Donnerstag, 2. August 2012

Initiations Wochenende...

Jede Initiation ist je nach Mensch unterschiedlich und wer mich kennt, der weiß, ich mag keine feststehenden Rituale, sondern passe mich dem Mensch und der vorherrschenden Energie an. Ich habe vor langer Zeit gelernt, nicht nach Abläufen und Handlungen in Büchern nachzulesen, sondern auf mein inneres Buch zu vertrauen. Meine letzten Schülerinnen werden am Sonntag von mir  initiiert. Darauf muss ich mich nun die nächsten Tage vorbereiten.

Seit ich in „Morganas Stern“ ausgebildet worden bin, reise ich noch viel mehr zu meinen Spirits, als ich es vorher tat  und erhalte Botschaft und Bilder, wie beispielsweise ein solches Ritual genau für diesen Tag und diese Frauen auszusehen hat. Dazu kommt natürlich noch die Anpassungsfähigkeit der naturgegebenen Situationen, wie Wetter und Wasserstand. Einiges kann man nicht planen, sollte man auch nicht. Ich verlasse mich da auf meinen „guten Draht“ zur Göttin und den Spirits im Allgemeinen. Hat mich immer schon weiter gebracht.

Ich schaue, welche Göttinnen und Elementare Energien wichtig sind, welche Ritualgegenstände und was ich ihnen mit auf den Weg geben kann. Dazu kommt noch die Anfertigung von einem speziellen Initiationsgegenstand, als Geschenk für die jeweilige Initiantin, den ich hier nicht weiter nennen will. 

Dieser magische Gegenstand benötigt  ein paar Tage, ich besinge und  be-räuchere . Dann ist eine Menge meiner Magie durch diesen Gegenstand geflossen. Das geht nicht mal „ebenso“, zwischendurch. Mit viel Ruhe und Bedacht muss das passieren. Dies gilt  auch für die ganze Vorbereitung zum Weihungsritus.
In diesem Moment der Einweihung, öffnet sich  die Priesterin für alles, für die Götter und die Ahnengeister, das ist spannend, anstrengend, kann aber auch gefährlich werden. Denn es gibt halt nicht nur Gutes um uns herum…

Wird man danach krank, hat man ganz klar etwas falsch gemacht oder bedarf selbst einer intensiven Reinigung…alles schon passiert.Für mich ist eine Einweihung  auch immer selbst wieder ein Übergang, denn bei kaum einem anderen Ritual ist man so intensiv Priesterin, so stark verbunden, wie dort. 

Das ist der Unterschied zwischen einer Zeremonie und einem Ritual. Eine Zeremonie ist etwas sehr Schönes, aber die Leiterin/Priesterin muss sich nicht verbinden. Bei einer Initiation schon. Das ist meine Erfahrung. Und deswegen bin ich einen Tag zuvor immer ganz ruhig und ziehe mich  zurück, kommuniziere mit meinen Spirits und arbeite an mir und für mich. 

Jedes Mal gehe ich somit so kraftvoll wie ich kann, in so ein Ritual, wobei ich das nicht ständig tue. Auch für mich ist eine Initiation meiner Schülerinnen etwas sehr Besonderes.
Diese beiden Frauen habe ich jetzt über drei Jahre begleiten dürfen und dies ist die letzte Weihung, die ich an der Mutter Rura vollziehen werde. Das macht das Ganze noch Emotionaler. 

Mit lachendem und einem weinenden Auge werde ich meine Frauen auf ihrem letzten Schritt begleiten…. 
 Ich freue mich auf ein spannendes Wochenende!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen