Donnerstag, 2. Mai 2013

Mein Beltaine....

Mein Beltaine war in diesem Jahr ein ruhiges Familienfest mit Feuer, Räuchern, Beltainebrot und Krafttierfindung . Dieser Botschafter der Göttin, die uns bis  zu Samhain begleiten werden. Für die Ahnen kam etwas ins Geisterhaus und es war alles in allem ein schöner , sehr ruhiger Abend am Lagerfeuer mit Musik. Es war auch nicht anders machbar, so zwischen Umzug und Hofbaustelle.
Aber ich vermisse meine Gruppenrituale, wie schön die letzten Jahre Beltaine mit den Frauen war!
Natürlich auch mit den Männern, wenn einmal welche dabei waren. Keine Frage, jedes Jahreskreisfest war und ist in den letzten fünfzehn Jahren immer anders gewesen....immer!

Ich kann mich entsinnen, das ich zwei Mal diese kommerziellen Hexenfeste mitgemacht habe, einmal auf der  Burg Hohenlimburg und einmal auf Burg Altena. Nein, das ist nichts für mich. Ich bin keine „Vorführhexe“ und sehe das als eine Art „Sakrileg“ den Leuten da etwas vorzuspielen. Rituale,  Gebete, Anrufungen gehören in den Kreis von Menschen die Gleichgesinnt sind, die Verstehen was dahinter steckt. 
Rituale kann man nicht „zeigen“, man muss dabei sein, unmittelbar selbst „erleben“.
Beltaine ist ein Fest der Liebe, der Frauen aber auch der Ahnen, weil es Samhain direkt gegenüber liegt. 

 Nach diesen Festen auf den Burgen hatte ich jedes Mal das Gefühl, meine Seele verkauft zu haben. Guter Umsatz hin oder her, ich habe es sein gelassen.  Ganz schnell. Auch ein Pilgern zu den Extern Steinen war so gar nicht mein Ding. Nein, ich vermeide diese Massenveranstaltungen.
Ich begehe die Jahresfestrituale lieber im Kleinen Kreis, dafür intensiv. Für mich ist der Naturkontakt zu Gott und Göttin wichtiger und die Magie die dahinter steht. 
Die Botschaften die wir dann erhalten und den Kontakt zur Anderswelt.  Solche Rituale gehören für mich nach draußen, in die unmittelbar erlebbare Natur.  Es ist ,beispielsweise ,ein unbeschreibliches Gefühl, wenn genau an der richtigen Stelle eine Eule ihren Ruf ertönen lässt, oder alle gleichzeitig etwas sehen oder fühlen…

Nicht dass es nicht schön war, mit Mann und Tochter, aber das hatte ich viele Jahre lang, vor dem Hexenladen.  Es fehlen mir die kleinen schönen Momente in der Gruppe und ich bin heilfroh, wenn ich wieder meine Seminare und Jahreskreise auf dem Hof halten kann. 

Heute beim Einkaufen, habe ich im hiesigen Touristenführer einen Eintrag über die Eröffnung des Hexenhofes gefunden und mich sehr gefreut. Momentan ist es anstrengend, da ich die Angst habe, das wir nicht fertig werden. Aber das ist wohl normal, wenn man unter Zeitdruck steht. 
Natürlich wird der Seminarbereich , der Anbau, bis dahin nicht fertig aber das macht nichts. 

Wir haben von unseren Ahnen zu Beltane wirklich kraftvolle Tiere an unsere Seite gestellt bekommen, mein Mann den Falken und ich den Reiher, beides Vögel und beides Tiere der Ahnenwelt und der Göttin.Und beides Tiere, die wir ohnehin hier schon jeden Tag um uns haben. Eine magische Bekräftigung, es hätten ja auch Bär und Luchs sein können...

Jetzt geht es mit voller Power in den Mai und auf die Eröffnung zu!Drückt alle Daumen, die ihr habt, damit alles klappt!





1 Kommentar:

  1. selbst wenn es nicht ganz fertig werden sollte....was macht das schon.. denn das was dir wichtig ist, wird auch so sein wie du es haben willst. Ich weis aus eigener Erfahrung das Termine meistens nie richtig auf Anhieb klappen,meistens ist man nicht mal selber Schuld....aber lass es einfach fließen.....du wirst sehen....es wird so werden wie du es willst.....ich wünsche dir weiterhin viel Spass in deinem Traumheim.....und freue mich darauf , mir alles selber an zu sehen und vor allem dich und einen Mann persönlich kennen zu lernen.....möge die Göttin dir weiterhin den Rücken stärken....alles Liebe von Steffi

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