Donnerstag, 30. Januar 2014

Mich hast erwischt...

Kurz vor Imbolc, die Nase läuft und die Knochen schmerzen, mich hat es voll erwischt. Erst das Töchterlein, dann den Gatten und nun mich. Die Viren Tiere haben sich verbreitet. Selten bin ich krank und auch heute, nach einem morgen im Bett,geht es so lala. Den ganzen Tag Salbeiteee ,Salbeibonbongs ...igiiittt . 

Mag von Euch jemand ernsthaft Salbei?! Jetzt sitzt ich am Lapi mit Roiboshtee und einer unmenge an Taschentüchern....

Naja...auch eine Art von innerer Reinigung!
Hier ist es immer noch recht kalt, aber die Sonne scheint heute, als ob sie sagen wolle: Seht her, bald bin ich die Gewinnerin über die Kälte. Hach, das wäre schön! Hier kann man schon die kleinen Sprossen der Schneeglöckchen und Kokusse sehen. Die Hasel trägt schon ihre Pollen....

Jetzt zu Imbolc, werden  neue Vorhaben geschmiedet und neue Ideen kommen mir in den Sinn. Wie angeflogen. Vieleicht trägt sie der Wind her, wer weis. ...

Die Sonne durchflutet das Haus und wärmt es. Mein Töchterchen hat Zeugnisfehrien, das gab es in NRW nicht. Ihr Zeugnis ist das beste , was sie je hatte und ich bin stolz auf sie. Wieer einmal zeigt sich,wie gut es war, hierher zu ziehen. Es hätte ja auch ganz anders kommen können....

Ich hoffe, das ich die Imbolc Energien nutzten kann, um wieder das ein oder andere in der Hexenküche zu zaubern, aber solange ich nicht 1000 % gesund bin, lasse ich das.

Heute lasse ich es langsam angehen ( mach ich eigentlich immer) und werde den Sonnenschein genießen,vieleicht ein paar Schritte zum nahen Siel gehen, um den Kreislauf anzutreiben. Die Füchsin haben sie übrigens immer noch nicht geschossen , wie schön!

Und auch der fahrbare Hochsitzt ist abtransportiert worden. Wusstet ihr das wir hier Jagdtgesetze aus Adolfs Zeiten haben? Oder noch früher??? 

Es wird mal Zeit, diese der Natur anzupassen. Und immer dieser Unfug von wegen, die Krähen werden zu viel, die Wildschweine hätten sich so sehr vermehrt, wenn der Mensch nicht eingreifen würde..... die Natur regelt das, wie sie es auch mit den Pflanzen tut. Sowas dauert nur und der Mensch will sich nicht einschränken , nicht in seinem Bau von Autobahnen durch Moorgebiete oder Wohnsiedlungen im ehemaligem Wald. Nein, die Natur muss sich uns unterwerfen....ich könnt kotzen!

Apropos: Gestern sah ich einen Bericht im NDR, der mich total aufregte. In der Lüneburger Heide ist der Wolf zurück gekehrt und da gibt es eine Gemeinschaft, die wollen ihn abschießen. Unglaublich was der Typ da gesagt hat ( Achtung) :

Die Frauen, würden sich am Abend gar nicht mehr hinaus trauen!!! Der Wolf wäre gemeingefährlich! Und der kommt tatsächlich mit einer Uralten Agumentation von Anno Dazumal!
Was , wie, bitte???? Ja, der böse böse Wolf!!! 
Rotkäpchen lässt grüßen!

Natürlich wollen viele den nicht mehr, es gibt kaum mehr Hirten die bei ihrer Herde bleiben, Schafe, Gänse und so, die sind eingezäunt. Zu sehr hat man sich daran gewöhnt, das es hier keine Wilden Tiere mehr gibt...Wie wäre es denn wenn die Gänsemarkt oder der Scharfhirte wieder ein begehrter Beruf würden?!

Nun, genuf aufgeregt...ich werde mich wieder hinlegen aber vorher noch einen Salbei Tee trinken..............

Dienstag, 28. Januar 2014

Ein Freundinnen Geburtstags Ritual



Vor ein paar Wochen erhielt ich einen Anrfuf, die freundliche Stimme am anderen Ende war Weiblich. Sie hatte von mir gehört . Ihre Freundin und sie, wären auch weiblich spirituell oreientiert und sie mache mit ihrer Freundin auch Rituale, soweit es die Zeit erlaube. Sie wollte etwas "besonderes" um den Geburtstag ihrer Freundin zu begehen.

