Dienstag, 30. September 2014

Ritual und Kraftkleidung...



Habt ihr mal Ritualgewandung gegoogelt? Nun, ich schon, weil ich die Ursprünge dazu suchte, gefunden habe ich unzählige Seiten von Shops und noch mehr Shops, die Roben und Mäntel in sämtlichen Preisklassen anbieten. Zu 99% Mittelalterlich anmutende Kleider mit weiten Ärmeln oder langen schwarzen Mänteln...von Massenprodukt „Made in Indian“, bis zauberhaft teures Einzelstück, finden wir im Web wirklich alles.

Als ich diese Eingebung meiner Spirtis bekam: " mach dir ein Meerhexen Ritual Gewand" , da war ich erst einmal etwas verwirrt....
Ich kann behaupten, wohl viele Phasen des "Hexen Weges" durchlebt zu haben. Die schwarze, die ich nicht sonderlich schön fand und die mit der mittelalterlichen Gewandung, die ich nicht besonders praktisch fand.  Es sei denn , du bist ausschließlich drinnen unterwegs. Aber im Wald mit langem Kleid und weiten Ärmeln, da kann man schnell auf die Nase fallen oder sich ein Loch in den Ärmel brennen.

 Alles schon erlebt. Gehört wohl auch dazu...so irgendwie...


Als ich die Jahresfeste als Seminar anbot, war Ritualgewandung schon wichtig, alleine deshalb, um sich von den Teilnehmern/innen  abzuheben. Die Leute erwarteten das so, klappern gehört schließlich zum Handwerk. Auch bei Hochzeiten und anderen Zeremonien finde ich Ritualgewandung äußerst wichtig, wobei ich tunlichst darauf achte, nicht geschmückter als die Braut zu sein, wenn ihr wisst was ich meine....

Aber mit den vielen Jahren, bekam rituelle Kleidung für mich einen ganz anderen Stellenwert, als sich „abzuheben“. Wenn ich alleine arbeitete, dann doch eher mit Jeans und bequemer Kleidung. Unauffälliger.

Aber bei den Festlichkeiten und wichtigen Ritualen ist es mir nach wie vor wichtig, eine gewisse Zeremonielle- Kleidung zu tragen, für mich. Mir mit spezieller Gewandung eine andere „Haut“ überzuschmeissen, die mich leitet, begleitet, in die Energie bringt . Aber auch schützt.
Kleidung beim schamanisieren hat für mich einen ganz anderen Stellenwert bekommen, als damals vor zehn Jahren.

Kleidung kann hilfreich sein, sich den Spirits und Geistern erkennen zu geben und sie kann gleichzeitig auch Schutz vor ungünstigen Energien sein. Ritualkleidung ist für mich mitlerweile  eher ein Schutzschild und umso aufgeladener sie ist, umso leichter ist es für mich, mein schamanisches ich zu kontaktieren.

Wenn ich rituell gekleidet bin, heißt das nicht, das ich mich ver-kleide. Nein, nun ja, ich ver-kleide mich schon aber in einer ganz andere Form: 
Ich muss mit der Gewandung  nichts Dar-stellen, was ich nicht bin. Ich ändere mein Normales Ich auf das schamansiche Ich. Beide sind da, aber damit signalisiere ich mir UND den Spirits, das ich bereit für ihre arbeit und ihren Kontakt zu mir bin.

Eine Mittelalterlich anmutende Robe, die  wäre für mich  eher eine Verkleidung, weil ich das nicht mehr bin. Vor fünfzehn Jahren hätte das wohl noch gepasst, heute nicht mehr.

Ich fühle mich in den Stoff hinein, Naturstoff, am besten Nessel , Leinen oder Baumwolle ist gut.  Und wenn es zusätzlich noch Bio ist, oder fair gehandelte Ware, ist es noch besser! Die Energie meiner  Ritualkleidung muss stimmig sein. Sie ist das A und O!

Ich besitze unterschiedlichste Ritualkleidung, aber in allen diesen Kleidungstücken muss ich mich mit mir selbst verwurzelt fühlen. Ich spiele Nicht-Ich bin. Und dennoch, im Ritual streife  ich mir meine schamanische Haut über, in Form eines bestimmten Kleidungsstückes.  Form, Farbe, Muster, Symbole, Federn, Rasseln…all das spielt eine große Rolle dabei.
  
