Montag, 18. November 2013

Schwarzmagisches...


Vor ein paar Wochen rief mich eine verzweifelte Frau an, sprach mir mehrmals auf Anrufbeantworter. Ich rief zurück und immer noch fassungslos, schilderte  sie mir  folgende Geschichte.

Ihr geht es im Moment nicht gut, stress auf der Arbeit mit dem viel jüngeren Chef, der sie einfach nicht ernst nimmt, ja ihr mittlerweile das Arbeitsleben zur Hölle macht.  Das geht über Monate so. Und wie es so ist, es meldet sich bei ihr ein Bekannter, mit dem sie schon lange keinen Kontakt mehr hatte. Er erzählt ihr, das er Karten legt, hoch spirituell sei er. Sie findet das alles sehr interessant und sie verabreden sich in seiner Wohnung. 

Als sie ankommt, ist er nicht alleine, es sind noch zwei Frauen da. Eigentlich ganz nett. Sie reden und es entsteht ein freundschaftliches Klima, sie interessieren sich für die alleinstehende Frau. Er legt ihr ganz unverbindlich die Karten und fragt nach einem Problem. Sie erzählt, von dem bösen Menschen, der ihr Chef ist, von ihrer Wut und das es ihr nicht gut geht. Die Frauen trösten sie und nach einer Weile sagen sie, dass man da was machen könnte, nein etwas tun muss.

Sie wären Hexen und bieten gerne ihre Hilfe an, ganz zwanglos natürlich. Sie bekommt die Hausaufgabe eine Woche lang, jeden Tag ihrem Chef alles Schlechte, alles Böse und alles Unglück an den Leib zu wünschen. Mehr sollte sie nicht tun.

Sie tut es, ein paar Tage lang, dann wird das Gewissen immer schlechter. So was gehört sich nicht, denkt sie. Auch wenn er mir übel mitspielt, geht es mir nicht besser, wenn ich ihn verwünsche. Nach vier Tagen hört sie auf damit und fühlt sich schlechter denn je.  Nach der Woche klingelt es an ihrer Wohnungstüre und die zwei Hexen stehen davor. 

Sie wollten mal nach ihr sehen und weiter behilflich sein. Unangemeldet und ungefragt, versteht sich. Woher sie ihre Adresse hätten? Na, von dem gemeinsamen Bekannten natürlich. 

Als die Frauen bei ihr in die Wohnung kommen, bekommt sie ein beklemmendes Gefühl. Auch, weil die beiden Frauen schon wieder komplett in schwarz gekleidet sind. Ob es mit ihrem Vorgesetzten besser geworden wäre, fragen die beiden Hexen. Und sie wollten jetzt dem Ganzen die Krone aufsetzen, und ihn verhexen. Sie hätten auch eine Kerze mitgebracht. 

Im Bann dieser beiden „schwarzen Damen“ wird sie unsicher und fühlt sich unwohl hat auch nicht den Mut etwas zu sagen so erklärt ihr eine von denen weiter, sie benötigten jetzt nur noch ein bisschen Blut, sie hätte doch Katzen. Denen könnte sie doch Blut als Opfer abnehmen. Oder wenn sie nicht ihre Katzen anrühren will, könnte sie ja Tier von draußen opfern.

Das reicht ihr nun; sie ist nicht länger still. Schmeißt diese vermeintlichen „Hexen „ umgehend aus  ihrer Wohnung, während die Frauen jetzt anfangen ihr zu drohen. Danach ist sie fix und fertig. Weil sie vorher nie geglaubt hat, das ihr so etwas passieren könnte.

Erst einmal, alles was für die sogenannte weiße Magie zutrifft, ist auch für die schwarze gültig. Manchmal sind die Übergänge fließend und kaum zu sehen. Ich möchte aber hier über die Magie reden, die Rabenschwarz ist, die sich Blut von Tieren bedient, oder dem Tode. Nur um damit Macht auszuüben und zu beeinflussen.  Vielen von diesen Menschen kommen zuerst aus der weisen Seite, aber die schwarze scheint mächtiger zu sein und weil diese Menschen ihre eigenen Unsicherheiten und Unzulänglichkeiten mit Macht und Einfluss füllen wollen, bedienen sie sich dieser negativen Seite. Wenn wir hier von Seiten reden wollen. 

Alles wie Amulette, Kerzen, Räucherwerk, sind genauso Werkzeug der Schwarzen Magie. Ich wiederhole mich hier, wenn ich sage; bei einem Ritual kommt es IMMER darauf an, welchen Spirit wir hineinlegen und ob wir in der Lage sind, unser eigenes Ego zurück zu nehmen. 

Hitler ist einer der bekanntesten Schwarz Magier, er selbst nicht, aber er hatte seine Handlanger und  seine Symbole. Er war Mietglied in vielen Geheimbünden und Okkulten Sekten. Die Thule Gesellschaft und die Praktiken des Golden Dawn sind nur zwei zu nennende

Schwarzmagische Rituale haben nicht immer etwas mit dem Satanskult zu tun, viele denken das. Eigentlich bauen sie auf dem Wissen auf, das es eben nicht nur weis gibt, sondern auch grau, hellschwarz, dunkelschwarz, grauschwarz und so weiter. Generell gilt, dass schwarze Magie erst einmal kein Teufelswerk ist.   

Aber Magie baut eher auf dem Grundprinzip der Natur auf und den Menschen damit ich Einklang zu bringen, nicht die Natur zu unterwerfen oder sich mächtig über allem zu stellen. Schwarzmagier oder auch Sekten bedienen sich immer labilen Menschen oder bieten sich Dir in einer schwierigen Lebensphase,  ganz unverbindlich an, um zu helfen.  Das einzige was sie aber wirklich interessiert, ist Macht und Einfluss und wenn sie nicht weiterkommen, hilft ihnen dann zusätzlich die Angst ihrer (vermeintlichen) Opfer.

Deshalb ist die erste Regel gegen schwarze Magie: Keine Angst haben! 

Wer Angst hat und diese auch noch zeigt, wird verletzlich und angreifbar. Wenn ich akzeptiere, dass ich verhext wurde oder verflucht, dann nehme ich es für mich an, ziehe mir den Schuh an, dass alles von jetzt ab schiefgeht. 

Die zweite Regel lautet also: einen Fluch nicht ernstnehmen und für sich gar nicht in Betracht ziehen!
Mein dritter Tipp dazu lautet: 

Beten. Zu wem auch immer. Das gibt Kraft, Selbstsicherheit und Schutz für die angeknackste Psyche. Meditiere und komme runter. Spazieren gehen, ablenken und entspannen. Ruhe und Sicherheit ist wichtig, wenn du das Gefühl hast, das dir da jemand böses wünscht oder du Kontakt mit solchen Menschen hattest.

Ich habe lange mit ihr geredet und es geht ihr wieder gut. Habe ihr Rituale und einiges andere gegeben, damit sie sich wieder wohl uns sicher fühlt.

Ich denke, ich werde im nächsten Jahr dazu mal einen Arbeitskreis „Gegen Flüche, böse Sprüche und schwarze Magie „ anbieten…

.schaut mal demnächst in den Veranstaltungskalender.

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