Montag, 17. Dezember 2012

auf Besuch in der neuen Heimat...

Wie Inseln ragen die Lichtdurchfluteten Friesenhöfe in der Landschaft auf. Tiefschwarze Dunkelheit und nur in der Ferne der erleuchtete Himmel. Er zeugt von der ständigen Bereitschaft Bremerhavens. Ansonsten nichts, stille und die Finsternis....Strassenbeleuchtung nur hier und da, in den kleinen Dörfern, aber dann ist da nichts mehr. Höfe tauchen auf, bunt geschmückt, Lichterinseln. Heimelich und Gemütlich. Weit kann man sie sehen, kein Hügel trübt den Blick.



Unsere Tochter steht faziniert vor dem sich ausbreitenden Watt in der Dunkelheit. Hier herrscht die Stille, echte Stille! Hinter dem Deich wartet die Schwärze auf uns, das Wasser ist dem Mondlauf gefolgt und das Watt können wir nur erahnen. Trotz Dunkelheit hören wir die Möven, mal hier und mal dort ein rascheln, plätschern, piepen. Bremerhaven weit in der Ferne. Mild spielt der Wind mit unseren Haaren, kein Mensch weit und breit....


Auch am nächsten Tag ist kaum jemand auf den Beinen. WIr sind früh unterwegs zum Hexenhof. Aber es regnet auch. Ausmessen, Pläne machen, Besprechungen, eingige Fragen warten auf uns...

Mein Mann und ich schauen uns den ältesten Teil des Hauses an. Ein kleiner Teil ist nicht im Weltkrieg abgebrannt. Mein Mann öffnet eine alte Holztüre hinter einem Verschlag, mit Efeu bewachsen.

Ein kleiner verwunschener Raum kommt zu Tage. Der Boden ist Erdig, Holztüren , überall Efeu. Dicke Risse in den weiß getünchten Wänden...ich bin irgenwie davon verzaubert.

Dann kann ich plötzlich etwas fühlen, das dort eine Präsens sitzt, ich sehe sie, sie sitzt auf einer Holzbank, die natürlich jetzt nicht mehr da ist. Sie trägt ein blass blaues Kleid mit einer Schürze...
Dann ist die Erscheinung verschwunden, sie schien nur ,wie ein Hauch einer Erinnerung...

Als mein Mann sagt, dieser Raum müsse weichen, da bekomme ich unmittelbar Kopfweh, es wird noch stärker und  anhalten, bis ich weis, warum ich Kopfschwerzen bekam. Sie erscheint mir nochmals , in meiner Erinnerung, kurz vor dem Einschlafen in der Nacht und als ich ihr verspreche, diesen kleinen Raum unangetastet zu lassen, sind meine Schmerzen unmittelbar weg. Ich teile es meinen Mann mit ,wir werden einen andere Möglichkeit finden...versprochen ist versprochen.

Wir sitzten am Sonntag noch eine Weile auf dem Hof und reden. Unsere Tochter "spinnt "sich ihr Zimmer zurecht, Teenager ...
Am frühen Nachmittag geht es weiter, eine neue "Nachbarin" besuchen, meinen  ersten Verkauf in Butjadingen tätigen. Hatte ihr etwas aus dem Hexenladen mitgebracht. Netzwerke eben...wie das so ist.

Schön wenn aus Worte auch Personen werden....danach geht es noch mal dem Meer hallo sagen. An unsere Lieblingsstelle....



Und eher wir uns versehen, sind wir wieder hier in Dortmund, bereiten uns auf die Wintersonnenwende vor und den Jahreswechsel.....

Noch 14 Wochen bis zum Umzug!



Kommentare:

  1. Hab ich gerade 14 Tage bis zum Umzug gelesen - Huch.

    Das ist ja interessant mit dem kleinen Raum. Bin gespannt auf die Geschichte die sich dahinter verbirgt. Sie wird sie Dir erzählen. Da bin ich sicher. Und vielleicht ist sie es ja auch, die Dich besucht hat in letzter Zeit.

    Liebe Grüße
    die Sammlerin

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  2. Liebe Sammlerin: Nein es sind noch 14 WOCHEN!!!! Bitte nicht verwechseln...ansonsten würde ich arg in Panik geraten!...jetzt kommt erst mal die Winterwende und das Neue Jahr, die Rauhen Nächte nicht zu vergessen....Ostern erst ist es soweit, passend zu den Frühlingsenergien!

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  3. ich freue mich sehr deine besondere Seite gefunden zu haben
    Sopherl

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  4. Spherl, ich freue mich. Ich wünsche dir viel Freude beim durchstöbern meiner Einträge...

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