Ganz am Anfang habe ich mir ein Keltisches Priesterinnen Gewand anfertigen lassen. Zu meiner ersten geleiteten Hochzeit habe ich es getragen und es folgen dann noch einige. Auch zu Jahreskreisfesten. Wenn ich mich heute darin betrachte, so ist es bei heidnischen Zeremonien als Priesterin noch OK und sehr angebracht. Wenn ich aber mit Menschen „arbeite“ ist eine Art Schamanisches Schutz Gewand aber mehr wichtig geworden, auch um mir die „Heilerinnen-Haut“ überzustreifen, das hat dann nichts mir einer "Zeremonialen Robe" mehr gemein. 

Diese " andere Haut," dies "andere Gewand", meiner Schamanischen Arbeit, das gab es aber bis vor kurzem nicht. Jetzt wo ich hier an der Nordsee angekommen bin, wird es Zeit für etwas neues und eigenes.
Ich bin dabei mein eigenen Meerhexen Gewand zu gestalten. Es soll meinen Spirits, meinen Ahninnen, meinem Clan, all dem Platz bieten. All dem Respekt zollen. Diese Eingebung kam plötzlich über Nacht, wie immer bei mir und wuchs langsam und stetig, nachdem ich das Grundkleid gefunden hatte, was auch dann recht schnell ging. Wie immer, wenn die Spirits mir etwas zuflüstern….
Ein Kraftkleid soll es also werden. Mit meinen Zeichen und Symbolen. Mit Zeichen und Symbolen des Meeres, der Küste, an der ich jetzt wohne. Es ist noch lange nicht fertig, deswegen kann ich es euch zeigen. Noch ist es im Entstehen, dank meinen Spirits, die mir das richtige Kleidungstück und die richtige Eingebung gaben.

Bemalt mit meinen Zeichen habe ich es. Aber es fehlt noch einiges, was das weiß ich noch nicht.
Besungen, be-räuchert, be-rasselt und be-tanzt wird es jetzt.
Wird es immer wieder.
Tiere, Pflanzen und weiteres, was mir wichtig ist, wird sich im Meerhexenkleid wiederfinden.
Ja, das bin ich.

Das Gewand wird Ritualgewand und Schutzgewand. Arbeitskleidung für Heilarbeiten und Sitzungen werden. Vorher hatte ich so etwas nie. Sobald die Zeit es zulässt, wird es den Meergöttinnen geweiht...


Be-tanzt

Be-sungen

Be-rasselt

Be-trommelt


Wird es mit seinem eigenen Geist be-seelt werden…..

Montag, 29. September 2014

Resümee ...

Herbst...am Wochenende sind die ersten Zugvögel eingetroffen und haben sich mit lautem Geschnatter auf den fast abgeernteten Feldern niedergelassen. Jetzt ist es wieder ruhig auf dem Hexenhof und ich bereite mich auf den Drehtag morgen vor.  Am Freitag sind wir Aussteller beim hiesigen  Kusnthandwerker Markt und Anfang der nächsten Woche kommt die Familie., nebst Enkelkind und meinen Eltern..... Also, ganz so ruhig wird es die nächste Zeit hier noch nicht.
Das Lachen der vergangenen zwei Wochenenden voller starker Hexenfrauen klingt immer noch in meinen Ohren und hinterlässt einen wohlig warmes Gefühl von Zusammenhalt und Gemeinsamkeit in meinem Herzen. Und wenn ich die Blog Einträge lese oder in meiner FB Gruppe die Kommentare der Zauberfrauen , dann bin ich doch ein bischen stolz darauf.....
An beiden Treffen hatten wir traumhaftes Wetter und auf beide Gruppen scheint die Göttin mit Wohlwollen zu schauen. So unterschiedlich doch alle Frauen sind, auch in ihren Lebenswegen, so gut haben sich auch alle verstanden und viel Spaß miteinander gehabt.Wir haben die Alten mit über 60 dabei und die Jüngeren mit mitte dreißig....Ja, es ist toll, diese eigenständigen Hexen alle um ein Feuer und um einen Tisch herum bekommen zu haben.
Alle Frauen fühlten sich durchweg auf ihrem Weg  bisher recht einsam, trotz Internet, Facebook und Co und alle waren einer Meinung, das die wahren Netzwerke und Schwesternschaften nur in realen Beziehungen miteinander geknüpft werden können. Nicht auf einem Portal, Forum oder in einer FB Gruppe. Deswegen waren sie hier. Sangen gemeinsam Göttinnen Lieder am Feuer....das kann kein Netzwerk, kein Internet! Polarlichter oder Sternschnuppen, ob 20 Jahre Erfahrung oder 2...es war nicht wichtig. Nicht an diesen Tagen!
Auch einer Meinug waren alle, das man eher aus dem echten Leben seine Magie schöpft , als aus einem Zauberspruch in einem Buch und das es einen großen Unterschied macht. Schon beim ersten Treffen der einzelnen Gruppen entstand ein Vertrauen untereinander, was mich sehr beeindruckt hat. Wir erzählten und tauschten uns aus, Büchertipps und Lebenswege , Erfahrungen mit Facebook genauso wie erste Hexenschritte und Kurioses. Ausbildungen, Menschen die uns begleiteten, Tiere , Zirkel , Wicca, Göttin, Religionen, Seminare und unser eigener magischer Alltag waren Themen. Alles in allem haben wir viel gelacht.

