Dienstag, 27. November 2012

Nebelwege...



Wieder einmal ist  ein Küstenwochenende zu ende. Ganz beseelt von den vielen Eindrücken sind wir wieder zurück, in unserem " vorübergehenden" Heim zurückgekommen.  Wir haben ein Wochenende mit Nebel und Sturm hinter uns....



 
Selbst unsere Jüngste, war hin und weg von den  netten Menschen, die wir am Freitag kennenlernen durften. 

Wir waren zum Richtfest der „noch Inhaber“ unseres Hofes eingeladen worden. Was nicht selbstverständlich ist. Das wir uns gut verstehen, auf einer Wellenlänge schwimmen, auch nicht. 




So nahmen wir das erste Mal überhaupt an einem Richtfest teil. Wir knüpften damit unsere  ersten Verbbindungen zu diesem zauberhaften Küstenabschnitt! Somit wurden  wir als Käufer und Nachfolger vorgestellt. 

Eine ältere Dame sprach mich an, die sich  sehr nett vorstellte,  um  mir dann mitzuteilen, dass ich  in ihrem  Atelier  schon
eingeplant sei. Ich war doch sehr erstaunt, denn ich musste mich ganz plötzlich mit dem Gedanken vertraut machen, dass sich hier anscheinend jeder über uns freut.  


Über diese offene Art fand man mich dann doch etwas sprachlos. (Was ja nicht so häufig vorkommt)

Wir verblieben so, dass sie mir ihre Unterlagen zukommen lässt.
Wir unterhielten uns noch mit ein paar anderen Leuten, Musikern, Lehrern, Künstlern…

Am nächsten Tag war alles Nebelverhangen und so trugen wir die mitgebrachten Möbel in die Pferdeboxen und verbrachten bei Tee und viel „Klön schnack“, den kompletten Vormittag auf dem Hof. Den wir absichtlich über diverse „Umwege“ erreichten.
 


Über die Nebelverhangenen Wege und Siele zu fahren, war ein Erlebnis. Vieles verschwamm vor meinen Augen und tauchte wieder auf…Raben und Möven, Greifvögel und Rehe...
Als wir dann alles ausgeräumt hatten saßen wir in der guten Stube, die in drei Monaten unsere gute Stube sein wird. Ganz, ganz langsam wird uns das bewusst.
Dabei erfuhr ich,  so nebenbei, dass es in der Nähe einen  Mann gibt, der zum Teil in Amerika, teils auf Mallorca und in Butjadingen wohnt.

Entweder ist er Amerikanischer Ureinwohner oder arbeitet in dieser Richtung, das habe ich leider nicht ganz herausbekommen. 

Er brachte die Schwitzhütte nach Butjadingen, was ich natürlich sehr spannend fand.

Am Nachmittag besuchten wir einen Künstlermarkt in Bremerhaven, bummelten durch den Hafen und die kleine Stadt.  



Die dann im abendlichen Nebel  für mich zu einem magisches Fotomotiv wurde...


 


Die Hafenstadt mit ihren vielen Lichtern und die Wassernähe , gab im Nebel ein wirklich romantsches Bild ab und ich war sehr froh darüber, das wir uns entschieden hatten, ohne Auto mit der Fähre überzusetzten.







Am nächsten Tag stürmte und regnete es, wir fuhren zu einer Stelle am Meer, die  wir beim Letzen Besuch gefunden hatten. Wassermagie pur!




Ich sang beim gehen durch den Sand für Sedna und bedankte mich für zwei schöne Tage. 



Und siehe da, nach einem Wolkenbruch, riss der Himmel  auf , Wind kam auf  und wir verbrachten trockene und geschlagene zwei Stunden am Wasser.Mitten im Wind und den Wellen schoss ich eine Vielzahl von Fotos und fand dabei ein „Etwas“ was verdammt nach einem Bernstein aussah...


Dann wurde es dunkler und regnerischer und wir verabschiedeten uns von der Küste.

Die nicht nur mich, an diesem Wochenende in ihrer Magie so überzeugt hat, der Nebel und der Sturm, die aufpeitschenden Wellen und das mystische Moor...

Wer kann diesen Lichtspielen, diesen weiten Land und diesen Wolken wiederstehen??!!!

Hier kann ich zu Hause sein! 

Noch 16 Wochen bis zum Umzug!



















1 Kommentar:

  1. Wunderschöne, atemberaubende Bilder - herrlich zum Träumen und für Magie wie gemacht!

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