Dienstag, 5. Februar 2013

Gedankliche Zukunftspläne…



Ich bin kränklich, nichts schlimmes, aber schon so, dass ich zum Weißkittel gehen musste. Was schon etwas heißt, wenn ich da hin gehe! Er diagnostizierte eine Lymph-Infektion. 

Naja..halb so wild, aber unangehem. Aber wenigstens kann ich weiter  im Laden arbeiten, aber muss jetzt drei Tage diese „ Anti-Blödikas“ nehmen…was ich aber auch tue, das schmerzt doch schon ganz schön und ich bin dadurch total müde.

Ich fragte natürlich, wie ich das immer tue, woher man sowas bekommt und Herr Doktor sagte:" aus der Luft", ich hätt  halt „hier „ geschrien“ …( haha.ja nee, i´s klar ..!.) 

Aber  mir was es schnell selbst ziemlich klar:
Ein Initiations Prozess! Abnablung, loslassen, aufgeben, abgeben, reinigen! Das geht bei mir NIE ohne Schmerz. Es hätte eine poplige Erkältung sein können oder so. Nein! Natürlich nicht! IMMER wenn ein neues Lebensabschnitt begann, war ich krank!
Nun ja, Abwarten und Tee trinken!

Nach dem Imbolc Ritual der äußeren und inneren Reinigung, mache ich mir so meine Gedanken. Es war der Abschied von der Frauengruppe, mit einigen habe ich viele Jahre lang die Jahreskreisfeste gefeiert. Mein Abschied von diesem Platz und auch der Quelle, den werde ich an einem schönen Tag irgendwann Anfang März ganz alleine begehen….

Pläne entstehen, für die weitere Zukunft. Die nähere ist jetzt schon so nah und greifbar geworden, das es mich dann schon ängstigt. Jetzt wird das Auto um-gemeldet, das Gewerbe ab-gemeldet und die Tochter an der neuen Schule an-gemeldet…es geht Schlag auf Schlag.

Und ein gewisser Druck entsteht natürlich dadurch, wirklich pünktlich, zumindest mit dem Hofladen, zu Pfingsten fertig sein „zu müssen“. Mein erstes Seminar am 1. Mai ist so gestrickt, das ich dazu nur das Atelier und den großen Heuboden benötige….

Ich weiß und habe Vertrauen, mein Mann und ich waren immer „Macher“ wir haben immer  auch getan, wovon wir träumten, nicht nur davon geredet. Dieser Weg hat uns viel gegeben aber auch gekostet. Dennoch waren wir nie sprunghaft, zogen nicht von einem Ort zum anderen.

Neuer Ort, neue Umgebung, neue Menschen. 

In meinen Kopf sprudeln die Ideen momentan über. Ich bemerke, wie sich in den letzten Jahren die Hexenszene wandelte und eine Hexenschwester bestätigte es mir in einem Gespräch. 

Mein Weg war es damals, die Menschen aufmerksam zu machen, das es da moderne Frauen wie Männer gibt, die sich Hexen nennen und die eine Religiöse Anschauung vertreten, die weder  etwas mit dem Satan noch mit Blutigen Opferritualen zu tun haben.

Für mich stand der Heidnisch Pagane Glaube immer  im Vordergrund, diesen zu erklären und Vorurteile zu nehmen, das war und ist meine Aufgabe.Nicht immer habe ich das geschafft, ich weiß das. Ab und zu wurde ich auch in eine "Schublade " gedrängt.

Jetzt ist es Zeit, Menschen „das Fühlen“ wieder bei zu bringen, das „ sehen mit dem Herzen“. Auswendig gelernte Kreisanrufungen, den Tanz mit Hexen Hut und Robe, den wird man bei mir nicht finden. Dafür bedienen leider andere viel zu sehr das Klischee der Märchenhexe. 

Jetzt haben wir nicht mehr die Vorurteile der Blutrituale und des Satanismus , sondern dagegen zu bestehen, uns nicht lächerlich machen zu lassen.