Es ist wichtig, in der heutigen Zeit, miteinander Verbindungen einzugehen, Netzwerke entstehen zu lassen, nicht tun als ob, sondern ganz real. Starken Frauen die sich in die Augen schauen, auf einer Ebene, die gleichwertig sind, im Kreis sich die Hände reichen, die dürfen sich Schwestern nennen.....
Wir erschaffen etwas neues Uraltes....

 und ich freue mich auf eine weitere Frauengruppe im November!

Mittwoch, 24. September 2014

Zauberfrauen Gedanken

...immernoch klingt so vieles in mir nach, das Lachen der Frauen die ihre Erlebnisse und Erfahrungen austauschten. ...
Diese starke und kraftvolle  Energie , die da beim Trommeln am Lagerfeuer entstand. Nichts blockierte, alles war durchlässig, fühlte sich richtig an.
Das kleine gemeinsame Ritual des Blutbandes der Göttin schwingt in mir  nach und gibt eine harmonische Kraft ab, wenn ich an diesen wunderschönen Sonnentag zurück denke. Unmittelbar entstand ein Band des Vertrauens und der Kraft zwischen uns allen. Ich hatte ja ein wenig Bedenken, da die Frauengruppe ja schon recht groß ist. Aber es passte gut. Und es wurde so viel gelacht!

Zum Abschluss die Polarlichter in der Stille der Dunkelheit, dazu die Trommeln und Rasseln...Magie pur, Götter Segen!

Es wurde wieder Zeit, mit der Frauenarbeit, mit der Weiberkraft, mit der Göttinnen Arbeit weiter zu machen. Mit Unterbrechung , waren es nun zwei Zyklen, in denen ich alleine meinen Weg ging.

Und mal ehrlich, ich  finde es eine Bereicherung mit Gleichgesinnten Rituale und Feste zu feiern. In den letzten 15 Jahren gab es immer mal Phasen, in denen ich / wir unsere Jahreskreisfeste ohne Gruppe feierten. Ab dies war eher eine Art Zwangspause.

Ich bin nun froh, wieder für die Göttin und die Gemeinschaft da sein zu können. Und das es  Frauen gibt, die auch weiterhin dabei sind, trotz der Entfernung zur alten Heimat, die sich mit mir verbunden fühlen.  Meine Clan Frauen, mit denen ich seit Jahren die Feste gefeiert habe,sie gehen auch weiter den Weg mit mir....

Ich freue mich nun auf die zweite Frauengruppe am kommenden Wochenenden und auf das,  was da so vor uns liegt. Ideen und Pläne, Aufgaben und Kreative Gedanken sind schon am ersten Wochenende entstanden und wir werden weiter unsere Magie spinnen und unsere Weibliche Kraft zelebrieren. Jede Gruppe wird ihre eigenen Pläne und Gedanken mit beisteuern, weil auch jede ganz unterschiedlich sein wird. Die kommende Gruppe ist wesentlich kleiner, wärend die Frauen, die sich dann in Gruppe drei treffen, wieder recht viele sind. Aber das ist dann erst im November.

