Freitag, 16. März 2012

Traum-Wünscherin


Schon als Kind erträumte ich mir Dinge, stellte mir träumend meine Welt vor. Wenn ich mir ein Spielzeug wünschte, so sparte ich darauf oder wartete ungeduldig auf Geburtstag oder Weihnachten. In der Zwischenzeit aber, da erträumte ich mir, wie ich schon mit dem Stofftier kuschelte, die neue Barbie anzog oder das neue Puppenhaus einrichtete.
Irgendwann im Laufe meiner Jugend verlor ich diese Fähigkeit, mir Dinge zu erträumen. Vielleicht auch wegen der immer näher kommenden Realität des Erwachsenen Daseins.

Wiederendeckt und Widerbelebt wurde es erst mit knapp achtzehn, als ich um eine Ausbildungsstelle bewerben musste, da meine Noten denkbar schlecht waren, standen die Chancen nicht sehr gut. Ich musste mehr als 3 Monate warten und immer wieder wurde ich vertröstet, keine Zu aber auch keine Absage.  
 Ich wollte diese Ausbildung unbedingt. So fing ich wieder an zu träumen…wie ich diese Stelle schon hätte, die Tiere um mich herum, die Unabhängigkeit eigenes Geld zu verdienen u.s.w
Was soll ich sagen;  ich bekam diese Stelle.  Meinem Chef waren die Noten egal, das Menschliche zählte für ihn. Ich war glücklich. 

Aber trotz dieser positiven Wendung, war mir damals  nicht bewusst, wie stark Träume sein können. Erst viel später begann ich wirklich bewusst, in meiner Vorstellung eine Zukunft zu kreieren, die der jetzigen gleicht.  Ich erträumte mir einen Hexenladen, mein Hexenleben.  Ich hatte es gelesen, war es bei Luisa Francia? Ich glaube, dort habe ich diese Technik gefunden. Sie schrieb, wie man sich etwas erträumen kann und nach diesen Zeilen wurde mir vieles viel Verständlicher und Klarer. 

Alles was in meiner Gegenwart im Hier und Jetzt so  ist, war erst in meinem Kopf , Jahre vorher, jede Nacht vor dem Einschlafen lebte ich meinen Traum, ging durch die Räume eines imaginären Hauses mit Hexenartikeln, bot Kräuterwanderungen an und vieles mehr. In meinem Kopf war alles schon ganz lebendig.  

Ich bin fest davon überzeugt, dass ganz viel durch diese Visionären Träumereien erst entstanden ist  und was werden wird genauso.  Denn seit einiger Zeit träume ich mir wieder etwas herbei. Habe eine neue Vision meines Lebens  und meiner Arbeit als Naturtherapeutin und Hexe.

Nicht nur, das ich es mir herbeiwünsche , sondern ich erzähle auch davon, setzte damit positive Energie frei, die für mich arbeitet, um meinen Traum auf den richtigen Materiellen Weg aus der Immateriellen Welt heraus zu bringen.  „Träumen Flügel verleihen“ ist ja ein gängiges Sprichwort, dennoch glaube ich, das man das erst lernen muss, wenn man es verloren hat. Kinder können das .

Als „Wunsch Träumerin“, werde ich wieder zum naiven, gutgläubigen  Kind,  das Vertraut, das schon alles gut wird und so läuft, wie es das gerne will. Spielerisch  die Welt erträumen, individuell und einzigartig. 
 

Das magische Wissen dahinter, das sich der Traumpfadt zu einem Weltenweg wandelt um dann auf unsere Realitäten zu wirken….

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