Donnerstag, 31. Juli 2014

By by Juli…willkommen August…

Was? Schon Hochsommer? Meine Güte! 
Ein Monat voller Treffen mit Freunden und Familie geht zu ende. Aber auch mit viel schöner Arbeit hat der Monat aufgehört . Beispielsweise  mein Drehtermin vorgestern ,für die neue TV Serie „Minervas Hexen 1x1“ wo ich zugeben muss, das ich echt nervös war. Meine eigene Sendung! Huhhhh....bei der Göttin!
Ich meine, Interviewt zu werden  oder selbst vor der Kamera als quasi Allein Unterhalter zu fungieren, das ist schon ein Unterschied. Aber das Team ist so nett und alle waren mit mir zufrieden. Schließlich soll es ja kein Eso TV sein und ich möchte möglichst viele Menschen erreichen und sie damit auf die alten Traditionen und Weisheiten wieder  aufmerksam machen. 


Und wenn da eine käme, ganz in schwarzer Hexenkluft und über irgendwelche Energien und Hexenkräfte blubbern würde…dann wäre das genau das falsche, da würden viele abschalten. 

Den Mittelweg zu finden, das ist für diese Serie meine Aufgabe. Und wieder einmal zeigt sich : Die Balance auf dem Zaun der Wirklichkeiten. Die Ureigene Aufgabe der Hexe. 

Und  zwei Monate sind nun erst einmal  abgedreht. Puhhh….und ich freue mich, da diese Sendung lange ein Wunsch von mir war aber niemand in NRW dem nachkam. Danke den Spirits!

Dann hatte ich gestern wieder eine  Kinderkräuterschule, die total ausgebucht war. Das erste mal in diesen Sommer, das die Gruppe über zehn Kinder hatte. Auch dort ist es immer eine Grenz-wanderung die Kinder nicht mit Esoterischem oder Heidnischen Hexenweisheiten voll zu blubbern, sondern ihnen Naturnähe und Verehrung so nahe wie möglich zu bringen, spielerisch, künstlerisch Wissen zu vermitteln. Nicht zu verurteilen sondern mit-zu-teilen. 

Ich war gestern Abend richtig fertig und heiser aber unglaublich erfüllt von diesen Kinder lachen und deren Freundlichkeit und Neugierde. 
Hauptsaison an der Küste, zum ersten Mal bekommen wir hautnah mit, was das eigentlich für uns heißt: 

Chris ist von morgens bis zum Nachmittag im Ferienpark unterwegs und ich schaffe es meist gar nicht, Mittagessen zu kochen, da immer wieder Besucher den Hofladen aufsuchen. Das ist richtig cool und nach vielen Widrigkeiten trägt so viel Frucht, passend zum Erntemonat!


Somit sichern wir unser Überleben für die Wintermonate, die noch hart genug werden. Aber uns ist klar, wir brauchen nicht viel, Hauptsache unsere Tochter muss auf wenig verzichten, sie ist das wichtigste. Ich will nichts herbeirufen, es sieht momentan so aus, als ob alles für den Winter bereit wäre und wir auch dann unser kleines Auskommen halten können. Hauptsache glücklich, Hauptsache gesund ( vor allem mein Mann).  

Nächstes Jahr ist ein Hexenmarkt in Planung, dafür muss ich aber noch die Weichen stellen und mit Nachbarn und mit dem Landwirt reden. Schaun wir mal. Ein Hexenmarkt auf dem Hexenhof, das wäre wieder eine schöne Türe, die sich zu öffnen lohnt.  

Aber jetzt freue ich mich erst einmal auf den Monat  August, den Hochsommer. Marmeladen Monat wird er nun von uns getauft, da ich jetzt viel Marmelade einkoche. Schließlich müssen die Früchte verarbeitet werden.

Der August hat für mich etwas sehr erfreuliches, denn eine ehemalige Schülerin und jetzige Santera ( ja eine echte!) kommt mich besuchen. Es ist zum Teil Arbeitsbesuch und freundschaftliches Treffen. Lange haben wir uns nicht gesehen. Wir werden Geisterarbeit zusammen machen und darauf bin ich maßlos gespannt. 

Jetzt kommt erst einmal das Ritual zum  Schnitterfest am Wochenende….wir werden es am Meer feiern, denn ich habe für vieles zu danken und bin momentan so unglaublich glücklich.

Nein, nicht nur ich, mein Gatte liebt das was er tut, die Begegnungen und die allein Verantwortung die er hat, meine Tochter freut sich auf einen Auftritt bei Rock am Turm und fühlt sich hier sehr aufgehoben…..

