Donnerstag, 31. Oktober 2013

Samhain


Ich wünsche Euch ein gesegnetes Samhain. Werde mich nun in die Vorbereitungen für meinen Geburtstag stürzen, in der Hoffnung, das Besuch mich finden wird.
Der Geister Besuch ist schon seit zwei Tagen da, der Sturm hat viel verändert hier.

Ich werde mich nun auf die Ahneneit einlassen und hören, was sie so zu sagen haben. Ein schönes Rezept habe ich auf dem Hexenhof Blog für Seelenbrote gepostet, schaut mal rein.

Ich werde dies Fest nun im kleinen Kreise mit meiner Familie begehen und schauen, was uns die Ahnen zu sagen haben. Ein Platz an unser Tafel wird für sie gedeckt werden.

Ich wünsche Euch ein sehr tiefsinniges und magisches Wochenende mit Euren Spirits...

Minerva die Schwarze Elster

Sonntag, 27. Oktober 2013

Das Göttinnen Projekt Teil II

Seit ein paar Wochen finde ich kleine Kunstwerke im Briefkasten, wundervoll bemalte Tücher, kraftvolle kleine Botschaften an die Göttin. Es ist mir eine Ehre, Eure Fahnen aufzuhängen!

Ich sammele die kleinen Stofftücher , Gebetsfahnen, Göttinnenanrufungen, warte auf den richtigen Augenblick, die Tücher zu den anderen Göttinnen Fahnen zu hängen. Nicht einfach zwischendurch , sondern ich möchte Euch  Frauen und Euren kleinen Kunstwerken auch gerecht  werden....
Mit einer Clanschwester zusammen, banden wir nun die ersten Fahnen an und bewunderten den Einfallsreichtum und die Schönheiten der Botschaften, jede für sich, Einzigartig und kraftvoll!



Natürlich wurde auch geräuchert und nochmals jede einzelne Fahne betrachtet.
Danke, Bitten, 
Namen , Daten, 
Botschaften, Gebete, Sprüche...
Lieder, Anrufungen...
Schickt bitte weiter fleißig Eure kleinen Kunstwerke, bitte vergesst aber nicht, das sie dem Wetter ausgetzt sind und das die Tücher befestigungen haben sollten.
So sind sie heute den ersten Herbststürmen ausgesetzt und senden ihre Botschaften an die Göttin, sie verkünden die Lebendigkeit der Frauenkraft, der Magie und der Göttin selbst.
Viele Namen stehen dort und es werden mit den Monaten und Jahren noch mehr werden, denn dies ist ein Langzeit Projekt!

Auch bei Euren Besuchen oder bei Teilnahme an den Aktivitäten, könnt ihr eure Göttinnen Fahne bemalen.

Nachlesen könnt ihr dazu hier. GÖTTINNNEN PROJEKT

Freitag, 25. Oktober 2013

Tier Rettung mit Hindernissen


Eigentlich wollte ich über den Ausflug mit Freunden schreiben, wir waren bei Findlingen und Hünengräbern, Hügelgräbern und am Hexentanzplatz im Moor. Eigentlich sollte es ein unkomplizierter Ausflug werden, wir haben aber nicht damit gerechnet, das dieser Tag ganz schicksalhaft für eine kleine Katze werden sollte…

Das Moor zeigte sich von seiner wunderschönsten Seite und so machten wir uns am Nachmittag ganz Stressfrei auf den Rückweg nach Tossens, als uns ein kleines Schild mit dem Namen „ Steinkistengrab“ auffiel. Wir waren schon dran vorbei, als mein Mann meinte, wir sollten uns das doch noch ansehen und zurück fuhr.

Wir bogen in eine kleine befestigte Straße ein, wo wir nach vielleicht 500 Metern das Steingrab enddecken konnten. So parkten wir und stiegen aus.  Meinem Mann fiel ein leises Mauzen auf und er machte uns auf eine kleine Katze in einer Kuhle nahe der Straße aufmerksam. Sie sah uns und schrie jetzt noch stärker.  Nach einer kleinen Weile taperte sie auf meinen Partner zu und schmuste mit ihm, dabei mauzte sie weiter herzzerreißend.


