Mittwoch, 21. November 2012

Alles ist mit Allem verbunden...


Unsere Handlungen beeinflussen unsere Leben in Vergangenheit-Gegenwart und Zukunft. Urd, Verdandi und Skult sind die drei Schicksalsgöttinnen der Germanischen Stämme, sie sitzen am Weltenbaum und lenken unsere Schulden aus der Vergangenheit, bestimmen unsere Gegenwärtiges handeln und das zukünftiges Werden.


Selbst im Kino spielt es im Moment eine große Rolle , siehe „Cloude Adlass“.
Mehr zum Film hier. 

Ich habe noch keine Meinung wie der Film ist, werde ihn mir aber in der nächsten Zeit sicherlich anschauen. Alleine das Thema ist   eigentlich  sehr erfreulich; Wir treffen immer wieder aufeinander, in jedem Leben. Jedes unsere Leben hat Einfluss auf das nächste. Ja, so sieht es aus! 

Die Schamanen, Hexen  und weisen Frauen wussten schon immer, dass unser Handeln in der Vergangenheit unsere Zukunft bestimmt. Auch das Handeln in früheren Leben, kann uns bis in viele weitere Lebensalter hindurch verfolgen. 

Laufe ich vor einer Problematik davon, holt sie mich immer wieder ein, sogar im nächsten Leben. Genauso ist das mit Menschen. Ja, auch Menschen die uns schlechtes wollen, wie auch die „besonderen „engen Seelenverbindungen.

Aber nicht immer, ist auch eine diesbezügliche „Karmische“ oder „Seelen“ Verbindung so  harmonisch  und toll, wie viele Esoteriker es gerne hätten. Es fiel damals auch mir unendlich schwer, zwischen den Ebenen und dem realen Leben im hier, zu unterscheiden und eine klare Grenze zu ziehen. Seiner Dualseele zu begegnen, war für mich faszinierend und angsteinflößend zugleich.  

Es hat mich sehr  beeinflusst, hat meine Sichtweise schrumpfen lassen. Dazu kam noch eine magische Manupulation. Eine Trennung, in der Realität, war unvermeidlich, nicht nur für mich.
Über Menschliche Verbindungen, Beziehungen und Karmische Stränge habe ich in den letzten Jahren sehr viel lernen dürfen. Habe einige gute aber auch  ungute, aber wichtige Erfahrungen  gemacht, die mir  helfen werden, diese Dinge in meine Arbeit einfließen zu lassen. 

Ich habe  gelernt, mich nicht mehr zu rechtfertigen, vor allem meine Handlungen nicht mehr zu erklären. Ich höre auf meine Spirits, wäge nach Wichtigkeiten ab und handle dann danach.
Und das in jedem Bereich meines Lebens, warum auch  nicht?! 

Viele von Euch bekunden momentan ähnliche Gefühle. Gut so! 
Ich denke : entweder oder! Ich bin so wie ich bin, so is´es! 

Wer mich nicht mag, wie ich bin, der hat eben Pech gehabt und nicht ich.  Mit über vierzig darf ich mir das leisten und auch mal ein wenig nazistisch klingen.
Ich bin da angekommen, wo ich keine Gedanken mehr an Überflüssiges verschwende. Ich habe auch keine Lust mich über Dinge auseinanderzusetzen, die für mich einfach so sind, wie sie sind.  

Meine Vergangenheit hat gezeigt, das ich nicht Fehlerlos bin, ich aber über mein Leben und dessen Verlauf wirklich nicht klagen kann. Vermeintliche Sicherheiten aufzugeben, um auf meine Spirits zu hören, hat sich bei mir IMMER gelohnt. 
Ich stehe an einem Punkt, wo ich weis, was ich bisher erreicht habe und das nichts mehr Beweisen muss.

Gerade vor ein paar Tagen bekam ich eine Facebook Nachricht von jemandem, der meinte, er müsste mich irgendwie provozieren. Stark christlich orientiert, wollte er wissen, warum es ihm im Christentum doch jetzt so gut ginge und im Wicca war er doch so  krank.  Die Taufe hätte ihn  gerettet, weil Jesus rettet…AHA. 

