Mittwoch, 2. Mai 2012

Andersweltliche Reise zu Beltane

Füße berühren die Erde
Fühlen, spüren, in sich gehen.
 Reise zur Mutter Erde
Reise zur eigenen Mitte.
Fühle den Herzschlag der Natur.
Atme ihn ein.
Spüre die  Rhythmen.
Werde eins im Netz.
Tanzende Geister
Rund um mich
Singende Seelen
erreichen mein Ohr.
Ich wiege mich in der Umarmung
der Spirits
und gleite
in die Anderswelten….
 
Sand unter meinen Füßen,  langsame Schritte bis ich weiß wo ich bin. Die Wölfin ist an meiner Seite, der Stock in meinen Händen.  Ich stehe am Meer, Wind in den Haaren und Seeluft in der Nase.  Hinter mir liegt vergangenes, sehe ich die Gräber meiner Ahnen, wie Hügel auf Grünen Steppen.   

Der Schrei des Bussardes begleitet die Wellen des Meeres vor mir.  Dann fühle ich eine Präsens hinter mir. Ich muss mich nicht umdrehen, denn ich  weiß, wer er ist. Sein Schatten zeichnet  sich langsam  vor mir in den Sand.  Ein wenig erschrecke ich, lange ist er mir auf meinen Wegen nicht mehr begegnet.


Mein Lehrer hat dazu einmal gesagt, ich müsse damit leben, die  dafür bestimmten Menschen, auf meinen Andersweltlichen  Reisen immer wieder zu begenen. Meine Seelenfamilie wird mich immer dort wie hier begleiten. 

Meine Wölfin ist auch ein Teil dieser Familie, ihr Menschliches Abbild zeigt sie mir nie, vielleicht eines Tages. Sie ist treu, sie bleibt an meiner Seite. Wie der Nordische Krieger, den ich in diesem Moment draußen auf dem Meer erkenne. Sein Kanu steuert direkt auf uns zu. 

…Zeit zugehen…

Aber es gibt noch so viel zu sagen, noch so viel zu tun, wende  ich mich an die Wölfin.  Sie schaut mich an und erwidert; „ Es ist alles gesagt, es ist alles getan. Wir sind nicht rettbar, Du nicht und er auch nicht, niemand ist das.. ..“ Ich drehe mich um und schaue in die roten Augen meines Begleiters, den ich am Feuer auf der Lichtung im Wald, das erste mal traf. Seiner,  wie mein Weg werden sich immer wieder berühren... 
Ich weine und lache gleichzeitig.
Meine  Seele lacht aber das Herz weint…ich steige ins Kanu, das sanft über die Wellen gleitet. Ich drehe mich nicht um. Der Wind trägt mir von weitem die Stimme meines Begleiters zu, die da flüstert: „ Im Ende liegt ein neuer Anfang…“
Ist das so???!....
***In meiner Realität wird es Zeit, sich von Dingen, Orten und Menschen zu verbschieden. Seit eingiger Zeit entledige ich mich Weltlichen Dingen, die ich nicht mitnehmen will. Bei den Örtlichkeiten ist es schwerer. Noch immer möchte ich dem Grab im Wald nicht ganz lebewohl sagen, es ist ein Teil meiner Sippe, ein Teil von mir!
Aber es wird Zeit.

Man kann nicht an zwei weltlichen Orten sein, das zerreist einen innerlich und ich habe selbst mehr als einmal gesehen und mit Menschen gearbeitet, die so fühlen. Ich möchte das nicht.
So werde ich bei Zeiten mich auch davon verabschieden und den Kreis aufheben.

Ich verabschiede mich ungern von Menschen, die mir wichtig sind. Das werde ich nicht tun, denn alle Leute, die mir etwas bedeuten oder die für mein Leben wichtig sind und sein werden, kommen und gehen oder denen begenen wir immer wieder. ...Aber sehr oft ist es wichtig sich emotional zu verabschieden um einfach auch weiter leben zu können....

Erst vor kurzem wurde mir von einem wildfremden Menschen, der mich nicht kannte, (geschweige denn meinen Blog oder diverse Aufzeichnungen) gesagt, das der Weg genau der ist, den meine Seele will. Das "Ur-ich" will zumindest ansatzweise nach Hause kommen.

Das ich hoch aus dem Norden kam, vor ganz langer Zeit, sagte mir dieser Mensch, konnte aber nicht genau sagen woher. Nicht aus Schweden oder Norwegen, vieleicht aus Finnland oder gar noch weiter. Sedna war mir schon immer nahe, dachte ich dabei.

Ich hätte " Wasser Augen" wurde mir mitgeteilt. Mein Schamanisches ich soll ganz weit im Norden seinen Ursprung haben  und Wasser spielte schon immer eine große Rolle in meinem jetzigen Leben....ja, das stimmte
.............................................. und ganz langsam, fügt sich eines zum anderen....***

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