch, der weis, das der November kein einfacher Monat für mich ist. Ich bin ein Samhain Kind und habe einen starken bezug zu dieser etwas dunklen Kraft. Meien Spirits sind in dieser Zeit besonders stark, das macht es aber nicht immer einfach  für mich. Es ist für mich die Zeit des Rückzuges unter die Ahnendecke, Zeit um Geisterarbeit zu machen....

Aber noch ist es nicht so weit, also  werde ich mich jetzt  an die eher unwichigeren Dinge des Lebens begeben, wie Wäsche zu waschen, beispielsweise. 
 


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