Mittwoch, 9. April 2014

Voodoo Reading


Ich bin nie viel in der Welt herum gekommen, bin nicht weit gereist. Früh habe  ich Kinder bekommen, immer das Geld für den Urlaub knapp...so war ich noch nie in Amerika, selbst England oder Schottland, bereiste ich bisher nicht...einer meiner Ziele, vielleicht mal mit dem Motorrad oder dem Wohnmobil über die Insel...wer weiß.
Schottland, Irland, England und Island wäre mein Wunsch, Amerika mit seinen großen Naturparks und Reservate ….ein sehr entfernter Traum...



Aber glücklicherweise sorgten die Spirits immer für mich, ich habe im Laufe der Jahre und meiner arbeit, viele Menschen kennengelernt , Amerikanische Ureinwohner , Schamanen, Heiler, Sehende, Wissende  und andere sind auf mich zugekommen und ich durfte von ihnen lernen. Ich musste nicht wohin. Die Energien, in Form der unterschiedlichsten Begegnungen mit Menschen, trug das Wissen zu mir, was zu mir gelangen sollte.



Und manch  einem Menschen aus dieser Begegnungen stehe ich  heute noch mit Rat und Tat zur Seite und natürlich auch umgekehrt. 
Ich habe für die eine oder andere Frau, die ich begleitete, die spirituelle Mutterschaft übernommen, so auch vor vielen Jahren für eine damals sehr junge Frau, die sich auf ihrem Weg zur Hexerei befand.


Nach ihrer „Ausbildung“ bei mir, wendete sie sich nach Süd Amerika und wurde Santera. Ja, so richtig echt! Sie hat dort gelebt und wurde über Jahre dort angeleitet.



Heute betreut sie ein eigenes Haus, was in der Santeriea so genannt wird.

Ich muss zugeben, dass ich nicht sehr vertraut bin, mit den Göttern und Geistern des Voodoo und der Santeria. Mir ist diese art von Magie  fremd und sehr, sehr fern. Ich fühle mich eher im Sibirischen, Nordamerikanischen und natürlich hier in Europa sehr zu Hause.



Wobei man sagen kann,  das letzterer Schamanismus definitiv in seinen Rieten doch verwand sein muss, ähnelt er sich doch sehr. Umso mehr ich mich mit den Sibirischen Schamanen auseinandergesetzt habe umso mehr Ähnlichkeit finde ich zum indianischen bzw. Nordamerikanischen.



Und ich glaube fest, dass der Nordgermanische und auch keltische sehr verwand mit diesen ist. Alleine die Lebensweisen sind ziemlich ähnlich und die jeweiligen Ansichten.



Aber ich schweife ab...wie gesagt, Voodoo ist mir fremd und ich kann mich dafür nicht erwärmen, muss ich auch nicht. Ich denke, man muss nicht alles praktizieren. Nur alles für möglich halten oder nichts.



Ich beschloss also, sie zu kontaktieren, auf eine Eingebung meiner Spirits hin. Uns ging es ja nicht sonderlich gut. Die Probleme häuften sich . Und sich Hilfe zu holen bei jemanden, der so gar nicht involviert ist, ist meiner Ansicht ,immer das Beste.



Ich habe  im Keltischen Schamanismus gelernt, das „Gegenzauber“ ab und an mit einer ganz anderen Energie, sprich aus einer fremden Energie  viel effektiver wirken können, um Blockarden zu lösen. Auch wenn man  Besetzungen lösen will.

Also wollte ich wissen, warum es im Moment so viele ungute Situationen in meinem Leben gab und wie sie zu lösen wären.



Diese Sitzung dauerte zwei Stunden und ich habe viele Dinge aus der Vergangenheit und der Zukunft gehört, die mir sehr bekannt vorkamen. Erschreckend-fazinierend ,  da ich bei meiner Einweihung in den Keltischen Schamanismus, von meiner damaligen Lehrerin ganz ähnliches gehört hatte, was meine Zukunft und Aufgaben angeht.



