Sonntag, 18. August 2013

Meine Woche...

War geprägt von richtig vielen Menschen. Das anstrengende aber auch gleichzeitig Positive ist, das ich am Tag durchweg mehr als 20 Leute hierher verirren, die allesamt unterschiedlicher nicht sein können. Aber es kommen auch Einheimische und die Leute die ihren zweiten Wohnsitz auf der Halbinsel haben.  
 

Und natürlich habe ich auch wieder so einige „Kuriositäten“ mit so mancherlei Besuchern erlebt…wie das so ist…ihr könnt mir glauben, ich weiß jetzt, warum wir Deutschen überall Schilder aufstellen (müssen!) das dazu…es gibt ein paar nette Begebenheiten für lange Abende....

Auch hat sich meine erste Schülerin in der letzten Woche  wieder gemeldet und wir haben ein sehr intensives Telefonat gehabt und sie wird im Winter ein Seminar bei uns geben. Mittlerweile ist sie Santera  , eine Santeria Priesterin mit eigenem "Haus". Klasse!

 Schön wenn sich die Frauen weiterentwickeln und die Ver-bindungen nie ganz abbrechen. Ich bin für "meine " Frauen da ,wie eine Patin oder eine "Hexen Mama". Schließlich habe ich sie auf ihrem Weg begleitet und wir haben viel von einander erfahren und gelernt.

Und freue mich so sehr, wenn sie sich ab und an mal bei mir auf einen "Hexen Plausch" melden. 
Nun, die Maisgöttin hatte es wohl schon angedeutet...( denke ich)

Die letzte Woche war am Tage sommerlich warm, aber schon zum frühen Abend hatte man das Gefühl von Herbst. Wenn es dunkel wurde und der Wind ums Haus weht,  dann gibt es eine Ahnung von dieser Stimmung wieder. Und dunkel, heißt hier auch dunkel! Straßenbeleuchtung gibt es hier nur in den kleinen Ortschaften. 

Die Ruhe dieses  Flecken Erde fasziniert mich immer mehr, der Nebel und der weite blaue Himmel, der schier endlos zu sein scheint, wenn die Sonne am Firmament herunter strahlt. Und die nebelverhangenen Felder und Wiesen, wenn es mal regnet, wie heute.
Die unterschiedlichsten Energien die hier herrschen, diesen Flecken Erde prägen, wenn es dämmert und die Wassergeister aus den Gräben steigen und im Dunkeln die Nachaktiven Tiere um den Hof huschen…

Heute ist so ein Tag, wo wir ein wenig vom Herbst erahnen. Es regnet und ist grau in grau. Momentan ist es noch ruhig und wir sitzen beieinander, hören ein Hörbuch zusammen, eingekuschelt auf dem Sofa. Gemütlichkeit macht sich breit, nur unterbrochen von dem ein oder andern Kunden, der den Hofladen besucht. So hatten wir es uns  „ers(p)onnen,“ die Freitheit zu haben , privates und berufliches zu verbinden, zu spinnen.

Das Gäste WC ist im Seminarhaus fertig geworden, eine Aufgabe weniger und Kundschaft kann auf die Toilette gehen.  Eine kurze Sonntägliche Verschnaufpause, bevor es wieder weitergeht. Während ich heute Abend schon meinen nächsten Termin mit einer Touristin habe, für ein schamanisches Reinigung Ritual.  

Es ist wunderbar angekommen zu sein und bei sich. Es heißt aber nicht, dass wir stehenbleiben, eher im Gegenteil. Wer uns kennt, weiß das nur zu gut.
Gerade die letzten zwei Tage habe ich den Leuten gezeigt, was meine Schamanisch-spirituellen Kreationen sind: nämlich viel mehr als nur etwas malen…

Und so entstanden, ganz zurück zum Ursprung, die Schiefertafeln, die ich schon vor über zehn Jahren malte. Diesmal aber schöner und ausgereifter, in einem Harmonisch und einem kraftvollen Umfeld, so dass sie das auch ausstrahlen. 

Letztendlich können wir  hier so viele Ideen verwirklichen und uns auf das Wesentliche konzentrieren und auch anderen helfen. 

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