Montag, 19. August 2013

Schamanisch arbeiten ??


Vor ein paar Wochen erhielt ich die Anfrage ob ich evtl. Lust hätte, für ein Sachbuch über meine schamanische Arbeit zu schreiben. Ich sollte beschreiben, was ich dabei fühle und warhnehme, kurzum wie ich mein Arbeiten selbst empfinde..

Ich habe mir  einige Tage den Kopf zerbrochen und bin letztendlich zu dem Entschluss gekommen, dass ich es lasse. Es geht einfach nicht.

Ich kann nicht beschreiben, was ich mir selbst nicht erklären kann. Was da mit mir und in mir vorgeht, ist nicht zu beschreiben, ich kann es jedenfalls nicht. Und wenn ich es könnte, empfinde ich es als äußerst heilig und privat das mir die Worte dazu eh fehlen würden….

Ich bin zu meiner speziellen Art von Energie Arbeit gekommen, wie die sprichwörtliche Jungfrau zum Kinde. Irgendwann, es muss so um 2004 herum gewesen sein, bat mich eine damalige Hexen Schülerin, ihr zu helfen. Da sie immer starke Verspannungskopfschmerzen hatte und sehr darunter litt.   Genau in dieser Zeit beschäftigte ich mich mit Runenenergie.  

Damals kannte ich auch Reiki, aber ich hatte und habe bis heute keinen Bezug zu dieser Form der Energiearbeit, sie ist mir fremd geblieben und noch immer kann ich mich nicht dafür „ erwärmen“, was nicht heißen soll, das es schlecht wäre, natürlich nicht. 

Es ist nur nicht mein Ding und wenn ich kein gutes Gefühl dabei  habe, dann lasse ich meine Hände davon und gut.  Reiki und ich, passt eben nicht. Naja und da es ja mit den Jahren eine Art „Massen Phänomen“ geworden ist, schreckt mich das heute nur noch mehr ab. Aber bleiben wir beim Thema;

Meine erste Schülerin musste also quasi als Versuchskaninchen dran glauben und ich arbeitete ganz intuitiv mit ihr, ohne Vorgabe und ohne Vorbild. Einfach aus meinem Inneren Selbst heraus. Keine Anleitung aus Büchern, lediglich die Runenmuster und deren Energien hatte ich gelernt.

Es funktionierte und ich entwickelte diese „Technik“ weiter.  Ich „behandelte“ einige Leute, bis ich auf eine Reportage stieß, in der es über Schamanische Reinigungsrituale ging und ich staunend sah, das ich mit einer Mischung aus Indianischem und Peruanischem Schamanismus arbeitete , gemischt mit meinen ganz eigenen Runenenergien, die ich einbrachte. Ich sah mich dadurch bestätigt und bekräftigt diesen Weg weiter zu gehen und mich führen zu lassen. Wie fast von selbst ,lerne ich bei jedem Klient immer mehr dazu.

In den vielen Jahren dazwischen entwickelte ich mich weiter, weil ich mir und meiner Kraft immer mehr vertrauten lernte. Ich sprach Bilder und Emotionen, die ich bei einem Klient direkt mitbekam, dann auch  bewusst an und bekam Bestätigung. Ich lernte, nicht mehr darüber nachzudenken, meinen Kopf auszuschalten.

Ich schickte eine Frau zum Arzt  weil ihr rechter Arm aus meiner Sicht eine strake Energie Blockade aufwies und sie bestätigte mir auch einen leichten Schmerz. Sie sah sich aber deswegen  nicht veranlasst, zum Arzt zu gehen. 

Auf meinen Rathin, tat sie es aber dennoch und siehe da; der Doktor sagte, dass sie nicht eine Woche hätte später hätte kommen dürfen, denn die Durchblutung war schon massiv gestört.  Die Dame  bedankte sich später mit Blumen bei mir.  So etwas macht natürlich Selbstbewusster und ich lernte eine eigene Atemtechnik dazu, die mir hilft, noch intensiver zu arbeiten. Auch diese Technik eignete ich mir aus meiner eigenen Erfahrung an, sie war irgendwann einfach da. Genau wie das Abdasseln und eine geerdete „Stand-Technik, „ eine bestimmt Fuß folge um  Negative Energien gut ableiten zu können, ich will sie schließlich auch nicht behalten.

Und ich lernte mit den Zweifeln, die aufkommen, umzugehen. Denn es ist immer so, wenn ich einen Klient in die Meditation führe und selbst mit hineingehe und ich später dann den Übergang betrete zum schamanischen arbeiten, dann kommen die inneren Zweifel, sie kommen IMMER:  „Was ist wenn du diesmal nichts fühlst, nichts siehst?? „ Fragen sie. „Was machst du dann?.“ .fragen sie, und sobald diese Stimmen  laut werden, öffnet sich in mir etwas, ist weiß nicht was, kann es nicht in Worte fassen und …

rums…ich werde wie von selbst in oder auf eine andere Ebene katapultiert.
Ich fühle, ich sehe und ich spüre. Negative Punkte im Energiefeld habe ich als „heiße Punkte“ kennengelernt und reagiere darauf. Mich springen sofort „Überthemen“ an, als Stichwörter, wie „Verantwortung“ oder „ Kinderwunsch“ oder „Verlustangst“ und ich fühle wie groß oder klein das Energiefeld meines Klienten ist. 

