Freitag, 3. August 2012

Die Schnitterin

Ich lasse mich tragen, im Moment bedarf es weder Reinigung noch Lösung, es fließt alles. Mir geht es gut- uns geht es gut. Ich schaue in den Spiegel der Energien und frage nach negativem und stagnierendem. Ich finde nichts und freue mich sehr darüber. 

Ich kann mich  langsam vom Hexenladen verabschieden und schon schmiede ich neue Pläne für den Seminar Hof im Norden….
Im letzten Jahr gab es vieles was ich lösen musste, in diesem ist es das Gegenteil, weil sehr vieles auf mich zukam, was ich gerne angenommen habe. Reichlich wurden wir beschenkt.
Nach der Suche und dem ganzen Behördlichen Kram und Stress sind wir pünktlich zum Schnitter Fest, da wo wir sein wollen; in unserer Mitte. Glücklich und sehr zufrieden mit dem was wir in den letzten zehn Jahren hier so erreicht und bewegt haben. 

Ich sitze einfach da und mein Herz ist erfüllt voller Dankbarkeit, ich genieße den Moment und weiß, ich werde die letzten Monate hier voll auskosten und genießen.
Ich frage die Schnitterin, wo willst Du mit mir hin? Und sie sagt nur: abwarten, alles kommt, wie es kommen soll. Ich wage es nicht, zu orakeln. Ich vertraue einfach. 

Sie erscheint mir ihm Traum, mitgebracht hat sie Gepäck aus der Vergangenheit. Ein halbes Leben habe ich hier gelebt. Jugendfreunde tauchen auf, alte Orte und vertraute Wege. Ich war nie woanders, ich war immer in Dortmund.
Die Schnitterin hinterfragt und macht es mir nicht einfach. Bewusst werde ich den neuen Weg gehen, die Götter haben für uns gewählt und wir haben verstanden.
Die Sonne wärmt mein Gesicht und mein Herz. Alles hat sich gelohnt, wirklich alles?! Nein, ich hätte gerne meine beiden Kater mitgenommen.

Odin vermisse ich immer noch schrecklich und die Ungewissheit was mit unserem Frodo passierte ist etwas, was ich immer mittragen muss. Diese „Opfer“ hätten nicht sein müssen. Ich trage sie im Herzen mit dort nach oben ans Meer. Sie werden immer bei uns sein. 
Alles andere verblasst , geht seinen Weg. Ich bin nicht sie, die Schnitterin. Ich bin weder Richter noch Henker über die Menschen, die uns immer wieder Steine in den Weg gelegt haben oder voller Neid schlechte Dinge verbreiten. Die wird es immer geben. Sie macht das schon. Das weiß ich.

Mein Herz erfreut sich über die vielen liebeswürdigen ,spirutellen Seelen. Die mit mir fiebern und sich freuen über unsere Weiter  Entwicklung.

Voller Gelassenheit und Glück lehne ich mich in der Sonne zurück, genieße die Ruhe des Augustes, der Üppigkeit des Hochsommers. Bevor ich Dankbar zu Mabon aufbreche um zu Planen und zu handeln…

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