Keine Ahnung ,ob das , was er mir da schrieb stimmte, mir ist das auch ziemlich egal. Ich hab ihm nur geantwortet, dass es  nicht wichtig wäre und Hauptsache ist, er wäre doch jetzt gesund. Wenn er sich  in seinem jetzigen Glauben gut und geborgen fühle, dann ist das doch gut so.  Was er denn von mir jetzt wolle, fragte ich. Er wollte wissen, warum er denn nach seiner Taufe so schnell geheilt wäre.  Ich schrieb ihm, das ich das nicht beantworten kann, sondern nur er alleine. 
Er versuchte dann  noch  von „Jesus dem Erlöser“ zu schreiben , das nur Jesus erlösen kann und ich ließ ihn abblitzen. Ich diskutiere einfach nicht mehr darüber. Null Chance!

Für mich soll jeder so glücklich werden, wie er oder sie es mag. Ich hab schon ein ziemlich dickes Gefieder bekommen. Auch im Heidnischen soll jeder das so handhaben, wie er oder sie sich wohl und gut führt. Ich habe gelernt und sehe es immer wieder; auf lange Sicht gibt es da etwas, was unser Leben beeinflusst und das sind nicht alleine wir!
Mit Fügungen ist das auch so. Zu 90% erkenne ich die Lebensentwicklungen von Menschen, teils aus Erfahrung, teils aus meinem inneren Ahnen –Wissen.


Ich arbeitete schon schamanisch, bevor ich überhaupt davon gelesen hatte und wurde von meinen hiesig Germanisch-Europäischen Wurzeln immer wieder zu den Nordamerikanischen Ureinwohnern gezogen, ohne dass ich das eigentlich wollte.  
Ich habe es nie darauf angelegt, eher im Gegenteil. Ich musste mich erst einmal selbst finden, denn  hier habe ich meine Wurzeln.


Diese Entwicklungen, die habe ich mir nicht ausgesucht. Bei einer Kollegin, mit der ich mich in der letzten Woche im Laden unterhielt, ist es genau das Gegenteil. Gelernt hat sie in Nordamerika bei verschiedenen Stämmen und Menschen. Jahrelang war die Indianische Philosophie und Lebensweise, auch der Schamanismus dort, eine Teil ihrer Arbeit hier.
Jetzt stößt sie auf ihre Kelto-Germanischen Wurzeln und Ahnen. Durch Fügungen und  Begegnungen wird sie auf diesen Teil ihrer Ahnen hingewiesen. Wie bei mir, nur sie fing nicht bei den eigen Wurzeln an, wie ich.
Das alles ist, wie eine Reise, bei dem wir unser Ziel nicht kennen und in das Vehikel  einsteigen, was uns angeboten wird. Flugzeug-Auto-Bahn- Kanu-Schiff…..alles ist möglich, wenn wir alles Mögliche auch zulassen. Es gibt keine Sicherheit im Leben, Sicher ist nur unsere eigene Anstrengung etwas aus unserem Leben zu machen.
Ich gehe diesen Weg für mich, für niemanden sonst und beuge mich den Fügungen, damit ich eben nicht „dogmatisch“ werde.  

Was ich vor zehn Jahren noch sagte und schrieb, das kann jetzt im Moment, etwas ganz anderes sein, selbst was ich vorige Woche noch zu wissen glaubte, kann durch lernen und Erfahrung, schon wieder etwas ganz anderes sein…in Frage stellen, tue ich alles und nichts. 
Denn alles ist mit allem verbunden und meine Handlungen in der Vergangenheit, werden meine Zukunft lenken….und alles ist in Bewegung.

1 Kommentar:

  1. Hallo,
    ein zutreffender Beitrag, besonders auch die Stelle : vermeintliche Sicherheiten aufgeben und auf die Spirits hören war bei dir immer richtig. An diesem Punkt stehe ich jetzt gerade, ich mußte mir eingestehen, daß mein Beruf in der Form wie ich ihn gelernt und seit über 25 Jahren ausgeübt habe, nix mehr für mich ist. Er gab mir Sicherheit, ich kannte mich aus und hatte ein sicheres Einkommen, zugegeben, in den letzten Jahren habe ich mich wohl etwas an diese "vermeintliche Sicherheit" geklammert, obwohl ich bereits innerlich gespürt habe, der Job ist nicht mehr meins, dieses Loslassen tut whe, fühlt sich aber tief innendrin richtig und gut an.
    An dieses neue unsichere Gefühl werde ich mich gewöhnen, ich will das so, ich spüre, daß ich geleitet und beschützt werde, manchmal habe ich das Gefühl, rechts und links von mir stehen starke Wachmänner/Beschützer (alte Germanenseelen?), dann weiß ich, Alles wird gut... Klingt vielleicht etwas seltsam, ist aber so!!!
    Danke für deinen Beitrag!

    LG Petra

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