Sonntag, 26. Januar 2014

Ein Zweigeteilter Tag...

Sibirien ist nichst dagegen...
Eigentlich wollte ich Euch heute von dem wunderschönen Geburtstags Ritual erzählen, welches ich am Mittag für zwei Frauen bzw. für eine davon, veranstalten durfte, aber die Umstände sagen, das das warten kann...vieleicht bis morgen oder übermorgen.....

Minus acht grad-eisiger Wind. Wundervolle Landschaft, ein Hauch von Steppe! 
Schnee über all, sogar in der Deele auf dem Dachboden. Morgens,ein Aufschrei meines Mannes oben auf dem Heuboden; Hier liegt Schnee, und das nicht zu knapp!
Kilos von Schnee mussten wir da runter schleppen, denn wenn das alles taut...oh je! Wasserfälle würden sich in den draunter liegenden Laden ergiessen, das wäre unser Ruin. Aber es ist schon schlimm genug geworden:

Elektrogeräte und vieles mehr, was wir dort gelagert haben, sind hinüber. Bücher die dort oben standen, noch in den Umzugskartongs,  sind wohl auch nicht mehr zu retten.Wenn es taut, gibt es einiges, was ich nicht mehr verwenden kann. 
Wandfarben gefroren, Kerzenwachs ist nass, Kalbel, Schalter, Werkzeug.....Geld für den Neukauf? Nicht dran zu denken.

Gerade noch konnte ich im Unteren Bereich meine BIO-Verpackungen für unsree Ware, im Wert von einigen hundert Euros in Sicherheit bringen, aber dennoch ist da drinn nicht mehr alles zu gebrauchen.

Einen großen Schneemann den hätten wir locker dort oben bauen können. Früher hatte man einfach den Schnee zusammen gefegt  und durch die Dachlucke in den Pferdestall gekehrt, um ihn von dort zu entsorgen. Das geht aber nicht mehr, der Pferdestall ist nun der Laden. So musste alles abgefegt werden . Balken, Sparren , soweit wir dran kamen , Bretter.....

Wenn wir das nicht gemerkt hätten und der Schnee getaut, wäre uns  eine Sindflut im Geschäft nicht erspart geblieben.
Dennoch; die Heizungs und Wasserrohre sind eingefrohen und wir sind uns nicht sicher, welche Konsequenz das Schmelzen des Schnees auf den Oberen Sparren mit sich bringt. 

Das Schmelzwasser kann und zusätzlich die Elektrik sprengen.  In den Riegips der Zwischenwände ist es jetzt nass. Das heist, keine Tapete im Seminarhaus, zunächst erst mal nicht.


Ein paar Stunden mussten wir Schnee fegen und immer wieder Eimer herunter geben, um sie auszuleeren. Dazu kam, das für Mittag sich die Damen für das Ritual angemeldet hatten. Also musst solange pauisert werden, bis ich mit meiner arbeit fertig war.

An die vielen Schneeverwehungen unter den Dachpfannen  kam man kaum ran. Zu allem Übel, es schneit momentan wieder! Wir haben Planen ausgelegt und einiges abgedeckt. 

Beim Schneefegen haben wir dann noch die Spuren unseres Mitbewohner gesehen, einem Marder.
Naja, der will ja auch nicht frieren....


Tja...Abendteuer Landleben. Wenn man in so einem Haus geboren wird, dann wäre das ganz normal, uns aber fehlt die Erfahrung. Das erste Jahr ist schon sehr spektakulär mit Xaver dem Sturm und jetzt dem Schnee auf dem Boden. Das Dach müsste von innen komplett gedämmt und dicht gemacht werden, mein Mann war ja Dachdecker. Aber wie es so ist...das liebe Geld. Das ist etwas, was wir uns momentan nicht leisten können...da müssen wir durch.
Zusätzlich kommt noch, das durch die zugefrohrenen Rohre und die tiefen Temperaturen....nein ich schreibe hier nicht weiter, da ich nichts berufen will, was sein könnte....was uns drohen könnte....

Kopf hoch und durch, etwas anderes käme auch nicht in frage.