Aber eines hat jede dieser Frauengruppen: Es ist eine Gemeinschaft voller kraftvoller Hexen, jede für sich auf dem eigenen Weg und dennoch jetzt den Zauberfrauen Clan zugehörig. 

Und aus all denen, wird sich sicherlich wieder eine eigene Jahreskreis Dynamik ergeben....es ist schön, wenn sich nun wieder eine starkte Gemeinschaft bilden kann, die sich persönlich und vertrauensvoll auf dem Göttinnen Weg befindet. Jenseits von Facebook und Co! Es geht halt nichts über ein aktives und persönliches, gemeinschaftlich zelebriertes Ritual. Und das "miteinander" eines Kreises, der sich im laufe der zeit immer mehr kennenlernen wird.

Ich freu mich, das ich Teil der Zauberfrauen sein kann und das meine Geister mir diese Eingebung mit auf den Weg gaben....


Montag, 22. September 2014

MINERVAS Hexen 1x1 - Monat September

Das erste Treffen der ersten Zauberfrauen.........


Es war das erste Wochenende mit der ersten Zauberfrauen Gruppe. Eine Frauengruppe von elf Personen. Ein wenig "Bauchgrummeln" hatte ich ja schon, zum einen vor Aufregung und freudiger Erwartung endlich nicht mehr alleine zu sein aber zum anderen auch, ob die Damen auch untereinander klar kommen, "passen" würden.
Am Freitag Abend trudelten fast alle ein und so sassen wir lange zusammen und lernten uns schon einmal ein wenig kennen. Zum Frühstück am anderen morgen waren dann alle vollzählig und schon dort wurden Geschichten erzählt und Erfahrungen ausgetauscht.

Die Sonne strahlte vom blauen Nordseehimmel, so das wir uns in den Garten begaben. Wir sassen im Kreis um einen kleinen Mabon Altar und stellten uns vor, erzählten wie wir auf den Göttinnen Weg gekommen waren. Wir räucherten und ich zelebrierte ein kleines Wilkommens Ritual um die Gruppe zusammen zu führen.
Immer wieder wurde gelacht und geredet. Nach dem Mittagessen mussten wir natürlich zum Meer fahren und es wurde dort fleissig gesammelt und weiter geredet und sich ausgetauscht, wärend wir später Eis essend, diesen traumhaften Tag genossen und erst zum Abendessen wieder auf dem Hexenhof waren.

Das Lagerfeuer brannte und es war schon fast dunkel, als wir daran Platz nahmen. Mit Trommeln und Rasseln bewaffnet genossen wir das Feuer, die Stille um uns herum . Dann lud ich zum chanten ein und war ganz erstaunt, wie schnell wir einen gemeinsamen Rhytmus fanden und wie kraftvoll auch die gesungene  Kreisanrufung war. Ich konnte die Energie richtig im Kreis fühlen.
Irgendwann, es war wohl kurz vor Mitternacht, fiel uns ein Grün Blauer Schein am Himmel auf und alle Aufmerksamkeit richtete sich plötzlich auf dieses Spektakel, was sich uns dort bot. Wir konnten es kaum glauben, Polarlichter! Aber es gab keine andere Erklährung und keine andere Lichtquelle, die so über den Hochizont "tanzte", so sehr wir uns auch bemühten, das herauszufinden.
Dann stand es fest, ja Polarlichter! Magisch-Mystisch...
Zum allgemeinen Staunen kam dann der Einfall des Namens und so heist diese Gruppe nun "Die Polarlichter".

Wir haben gar nicht intensiv  rituell geabeitet , aber dennoch meine ich, das ganz viel innerlich mit jeder von den Frauen passiert ist.Ich denke, das hier tatsächlich etwas sehr gutes und kraftvolles am entstehen ist, weiberkraft und weibermagie!
Und es sind ein paar neue Göttinnenfahnen dabei entstanden....

Es waren unglaublich viele Eindrücke, Geschichten, Erfahrungen und Gespräche mit Gleichgesinnten. Die Herzlichkeit beim Abschied war so rührend und Echt, die Freude auf das nächste Treffen so groß!

Selbst ich muss nun diese tiefen Eindrücke immernoch verarbeiten und mich auf das nächste Wochenende mit der neuen Zauberfrauen Gruppe vorbereiten....