Ein Übergangsritual also sollte es werden.
So machten wir einen Termin zusammen. 
Ein wenig Bedenken hatte ich, wie immer eigentlich, das mir nichts passendes einfallen würde. Jede/r der mal mit mir gearbeitet hat oder länger hier mitliest, weis, das es bei meiner arbeit kaum feste Strukturen gibt. Ich lasse Mensch und Situation auf mich wirken....Und  glücklicherweise kamen die richtigen Gedanken wieder einmal kurz vor dem Termin.
Da ich Rituale draußen bevorzuge, nein einfach liebe, spielte ich mit der Idee einer  Lebens und Übergangsspirale draussen. Aber daraus wurde nichts,  viel zu kalt. Schnee kam hinzu. Nix draussen zu machen!
Kurzerhand richtete ich die Spirale einen Tag vorher im Zauberzimmer her. Mit Kreide auf dem Boden, groß genug für drei ist das Zauberzimmer allemal.

Durch die verschiedenen Stationen des Lebens sollte es gehen, durch Kindheit, Jugend, bis zum hiesigen Erwachsenen Alter. Getrennt wurden  die einzelnen Lebensabschnitte durch Teelichter als Übergang. 
Die Göttinnen Karten von Luisa sollten ihr auf dem Rückweg aus der Spirale Kraftvolle Begleiterinnen sein. 
 
Sie legte die Last ihres Lebens, der Kindheit, Jungend und des Erwachsenen Alters ab, um dann in der Mitte von mir gereinigt und gesegnet zu werden .Gereinigt und mit viel weniger Ballast der Vergangenheit , wanderte sie beschwinkt hinaus, wo ihre Freundin mit der Rassel auf sie wartete.

Nun war meine Auftraggeberin an der Reihe, eine große Verantwortung waretet auf sie. Sollte sie nun all die Steinigen Stationen ihrer Freundin aufsammeln, um dann die Last ihres Lebens zu mir in die Mitte zu bringen. Die Rote Tasche füllte sich zunehmens mit den weissen Lebenssteinen ihrer Freundin. Rot sah ich symbolisch für das Frauenblut, welches beide verbindet.

In der Mitte angekommen, wurden die Lebenssteine dann beräuchert, erfüllt von mir, mit Umwandlung. Auch sie wurde  gesegnet und gereinigt. 
Nun musste sie dafür sogen, das all das Belastene der Vergangenheit ihrer Feundin, das  sie jetzt in Form der Lebenssteine bei sich trug, im Wasser verschwand. 
Die gemeinsame Aufgabe bestand nach meiner arbeit darin, das die beiden Freundinnen gemeinsam die Steine ins Meer werfen.

Beschwinkt und glücklich schienen beide nach dem Ritual zu sein und beide strahlten....











Sonntag, 26. Januar 2014

Ein Zweigeteilter Tag...

Sibirien ist nichst dagegen...
Eigentlich wollte ich Euch heute von dem wunderschönen Geburtstags Ritual erzählen, welches ich am Mittag für zwei Frauen bzw. für eine davon, veranstalten durfte, aber die Umstände sagen, das das warten kann...vieleicht bis morgen oder übermorgen.....

Minus acht grad-eisiger Wind. Wundervolle Landschaft, ein Hauch von Steppe! 
Schnee über all, sogar in der Deele auf dem Dachboden. Morgens,ein Aufschrei meines Mannes oben auf dem Heuboden; Hier liegt Schnee, und das nicht zu knapp!
Kilos von Schnee mussten wir da runter schleppen, denn wenn das alles taut...oh je! Wasserfälle würden sich in den draunter liegenden Laden ergiessen, das wäre unser Ruin. Aber es ist schon schlimm genug geworden:

Elektrogeräte und vieles mehr, was wir dort gelagert haben, sind hinüber. Bücher die dort oben standen, noch in den Umzugskartongs,  sind wohl auch nicht mehr zu retten.Wenn es taut, gibt es einiges, was ich nicht mehr verwenden kann. 
Wandfarben gefroren, Kerzenwachs ist nass, Kalbel, Schalter, Werkzeug.....Geld für den Neukauf? Nicht dran zu denken.

Gerade noch konnte ich im Unteren Bereich meine BIO-Verpackungen für unsree Ware, im Wert von einigen hundert Euros in Sicherheit bringen, aber dennoch ist da drinn nicht mehr alles zu gebrauchen.

Einen großen Schneemann den hätten wir locker dort oben bauen können. Früher hatte man einfach den Schnee zusammen gefegt  und durch die Dachlucke in den Pferdestall gekehrt, um ihn von dort zu entsorgen. Das geht aber nicht mehr, der Pferdestall ist nun der Laden. So musste alles abgefegt werden . Balken, Sparren , soweit wir dran kamen , Bretter.....

Wenn wir das nicht gemerkt hätten und der Schnee getaut, wäre uns  eine Sindflut im Geschäft nicht erspart geblieben.
Dennoch; die Heizungs und Wasserrohre sind eingefrohen und wir sind uns nicht sicher, welche Konsequenz das Schmelzen des Schnees auf den Oberen Sparren mit sich bringt. 