Hochsommer: Ehrung der Natur und der Nahrung, Ehrung der Erdenmutter! Ehrung der eigenen Hände arbeit und die Früchte die daraus erwachsen...

Ich wünsche Euch ein gesegnetes Schnitter/innen Fest!

Mutter ich ehre Dich
Dein Kind bin und bleibe ich
Du führtest  mich vom Fluss zum  Meer…


Samstag, 26. Juli 2014

Den Herzweg gehen….


Irgendwann vor ein paar Wochen kam mir dieser Name für den ganz eigenen Weg unseres Lebens in den Sinn. Ich glaube kurz bevor wir zum Trommeln bei Stormy und Heidi waren. Ich weiß es aber nicht mehr genau. Aber als ich dort den Rede Stab hielt, sagte ich das erste Mal diesen Satz :

"…den Herzweg gehen…“ 

seit her lässt mich die Energie dieses Satzes nicht mehr los. 

Und so sprühte ich eines schönen Abends auf den Boden des Hofladens den Herzweg auf. Manchen der Besucher , fällt er ins Auge und sie fragen dann. Manchen nicht. 
Wieder ein Punkt mehr, die Menschen achtsamer werden  zu lassen. 


Gehe ich den Weg der mich ausfüllt?
Der Weg meiner tiefsten Überzeugung?

Der Weg der mich  glücklich macht?

Erfüllt dieser Lebensweg mich mit Freude?


So und weiter sind die Gedankengänge der Menschen, die meine Erklärungen darüber hören…


Seltsam bewusst wird es mir, wie sehr ich doch meinen ganz eigenen Weg verfolge, wenn ich Menschen begegne , die noch immer auf der Suche sind oder so viel gefunden haben, das sie gar nicht mehr wissen, was sie davon überhaupt für sich in Anspruch nehmen. 


Seinen Herweg zu folgen, das ist gar nicht so leicht, wie man vielleicht annehmen mag. Manch einer findet ihn erst gar nicht oder geht einfach einen Weg, von dem er meint, das es genau der Weg ist der ihn glücklich macht. In Wahrheit aber läuft er sein ganzes Leben hinter einem Ziel her, das er nie erreichen wird. 

Ich hatte viel zu tun mit Menschen, die ihren Weg nicht gingen. Sie wurden zu ungeduldigen, missmutigen und unglücklichen Persönlichkeiten die immer anderen für etwas die Schuld gaben. Oder sie wurden immer wieder krank, haltlos, kraftlos. Verlohren sich in der Sucht, wollten immer Anerkennung oder gar Macht über andere erlangen. Nach und nach beraupten sie sich selbst ihren eigenen Träumen und verlohren ihren Weg aus den Augen...


Diesen, unseren Seelenweg, der Weg des Herzens, diesen zu finden, alleine das ist schwer und kann ungemein anstrengend und kräftezehrend sein. Es hat viel mit Mut zu tun, Mut zu springen wenn es sein muss, oder die nächste Tür zu öffnen, wenn die Spirits sie für dich ein klein wenig öffnen. Durchgehen muss jeder von allein. Da musst du Mutig sein, bereit alles zu verlieren, bereit zu opfern und etwas zu riskieren. 


Und da fängt es schon an: 
Bist du es wirklich???!Mit aller Konsequenz??!


Da ich das lebe, was ich weitergebe, haben wir unsere Kinder auch so erzogen, ihren Wegen zu folgen. Selbstbewusst, einzigartig, treu und hilfsbereit zu sein. Sich darin aber nicht zu verlieren.


Meine jüngste  Tochter,  geht ihren Musikalischen Weg. 
Konsequent, mit Rückschlägen aber auch mit viel Erfolg und Anerkennung. Mein Sohn, 19, verfolgt sein eigenes Berufsziel und arbeitet dafür viel. Meine Älteste ist momentan Vollblut Mama, ich hoffe dass sie damit glücklich ist.


Ich habe, nein, wir haben, unseren Kindern vorgelebt was es heißt, seinen Weg zu gehen und trotz vieler Existenzängsten, immer Vertrauen in sich und seinen Weg zu haben. Glücklich damit zu sein. Ich kann anderen nicht helfen, wenn ich noch nicht einmal mir helfen kann, das sage ich immer.


Das Materielles keine Rolle spielt, das wäre dann doch gelogen, denn das am Ende des Monats so viel da sein muss, das man überlebt und alles bezahlen kann, das ist wichtig. Alles andere wäre blauäugig. 