* Ihr lieben, ich bedanke mich, für Eurer Vertrauen in mich und das schöne Wochenende!*


Mittwoch, 17. September 2014

Marbon Dank...


Ich habe zu danken:

...für ein Jahr voller Erkenntnisse und innerer Reichtümer
...für ein Jahr voller Naturerfahrungen  
...für ein Jahr voller neuer Gesichter und alten Bekannten
...für ein Jahr mit heftigsten Tiefpunkten aus denen wir gestärkt herauskamen! 
...für eine sehr lange über 15 Jahre dauernde Freundschaft die beendet ist, weil      Veränderungen Teil von uns allen sind. Aber im großen und ganzen waren es gute Jahre.
.....Dankbar bin ich dafür, das Menschen diese Lücke füllen und viel intensiver in mein Leben traten. Gute und ehrliche Menschen.
… für meine tolle Familie , meine tollen Kinder, meine Eltern, die immer geschlossen hinter mir stehen um mir den Rücken zu stärken!  *Ich liebe Euch*

…für die Beständigkeit und Treue  meiner Kunden und Klienten, ich freue mich immer wieder über vertraute Gesichter, die Botschaften aus der "alten Heimat"mitbringen.

…für neue und neugierige Menschen, die auf mich zukommen, die immer wieder Fragen und Interesse zeigen. Es macht Spaß aufzuklären oder ganz einfach mit Rat und Tat zu helfen.
...für meine neue Aufgabe , die die Geister mir zeigten und ihre unmittelbare schier unfassbare Botschaft, die ein Leben rettete.
 
...für so viele neue Chancen ( die TV Serie beispielsweise ) und unglaublich schöne und wichtige Begegnungen mit tollen Menschen.
 
...für die Eingebung der Zauberfrauen Gruppen, sie werden wachsen und einen magischen Frauenclan bilden und darüber freut sich mein Herz sehr! 
…für die stete Verwirklichung meiner Aufgabe, die vor mir liegt.
…für die Möglichkeiten mich weiterzubilden und nicht stehen zu bleiben.

..... das es meinem Mann wieder gut geht und er einen Job hat, der ihn ungemein Spaß  macht.
 ...Dankbar das die Götter zu richtigen Zeiten immer die Hand über uns halten!
...dankbar für alles negative , denn das lässt das Gute noch mehr wachsen.
...dankbar für meine Blog Leserinnen und Leser!

 und dankbar ,das ich das leben darf, wovon ich hier schreibe!

Gesegnetes Ernte - Dank Fest wünsche ich Euch allen!

Montag, 15. September 2014

Der Herbst naht und die Zauberfrauen auch!

Der Herbst ist auf dem Hexenhof eingezogen. Ganz langsam ist es ruhiger geworden, nicht mehr ständig Besucher. Und nun habe ich wieder ein wenig mehr Zeit für Haushalt und Kreatives. Bin ich doch viel alleine, da auch die Schule wieder angefangen hat und Töchterchen nun auf dem Weg zum Abbi ist.