Das Schmelzwasser kann und zusätzlich die Elektrik sprengen.  In den Riegips der Zwischenwände ist es jetzt nass. Das heist, keine Tapete im Seminarhaus, zunächst erst mal nicht.


Ein paar Stunden mussten wir Schnee fegen und immer wieder Eimer herunter geben, um sie auszuleeren. Dazu kam, das für Mittag sich die Damen für das Ritual angemeldet hatten. Also musst solange pauisert werden, bis ich mit meiner arbeit fertig war.

An die vielen Schneeverwehungen unter den Dachpfannen  kam man kaum ran. Zu allem Übel, es schneit momentan wieder! Wir haben Planen ausgelegt und einiges abgedeckt. 

Beim Schneefegen haben wir dann noch die Spuren unseres Mitbewohner gesehen, einem Marder.
Naja, der will ja auch nicht frieren....


Tja...Abendteuer Landleben. Wenn man in so einem Haus geboren wird, dann wäre das ganz normal, uns aber fehlt die Erfahrung. Das erste Jahr ist schon sehr spektakulär mit Xaver dem Sturm und jetzt dem Schnee auf dem Boden. Das Dach müsste von innen komplett gedämmt und dicht gemacht werden, mein Mann war ja Dachdecker. Aber wie es so ist...das liebe Geld. Das ist etwas, was wir uns momentan nicht leisten können...da müssen wir durch.
Zusätzlich kommt noch, das durch die zugefrohrenen Rohre und die tiefen Temperaturen....nein ich schreibe hier nicht weiter, da ich nichts berufen will, was sein könnte....was uns drohen könnte....

Kopf hoch und durch, etwas anderes käme auch nicht in frage.


Freitag, 24. Januar 2014

Die Percht kam...



Die Percht kam über Nacht

Und hat uns etwas mitgebracht…

Eine leichte Schicht aus Zuckerguss…

Ein wenig Schnee zum Winterschluss…
Nun, schön sieht’s aus aber es ist kalt und der Wind eisig. Aber wer an der Grenze zum Sauerland aufgewachsen ist, ist anderes gewohnt. Unsere Katzen mögen  lieber drinnen sein, denn geht man um den Hof, kommt einem der Wind gnadenlos entgegen. 
Gestern hatte ich Besuch von der Stadt, Gewerbeaufsicht und Lebensmittelaufsicht ( oder so). Von wegen Seifen und Selbstgemachtem. Allerdings hatten die Damen und Herren wohl etwas "mehr" erwartet. 
Wir bieten ja überwiegend Schmuck und Kunsthandwerkliches an. Außerdem hat das meiste mit Kosmetik nichts zu tun und deswegen waren die Zwei wohl vorwiegend gekommen.


Ich war so froh, das ich mit einer Seifenmanufaktur zusammen arbeite, das könnt ihr Euch nicht vorstellen, als sie nach der Seifenküche fragten.
Sie waren sehr nett , höflich und fragten so allerlei, was ich ihnen nicht verdenken kann.Ich hab auch nichts zu verbergen aber ich fürchte mich vor Bürokratischen Dinge, die kosten wertvolle Zeit und Energie, die ich wirklich anders umsetzte.


Allerdings kam ein  ( mir doch bekannter )Satz ;... „ macht das denn den Kindern hier keine Angst? Kommen die überhaupt zu ihnen  herein..?“ 

War die Frage der Dame, als ich ihr erklärte, das ich mit Kindern Kräutersäckchen bastele.Als sie am Tisch mit den Kräutergläsern und den Beutelchen stand.

Eine Frage, die ich schon lange nicht mehr gehört hatte. 

Wie immer, erläuterte ich, dass heute kein Kind mehr vor einer Hexe Angst haben sollte und das es allein an den Eltern liege, wenn Kinder immer noch die alten Unwahrheiten der Gebrüder Grimm hören würden. Im Zeitalter von Bibi Blocksberg und Harry Potter hat sich doch schon einiges Verändert. 
„ Ah ja…darüber habe ich nicht nachgedacht“ …war ihre Antwort. Nun, ich kann es ihr nicht verübeln, wenn man sich nicht Interessiert, dann muss man darüber ja auch nicht nachdenken…ich glaube, sie kannte nicht einmal Traumfänger...




Nun, in über zehn Jahren Dortmunder Hexenladen, hatte ich nie Leute vom Amt oder der Stadt da. Die haben mich machen lassen, was wirlich schön war.

Ich denke, die hatten dort einfach zu viel zu tun. Hier scheint das anders zu sein. Ich hasse jegliche Form von Bürokratie, es ist unkreativ und einschränkend und so typisch Deutsch. Aber was halt sein muss, muss eben sein, zum Wohle des Kunden....


So hoffe ich, das auch das seinen Sinn hatte und ich hoffe auch, das sie hier oben erkennen, was für ein Potenzial wir  mitgebracht haben und uns auch weiterhin in Ruhe machen lassen....