Donnerstag, 27. September 2012

Ein Persönlicher Zwischenstand...

Die Märkte sind vorbei, es wird ruhiger. Körperlich fühle ich mich momentan ein wenig neben der Spur. Es wird Zeit mal wieder in die Natur zu gehen und mit ihr zu atmen, ihre Kräfte zu genießen.  Deshalb habe ich mir den Zwischentag am 02. Oktober noch frei gehalten, so haben wir drei Tage für Unternehmungen.

Jetzt wird es langsam Zeit, sich um Termine im Laden zu kümmern. Der nächste ist schnell gefunden, Vollmond Verkauf vor Samhain, schön mystisch. Kein Problem.

Dann aber soll ich das Abschlussfest planen…hmm…Das Hexenhaus ist zum 15. März verkauft. Ok, wir haben am 1. März vor 10 Jahren angefangen, dann schließen wir auch an diesem Tag. Ein Freitag ist es, passt doch.

Ich kann mich daran erinnern, dass ich bei der Eröffnung krank mit Windpocken im Bett lag, ich hoffe, am Abschlusstag werde ich fit sein! Dank der Zauberkunst meiner Freundin und meiner eigenen Familie, waren es nur drei Wochen, von mindestens acht, die der Arzt vorhergesagt hatte. 

Eine damalige Initiation in eine neue Lebensphase, die ich sehr oft mit Krankheiten durchlebte. Wie wird es wohl jetzt werden???!
Gedanken…..

So schreibe ich kurz, lege den  Termin kurzerhand bei Facebook und auf der Homepage fest und drucke einen kleinen unscheinbaren Zettel für unseren Aushang. Als er draußen, im Glaskasten hängt, wird mir klar, dass dies hier tatsächlich zu Ende geht, das es nie wieder so wird wie es war. Natürlich kann es schlechter werden, aber auch besser.

Vielleicht liegt es an meiner momentanen Körperlichen Verfassung, aber als ich den Zettel so hängen sehe, da werde ich schon ziemlich traurig, denke nochmals an den Abschied der letzten Wochen nach und an viele, die ich auf ihrem Wegen begleiten durfte.

Ich streifte in diesen zehn Jahren manche Seele, hinterließ Spuren, und auch sie bei mir.  Ich weiß, nicht immer denkt der ein oder andere von ihnen  in wohlwollen an mich zurück. Es war nicht immer nur positiv, aber überwiegend. Man ist aber nie alleine Schuld, niemand ist das.

Und wenn ich  Gutes getan habe, dann war ich das auch nie allein, sondern der Mensch  hat durch seine ganz eigene Arbeit, seine Persönlichkeit, seinen  Weg finden können. Ich hab nur ab und zu ein wenig nachgeholfen…

Es gab so viele magisch zauberhafte Momente mit guten und liebevollen Menschen, an die ich gerne zurückdenke, an die Feste und Rituale, das Lachen und auch das weinen…was habe ich nicht alles erlebt in diesen zehn Jahren!  Für Alles bin ich sehr dankbar. Einige Begegnungen werde ich immer im Herzen tragen.

Ich habe noch nicht Mabon rituell begangen, da streifen mich schon die Samhain
Gedanken.

Es sind jetzt noch 5 Monate bis Ladenschluss!


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