Ein ganz weiches Baby Fell hatte sie und noch die Milchzähne, Kerstin fiel zu erst auf, das es sich um ein sehr Junges Tier handeln musste. Wo kam sie her,weit und breit kein Haus. Wir waren erst einmal recht ratlos.
 Am Hinteren Feldrand stand ein kleiner Hof , vielleicht hatte sie sich verlaufen und gehörte dort hin, war die allgemeine Vermutung. So fuhr mein Mann mit Jörg  dorthin um nachzufragen. Merkwürdig fanden beide die Schilder "bissiger Hund" am Eingang, ohne aber einen Hund zu sehen oder zu hören. Dann liefen sehr viele Katzen auf dem Hof herum und einige sah man am Fenster.

Die Frau schien ein wenig „eigenartig“ zu sein, es wäre nicht ihre Katze, gab sie an, aber es gäbe hier einfach viele Katzen auf dem Hof und sie könnten sie ja bringen. Sie zählt halt nicht nach.
Im Nachsatz sagte sie aber dann etwas entscheidendes: Ach, wenn es zu viele werden, dann bringen wir ein paar davon  um, dann ist es wieder gut. 

Die beiden Männer waren entsetzt und berichteten uns von dem verwahrlosten Hof und der sehr merkwürdigen Person. Nein, dorthin kam die Katze sicherlich nicht. Was also tun?

 Wir ließen uns die Telefonnummer des  Tierheimes in diesem Landkreis geben und riefen dort an. Die Frau am anderen Ende war skeptisch und zurückhaltend, sagte wir sollten die Polizei anrufen, denn nur dann könnte das Tierheim handeln. Gut, dann eben die Polizei. Ich sprach mit der Polizei, der nette Mann am anderen Ende verwies mich weiter auf die Feuerwehr, sie dürften keine Tiere transportieren. (Ich lass das mal so stehen…ich denke manch ein Betrunkener ist schlimmer als ein kleines harmloses Kätzchen…aber wir haben ja Vorschriften, an die wir uns zu 100 % halten MÜSSEN)


Weiteres Telefonat mit der Feuerwehr, mittlerweile standen wir bestimmt zwei Stunden an der kleinen Straße. Fazit: Wir sind nicht zuständig, ich verbinde sie aber mit dem Veterinär Amt  Cuxhaven. Ich war erleichtert, dachte ich doch, das sind die Leute, die Tiere liebe und schützen….ICH DACHTE ES…bis ich einen Mann an der anderen Leitung hatte, der eher auf der Leitung zu schlafen schien und jetzt sauer war, das ich ihn mit so einem Blödsinn störte.

Wohl gemerkt, es war Mittwoch Später Nachmittag! Nicht Freitag, nicht Sonntag! MITTWOCH vor 17 Uhr!  Ich betakelte mich mit dem Mann, das der nicht auflegte, war alles.

 Nein, ich sollte die Katze einfach da lassen und das sie womöglich ausgesetzt sei, wäre ja auch nur meine Annahme.  (Zur Info: das Kätzchen hatte schon blaue Ohrspitzen, war eiskalt, hatte enormen Hunger und sich eine kleine Kuhle an einem Busch gemacht, in der sie sicherlich nicht nur eine Stunde gelegen hatte) 

Als ich auflegte war ich kurz vorm Heulen, vor lauter Wut über so einen Menschen, der seinen Beruf verfehlt oder vergessen hatte, warum er einmal etwas mit Tieren zu tun haben wollte!
Ich rief nochmals beim Tierheim an, total verzweifelt und siehe da, es wurde geholfen und verstanden! Es dauerte dann nochmals mehr als eine halbe Stunde, dann kam die Rettung in Form einer sehr netten großen Frau mit viel Verständnis. 

Wir hatten uns schon allerlei ausgedacht, wie wir das Kätzchen transportieren könnten. Schließlich hatten wir zusätzlich noch einen Hund im Auto, einen ganz lieben zwar, das weiß aber die Katze nicht.  Uns Vieren war klar: Wir hätten nicht fahren können! Nie im Leben!

Aber so kam dann nach etwa zweieinhalb Stunden Hilfe fürs Kätzchen und auch für uns.
Ein wenig durchgefroren waren wir alle auch. 

Meinen Dank geht an das Tierheim Team Cuxhaven und meinen Gruß an den eingefahrenen und unmöglichen Herrn vom Amt, der sich überlegen sollte, ob er wirklich richtig ist!!!

