Mittwoch, 31. Oktober 2012

Samhain

 “ Wenn Du nicht weißt, wo du herkommst, wirst du auch nie wissen, wer du bist…“


Wie viel weist du über deine Ahnen?

Was weist du über die Geschichte Deiner Heimat und von den Menschen, die hier vor 3000 Jahren lebten?

Welche ihrer Ideen und Rituale werden  in dir/ mit dir  wieder lebendig?

Fühlst Du Dich verpflichtet, das Kulturelle und Schamanische Wissen Deiner Ahnen zu erforschen und weiterzutragen?

Wo bist du verwurzelt und die Frage ist nicht, wo du gerne verwurzelt sein möchtest?!

Was meinst du, kannst Du von Deinen Ahnen lernen?

Fühlst Du Dich durch Deine Ahnen geleitet und gestärkt?

Hast du mal überlegt, das auch du einmal ein Ahn/inn bist?

Was willst du hinterlassen und über was können die Generationen nach dir sprechen?

Mit wem oder was fühlst du dich tief verbunden?

Hat Dir jemand etwas hinterlassen?

Was hinterlässt Du ? 

Ich wünsche allen Leser/innen eine magische Samhain Zeit, mögen Eure Ahnen euch leiten und behüten!
 
Ich werde heute im Hexenladen die Kinder beglücken und am späten Abend in den Wald ziehen. Mit einer handvoll Menschen, unsere Ahnen rufen, um um ihren Segen und Schutz zu bitten. Auf dem Ahnenhügel das letzte Samhain Ritual begehen. Welche Botschaften erwarten mich dort?! Wir werden sehen...
Jetzt freue ich mich erst einmal auf die Dämmerung und die vielen kleinen und großen Geister, die in den Laden kommen....ich bin vorbereitet!

.
 
 

Dienstag, 30. Oktober 2012

Ein spiritueller Film....

Ich habe gestern einen wirklich ganz zauberhaften Film gesehen, der so still und gefühlvoll inszeniert wurde und wie ich finde, überhaupt nicht Amerikanisch. Es tut gut, solche Filme fernab der Amerikanischen „Verdummung´s Action Industrie“ zu sehen!



Ich war mir auch gar nicht so sicher, spielte doch Martin Sheen (Vater von Charly Sheen) die Hauptrolle. Geschrieben und Regie geführt von seinem Sohn Emilio, den ich aus diversen Amerikanischen Filmchen aus den 80gern noch kannte. Er spielt übrigens auch in diesem Film den Sohn. 
Ich wurde von diesem Film nicht nur überrascht, sondern von seiner leisen , spirituelle  und fast schon zaghaften Inszenierung sehr berührt. 

Zur Handlung:
 
Witwer Tom Avery (Martin Sheen) ist erfolgreicher Augenarzt in Kalifornien, Sohn Daniel ( Emilo ) soll ihm nacheifern. Doch der rastlose Junior steigt aus. Daniel begibt sich in die Pyrenäen, um auf dem historischen, mittlerweile touristisch erschlossenen Jakobsweg 800 Kilometer nach Galizien zu pilgern. Er ist der Meinung das wir unser Leben selbst wählen sollten und nicht das Leben uns. Sein Vater, konservativ und Witwer, ist da ganz andere Meinung.

Als Katholik mit spanischen und irischen Wurzeln war Martin Sheen, den der Glaube vor dem Alkohol rettete, nun dieser Film ein Herzensanliegen. Und so beseelt spielt er auch, das müssen selbst Ungläubige, wie ich es bin, anerkennen.

Als religiöse Erbauung möchte Emilio Estevez sein "lebensbejahendes" Anliegen ohnehin nicht abstempeln. Der Film bleibt diesbezüglich neutral. Was ich als große Bereicherung ansehe. So geht jede Figur ihren ganz eigenen Jakobsweg, ohne in Religiösen Zwiespalt zu geraten. Kein unnötiges Gebete oder Gottes Diskusion.

Schön ist  die Aussage , eines Irischen Schriftstellers, den Tom, der Arzt , auf seinem Weg begegnet, der da sagt, er gehe in keine Kirche, hätten die Christen bei seinen Leuten in Irland  schon genug Schaden angerichtet. Er geht den Jakobsweg, ohne Christlichen Hintergrund, er will nur seine Schreib Blockade lösen.