Davon konnte die Santera ja nun nichts wissen. Aber es gab auch einige neue Botschaften.

Sie sagte das die Realisierung meiner Träume  immer so gut geklappt hatte, weil die Geister dies als meine Ureigene Aufgabe ansahen und ihren Segen gaben. Die Ahnen wollten dass ich diesen Weg gehe, jetzt sollte ich mich weiter entwickeln. Aber es gab Unstimmigkeiten die ich beseitigen müsse.



Sie erzählte mir, dass ich eine Tochter der Oshun bin und  Geister und Ahnenarbeit  sei  meine intensivste Aufgabe. Ich bin ja auch in dieser Zeit geboren und meine Lebensumstände deuten auf den Austausch mit Geistern hin.  Naja, ich habe ja auch schon ab und an mit ihnen Kontakt gehabt.



Nein, das hat nichts mit Sterbebegleitung zu tun. Sondern mit Hilfestellungen und Botschaften aus dieser Ebene. Sie sind mir schon immer nahe und jetzt sollte ich sie noch mehr in meine Schamanische -hexen Arbeit einbinden.



Die Geister sagten auch dass es gut wäre, da ich eine ziemliche Einzelgängerin bin und der Tod, in Form von vielen „Brüchen“ in meinem Leben dazu gehört. 

Nicht unbedingt der Körperliche Tod sei es, sondern eher der Tod in Form von Loslassen und Abschieden, der mich ihnen nahe bringt.



Ich sollte nun eine Zeitlang Oshun dienen, was ich auch tue. In welcher Form,  das ist meine privatsache und darf nicht ausgeplaudert werden. Einige Details meiner Zukunft, die ich noch von den Geistern hörte, muten für mich doch recht seltsam an und passen so gar nicht in mein Bild, aber das macht es ja aus.

Hätte man mir mit Zwanzig erzählt, ich würde einmal einen Hexenladen betreiben und andere Menschen beraten, hätte ich das auch nicht geglaubt. 

Jahre, Erlebnisse, Erfahrungen und vieles mehr, die ändern einen Menschen, seine Meinung und auch die Herangehensweise an eine Sache und Situation.. Wer sich nicht ändert, bleibt unbeweglich, stagniert auch in seinem Leben. Wer hinterher trauert, kann nicht loslassen und bleibt in dieser Starre.



So bekam ich die Botschaft, einige bestimmte Dinge zu tun, die ich von Oshun und den Ahnen  aufgetragen bekommen habe, damit sich die Gesamtsituation entspannt. Und es wirkt. Langsam und stetig wirkt es. Nicht alles habe ich bis jetzt eingehalten. Aber Oshun weiß, dass ich daran arbeite.

Und sofort ist manchmal auch nicht gut, Spirits kennen keine Zeit, auch das muss man lernen.



Auch habe ich diesen  Gedanken der Geisterarbeit für mich in Betracht gezogen, eine ganz intensive Geschichte. Ich überlege, das so für mich anzunehmen und seitdem geht alles immer ein Stück voran. Es dauert bis ich die Botschaften für mich bearbeite und analysiere.


Dieser Weg der „Einsamen Rück-kehr“ wurde von den Spirits für mich gewählt, damit ich mich ganz auf sie einlassen kann, ohne Einwirkung von außen. Auch deswegen bin ich da, wo ich bin.



Es war so bestimmt, wie alles bestimmt wird. Und ich habe es in meinen Heilsitzungen ja auch schon bemerkt, wie zentriert ich nun arbeiten kann.


Sie mussten  mich  auf etwas hinweisen, was ich selbst nicht sehen wollte, mir vielleicht auch nicht zugetraut habe. Aber seit ich meine Aufgabe annehme und ernster nehme, geht es wieder vorran. Stück für Stück....




Etwas wahrnehmen,

heißt etwas für Wahr zu nehmen.

Ich mache damit etwas unsichtbares
für mich sichtbar, 
weil ich es so sehe, 
wie es ist...


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