Samstag, 16. März 2013

Lösung von meinem Ritual Ort…

Die Zeit rennt davon und dem Wetter ist nicht nach Frühling. Schade eigentlich. Aber ich habe beschlossen mich nun endlich zu lösen. Es steht fest, am nächsten Samstag werde ich in der Frühe loswandern um wenigstens bis zum Mittag zu bleiben. 

 Fast egal, was mich für ein Wetter erwartet, denn es ist schon der letzte Tag an dem ich die Ruhe für den / meinen / Ahninnen Hügel im Wald habe. Das Datum scheint zu passen, schließlich ist am 21. Ostara und was könnte es kraftvolleres geben, als sich kurz nach Ostara zu lösen?! 


Samstag, der 23. März also, sollte es sein, dann werde ich das letzte mal dort hin wandern, das habe ich jetzt fest im Blick!

Ich weiß nicht, was mich erwartet, vielleicht werde ich eine letzte Botschaft erhalten, wie damals durch den alten Mann, eine Begegnung am Hügelgrab, die mir bis heute in Erinnerung blieb. Oder den Salamander, den ich im Schnee fand, eine großartige Antwort auf meine damalige Situation.
Viele Jahresfeste habe ich dort begangen und ein paar wenige Menschen habe ich dort hin mitgenommen. Dieser Platz war ich und spiegelte meine eigene Entwicklung wieder und meine Verwurzelung mit den Ahnen und der Mutter Erde. Aus seinem Dornröschenschlaf habe ich ihn vor mehr als dreizehn Jahren erweckt, neu beseelt durch die Ehrung der Ahnengeister dort oben. 

Es zieht mich jetzt weiter, es wird Zeit „Lebewohl“ zu sagen. Mich zu lösen und den Ort wieder "frei zu geben". Ich glaube nicht, das ich ihn jemals wieder besuchen werde…aber „ sag niemals nie“…momentan ist es  für mich ein Abschied für immer. -Und das ist gut so-

 Es wird Zeit das Versprechen, was ich vor so langer Zeit gegeben habe, zu lösen. Alles ist in Bewegung und es steht mir nicht zu, es aufzuhalten.  

Ich werde also meinen Stab nehmen und mein kleines Räucherpaket und den Weg wandern, den ich seit langer Zeit schon gehe und der dennoch immer neu und überraschend ist. Ich habe nun noch ein paar Tage, um mich darauf vorzubereiten.  Vielleicht begegnen mir meine Bussarde ein letztes Mal dort oben, meine Seelentiere….und vieleicht kann ich auch meine Trommel mitnehmen, aber das liegt in der Hand der Wettergötter.

Wer oder was wird mir begegnen?
Wer oder was wartet dort auf mich?
Wer oder was wird meinen Weg kreuzen?
Wen werde ich sehen?
Wer sieht mich?
Visionen und Geister?
 Menschen und Tiere?

Heute scheint die Sonne, es ist aber dennoch kalt. Wenn die Göttin mir wohl gesonnen ist, dann wird sie dafür sorgen, dass ich am Samstag dort verweilen kann und einigermaßen trocken meinen Platz ehren kann. 

Jetzt aber habe ich noch genau eine Woche bis zum 23…

und die weltlichen arbeiten rufen…



1 Kommentar:

  1. Möge der Wind stets von hinten kommen und die Sonne dein Gesicht wärmen.
    Alles Gute für den Neubeginn und das Lösen und Verabschieden

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