Emilio Estevez sagt, der Film handele davon, was vielen Menschen im Leben fehle: Zeit für Gespräche, Zeit für Familie, Zeit für Beziehungen. Zeit für sich selbst.

  “Der Film sagt ja zu den Menschen und zum Leben. Er feiert unsere Unvollkommenheit und sagt, es ist okay genauso zu sein wie Du bist.” (Chicago Sun Times)

Der Arzt Tom Avery (Martin Sheen) muss nach Saint-Jean-Pied-de-Port in Frankreichreisen,  um die Habseligkeiten seines Sohnes Daniel (Emilio Estevez) entgegen zu nehmen.  Dieser war auf einer Pilgereise auf dem Jakobsweg unterwegs und kam während eines Sturms in den Pyrenäen schon am Anfang seines Weges, ums Leben. Der Vater versteht die Welt nicht mehr und seinen Sohn noch weniger.

Getrieben von tiefer Trauer und dem Wunsch, seinen Sohn besser zu verstehen, entscheidet er sich, diesen historischen Pilgermarsch zu gehen aber er geht nicht alleine, er lässt die Überreste  seines Sohn einäschern , um die Asche mitzunehmen. An markanten Punkten verteilt er diese auf seinem Weg. 

Bepackt mit dem Rucksack, den Habseligkeiten  und dem Reiseführer seines Sohnes beginnt er den 800 km Marsch von den französischen Pyrenäen bis zu Santiago de Compostela im Nordwesten von Spanien.
Im Laufe seiner Wanderung trifft Tom andere Pilger, allesamt mit ganz eigenen Geschichten  und nach einem größeren Sinn des Lebens suchend – den Holländer Joost, die Kanadierin Sarah  und den irischen Schriftsteller Jack), der unter einer Schreibblockade leidet. 

Während entbehrungsreicher Erfahrungen entlang des Weges, wächst das ungewöhnliche Quartett immer mehr zusammen und Tom beginnt auch seinen Sohn besser zu verstehen. Es macht Spaß Tom auf seinem Weg zu begleiten, seine ganz eigene Entwicklung zu betrachten. Und die Annäherung an seinen toten Sohn. Er fängt an zu verstehen und den Sinn dahinter zu begreifen

Und letzten endlich, entdeckt Tom den Unterschied zwischen dem Leben, das wir leben und dem Leben, das wir wählen.

Der Film wirkt nie kitschig oder Gefühlsduselig, nie zu aufgesetzt oder rührselig. Auch die fast zwei Stunden machen diesen Film, mit schönen Bildern nichts. Fast wie ein gutes Buch erkennen wir die Entwicklungen und sehen Tom, wie er an einigen Stellen seinen toten Sohn sieht, erst erschrickt und diesen „Geist“ später akzeptiert. SEHENSWERT!!!


Sonntag, 28. Oktober 2012

Der erste Frost...


Frau Frost hielt heute Einzug bei uns . Und ich  musste  unbedingt die morgentliche Stille genießen und ein paar Fotos machen.















Kommt mit, auf meine Waldwanderung.


Das Licht war so zauberhaft das ich Euch diese Bilder meiner kleinen Cam nicht vor enthalten möchte, fangen sie doch diese magische Stimmung des Waldes ein, der nun im ersten Frost wie erstarrt ist...



 

Jetzt ist eine gute Zeit um Moos und Tannenzapfen für die Winter Dekoration zu sammeln, auch Rinde die am Boden liegt. 


















Zauberhafte Ausblicke im Herbstlichen Wald! 






Wie schön die Details sind und welch einen Zauber die Fröstin heute morgen auf die Blätter legte.
Überall glitzerte es in der Sonne....




Es war ein traumhafter Morgen , den wir in der Stille genossen haben. 








Nun gibt es heißen Kakau und eine warme Kuschelige Decke....


















Das war mal mehr zum schauen, als zum lesen...



 

Freitag, 26. Oktober 2012

Zug der Kraniche

Heute zogen die Kraniche über den Hexenladen.
Mit ihnen zieht nun der Sommer und die helle Zeit.
Uhren zurück drehen  am Wochenende.
Wie symbolhaft, alles kehrt zum Inneren!
 
