Montag, 7. Mai 2012

Magischer Montag: Der Farn


Farnkraut · Flöhkraut · Glückshand · Hexenkraut · Hexenleiter · Hurenkraut · Irrwurz · Johanniswurz · Mausleitern · Schawel · Steckfarn · Teufelswisch · Waldfarn · Wanzenkraut · Wanzenwurz · Wurmfarn
Schon im Mittelalter pflanzte man Farn , um böse Geister und Dämonen fern zu halten. Er sollte auch vor Blitz und Hagelschlag bewahren, und wer Farnwurzeln  bei sich trug, war gegen böse Anschläge auf Leib und Leben gefeit. Man hängte Farnkrautbüschel auch als Glücksbringer über die Türen.

Farne sind Sporenpflanzen, es fehlen ihnen Blüte und Früchte, was den Farn bei unseren Vorfahren zu einer magischen Pflanze machte.
Es heißst, er soll in der Johannisnacht genau um Mitternacht eine goldene Blüte hervor bringen, und dann auch sogleich seinen Samen abwerfen. Dieser Samen würde Unsichtbar machen.

Seinen den Träger außerdem stich- und kugelfest und half  verborgene Schätze zu entdecken und war auch für allerhand Liebeszauber begehrt. Farnsamen heimlich in die Tasche der Liebsten gestreut und sie wäre für immer gebunden.
Außerdem sollte man mit der Hilfe dieser Samen die Sprache der Tiere verstehen. Allerdings ließen sich die Samen natürlich nur gewinnen, wenn man bestimmte, magische Praktiken anzuwenden wusste.

In England erzählt  man, dass sich im Schatten des Farnkrauts oft Feen  verstecken. Sie würden im Vollmondlicht über den Farnwiesen ihre Tänze aufführen.

Man solle deswegen nicht einfach so durch Farne hindurch oder drauf gehen, denn die Feen würden dann auf einen Aufmerksam und derjenige würde verzaubert werden und ins Feenreich entführt werden. Deswegen gab es noch bis zum Mittelalter die Ausdruck, wenn jemand  bei einer Verabredung zu spät kam ..“ bist du etwa auf Farnwurzel getreten?!“

In der Heilkunde benutzte man ihn früher als Wurmmittel sowie in Umschlägen gegen Gicht und Rheuma. Als Signaturpflanze für den Rücken wurde er auch gegen Rückenschmerzen verordnet.
Er wirkt tatsächlich getrocknet und unter die Matratze gelegt, gegen Verspannungen und Kopfweh.

Noch heute kann man seine Tiere mit Farnwedel bestreichen und somit vor Ungeziefer vorbeugen.
Wissende Hexen setzten die Farnwurzel mit der Kraft der Alraunen Wurzel gleich. Wenn man die Farnwurzel ausgräbt, erinnert diese an eine Kinderhand. Diesen „Farnmännlein „ sagt man nach vor Bösen Geistern, Bösen Menschen und schwarzer Magie zu schützen.

Selbst bei den Ureinwohnern AMerikas ist die Wurzel des Farns bekannt. Sie verkauften sie als "Lucky Hand" , Glückswurzel an die Cowboys. Sie sollte im Poker und anderen Spielen das große Geld bringen.... 

Farn wird dem Saturn zugeordnet und den Waldwesen.
Er steht für Schutz, Glück und Liebe.

Kleiner Glückzauber zu Litha; Farnwedel durch den Rauch des Sonnenwendfeuers ziehen und seinen Wunsch dabei lauf aussprechen.

Farnwedel und Wurzel im freien verbrannt ist seit jeher ein starker Regenzauber, als Räucherung für starken Schutz vor Fremdenergie, gemischt mit Fichtenharzen.

Farn an einem Sonnigen Tag gesammelt, die Wedel getrocknet und ein Kissen daraus gemacht, hilft bei Tier und Mensch gegen Zecken, Flöhe und Ko. Gleichzeitig kann es Kopfschmerzen mildern.

1 Kommentar:

  1. Hallo liebe Elster!!!

    Was ein "ZUFALL",just am heutigem Montag kommt meine kleine mit einem Strauß Farnkraut zu mir damit ich bei uns "SCHÖÖÖÖN Schmücken" kann!!!Ich liebe mein Farn im Garten, besonders das Schauspiel wenn sie sich im Frühjahr ausrollen!!!Wunderschöne natur SPIRALEN die uns den ewigen Kreislauf spielerisch vor Augen führen!!!

    Liebe Grüße
    Wegwarte

    AntwortenLöschen