Ach , und das Tierheim wird sich auch der Sache mit dem ( Katzen) Hof annehmen und dort jemanden zu Kontrolle hinschicken. 

Wenn dieser Ausflug nicht für mehere Dinge gleichzeitig gut war!
 

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Eulen Medizin

Vor ein paar Tagen begegnete mir eine Eule  auf dem Deich. Inmitten von Raben flog sie und ich starrte fasziniert hinterher.  Ich fand es schon sehr magisch, die Kombination Eule und Rabe, sind es bekannterweise beides Hexenbegleiterinnen.
 

Vorgestern Abend wanderte ich im Garten herum, um unseren Kater suchen.  Er war nicht hereingekommen und jetzt , nach 21 Uhr machte ich mir Sorgen. Mit der Taschenlampe bewaffnet ging ich im stockfinsteren ,über das Grundstück. Die Mondin stand hell am fast Wolkenlosen Himmel, ein schönes Bild und so mystisch mit dem hohen Schilf und den Bäumen rund um mich. 

Während ich durch das Gras stapfte raschelte etwas über mir und ich schaute nach oben und traute meinen Augen nicht, da flog etwas! Eine Eule! Sie  zog ihre Kreise direkt über mir, nicht einmal sonderlich hoch.  Fasziniert und fast ungläubig stand ich da.  Dann flog sie ein wenig weiter, zog ihre Kreise über dem Kräutergarten. Ich stand nur da und leuchtete ihr mit der Taschenlampe hinterher. 
Oh bist du schön, sagte ich laut zu ihr, zu erstaunlich war diese Begegnung für mich. 
  
Ich bewegte mich  ein wenig weiter, immer auf der Suche nach unserem Kater. Ich rief seinen Namen und wieder flog die Eule über mich, als ob sie sagen wolle, schhhhhhhhh…nicht so laut, ich jage, nimm Rücksicht. 

Als ich auf dem Hof vor dem Haus angekommen war, dort wo in der Mitte die alte Kastanie steht, sah ich, wie die Eule vom Feld her wieder auf mich zuflog, dann  über meinen Kopf hinweg,  um die Ecke bog und verschwand.

Um nur wenige Sekunden später wieder aufzutauchen. Im Niedrig Flug begleitete sie meinen Kater, der maunzend um die Hof Ecke bog. Als ob sie ihn gerufen hätte endlich zu kommen, da mit der dumme Mensch den Mund hält. 

Es war ein Bild, wie gemacht für Samhain. Kater und Eule kamen  aus der gleichen Richtung auf mich zu, wobei die Eule im Kastanienbaum verschwand und der Kater sich von mir dann ins Haus tragen lies. Ein Bild, das mir jetzt noch eine Gänsehaut beschert. 


Und jetzt weiß ich aber, dass der Kastanienbaum  seinen Namen Eulenbaum wirklich verdient hat und ich habe eine weitere Bewohnerin dieses Hofes kennenlernen dürfen…

Eine solche Begegnung trägt ihre Spuren vorraus, ist niemals einfach nur so...

Die Botschaft der Eule:
Die Eule erinnert mich daran, mein  tiefstes Potential zu leben und meiner Intuition zu vertrauen. Sie lehrt die Dunkelheit zu akzeptieren und auch in der Finsternis das Sehen nicht zu vergessen.
Ich soll auf das sehen, was die Dunklen Energien mir bringen und abwägen. Die Eule ist die  Kraft der Selbstschöpfung, des großen Geheimnisses, unsere Leben selbst zu gestalten..

In der  Dunkelheit der Nacht formen sich Visionen und neue Ideen, wird der Same für Künftiges gelegt. Sie erinnert mich an meine innerste Aufgabe und den tiefen Glauben an die Göttin.
Aber sie sagt auch, das wir unserem  Schatten begegnen müssen.

Die Eule ist eine weise  Lehrerin, die  genau prüft, ob du bereit bist, dem Ruf der Dunkelheit zu folgen. Sie lehrt Dich, mit der Kraft des Unterbewussten zu arbeiten, führt zu Freisetzung von neuen Energien und lehrt Dich den Blick auf das zu richten, was vorher verborgen war…

Auch noch nach fast zwanzig Jahren meines Göttinnen Weges kann ich immer noch von ihr lernen und staune über solche magischen Begegnungen.....
 