Warten auf die Ahnengeister.
Warten das neue Kreise sich eröffnen.

Ich träume wieder stark,
von Vergangenen Zeiten
und Menschen

und  freue mich, meinen Ahnen zu begenen....

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Abmahnwellen im Netz

Ja sie rollen wieder und es macht zunehmend kaum noch Spaß etwas zu verkaufen.

Aber es betrifft nicht nur Online Händler, auch kleine Blogger und Bloggerinnen. Nebst gehört, vor ein paar Tagen im Hexenladen.

Die Bloggerin hat im Moment keine Lust mehr, wer könnte ihr das verübeln!
Auch der Fototausch bei Facebook scheint zunehmend riskanter zu werden.Das hat nichts mehr mit Klauen von Texten oder Bildern zu tun, nein hier geht es darum, mit fast schon krimineller Energie, kleine Fehler von anderen, für sich geldlich auszuschlachten! Da werden mit voller Absicht Abmahnfallen gestellt!

Im Händlerbereichen ist das umso schlimmer. Da musst du als Shop einem Dualen System angehören, dies auch schön bezahlen und wenn sich im Gesetz etwas ändern sollte und ist es auch nur eine Kleinigkeit,  so erfreut das die Systembetreiber, die können dir das dann wieder einmal als „ Erneuerung“ teuer andrehen. Oder du musst gleich einen komplett neuen Shop käuflich erwerben. Na danke!

Jetzt geschehen mit der sogenannten Button Lösung. Natürlich gibt die mehr Sicherheit für Käufer und Verkäufer.Es wird schwieriger, durch diese ganzen Online Handel Gesetzte durchzuschauen, die da auf einen warten.

Hoffen wir, das zumindest die Klitze- Kleinen Händler bei Dawanda oder Ebay geschützt sind.  Aber gehört habe ich , auch im Geschäft, von einer Ebay Händlerin, das sie sich dennoch Rechtlich absichern musste. Und vor ihrer Shop Eröffnung, erst einmal einen Anwalt für IT Recht bezahlen " durfte".  

Da wird es schon am Anfang den kleinen Gewerbetreibenden vermiest, das Online Geschäft! Bleiben tun dann nur die Großen, die es sich "leisten " können. Wir machen uns da auch momentan so unsere Gedanken zu. Der Shop bleibt erst einmal geschlossen, viel verkauft habe ich seit Monaten eh nicht.

Wenn es für den Kunden von Vorteil ist, will ich nichts sagen, aber durch zwielichte Gesetzgebungen, nockt man kleine Shops, wie unseren doch eher aus und  spielt somit  Geldhaien sehr in die  Hände!
Mir ist das alles mittlerweile zu materiell, selbst auf Facebook wird man angeschrieben und mit Geschäftlichen Verbesserungsvorschlägen bombardiert.Auch im Bereich der Esoterik wird es zwielichtiger.

Momentan erfreue ich mich an den vielen „Zwischenmenschlichkeiten“ im Hexenladen und finde es schön, dass ich Gesichter und Sprache live und in Farbe vor mir haben, als nur Wortfetzen über Facebook oder Mail.  Ab und an eine telefonische Bestellung. Es ist schön persönlich Rat und Beratung zu geben.

Noch immer finde ich es „- ohne Worte, -„dass es Menschen gibt, die anscheinend speziell Fehler anderer ( Mitbewerber) suchen, um damit Umsatz zu machen.

Ich kenne einige (Eso-Hexen) Online Shops und davon sind sehr wenige, wirklich Abmahnungs- sicher, eher im Gegenteil. Ich geh doch nicht hin, und  versuche diese zu bestrafen und sogar zu vernichten mit Rechtlichen Forderungen! Und hohen Geld Strafen!

 Hallo?!!! Ich frage mich wirklich WO wir gelandet sind???!!!
 Wie scheiße wäre ist denn? Was muss man für ein Mensch sein, um so etwas zu machen?!

Für mich ist es nur wieder ein Zeichen, mich auch weiterhin PERSÖNLICH und menschlich vor Ort um meine Kunden zu kümmern und gegebenenfalls auf den Wunsch auch individuell auf jeden einzeln einzugehen.