Aber wenn wir die vielen Hürden meistern, die unsere Spirits uns vielleicht beabsichtigt in den Weg legen, um zu testen, ob wie das wirklich auch so wollen, nicht aufzugeben, dann wird es leichter. Dann kommt die Woge einer Erkenntnis auf uns zu: Wir werden vom Wissen an die Geister, an die Götter, an die Spirits, getragen und gehalten. Dann werden aus Feldbrocken Kieselsteine und aus der Quelle ein Fluss und später ein Meer…..


Wer seinen Herzweg geht, der darf einfach nicht ängstlich sein. Ich bin oft Menschen begegnet, die mir ihr Leid klagen…immer und immer wieder wiederholen sie, das was sie wollen, wie ein Mantra. Aber dafür nichts tun oder einfach lieber vor sich herschieben als schönen unreparierbaren Traum. Aber irgendwann muss man anfangen daran zu arbeiten. Sparen für die Auswanderung oder Anträge für die Selbständigkeit stellen, nochmal die Schulbank drücken und und und…


Oder ehrlich  in sich hineinhören, ob dieser Weg dann wirklich das einzige sein kann, was einem vermeintlich ausfüllt.

Ab und an gibt es Menschen die müssen erst lernen Grenzen zu ziehen, sich zu trennen oder ihre  Familienstruktur verlassen. Wenn du nicht glücklich bist, dann tu was dagegen! 

Und möglichst nicht auf kosten von anderen, sondern geh dein eigenes Risiko ein.

Genauso lebe ich das vor und begleite seit Jahren andere Menschen auf diesem Weg. Manchmal habe ich provoziert, um etwas aus jemanden heraus zu locken. Habe den Spiegel ganz offen , mal versteckt vorgehalten und viel zum Nachdenken mit auf den Weg gegeben. In meinen Worten , in meinen Handlungen und meinen Reaktionen. 


Viele der Menschen haben ein wenig durch mich, aber mehr durch ihre eigenen Kräfte ihren Herzweg gefunden. Manchmal hat es ihnen wehgetan und sie gaben mir die Schuld. Das war dann eben so, aber die dann tatsächlich gewachsen sind, die kamen zurück um sich mir mitzuteilen. 


Ab und an hat es Jahre gedauert, bis sich jemand überwunden hat, sich zu entschuldigen oder etwas aufzuklären. Das nehme ich aber gerne in Kauf, weil ich aus meinem ganz eigenen Weg schöpfen kann und wie schwer es ist, sich zu häuten und das schöne und so gewohnte Umfeld zu verlassen oder ganz aufzugeben.


Sehr häufig muss verzichtet werden, Verzicht auf Sicherheit, auf Luxus oder sogar auf Alltägliches. Dann frage ich; Willst du das wirklich?! Um sich weiter zu entwickeln müssen wir lernen, den Göttern etwas von uns geben, ihnen zeigen, wie ernst wir das mit dem Lebenstraum meinen. Stück für Stück und Stein für Stein geht man dann seinen Weg. Es funktioniert aber nur wenn man ehrlich ist, zu sich selbst und mit anderen. 


Das ist alles viel einfacher geschrieben als getan und auch jeder der schon seinen eigenen Herzweg gefunden hat, sollte sich immer wieder hinterfragen. 


Ist das noch der Weg den ich gehen wollte?!

Was oder Wer beeinflusst mich? Mein Denken, mein Verhalten, meine Meinung?

Ich bin im Laufe meiner Praxis als Hexe und Verkäuferin im Hexenladen von meinem eigentlichen Weg abgekommen. Weil mir die Sicherheit meiner Familie wichtig war, der Umsatz, die Zahlungen an die Ämter und so weiter. 


Dabei verlor ich mich selbst, weil ich viele Massenprodukte verkaufte, für Menschen die eine schnelle „Self Made Magie „ haben wollten. Glaskerzen aus den USA , Ouja Bretter und Ritualpacks…meine selbstgemachten Dinge, die rückten in den Hintergrund. Ich wollte den Menschen die eigentliche Aufgabe einer Hexe näherbringen, nämlich das eins sein mit der Natur, das Göttliche der Mutter Erde…und verkaufte statt dessen Magie in Tüten…sozusagen.


Heute weiß ich, wie wichtig dieser Bruch war, dieser große Schritt aus NRW heraus an die Küste. Die Spirits wollten es so, zwangen uns ja dazu. Wir haben gehört und sind gefolgt, wie wir es schon damals taten. 


Und jetzt? 
Bin ich bei mir. 
Wieder auf dem Herzweg. Meinem Weg.


Ich sehe mehr, ich höre mehr, ich entdecke mehr und bekomme wundervolle Geschenke in Form von Begegnungen und Arbeiten, Aufträgen und Menschen…


Ich lerne stetig, habe mich gehäutet, war immer dieselbe und dennoch nicht. Denn nicht nur den Menschen, die ich begleitet habe und noch begleiten werde, passiert das, sondern auch mir.

