Samstag, 20. Juli 2013

Die Göttin im Sonnenaufgang


Gestern bin ich ihr begegnet, der Göttin. Am frühen Morgen  um 4.30 Uhr, beim Sonnenaufgang war sie da….fühlbar-greifbar-unmittelbar….sie umarmte meine Seele und lies mich ein Stück mit ihr um den Hof wandern. 

Bei Sonnenaufgang fühlte ich ihre Kraft um mich herum und in mir. Und wieder war das Vertrauen da, das sie ihre Töchter nicht alleine lässt und sie leitet….

Nicht nur durch meine arbeit, auch durch die Erlebnisse der letzten Jahre, bin ich heute ein tiefgläubiger, nein eher eine " um die Göttin" Wissende geworden....Ich habe das Gefühl, je älter ich werde, um so näher komme ich ihr.



Immer wieder in den letzten 20 Jahren offenbart sich mir in vielen Gestalten, von denen einige, dem scheinbar unveränderlichen Bild der Weiblichkeit nicht entsprechen. Sie ist autonom, von betonter Sexualität und sehr stark. 

Sie kann geben und nehmen und man nimmt und bittet auch nur, wenn man ihr etwas zu geben hat.
Sie segnet und straft, fängt aber gleichzeitig auf, wenn man Vertraut. Sie ist die wilde Frau, zärtliche Geliebte und Mutter.


Aus all diesem fügt sich ein Bild einer absoluten Gottheit, die der menschliche Verstand nur ungenügend zu definieren vermag.

Sie vereint alle Gegensätze in sich:
Männliches und Weibliches ,Schöpfung und Zerstörung. Sie erkennt, das Leben und Tod gleichgewichtig sein müssen, um die Ordnung des Universums aufrecht zu erhalten.

Stark war sie für mich präsent, auf meinen Schwellen Erlebnissen: 

Bei den drei Geburten ,die ich hinter mir habe, bei der letzten meiner drei Kinder, war sie für mich sehr intensiv fühlbar. 

Bei meinen Unfällen und Krankheiten hat das Wissen um ihre Kraft mir geholfen heil zu werden. Anrufungen und Gebete mir Halt gegeben. Heute habe ich das Gefühl, das sie schon immer da war, mich schon immer begleitet hat.....

Die Göttin verkörpert für mich den vollendeten Kreis von (Wieder-) Geburt, Leben und Tod. Sie ist das Leben, der Tod und das All-Umfassende schlechthin.

Aus Heide Götter-Abendroth, die Göttin und ihr Heros:

Die Präsenz der Erdmutter umfasste bei unseren Vorfahren alle Lebensbereiche, vom Ackerbau bis ins Lehrwesen, vom religiösen bis zum philosophischen Denken und Handeln. Über dem gesamten Keltisch beeinflussten geographischen Raum finden sich zahlreiche Hinweise auf die Verehrung von Muttergottheiten, vielerorts haben sie spezifische Namen herausgebildet, die sich entweder von Naturqualitäten ableiteten oder einen magischen Platz verkörperten. 
Grundsätzlich war es jedoch ein und dieselbe Kraft, die sich unter all diesen Namen und Aspekten herauskristallisieren konnte, der überregionale, weltliche Charakter hatte.


und die Göttin  sprach....
Ich bin die Erste und die Letzte.
Ich bin die Verehrte und die Verachtete.
Ich bin die Hure und die Heilige.
Ich bin die Ehefrau und die Jungfrau.
Ich bin die Mutter und die Tochter.


Große Mutter ich ehre Dich
Dein Kind bin und bleibe ich






Kommentare:

  1. Dem gibt es nix hinzuzufügen...

    LG Petra

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  2. Eben solch´ geheimnisvoll nebelige Stimmung war heut´ auch in der alten Heimat, einfach wunderschön, wäre ich nur nicht auf dem Weg zum Dienst gewesen.....

    Liebe Grüße
    Silberweide

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