Nun, solche Abmahnungen sind ärgerlich und menschlich verwerflich. Vom Geld ganz zu schweigen! Und es macht einem schmerzlich klar, dass es Menschen gibt, die ausnahmslos und ohne Gewissen Kapital schlagen!

Aber, alles kommt zu diesen Menschen zurück, mal mehr und mal weniger schnell!

Dienstag, 23. Oktober 2012

Das letzte Mal - Samhain Gedanken

 Wieder nähert sich Samhain.  Mit großen Schritten!  
Die Tore der Anderswelten, die Bereiche der Geister und Ahnen, sie stehen bereits einen Spalt breit offen....

Dieses Jahr, das letzte Mal hier ,meinen Geburtstag feiern,
das letzte Mal meinen Ahnen, in der Samhain Nacht, auf dem Hügel begegnen und sie um Rat und Geleit bitten…Die letzten Gelegenheiten nutzen. 
Beltain wird es schon an diesen Ort nicht mehr für mich geben....


Samhain bedeutete bisher für mich Stillstand, Dunkelheit, innere Einkehr und Beendigung.  In diesem Jahr ist es das erste Mal anders.  Ob das nur an mir liegt und an dem, was so alles auf mich zukommt, kann ich nicht sagen. Ich wüsste nicht, womit ich nun noch abschließen sollte, ich habe vieles hinter mir gelassen, was nicht gut für mich war oder  was sich trennen sollte. Diese Entwicklung vollzog sich seit einiger Zeit schon.

In diesem Jahr bedeutet für mich Samhain, Ehrerbietung an meine Ahnen, die mich so sehr leiten und begleiten. Danke zu sagen, für neue Ausblicke und Ideen, die mich und meine Familie beflügelt haben, diesen einschneidenden Schritt in ein neues Leben zu wagen… Das neue Jahr auf einen guten Weg bringen und Zukunftspläne aktiv schmieden.

Ich habe viele kleine Abschiede hinter mir, es wird jetzt Zeit, die Dunkelheit zu nutzen, die Ahnen zu befragen und aufzutanken.  Nach dieser Phase wird es Zeit nach vorne zu schauen und dem Vergangenen hinter her zu winken.  Ab jetzt wird keine Rückschau mehr gehalten.

Ich erfreue mich an den vielen Erinnerungen von Menschen die mir Freude brachten, genannte oder namenlose. Gesichter voller Zuversicht und Spiritualität.  Nur das ist es, was letztendlich  zählt.

Nach Samhain wird es  Zeit, den Blick gänzlich nach vorne zu wenden. Ich habe den Menschen, die gewillt und dankbar waren, meine Plätze gezeigt, damit diese weiterhin geehrt werden.  Das schöne Wochenende noch einmal genutzt um Wissen zu teilen und Kraft zu tanken.  Ich weis die Weisheit und die Kraft dieser Orte in guten Händen.

Ich habe weitergegeben und weitergereicht, wie es sein soll. Habe nun Platz gemacht für neues, denn mein Weg wird ein anderer, aber immer der Weg der Göttin sein.
Menschen, die mich auch weiterhin begleiten, die werden bleiben, auch wenn die Entfernungen wachsen. Neue werden dazu kommen, Alte wiederkommen. Kreisläufe die ich selbst immer wieder erlebe. Wenn jemand etwas von mir will, versteckt lebe ich ja nun wirklich  nicht.

In den Tagen an der Küste ist mir klar geworden, das ich Wertvolles zurück lasse. Meine Tochter, meinen Enkel und den Sohn. Darüber habe ich geweint, weil es verdammt schwer ist. Wir wussten es vorher. Eltern sein, ist etwas sehr intensives und von der Göttin gesegnetes. 

Das Gefühl der Verantwortung kann man nie wieder abgeben, nur verdrängen und beiseite schieben, wenn die Kinder erwachsen werden.Auch das gehört für mich dazu, ein  wohl kalkulierter Abschied von den Lieben meines Blutes. Nicht mehr ganz so nahe zu sein, aber dennoch erreichbar. Wir sind ja nur etwa 300 km auseinander, so ist das ja nicht. Dennoch versteht das Herz den Vestand da nicht...

Aber nach Samhain da  habe nichts mehr zu bedauern, nur noch freudig dem Neuen entgegen zu gehen, um zu Ostara, genau wie die Natur selbst, zu wachsen...