Aber wer den eigenen Herzweg gefunden hat, der wird in seiner Mitte sein , glücklich, zufrieden und zuversichtlich….

Donnerstag, 24. Juli 2014

Bescheidenheit oder Demut ?!





Bescheidenheit und Demut werden vielfach als Synonyme verwendet. Bei einem bewussteren Sprachgebrauch werden beide Ausdrücke unterschieden. Unstreitig Nachbarbegriffe, ist das genaue Verhältnis umstritten. Zum Teil werden sie als zwei Aspekte derselben Tugend angesehen. Nach anderer Auffassung sind sie "im Grunde unvergleichbar", weil die Bescheidenheit nur den zwischenmenschlichen Umgang und die Demut nur das Verhältnis des Menschen zu Gott betreffe.

Der mittelhochdeutsche Ausdruck „Bescheidenheit“ ist zunächst Entsprechung für lateinisch „prudentia, sapientia, scientia, discretio“.

 So etwa bei Freidank, der um 1230 eine Sammlung von Epigrammen mit dem Titel "Bescheidenheit" verfasste. Das Wort wird hier im Sinne des Unterscheidungsvermögens (lat. discretio) von Gut und Böse gebraucht. In anderen Kontexten ist eine Übersetzung etwa mit „Verständigkeit“ oder „Verstand“ möglich.

Erst seit Martin Luther wird im Deutschen „Bescheidenheit“ auch gebraucht als Entsprechung zu lateinisch moderatio, modestia, also im Sinne von „Zurückhaltung“ wie im heutigen Alltagssprachgebrauch. 

Dem liegt vermutlich juristischer Wortgebrauch zugrunde: althochdeutsch bisceidan, mittelhochdeutsch bescheiden für (gerichtlich) „den (ggf. ‚bescheidenen’ im heutigen Wortsinne) Anteil zuweisen "Bescheidenheit" wird auch unter die "Zwölf Früchte des Heiligen Geistes" eingeordnet, wie etwa im Katechismus der Katholischen Kirche. “….(Wikipedia)

Warum ich dies schreibe?! Nun ja, ein recht „sinn entehrter“ Kommentar auf diesem Blog ( habe ich nicht veröffentlicht) brachte mich darauf. Die Dame oder der Herr, solche Menschen neigen ja bekanntlich zur Feigheit, meinte auf Grund meines Eintrages zur Sonnenwende, ich wäre ja nicht die einzige Nordseehexe. Welches mir doch sehr bewusst ist und ich auch nie im Entferntesten geschrieben habe. 

Da hat wohl jemand zu viel hineininterpretiert oder was auch immer. Aber da ich nun direkt an der Küste lebe, bin ich jetzt auch eine Hexe der Nordsee.  Es wird sicherlich einge geben, genau wie dort, wo ich her komme. Also, wem das nicht klar ist…da weiß ich auch nicht. Über den Satz sollte es auch nicht gehen.
 

Aber es folgte weiter im Kommentar von Anonym…: 
„...ein wenig „Bescheidenheit täte dir ganz gut...“ .

AHA…da haben wir´s!


Und da ich nach Luisa Francias Rat gehe, die besten Kritiker sind deine Feinde, allerdings achte darauf, dass du es auch filtern kannst, denn die finden grundsätzlich alles scheiße was du tust, halte ich es mal so und habe mir gedacht, ich überlege mal, ob ich auch „Bescheiden“ genug bin…


Tick Tack…Tick tack…nein. Bin ich nicht. 
(Nicht so wie Dr. Anonym es wohl meinte.)


ABER: 
Will ich auch gar nicht. Geht auch nicht! 
Etwas in mir, schüttelt gerade auf das heftigste mit dem Kopf.


Wer kann denn in der magischen Arbeit bitte sehr bescheiden sein?! Liebe Göttin ich hätte bitte bitte…???! 
Wer sein magisches Licht nicht leuchten lässt, der kreucht ewig unerhört rum. Bescheidenheit und Magie, das passt nicht! Das hat was mit dem Gesprochenen Wort im Zauber zu tun, das kennt nämlich keine Bescheidenheit und kein: “Bitte ich hätte gerne…“ 


Wenn ich Bescheiden um etwas bitte, nehme ich mir selbst die meiste Kraft, nehme mir meine eigene Zaubernde Bewegung. Natur ist nicht bescheiden. Wenn die Flut kommt, dann kommt sie. Wenn ich mir etwas vornehme, dann tue ich das, lalle nicht immer was ich will, sondern mache! Ich übe Magie aus und fordere /formuliere gleichzeitig  mit dem gesprochenen Wort , wobei ich genau überlegen muss, was ich mir da wünsche...( kenne wir alle). 

