Donnerstag, 26. Juni 2014

Vom fließen und wachsen....

Bildquelle RadioWeserTV
In der letzten Zeit fließt es. Erst kam Weser Tv, mit einer Reportagen Anfrage, die wirklich vorbildlich verlief. Dann die Idee, daraus eine Serie zu machen und zum Auftakt das Interview auf der Weser für Fähr-Talk. 

Der Anfangs Termin steht zwar noch nicht, aber ich werde jetzt monatlich Sendezeit in einer eigenen Rubrik bekommen, die da heißt:  Minervas Hexen 1x1. 

Somit kann ich über die alten Monatsnamen reden, ihre Bedeutungen, Wachstum und die verschiedenster Pflanzen, die alten heidnischen Bräuche dazu und noch viel mehr.  Welche Möglichkeiten sich daraus eröffnen.... 
Wunder-bar!

Der Tourismus Verband vergab einen QR Code, einen Urlaubsführer für das Handy und wir waren mit dabei. Ein offizieller Anlaufpunkt für die Urlauber aus dem ganzen Land. Die Medien  brachte einen Artikel. 
Ein Journalist nahm mich beiseite und fragte nach einem nächsten Termin, für einen Bericht über den Hexenhof.  
Zauber-haft!


Dann hatte ich zum ersten Mal eine Behinderten Gruppe auf dem Hof bzw. sie hatten einen Kräutertermin gebucht. Ich weiß, einige werden jetzt denken, „behindert“ das Wort ist politisch nicht korrekt. Naja, ich bin mit meinem behinderten Onkel aufgewachsen, der nur wenig älter ist als ich. Ich denke ich darf das schreiben. Denn ich weis, was es bedeutet, körperlich oder geistig eingeschränkt zu sein, ob wohl ich gerade diese Formulierung weniger gut finde...


Aber zurück zum Thema: Die Betreuer hatten mich vorher aufgeklärt und so wusste ich (in etwa) wie ich meine Erklärungen und Beschreibungen der Pflanzen zu formulieren hatte, da es sich um Menschen mit Geistiger Behinderung handelte. Wir haben dann zusammen ein Kräutersalzbad hergestellt und ich glaube, sie hatten ihren Spaß an den Düften und Farben. 
Ich habe es als eine Bereicherung empfunden, denn diese Menschen sind so fröhlich, herzlich und dankbar und lebenslustig. Es war wirklich eine schöne Erfahrung, ich glaube für beide Seiten. Ich denke, die Betreuer waren auch ganz zufrieden mit meiner Arbeit und meinen Formulierungen zu den einzelnen Kräutern und Arbeitsabläufen. So etwas hätte ich in Dortmund nicht machen können, in dieser Form jedenfalls nicht. 


Wir wurden eingeladen zur Eröffnung eines Kultur Caffees und kamen hier und dort kurz ins Gespräch. Dort werden wir sicherlich wieder einmal vorbei schauen. 
Ja, es gibt so einige kreative Köpfe in Butjadingen.
Groß-Art-ig!
Dann kam die Anfrage für einen Kindergeburtstag, bzw. die Kinderhexen Kräuterschule. Ich erinnerte mich an die Anfrage der Zeitung .Wieder ein Artikel über meine Arbeit in der Lokalpresse. 


Zwischenzeitlich werde ich von Menschen aus der Umgebung besucht, die durch Facebook auf den Hexenhof und meine Arbeit aufmerksam und neugierig geworden sind. Soweit ich weiß, sind nun fünf davon bei den Zauberfrauen dabei. 

Wir knüpfen hier  Kontakte, lernen immer mehr nette Menschen kennen und im Juli sind mein Mann und ich in der Nähe von Cuxhaven , bei einen Trommelabend  von der lieben Heidi und ihrem Mann, einem amerikanischen Ureinwohner.



Vieles fügt sich und wird auf den Weg gebracht..... 
Fantastisch!