Umso mehr ich selbst dann zulasse, je mehr lerne ich dann diesen Klienten in seiner Energie kennen, und was getan werden muss und tue es. Ich sehe die Spirits und wenn diese auftauchen weiß ich, dass ich meine Arbeit fast erledigt habe, sie helfen mir dann. 

Heute ist dieses Reinigungsritual wie ein Tanz zwischen den Welten, so und nicht anders kann ich es beschreiben, was nicht zu beschreiben ist. Wie ein Tanz, eine Atemfolge, eine Fußstellung, Handtechnicken, die nie meine Klienten berühren und dennoch gefühlt werden. 

Wenn ich geendet habe, ist es in der Gegenwart so, dass ich umgehend sofort alles anspreche was ich gesehen und gefühlt habe, was ich „rausgezogen“ habe und wo. Meist lasse ich meine Augen dann geschlossen, während ich sie bei meiner „Arbeit“ ,eher geöffnet habe. 


Auch das habe ich erst lernen müssen, diesen Bilder und mir selbst zu vertrauen.  Die Unterschiedlichkeiten der Seelischen „Verunreinigungen“ wahrzunehmen und abzuleiten.  Ich weiß bis heute nicht, warum ich das kann und noch nicht einmal wieso es so gut funktioniert.
Es ist einfach da und es ist mitgewachsen mit mir…..

Und gestern , nach dem dritten Termin für ein Reinungsritual, in dieser zauberhaften Umgebung wurde mir klar, das ich hier mit Menschen aus ganz Deutschland arbeiten kann. Klienten aus Iserlohn, Verden und nun sogar aus Bayern waren die ersten Termine hier ...
Diese Erkenntnis ist wie ein Geschenk für mich. Und ich weis auch, das da noch einges auf mich wartet...

Ich weis nur, das es auch einen Unterschied gibt, zwischen dem arbeiten in Dortmund und dem hiesigen. Hier scheint es leichter zu sein und ich bin noch sensibler, kann leichter  ableiten...

Aber beschreiben, wie oder gar warum ich fühle und sehe, was ich fühle und sehe...nein, das kann ich nicht...und erklähren, wie so etwas funtktiniert?!! Nein, eine Erklährung habe ich nicht und ich brauche soetwas für mich nicht (mehr).

Manches kann man eben nur selbst ERleben und Erfahren und nicht Erlesen...

Kommentare:

  1. Da sprichst du mir aus dem Herzen. Ich kann deine Worte so gut nachvollziehen, mir geht es sehr ähnlich. Meine erste Erfahrung mit dem, was heute weitläufig als schamanischer Arbeit bekannt ist, hatte ich mit etwa sieben oder acht Jahren, nur natürlich war mir dieser Begriff damals noch nicht bekannt. Als ich dann auf all diese wunderbaren Begriffe stiess und mich damit, sagen wir analytisch begann auseinander zu setzen, glaubte ich es würde mir helfen dafür eine Erklärung zu finden. Besser zu verstehen. Nun, heute verstehe ich besser, viel besser, nur nicht auf die Art, wie ich es mir damals vorgestellt hatte. Worte können diesem Geschehen nicht gerecht werden, auch nicht nach bald 20 Jahren Erfahrung. Doch wie du sehr schön sagst, mit der Zeit merkt man, dass keine in Worte gefasste Erklärung dem, was da geschieht gerecht werden kann.

    Danke für den Post, er bringt mich vor allem auch zum Nachdenken wie viel von all dem rein in Worte gefasst überhaupt in die Öffentlichkeit soll... :)

    Liebe Grüsse
    Nicky

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  2. Eigentlich schade gerade deshalb wäre ein Buch von DIR zu diesem Thema toll gewesen! lg Nina

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  3. Ich kann gut verstehen, dass du es nicht schreiben willst, das Buch. Trotzdem hätte ich mich drüber gefreut. Ich wünsche Dir eine gute Zeit.

    die Sammlerin

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  4. Ich glaube so ist es generell auch mit allem anderen ... "Magischen", nenne ich das jetzt mal. Du kannst noch so sehr versuchen es mit Worten zu erklären. Wenn Du es das erste Mal selber erlebt hast, erst dann hast Du es auch verstanden. Alles davor können nur verschwommene Ahnungen sein. Aber das gehört halt zum Leben dazu, egal welchen Weg man einschlägt.

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