Montag, 14. Oktober 2013

Mitten im Oktober...

Sie nehmen auf den Feldern rund um den Hof Platz: Zugvögel. Auf ihrer langen Reise nach Süden, machen sie hier Station. Wir befinden uns mittendrin und beobachten fasziniert das Schauspiel der Gänse, Schnäbler oder auch die Schwärme von Finken und Kiebitze. Sie fliegen über mich hin weck und ich habe das erste Mal nicht das Gefühl von Fernweh. 
  
Jetzt wird es Zeit, jetzt müssen wir uns nun auf die dunkelste der Jahreszeiten vorbereiten, bevor uns dann auch noch die Kälteste bevorsteht. 


Langsam wird der Hof zu unserem Zuhause, ganz langsam machen wir uns ihn zu Eigen. Es ist wichtig eigenes zu erschaffen und ihm unsere Persönlichkeit zu geben. Mein Küchenaltar hat einen Platz gefunden, lange hat es gedauert. Die Geister hungerten schon, wurden ungeduldig, es wurde Zeit. ..


Wenn ich am Morgen hinausgehe um die Zeitung zu holen, ist es jetzt empfindlich kalt. Dennoch, der Oktober zeigt sich an der Küste überwiegend von seiner schönsten Seite. Als wolle er uns beeindrucken.

Es ist die Zeit des Rückzugs…des Vogelzuges, der Nebel und der Geister. 
Seit gestern fühle ich die Samhain Energien rund um den Hof, spüre ich die Anwesenheit der Andersweltlichen. Mich zurück zu ziehen, war in Dortmund für mich immer mit viel Arbeit bzw. Abgrenzung verbunden, so mitten in der Stadt. Jetzt brauche ich mich darum überhaupt nicht mehr zu kümmern und kann mich ganz auf den Naturzyklus einlassen und die jeweiligen Geister und Energien.


Jeden Tag lerne ich ein wenig mehr, über den Vogelzug, über das Landleben und über die vielen Besucher aus den anderen Ebenen. Am Anfang bin ich immer noch erschrocken, dass sie für mich so greifbar sind, jetzt aber gewöhne ich mich langsam daran.  Die leichten verspielten Energien verändern sich, gehen über, in die dunklen schwermütigen und bringen die Toten mit.


Ahnenzeit ist Geisterzeit, hier oben ganz besonders.

Ahnenzeit ist aber auch Lichterzeit…

Draußen wird es hier jetzt richtig finster, keine Beleuchtung weit und breit. Ab und zu kann man in der Ferne die Lichter der angrenzenden Höfe sehen. Ansonsten starrt man ins dunkle. 
Zeit für Kerzen und der „ Kuschel Faktor“ wird um ein wesentliches größer. 


Die Felder sind abgeerntet und nun kommen die Feldhasen und Rehe mit ihnen die Greifvögel. Ganz leise hören wir in der Ferne die Geräuschkulisse der Landstraße, da nun das Laub der Bäume und auch der Mais diese nicht mehr abhält.Es kommt aber darauf an, wie der Wind steht.  


Ab und an ertappe ich mich, dass mir die Welt herum unwirklich vorkommt. Ich genieße es sehr, das Gefühl zu haben am Rande zu stehen, versteckt zu sein. Wie die alten Medizinfrauen, die mitten im Wald oder ganz einsam in einer Höhle gelebt haben. Um das zu tun, was ich tue, ist es absolut notwendig für mich.

Ich weiß, vielen  geht es momentan  nicht so gut. Ich versteh auch nicht, was momentan los ist, ageblich sollte doch in diesm Jahr alles so viel besser werden.
Die Telefonate drehen sich überwiegend darum, Trost zu spenden. Und das versuche ich. Und da bedauere ich sehr, nicht mehr unmittelbar für meine Freunde und Frauen greifbar zu sein. 



Früher konnten sie einfach vorbeikommen auf einen Tee, heute ist das nicht mehr ganz so einfach. Einfach schon, aber es geht halt nicht mehr so fix.  In diesen Momenten scheine ich weit weg zu sein, verloren. Ja, in diesen Momenten fühle ich mich auch so.  


