Dienstag, 20. März 2012

Teil II Flussmagie

„im Fluss möge alles sein“ das ist meine Bitte. Ich stehe am Ufer der Mutter Rura, alle Flüsse fließen ins Meer und das Wasser trägt Sorgen und Ängste hin weck. Es ist so viel passiert in den letzten Monaten, so viel Gutes ! Wie ein Puzzel passt entlich, entlich E N T L I C H alles INN- EIN- ANDER!!!!

Es wird Zeit , "Danke" zu sagen aber auch Zeit, die Wasserfrauen zu bitten ihr letztes Werk zu tun. Alles was jetzt noch behindert oder behindern sollte , fließen zu lassen. Die letzten Energetischen Hürden zu beseitigen und um IHREN Segen auf unserem NEUEN Weg zu bitten.

Unser Weg scheint vorgezeichnet.
Durchs flache Wasser geht es auf eine kleine Insel mitten im Fluss.  

Ich packe meine mitgebrachten Utensilien aus, nicht viel, Räucherharz, Kohle eine Flasche vom Holler Wein. Das war´s schon. Die Wassergeister legen kein Wert auf Silberne Schalen und förmlichen Kram.
Ich übrigens auch nicht.
Als Räucherschale suche ich mir einen großen flachen Stein aus und als Altar dient ein Steinhaufen, den ich aufschichte. Ich verbinde mich automatisch mit den Strömungen, in dem ich die richtigen Steine dafür zusammensuche.  Wichtig ist nicht das drum herum, wichtig ist mein Bedürfnis  die letzten Steine auf unserem Lebenspfad mit Hilfe der Wasserenergien beiseite zu räumen.  

Als die Kohle glimmt legt jeder von uns ein Stück Harz auf die Kohle, beobachtet den Rauch über dem Wasser. Ich spreche die Wassergöttin an,

„ Wasserfrau, Du weise
Mal laut, mal leise
Mal langsam und mal schnell
Mal dunkel und mal hell
Deine Adern durchziehen die Welt
Du welche das Leben der Erde erhält´st.
Dich bitte und bete ich  an
Nimm meine Opfergabe an
Damit unsere Träume fliegen
kein Stein soll nun mehr auf unserem Wege liegen.
Dies ist meine Bitte an Dich
Wirf Deinen Segen auf mich
Lass es geschehen
Und mögen wir in eine gute Zukunft gehen!
So sei es…“

( Es geht hier nicht um den korrekten Reim, der Sinn dahinter ist wichtiger und da ich das sehr spontan gesagt habe, finde ich es eigentlich ganz gelungen, oder..?)

Wir opferten jeder die Hälfe des Holla Weines und sahen Arm in Arm zu, wie die Flussfrau ihn ganz langsam von dannen trug, während das Wasser sich seltsam Rot färbte und der Rauch in Schwaden in dieselbe Richtung blies.  Wir blieben noch eine ganze Weile am Ufer sitzen und genossen die warmen Sonnenstrahlen.
Ein gutes Gefühl umgab mich bis weit in die Nacht hinein und wurde gleich am nächsten Tag bestätigt…..


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen