Montag, 27. Oktober 2014

Hilfesuchende und die Ahnen...

Zum frühen Sonntag Abend nehme ich mir Zeit für einen Blogeintrag. Noch tief verwurzelt in den Energien vom Wochenende. Ich fühle Samhain und weiß, ich werde am Dienstag meine alten Kraftorte hier in der Nähe besuchen müssen. Ich kannte diese Orte  schon, bevor ich überhaupt wusste, das ich einmal an die Küste ziehen würde…

Die zwei letzten Wochenenden haben mir gezeigt, wohin mein Weg mich führt und jetzt sitze ich hier, Laptop auf dem Tisch, Tee in der Hand und eine schnarchende Katze neben mir. Die letzten Tage vor und nach der Hausreinigung, und jetzt dieses  Wochenende waren so wahnsinnig intensiv,  so erfüllt vom Geiste meiner Ahnen, meiner Führung, das ich hier sitze und alles Stimmt. Vertrauen und Glück pur….

Kennt ihr das Gefühl? Das alles gut ist, alles genauso sein soll. Vertrauen zu haben, zufrieden zu sein, voller Glück und so zufrieden mit Allem und sich selbst?!
Gleich nehme ich ein schönes Bad und genieße dies Gefühl der Selbstzufriedenheit. 
Es gibt so viel Kraft! Denn wer weiß, wie lange es dauern wird?! Manchmal kann man dem nicht trauen, sagt meine innere Stimme, und ich erwidere ihr: Still jetzt! Das will ich nicht hören, es ist gerade soooo ein schönes und gutes Gefühl! Und sie schweigt still….
Und ja, ich bin stolz auf mich und meine arbeit am Wochende und dazu stehe ich. Denn es war alles andere als leicht....

Dieses Wochenende habe ich wieder einmal das tun dürfen, was meine Ureigene Aufgabe ist. Menschen zu helfen, ihren Weg zu finden, sie stärken diesen dann zugehen. Ihnen Kraft geben, von meiner Verbindung mit den Ahnen profitieren zu lassen. Und diesen kraftvollen Ort und dessen Botschaften bereit zu stellen für jemanden, der es benötigt.

Am Anfang hatte ich ein wenig Bedenken, erwartete die Klientin nicht vielleicht zu viel von mir? Mit meinem Buch in der Hand, erhoffte sie sich Hilfe und wusste dennoch nicht, wo wir anfangen sollten...ihre Erwartungen an mich waren hoch.

Am Samstagmittag setzten wir uns zu einem intensiven Gespräch zusammen, ich lud meine Geister dazu ein, vielleicht konnte ich  ihren Rat gebrauchen. Am Anfang des Gespräches gab ich ihr den Hinweis, zu einem Psychotherapeuten zu gehen, um ihre Verhaltensweisen zu analysieren. Später im Verlauf der Unterhaltung, stellte sich heraus, dass das nicht mehr nötig war. 
Denn duch meine Schulungen und meine eigenen Erfahrungen, so auch mit der Hilfe der Guten Geister an meiner Seite, schlüsselten wir alles auf, nahmen die verschieden Fäden und knoteten die Probleme ganz langsam auseinander.
Bohhhrrr...das war ein Prozess...meine Güte! Aber er war gut, fruchtbar und sehr ergiebig.
Nach etwa drei Stunden intensivster Arbeit, hatten wir ein Ergebnis, eine Analyse und ein weiteres Vorgehen. Wir hatten den Kern der Probleme erkannt und entschlüsselt!

Nun, eigentlich sollte nun  Reinigungsritual folgen, das verwarf ich aber. Ich merkte, wie meine Spirits mir etwas mitzuteilen versuchten. Wir unterbrachen, sie wollte ans Wasser und essen.  Und so beschlossen wir eine drei Stündige Pause . Wir waren alle nach diesem intensiven arbeiten total erledigt und sie musste auch erst einmal alles „sacken“ lassen, hatte zwischen durch geweint und fuhr eine emotionale Achterbahn. Es war anstrengend. Und ich war auch ziemlich kaputt.