Aber damals, vor etlichen Jahrhunderten haben gute Frauen sich auch rumgesprochen, fanden die Menschen auch zu ihnen. Nahmen vieles für den Weg in Kauf, mit der Heilerin, der Hexe zu sprechen. Wer mich finden soll und es ernst meint, der kommt auch zu mir.


Jetzt gerade geht die Sonne unter, und es wird kalt im Haus. Irgendwo in den Weiten des Daches rumpelt etwas, knarrt ein Balken oder jagt der Marder in seinem Revier. Gestern sah ich das erste Mal eine Eule und hörte ein Käuzchen schreien.  

Die Ahnenzeit ist nahe.....

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Das Venus Amulett







Ich träume
Von Wind und Wellen.
Von Weite und Meer.
Aus dem Wasser entsteigt eine Frau.
Ihr langes Haar besteht aus dem Seetang des Meeres.
Ihr Kleid aus Muscheln schimmert in den Farben des Wassers.
Sie streckt die Hände aus.
Gibt mir etwas in die meinen,
ihre Stimme klingt wie das Plätschern der Brandung,
wenn sie auf das Ufer trifft.
"Nutze es in meinem Sinne"

Eine Welle holt sie zurück ins Wasser
Und ich wache auf.

Neben mir auf dem Tisch sehe ich sie,
die Muschel…sie schimmert als ob sie gerade erst aus der See genommen wurde.
Und ich weiß, was diese Eingebung zu bedeuten hat.  


Und so werden aus den Austern der Nordsee ,Venus Amulette
Mit Edelsteinen veredelt und kleinen Schneckenhäusern auch aus dem Meer.

Erst weis ich nicht, schließe die Augen und lasse mich leiten, dann geht alles wie von allein.
Wie von selbst sehe ich das Ergebnis vor mir.
Bei Schamanischen Klängen, Kerzen und Räucherwerk geht es an die arbeit.
Es dauert lange bis der Kleber trocken ist und erst dann weis ich, ob es gut war.


Es war gut. Es steht alles unter der Magie der Wassergöttin. Ich warte....

So stehe ich an einem Sonnigen Herbsttag auf der Wiese, nahe am Wasser und
rassle und singe, räuchere

bitte die guten Spirits Platz in den Muscheln zu nehmen.

Ich tanze mit den Wassergeisten und erfreue mich an meinem Werk.
Der erste Butjenter Hexen Schmuck, 

Wasserzauber...
Meermagie...


Im Ruhrgebiet fing ich mit Schieferschmuck an, tief, dunkel, erdig.

Hier ist es leicht, fließend, bunt....

Nochmals drehe ich eine Rasselrunde um den Schmuck....

Ich hoffe Venus ist erfreut.. 



(Tauschanfragen nehme ich auch gerne entgegen)

Montag, 7. Oktober 2013

Herbstliche Gedanken...


Es ist Herbst geworden, hier oben an der Nordsee und die Zugvögel kreisen über dem Hof. Die Felder werden abgeerntet, der Mais verschwindet und mit ihm die Maisgöttin, sie stirbt um Platz zu machen für die Zeit der Ahninnen. 

Momentan gibt es viel zu tun, die Birnen müssen vom Baum, die Kastanien vom Hof. Alleine innerhalb von zwei  Stunden hatten wir ein ganzes Speisfass gefüllt mit ihnen. Ich versende sogar schon Pakete mit Birnen und verschenke sie im Hofladen, denn zum einkochen habe ich in diesem Jahr einfach keine Zeit. 
Die Zugvögel kommen jetzt in ihren Formationen und lassen sich auf den nahen Marschwiesen nieder. Ihr Anblick ist fantastisch. Sie kündigen den nahen Winter an.....





Alleine den Hof jeden zweiten Tag draußen sauber zu halten, Blätter und Kastanien zu entfernen dauert schon fast einen halben Tag. Dazu kommen dann noch die Besucher, die glücklicherweise immer noch recht viele sind. Lange Telefonate mit den Hexenschwestern aus dem Clan halten die Verbindung zu Dortmund aufrecht.


Und immer wieder treffen wir hier oben auf Menschen aus dem Ruhrgebiet oder sogar alte Kunden, die neugierig sind,  wo es uns hingezogen hat. Das freut mich immer sehr aber ich bereue den Schritt nach wie vor nicht. 

