Mittwoch, 22. Januar 2014

Wird aus (m)einem Blog ein Buch ???!!

Gesten bekam ich folgende Anfrage:
"Guten Tag Frau Winter,
darf ich mich kurz vorstellen? Mein Name ist Anna Fischer, ich bin als Mitarbeiterin von Bloggingbooks gerade auf der Suche nach interessanten, gut lesbaren und informativen Blogs und bin dabei auf Ihren Blog "Blog der schwarzen Elster" aufmerksam geworden. Immer mehr Menschen interessieren sich heute wieder für die alten Religionen und Lebensweisheiten. Ihre Erfahrung sind daher sicher für viele Leser spannend.


Daher meine Frage: Hätten Sie Interesse an der kostenfreien Veröffentlichung Ihrer Blogbeiträge in Buchform?
Schauen Sie sich doch einfach einmal unsere Homepage an, oder melden Sie sich wieder bei mir, ich würde mich sehr freuen!
Herzliche Grüße...."


Natürlich habe ich mich umgehend kundig gemacht, fand aber im Netz nicht wirklich viel über diesen Verlag. Erst einmal klingt die Homepage von Ihnen recht gut. Wichtig ist als Autorin, das man nichts bezahlen sollte, oder zumindest nicht viel. Als ich damals mein erstes Buch an einen Verlag abgab, hätte ich nicht damit gerechnet, das dort am Lektorat und an fast allem anderen gespaart wurde. Dennoch bin ich stolz darauf, verdient habe ich eigentlich nie etwas daran.

Auch das ist bei Blogginbooks anscheinend nicht viel anders, was ich aber persönlich nicht schlimm finde, mir geht es nicht ums Geldverdienen, eher kein Geld auszugeben. Und vor allem keine Druckkosten zu zahlen, die mal schnell in die Hunderte gehen können.Das Prinzip meine Botschaften (vieleicht) in Buchform weiter zu tragen, allein der Gedanke macht mir Spaß...mal sehen. 


Kennt ihr diesen Verlag, hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht? Oder auch so ein Schreiben erhalten? Was würdet Ihr tun?

Ich hatte bisher ein paar Sachen im Netz gelesen, die aber eigentlich durchweg positiv waren, wenn man Autor aus Überzeugung sein will und eben das Geld mal außen vor lässt.

Über Kommentare würde ich mich freuen.



Kommentare:

  1. Mir hat auch vor einiger Zeit jemand so eine Mail geschrieben.
    Was ich bedenklich fand ist, dass die Leute das einem zwar anbieten, den Blog selbst aber gar nicht wirklich prüfen. Bei mir gibt es sehr viele Bilder, Videos, Rebloggs von anderen Autoren und Links, was eine Buchform sehr erschweren würde. Es wäre technisch nicht möglich. Zudem hat man sich nicht mal die Mühe gemacht mein Geschlecht auszumachen und nannte mich in der Anrede Herr Solvey... das hat mir den Verlag irgendwie verleidet und ihn unseriös wirken lassen. Ich habe die Mail gelöscht. Wenige Wochen später kam wieder die gleiche. Ich habe dann zurück geschrieben, dass ich damit nichts zu tun haben möchte.

    LG
    Alexis Solvey

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  2. wenn du es machst hätte ich auch gerne ein Blog- Buch ;-)
    leider hab ich keine erfahrungen mit sowas, aber freuen tu ich mich für dich noch besser wäre es wenn du auch was daran verdienen könntest..

    lg simone

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