Ich fiel sofort auf mein Bett und umgehend erhielt ich Bilder des Rituals, welches ich mit ihr abhalten sollte. Es sollte die Tür zu ihren Ahnen öffnen, damit sie ihr Mut und Kraft gaben, ihren neuen Weg auch zu gehen, denn die Entscheidung war getroffen, es fehlte jetzt nur an Mut.

Ich fragte nach der Örtlichkeit und bekam den Platz gezeigt, unter der alten Linde sollte das Ritual stattfinden. Es war gleichzeitig ein Geschenk der Geister an mich. Der ganze Hof ist ein Ritualplatz aber er besitzt sehr unterschiedliche Energien, so soll ich einen Kraftplatz, einen Loslösungsplatz und einen Geisterplatz gestalten. Letzteres eben unter der alten Linde. 
Danach schlief ich gut eine Stunde ein.

In der Dämmerung, in der Zwischenzeit, standen wir unter der Linde in einem Kreis aus meinen alten Steinen und Mehl. Genauso wie es mir meine Spirits vorher mitgeteilt hatten, rief ich die Ahnen der Frau , bat sie um Geleit und Schutz. Löste noch Bedenken Ihrerseits, gab ihr Mut und Kraft. Hob Blockierungen auf und lies sie aktiv teilhaben. Mit den Ahnen sprechen.

Danach ging es ihr bedeutend besser, die Kraft wirke sofort und unmittelbar auf sie ein.
Die Klientin erhielt noch ein Tiergeist, welches sie auf ihrem Weg begleitet, danach entließ ich sie in die Stille des Ahnenhauses. Es war mehr als genug für einen Tag. Auch für mich.

In der Nacht bekam ich noch Eingebungen die ich ihr am anderen Morgen mit auf den Weg gab, wie ein Lederbeutel mit einigen Dingen vom Ritual, welches ihr weiterhin Kraft geben sollte, einen Kraft und Schutztee und ein paar Tipps, die mir die Geister mitgeteilt hatten. Sie nahm alles dankbar an und auf und betonte noch, wie passend doch der Tiergeist sei.


Sie war so erfüllt mit dem, was in ihr passiert war und auch noch in ihr arbeitete. Immer den Tränen nahe, aber diesmal vor Dankbarkeit. Seit Monaten hatte sie nicht mehr geträumt, hier träumte  gleich am ersten Abend einen für sie bezeichnenden Traum. Nach unsere arbeit träumte sie noch intensiver. Sie war  so glücklich zu mir gekommen zu sein. Und so erfüllt von der Kraft des Rituals. Ich meinerseits war so erleichtert, ihr geholfen zu haben. Ihre Erwartungen erfüllen zu können. Es ist schwierig einen Weg zu finden, wenn der jemand selbst nicht weiß, wo es hingehen soll und wie er beginnen kann. Springen ist manchmal gar nicht so einfach.

Ich werde sie auch weiterhin begleiten und wenn es vorerst nur telefonisch mit guten Energien und Wünschen sein wird. Und jetzt bereite ich mich auf meine ganz persönliche Ahnenarbeit vor….

Kommentare:

  1. Ich finde,die Energie wird bereits beim Anschauen des Fotos fühlbar.

    Gruß
    die Sammlerin

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  2. Liebe Minerva, ich lese hier schon eine ganze Zeit still mit und wollte Dir nun mal einen lieben Gruss dalassen. Deine Arbeit klingt sehr kraftvoll und die Energie in Deinen Zeilen ist deutlich spürbar.

    Liebe Grüsse
    Clara

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  3. Die liebe Sammlerin hat recht, die Energie der Bilder und deines Textes ist unbeschreiblich, überwältigend! Herzlichst!

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