Sonntag, 2. März 2014

Vertrauen haben....




Glauben bedeutet im Voraus zu vertrauen,

das etwas im Nachhinein einen Sinn ergibt...



An dieses Satz erinnere ich mich in der letzten Zeit immer wieder.

Ich bin eine Hexe , durch und durch, folge  seit Jahren der Überzeugung, dass ich nicht alles in meinem Leben magisch beeinflussen oder manipulieren sollte. Ich habe gelernt, Vertrauen in meine Ahnen und Spirits zu haben. Sie wissen, was gut für mich, für uns, ist.



Damit etwas Positives in meinem Leben geschehen soll,  rufe ich es, dann bitte ich und wende mich an die Geister. Wenn mir etwas im Wege steht, etwas Negatives passiert, verfahre ich ebenso, ich rufe die Geister.


Ich erzwinge nichts (mehr) , was Magie  , zumindest in vielen Büchern , gerne tut. Wenn das Vertrauen fehlt oder die innere Einstellung nicht stimmt, dann hilft weder bitten, noch ein  Zauber. Dann passiert im besten Falle-nichts. Und im schlimmsten- das Schlimmste! 

Ich habe das oft erlebt, bei den Menschen, die meinten, alles in ihrem Leben mit Zaubern zu komprimieren und zu lösen. Auch verschiebt sich die eigene Wahrnehmung bei diesen Leuten erheblich und sie meinen Gott selbst zu sein,  bzw. .“Göttinnen gleich“ auftreten zu müssen....Ich denke aber eher, das Weisheit im Stillen passiert, in der Zurückhaltung und im Umgang mit der eigenen Kraft.



In den letzten 15 Jahren habe ich sehr häufig mit Menschen zu tun gehabt, die meinten, sie könnten sich ihr Leben „schöner hexen“ (Genial für eine Hexenzeitung: Schöner Hexen- so wird mehr aus deinem Leben) . Ohne aber eine tiefe Verbindung  zu den Göttern ( sprich – zu deiner eigenen Kraft) funktioniert das nicht.



Die muss man sich lange erarbeiten. Ich glaube auch jetzt noch, das die beste Referenz für jemanden, der anderen helfen will, sein eigenes Leben ist. Die kraftvollste Energie kommt aus einem kraftvollen, glücklichen Leben, von einem Glücklich-positiven Menschen mit einem starken Umfeld. 
Denn nur wenn du selbst heil bist, kannst du anderen helfen.



Für mich gibt es da ein Gesetz: 


Geht es mir nicht gut, arbeite ich für niemanden anders, außer erst einmal „an mir und für mich“.  Und damit meine ich keineswegs nur das krank sein. Hast du immer wiederkehrende Sorgen und Nöte, stimmt etwas nicht. Der Fluss des Lebens ist blockiert. Habe ich ständig mit Behörden ärger, muss ich mich erst einmal selbst betrachten und schauen, wo die Blockade liegt, oder ewiger Familienstreit. Wenn man das im Hinterkopf hat, kann man einfach keine kraftvolle Arbeit abliefern. Hilfe zur Selbsthilfe, ist da meine Devise. Ehrlich sein und Pause machen. ...



In solchen Situationen helfen mir  spirituelle Grundsätze, die ich vor etlichen Jahren einmal von einem Schamanen gehört habe und die es ähnlich auch in dem Buch „Magie der Erde von Steven Farmer „ gibt. Ein sehr gutes Buch übrigens.



Das sind folgende:

Wer auch immer zu dir kommt oder dir begegnet, es ist genau der Richtige der jetzt da ist.

Wann immer etwas beginnt- es soll jetzt beginnen, jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür.

Was auch immer geschieht- es soll jetzt geschehen, denn es war so gedacht.

Wenn etwas vorbei ist- lasse los- dann ist es vorbei.



Alles hat einen Sinn, auch der tiefste Punkt im Leben.

Alles hat im Schamanismus Sinn, weil alles miteinander verbunden ist.

Wie oben so untern

Wie innen so außen


Bin ich nicht glücklich kann ich kein Glück geben.

Habe ich keine Kraft, kann ich anderen auch keine abgeben. Also sorge ich erst einmal für mich.
Blühender Frühlings Altar
Immer wenn es mir nicht gut geht, dann sehe ich mir diese Glaubenssätze an. Wenn ich das Gefühl habe, auf der Stelle zu treten. Durch das „Zurück hol „ Ritual für meinen Kater habe ich wieder einmal von der Göttin bewiesen bekommen, das sie mich hört und bei mir ist. Immer an einem ganz tiefen Punkt, ist sie für mich da. Nie hat sie mich im Stich gelassen.