Auch weil ich weiß, das ich mit dem Hexenladen nicht mehr ein Jahr hätte überleben können, ich denke wir haben rechtzeitig die Reißleine gezogen, Beratung ist eben doch nicht alles und seit es so vieles im Netz zu kaufen gibt und es so einfach geworden ist ,zu „googlen „oder sich Rat bei Facebook zu holen, hat der Einkauf magischer Produkte im Netzt stets zugenommen.

Igendwann habe auch ich bemerkt, das man auf  "persönliche Bindungen" nicht mehr zählen kann.
Das ist der Lauf der Zeit und nicht aufzuhalten. Ich versuche auf mein Bauchgefühl und den Rat der Göttin zu hören und meinen ganz eigenen Weg dabei zu finden, den wir wissen, nichts ist von Dauer! Alles dreht sich weiter...
Es gab und gibt sehr schwierige Wochen, weil der Umsatz zu wünschen übrig lässt und wir ja eigentlich schnellstens von den Seminaren leben wollten, was sich aber weiter hinziehen wird. 

Wir leben momentan am Minimum, gut das  da meine Eltern sind, die uns unter die Arme greifen und uns ausgeholfen haben, so gut sie konnten. 
Und es gibt tätsächlich, trotz all der (Internet-)Angebote und Facebook Selbsthilfe Gruppen, Menschen, die immer noch meine persönliche Hilfe und meinen Rat suchen, so das ich mit ihnen arbeiten kann.



Für uns ist im laufe der Monate klar geworden, dass sobald alles fertig ist, mein Mann zusätzlich eine Arbeitsstelle suchen muss, das nimmt auch ein wenig den Druck von uns und von der Belegung der Workshops.
Handwerker werden hier oben immer benötigt. Aber dazu müssen zumindest grob der Laden und der Anbau fertig sein.  Ein kleiner „Teufelskreis“. 


Immer wieder gab es ganz negative Tage, aber wir haben daraus gelernt und nehmen uns jetzt den Druck, indem wir am Abend  mit dem Rad die Landschaft erkunden. 30 km sind da oft nichts, hier auf dem flachen Land. 

Es gibt mir die Möglichkeit, auch kreativ neues zu enddecken und so gestalte ich momentan neuen Schmuck. 
Seltsamerweise habe ich bei der Fertigstellung der Muschelanhänger von ihnen geträumt. Das ist mir seit 15 Jahren nicht mehr passiert, damals habe ich mit Schieferrunen Anhänger gearbeitet. 
Das ist ein wirklich magisches Omen.
Auf den Gedanken des Muschelschmuckes, kam ich bei einer Wanderung am Strand vor Wochen, mehr dazu aber in einem anderen Eintrag.

Ich hatte auch endlich ein wenig Kraft , mir über die Workshops Gedanken zu machen und  jetzt stehen die ersten Termine für 2014. Ich gehe 2014  von dem Seminar Gedanken weg, hin zum „Arbeitskreis“. Das gefällt mir viel besser und lässt Teilnehmer/innen und Leiterin , in diesem Falle mich, auf einer Ebene wirken. Da die Gruppengröße sehr klein bleiben wird, was eine intensive arbeit miteinander ermöglicht. 

Für das Jahr 2014 habe ich mir Workshops überlegt, die viel mit Aktivität und eher weniger mit Theorie zu tun haben. Es werde sehr kreative "Arbeitskreise" mehr im Veranstaltungskalender auf der Hexenhof Seite.


Für mich gibt es für 2015 (vielleicht) ein absolutes Highlight auf das ich mich sehr freuen würde: Zwei Zauber Frauen, mit denen ich mich verbunden fühle und es wäre wirklich zu schön. Mal sehen ob es sein soll...
Da bedanke ich mich bei Luisa und Cambra für den netten Mailkontakt und die persönlichen Rückantworten. Das ist heute ,in der Zeit der Medialen Welt, nicht mehr selbstverständlich. 
Auch mit Storl bin ich noch für einen Termine 2014 in Kontakt, kann aber noch nichts weiter sagen.

Ich spüre es schon, die Schatten kommen näher. Der Sonnenschein und die zauberhaften Herbstfarben verwischen noch die Geister, die aus den Mooren und Marschen steigen. 

Ab und an huscht ein Schatten an mir vorbei .
Samhain ist nich mehr weit…