Oben auf dem Foto (im Waschzuber)  sind übrigens nun die Pflanzen, die wir aus der Kräuterrei in Oldenburg mitgebracht haben. Ich hoffe, so sind sie Schneckensicher aufgehoben. Wir schön das der alte Zuber, noch aus Dortmund, hier einen schönen Platz gefunden hat. Ich werde ihn sicherlich noch weiter bemalen.
Die Blätter fallen, eigentlich könnte ich den ganzen Tag fegen...Meinen Erntealtar  habe ich in diesem Jahr schon früh gestaltet, da ich am kommenden Wochenende keine Zeit dazu haben werde. Und es ist so schön, sich einfach neben den Altar zu setzten einen moment auszuruhen, zu lesen und den nahen Herbst wilkommen zu heissen! Ich brauche mich draussen nur umzusehen und schon habe ich Mais, Weintrauben, Nüsse, Kastanien und mehr für meinen Altar zusammen.
Ich freue mich nun total darauf, mich in das "Abenteuer Zauberfrauen "zu stürzen, dennoch müssen wir einiges vorbereiten, wie einen Großeinkauf zu planen und zu Organisiseren. Aber ich bin da ganz gelassen, lasse alles auf mich / uns zukommen. Naja, was Frauenkreise betrifft habe ich ja  so meine Erfahrungen gesammelt.
Entlich! Entlich  wieder mit Frauen zusammen zu arbeiten, Rituale zu gestalten, die Göttin zu ehren, Magie zu weben...hach, das habe ich so sehr vermisst! Trommeln, Tanzen, Singen, Kreativ SEIN!
Ab jetzt wird es wieder  Göttinnenarbeit mit und für Frauen geben und das ist eine Herzensache von mir! Fast zwei Jahre lang ohne regelmäßige Göttinnenarbeit mit Gleichgesinnten..gut das das vorbei ist !
Ich benötige diese Zyklen und Rhtymen der Feste, Rituale und Magischen Gruppentreffen einfach, weil ich es sehr genieße unter Frauen zu sein, die die Göttin verehren und um miteinander etwas "zu er-schaffen"...auch ohne diesen Vortänzerinnen Aspekt, der Druck die Priesterin von so und so zu sein oder sich dazu zu machen, den gibt es hier nicht. Und auch den nicht, die Gruppe , wie bei einem Workshop, beispielsweise , zu bespassen, bzw. zu unterhalten. Ich kann sozusagen (fast) ohne Programm da hineingehen und das ist so richtig gut! Und wer weis, vieleicht werden sich auch Teilnehmerinnen für die Jahreskreisfeste finden...nein, ganz sicher sogar.
Ein neuer Frauenclan?!  Das wird sich zeigen.

Im Moment aber arbeite ich schon mal  für den Kunsthandwerkermarkt am 3.Oktober vor, da in den nächsten zwei Wochenenden zwei der Zauberfrauen Gruppen kommen werden und somit begebe ich mich unter der Woche in die Hexenwerkstatt und brenne, male, streiche oder klebe, bespreche, energetisiere und schamanisiere....

Es ist doch sehr viel liegengeblieben in den letzten Wochen oder gar ausverkauft gewesen, da ich keine Zeit oder auch kaum mehr kreative Energie aufgebacht hatte , nachzuarbeiten. Jetzt werde ich mich wieder meiner Arbeit widmen und mich auch auf die erste Gruppe der Magischen und Wilden Hexenfrauen am Freitag vorbereiten.....

Montag, 8. September 2014

Meerkräfte...




Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Magie. Manch eine benötigt feststehende Ritualabläufe, besondere Kleidung, ein geschütztes Umfeld oder auswendig gelernte Formeln. Was mich angeht, begnüge ich mich mit der sogenannten „Volksmagie“. 

Ich benötige weder Priesterschaft noch Einweihungsgrade dazu, meist nicht einmal Ritualgegenstände, wenn ich es nicht will. Was ich aber benötige ist das Wissen um die Elemente, die Zyklen der Natur und meinen tiefen Glauben an die Götter. Ohne diesen könnte ich nicht arbeiten.
Die wahren Geheimnisse liegen für mich vor meinen Füßen, die wahre Magie und deren Kraft  liegt verborgen in der Natur. Ich berechne keine Astrologischen Zuordnungen, wenn ich Magie ausübe, orientiere mich vielleicht an die Mondphasen oder gestalte dann meine Magie so, dass sie gerade passt. Mache vielleicht mal einen Tag vor oder nach dem Vollmond mein Mondritual, weil mein Instinkt  mich leitet und siehe da…am Tag des Vollmondes wäre das Wetter viel zu schlecht gewesen.
Ohnehin tue ich nach fast zwanzig Jahren ganz vieles Instinktiv und lasse mich einfach leiten. 

Es kommt nicht darauf an, wie viele Zauber man macht, sondern das man diese „Zauber „ auch lebt. Wenn ich keinen Kontakt zu meinen Spirits und der um mich kraftvollen Natur habe, dann kann ich auch nicht annehmen, das "so einfache " Naturrituale auch ihre Wirkung zeigen…aber mein Leben und meine arbeit beweisen  mir, wie auch anderen, immer wieder,  das diese Volksmagie/Naturmagie wirkt!
Ich benötige meist keine Hilfsmittel, meine stärksten sind meine Spirits und die Göttin selbst. Magie wirkt durch unsere persönliche Kraft und nicht durch belanglos dahin rezitierte Zauberformeln. Kann ich mir mein Ziel gut vorstellen, ist das schon die halbe Miete, sowas nennen wir dann „ visualisieren“.

