Sonntag, 10. August 2014

Vollmond am Meer



Nach einem stürmisch-herbstlichen morgen und einem sonnigen Nachmittag beschlossen wir am Abend zum Meer zu fahren.  Bald merkten wir, dass unsere Entscheidung genau richtig war.
Die Mondin strahlte über der Küste und der milde Wind streichelte mir über die Haut.

Genau hier und genau so sollte mein Lammas Vollmond sein. Ich konnte von den Windgeistern ungehindert meine Kerzen entzünden und die Lichtschiffe mit den Gaben für die Meerwesen fahren lassen.
Ich stand da, sah ihnen zu, wie sie auf dem Wellen der zunehmenden Tide tanzten und schickte meine Dankbarkeit hinaus auf das Meer…
Irgendwann ging ich ein paar Schritte weiter, von dem sandigen Ufer entfernt viel die Befestigung  es steil zum Wasser ab, genau dort stand die Mondin und leuchtete über das Meer. 
Weite-Meer-Wellen-Dunkelheit...
Hier schlugen die Wellen des aufsteigenden Wassers wie eine leichte Branndung an die Küste und gaben dem Meer einen magischen Rhythmus. Über *Whats Up* nahm ich es auf und sandte so meinen zukünftigen Zauberfrauen ein paar gute Vollmond Grüße und Energien. 

Dann stand ich da, nahm diese Kraft in mich auf und sang nur für das Wasser und die Meergeister einen Chant. Ich hatte weder Rassel, noch Trommel mitgenommen, was richtig war, denn so konnte ich mit dem Meer gemeinsam singen, mich mit seinem eigenen Klang verbinden.

...."Abendwind -Seelenlied
Ich sing für Euch in der Dämmerung
Mutter Erde weckt mich auf
mit dem Herzschlag ihrer See..." 

Dabei hatte ich das Gefühl, unter mir, im dunklen Wasser versammelten sich alle Wesen der Meere um zu lauschen….die Wellen glänzten im weisen Licht und alles sah so unrealistisch aus, hatte so eine Kraft, das ich für eine Sekunde das Gefühl hatte, in das Wasser hineingezogen zu werden.

Es hatte eine hypnotische Wirkung dort zu stehen, dem rauschen des leichten Windes zu folgen, dem Meer zu lauschen, der eigenen Stimme und die Wellen zu beobachten die immer mehr auf mich zu schwappten….


All das ist heilsam, kraftvoll und macht mich unglaublich ehrfürchtig. Wir hatten diesmal wohlweislich einen Ort gewählt, der nicht beleuchtet war, von dem man nicht die Häfen sehen konnte, nur die Weite des Wassers.  

Natur vor mir, Natur hinter mir, Natur um mich herum!
Kein Mensch weit und breit, die letzten waren gefahren, als wir ankamen. Und das in der Hauptsaison, fabelhaft!


Und so vergingen die Stunden schnell, weit nach Mitternacht waren wir erst wieder zuhause….

Kommentare:

  1. Liebe Minerva,

    was für traumhafte und mystische Bilder. Wirklich wunderschön. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie magisch dieser Abend an diesem Ort war.

    Vielen Dank fürs Teilen.

    Liebe Grüße
    Sjel

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  2. ..... sooo schön...war in Gedanken bei euch.....

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  3. Die gute Energie fliest mal wieder bis zu mir runter. DANKE für diesen wunderbaren Beitrag....

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