Das reicht aber nicht, denn gleichzeitig muss ich immer im Weltlichen die Bereitschaft dazu vorantreiben und etwas wagen...! Bescheidenheit?! Eher unangebracht, wenn ich was in meinem Leben verändern will.
Was ich rufe kommt. Der wichtigste Satz im Magischen Denken. 
Es heist nicht, " wenn ich bescheiden rufe...".


Eine Hexe TUT was, ist eine Wilde und FREIE Frau  und ehrt das Leben. Wer diesen Vorwurf schrieb, der hat erst einmal eines NICHT: Eine Ahnung, was Magie eigentlich ist. Und was Hexe sein, für eine Bedeutung hat.

Aber vielleicht war es ja nicht darauf bezogen, also weiter in meinen Überlegungen:



Ich denke es ist im Leben ziemlich bescheiden, jeden Tag zu arbeiten, seine Kinder zu ernähren und gute , hilfbereite Menschen aus ihnen zu machen.
Gut ,ich habe den einzigartigen Vorteil meinen Beruf zu leben, der mich ausfüllt,  erfüllt, aber das ist meine Aufgabe und auch eine Arbeit!. 7 Tage die Woche! Und jeder der ein Geschäft hat, weis, welch Bürokratie dahinter steckt, die auch eine Menge Zeit in Anspruch nimmt..

Es ist unglaublich schön meine arbeit mit Menschen, aber auch sehr sehr anstrengend. Wer da also erzählt, ich benötige Bescheidenheit, hat noch etwas nicht: 
Eine Ahnung, wie es ist seine Berufung zu leben! 
Autentisch zu sein.



Jeder Tag ist eine Bereicherung für mich, aber auch eine Herausforderung. Ich sehe es als mein Recht an, Glück zu haben, den richtigen Menschen zu begegnen oder Sednas Tochter zu sein,  ,weil ich für diese Weltanschaung seit über 10 Jahren arbeite, diese seit 20 Jahren lebe und ihre Botschaft in die Welt sende, in dem ich es vorlebe

Naturreligion vorlebe, das man nämlich mit Durchhaltekraft, Wille, eine starken Familie an seiner Seite und ganz viel Fleiß etwas erreichen kann, was man den Herzweg nennt. 
Den eigenen Weg, nichts abgeschautes, nichts nachgemachtes.

Der eigenen Berufung zu folgen, egal wohin…das ist wahrlich nicht immer leicht und Freunde wissen das.

Wenn es angebracht ist, bin ich Ehrfürchtig, meinetwegen auch Demütig. Ich gehe den Weg den die Götter und meine Spirits mir vorbestimmt haben und den ich / wir mit unseren eigenen Händen seit 1998 erschaffen haben…

Bescheidenheit?? Bitte! Haben wir nicht alle ein Recht auf Gutes Gelingen und die Frucht unserer Arbeit zu ernten??!
 
Wenn man fleißig ist, seine Überzeugung lebt, steht einem da nicht ein Quäntchen Glück zu?! 
Und ist es nicht ein Teufelskreis, denn wenn ich selbst nicht glücklich bin, kann ich auch niemanden anderen dazu verhelfen?! 
Wenn ich nicht mein persönliches Etappen Ziel erreicht habe, kann ich dann andere dazu bewegen?!


Also…woher nimmt jemand der zu Feige ist, mir persönlich zu begegnen das Recht, zu meinen, ich sei nicht bescheiden genug? Kennst du mein persönliches Leben? Mich privat? Meine Kinder? Meinen Weg mit all seinen Höhen und Tiefen ? 
Nein, sicher nicht!


Alles in allem, ist der Kommentar aus einem  reinem  „Schubladen-Vorurteilsdenken“ entstanden, nicht mehr und nicht weniger. Brauch ich nicht, brauch niemand.


Demütig sein, Ehrfurcht haben, vor der Macht der Natur, der Schönheit und der Kraft der Göttin. Und manchmal werde ich ganz still und klein. Weil ich weiß, dass ich nur kleiner Teil von Allem bin . Aber auch ein kleiner Stein kann eine Welle auslösen....
Also, scheiss was auf „ Deine  Art von Bescheidenheit!“ 
Aber danke, dass ich dadurch wieder einmal ein Thema für einen Post hatte!

Frei zu handeln
Frei zu vordern
Frei zu zaubern
Frei zu lachen
Frei zu schreien
Frei zu leben! 
Frei wild zu sein!