Wir haben uns einen Traum erarbeitet und ich selbst habe schon drei meiner innigsten Lebensträume gelebt: Den Hexenladen in Dortmund, ein Buch zu schreiben und nun den Hof.

Das ist so viel  mehr, als manch ein/e andere/r je erreichen kann.



Das kann mir niemand nehmen und darauf bin ich sehr stolz aber auch dankbar darüber, meinen Lebenstraum immer weiter zu verwirklichen. Schließlich bin ich auch noch Mutter dreier Kinder und habe sie aufwachsen sehen und einen tollen Mann der hinter mir steht, auch das ist nicht selbstverständlich.



Ich versuche die Gradwanderung zwischen vertrauend nach vorne zu blicken und sich nicht selbst zu blockieren. Meine Kreativen Phasen und Eingebungen zeigen mir immer neue Details und Türen, die ich betreten kann.



Alles hat einen Sinn...der Arbeitskreis der Zauberfrauen hat so Anklang gefunden, das ich glatt 2 Gruppen gefüllt bekommen habe. Ich freue mich darauf riesig. Die noch zu tuende Arbeit im Seminarhaus ist überschaubar und ein Ende fast absehbar. Der Frühling weht neue Ideen in den Hofladen und neue Leute....

Seminarhaus, hier werden auch die Zauberfrauen arbeiten

Auch wenn es im Moment etwas blockiert, glaube ich feste daran, das Schlimmste überstanden zu haben. Mehr aber dazu, wenn es überstanden ist. Ich schreibe nicht gerne über negatives, genauso rede ich nicht gerne darüber. Denn dann nimmt es Raum im Leben ein den es nicht einnehmen soll. Deswegen blicke ich auf neue Gedanken und Projekte und nicht auf das, was mich momentan belastet.
Das mache ich mit mir selbst aus und erfreue mich über das positive Umfeld, was mich umhüllt und stärkt.

Wenn alles Überstanden ist, dann werde ich Euch davon schreiben, ganz sicher!
 

Kommentare:

  1. Deine Grundsätze sind fantastisch. Und ich finde einige sollten sich eine scheibe davon abschneiden. :)
    Auch ich muss lernen erstmal meine Baustellen zu bearbeiten bevor ich anderen helfe. Ich habe das Jahrelang getan und jetzt dieses Jahr konzentriere ich mich endlich auf meine Sorgen, Ängste, Wünsche und kann nicht mehr behaupten, dass ich keine Zeit hatte wegen "Problem XY eines anderen" und ich finde es fühlt sich gut an. Nur wenn ich frei bin kann ich wahrhaftig beiseite stehen.
    Ich Grüße dich ganz lieb.
    Blessed be. )O(
    Fey

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  2. .....tja, diese Grundsätze sollte ich für mich wohl mal verinnerlichen.....
    Es passt so vieles bei näherem Hinsehen, oder warum sonst werde ich
    demnächst fast 300 Kilometer fahren um mit Dir und anderen wilden Weibern
    die Zauberfrauen aufleben zu lassen, wo es doch früher gerade mal 15 km waren,
    aller zu seiner/ihrer Zeit.....

    Ich muss die negativen Dinge aufschreiben, gerade weil sie so viel Raum in
    meinen Gedanken einnehmen und gelöst und/oder überstanden werden wollen.....
    Damit ich sie ablegen kann und der Kopf wieder frei wird, aber ich mir
    keine Sorgen machen brauch, etwas zu vergessen.

    Einige Entscheidungen wollen/müssen noch gefällt werden,
    aber die wichtigste ging erstaunlicher Weise am schnellsten;
    ich freue mich so so sehr ein Teil der Zauberfrauen zu werden♥

    Von ganzem Herzen alles Liebe♥♥♥
    Silberweide

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  3. Viel Kraft und Freude wünsche ich dir.
    Deine Grundsätze sind gut.
    Das Foto vom Seminarhaus ist toll, es sieht einladend aus. Und der blühende Altar weckt in mir Sehnsüchte...
    Lg

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  4. Diese Lektionen in Sachen Glaube und Vertrauen habe ich auch in der jüngeren Vergangenheit zu Haufe lernen müssen / dürfen..? Im Endeffekt bin ich dadurch schon etwas ruhiger geworden, das muss ich gestehen. Weiterhin Alles Gute für Euch und die Göttin an Eurer Seite )o(

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  5. Danke für deinen wunderbaren Beitrag, ich werde ihn aufsaugen. Über deinen himmlischen Frühlingsaltar schwappt mal wieder sehr viel gute Energie bis zu mir herunter!! Ich wünsche dir viel Freude und positive Energie, alles wird bald wieder gut, denn du hast die richtigen Worte gefunden. Liebe Hexengrüsse

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