Kann ich mich  gut konzentrieren, in die Energie hineinfühlen und diese dann loslassen, habe ich eine große Portion Selbstverstrauen und Vertrauen in das Wirken der Götter, dann ist das die andere Hälfe der Magie.


Natürlich kann ich nachmachen, was ich gelesen habe  aber es bleibt etwas, was nicht gefüllt wird. Die kraftvolle und positive Energie kommt aus uns selbst heraus und nur das zählt. Die innere Einstellung zählt dabei. Bin ich freundlich und positiv, ist das sehr vorteilhaft. 

In vielen alten Zaubern ist vom Meer die Rede. Es heißt dass ein Zauber erst über das Meer gehen muss. Dieser wird von den Meergeistern geprüft und wenn sie ihn für gut befinden, dann kann er wirken. Viele Völker haben seit jeher die Kraft der Meere angebetet und viele Zauberfrauen suchten seit  alter Zeit den Strand auf, um dort ihre Rituale zu vollziehen. Das Meer bringt uns unserem Ursprung näher. 
Auch sagt man, dass Böses und Flüche kein Wasser überqueren könne und somit kann man gut am Wasser alles Negative loswerden, Wasser neutralisiert es.  Ist man in seinem Inneren aber nicht ausgeglichen und Zufrieden, so wirkt  sich das unmittelbar auf den Zauber aus. Naturmagie wirkt eben ein wenig anders, als Ritualmagie, meiner Erfahrung nach. Aber Magie ist eine Energie von uns gelenkt und ist genauso wandelbar, zuverlässig oder unzuverlässig wie diejenige, die sie ausführt.

Mindestens einmal die Woche bin ich am Meer, um dort meine kleinen Rituale zu vollziehen. Momentan lerne ich viel über seine Kräfte. Oft begeben sich mein Mann und ich einfach an einen unsere Lieblingsplätze und genießen die Stille, die Tiere und die Meditative Stimmung.
Um Kontakt mit den Wasserenergien zu bekommen gehe ich Barfuß, tauche meine Füße in das Wasser und den Sand. Das muss gar nicht stundenlang sein, Liebe speilt dabei eine große Rolle. Liebe zum Meer, zum Land und den Menschen. Wenn diese Verbindung da ist, steht auch die zu den Meergeistern und zu ihren Kräften.

Schließe die Augen-rieche-spüre- atme

Ich setzte mich in den Sand und mir wird die zeitlose und kraftvolle Energie des Meeres bewusst. Während mein Herz mit dem Rhythmus der Wellen schlägt. …

Schon immer hatten das Meer und ich eine Beziehung miteinander. Meine Eltern können da viele Geschichten von der kleinen Nixe erzählen, die auch noch bei weniger als 10 Grad in der Nordsee schwimmen war. 

Und nur weil sie mir dann Angst vor Quallen machten, wurde ich vorsichtiger. Mit knapp 5 Jahren wäre ich in Holland fast ertrunken und nur dank meines Hundes bin ich heute noch hier. 

Ich habe deshalb früh schwimmen können und nie mehr Angst vor dem Wasser gehabt. Früher waren wir häufig bei meiner Tante in Friesland. Das Wasser begleitete mich weiter und wurde durch die Ruhr Teil vieler Rituale und Initiationen.  


Heute zeichne meine Symbole in den Sand und lasse sie vom Meer wegtragen. Opfere Blumen oder Räucherwerk, je nach Thema. Manchmal ist es wie ein innerer Drang das Wasser aufzusuchen, als ob es innerlich nach mir rufen würde. Ich folge diesen Ruf, egal was auch ist. Immer werde ich danach belohnt, mit einer wichtigen Begegnung, einem Fundstück oder einem Termin beim nachhause kommen. 


 Zu Hause ist dort, wo Herz und Seele sich vereinigen….

Unbändige Kraft!
Uralte See, blaues Meer
und  die Algen Grün.
Hier soll der Göttin Kraft erblühn!
Durch ihren Geist und meine Hand
mit der Kraft von See und Land.
Auf das ich meinen Zauber
Forme, nach meinem Willen.
Mein gutes Schicksal will ich weben,
enttäuschen werde ich dich nie.
Lass mich dein Geheimnis leben
Und gedeihen soll meine Magie!