Mittwoch, 28. März 2012

Das Leid nähren...

Luisa Francia schreibt  in ihrem Tagebuch folgendes:


Luisa trifft es  mit ihrer Beschreibung genau auf den Punkt.

Natürlich  geht es auch mir mal nicht gut. Auch ich bin mal krank, mache mir Sorgen um meine Kinder und manchmal auch um die Zukunft. Ich finde es furchtbar, was in der Welt da draußen passiert, mit der Natur um uns herum und wie Egoistisch und Feige manche Menschen sein können.  Ich rege mich darüber auf, traure und jammere.  Ich heule mich aus, bei Freunden und meinem Mann. Und dann gut! Kopf hoch und weiter geht’s. Ich banne keinen negativen Gefühle, weder schriftlich noch sonst wie .Ich  halte mich mit  Negativität nicht auf. Nur so  lange,  wie eben nötig. Denn das Blockiert mich und meine arbeit total.

Man muss auch mal Weh-Leidig sein / dürfen, keine frage. Die Betonung liegt bei mir  aber auf "MAL",das heißst  für DIESEN  Moment.
Mein positives Denken überwiegt und ich sehe auch, genau wie Luisa es formuliert,  nicht ein, warum ich mich mit Menschen oder Situationen umgeben sollte, die mir/uns  nicht gut tun.
 Ich sehe lieber positives, wobei das nicht heist, ich verschließe meine Augen vor der negativen Welt da draußen! Keineswegs, ich schaue Nachrichten und ärgere mich über Politiker, Teriquäler oder Mörder, wie jeder von Euch auch. Es gibt viel schlechtes, aber es gibt auch sehr viel GUTES!

Luisas Buch „ die dreckige Frau“ oder „ der Rest Deines Lebens beginnt jetzt“, die habe ich etwa vor fünfzehn Jahren gelesen und sehr viel daraus lernen dürfen. Eine Hexen Frau ist eine FREIE Frau- im Geiste wie im LEBEN!Daran habe ich mich stets gehalten und mir geht es gut damit.

Von Menschen, die mir nicht guttun, die mich ausnutzen oder beeinflussen wollen, von denen trenne ich mich, privat wie auch beruflich.  Und wenn meine Beziehung mit meinem Mann nicht mehr  harmonieren würde, könnte ich noch so viele Kinder haben, ich würde nie eng mit einem Menschen zusammen leben wollen, der mich einschränken würde oder bevormunden wollte. So was macht auch krank. Ich sorge dafür, das  meine UNMITTELBAREN Umgebung für mich so stärkend POSITIV ist, wie möglich. Die kann mich TRÖSTEN wenn nötig. Aber das letzte Ergebnis muss dann immer ein LACHEN sein.

Ich habe mal in einem Seminar gesessen, da gab es von zwanzig Teilnehmern kaum einen, der nicht eine schmerzreiche und bewegte Lebensgeschichte vorweisen konnte. Und die meisten davon vertraten die Haltung, dass sie einfach zu leiden hätten.  Auch sie waren der Meinung, ihr Schmerz wäre unvermeidlich, um die reine und hohe Spiritualität zu erreichen, um selbst Heiler oder Schamane zu werden.  Innerlich habe ich damals ganz heftig mit dem Kopf geschüttelt.

Ich kann  mit dieser Auffassung vom Leben  überhaupt nicht dienen.  Wenn ich bemerke, das ein Mensch oder eine immer wiederkehrende Situation zu einem, bzw. meinem Problem werden, dann ändere ich was. Sofort und unmittelbar. Und wenn das so schnell nicht geht, dann gibt es eine andere Lösung und Möglichkeiten.

Ich versuche in meinen Beratungen und der schamanischen Arbeit, die Leute darauf hinzuweisen, dass sie einmal ganz bewusst und ehrlich überlegen sollten, welcher Mensch und /oder welche Situation ihnen nicht gut tuen.  Manche werden jetzt denken; DU hast gut reden, ich hab einen Job der ist miserabel. Dann entgegne ich; „tue was dagegen“ und/oder “ was kannst du dagegen tun?“ 

Ja stell Dir vor, es gibt immer Möglichkeiten der Weiterentwicklung, überall.  Aber das ist die  Arbeit an sich selbst, evtl. . Fortbildung und sich für etwas stark machen. Es können auch kleine Schritte sein, die andere nicht sehen, hauptsache wir sehen sie selbst!Bei sich anzufangen und nicht anderen die Schuld am eigenen Leid geben. Viele ertragen dann doch lieber den „Lebensschmerz“ und „das Leiden“. Es ist einfacher, als sich zu bewegen, um etwas zu ändern.
Ich kann die Welt nicht ändern, aber ich kann durch mein Leben, meine unmittelbare Umgebung,einges   besser machen. Ich nähre die positiven Gefühle in mir,  in dem ich überlege, was ich in meinem Umfeld und in mir ändern muss, damit ich mich wieder wohl fühle, wenn das mal nicht so ist…und das klappt echt gut!

Deswegen mache ich es seit langem so, wie Luisa im Tagebuch schreibt; ich tue  weder Dinge, die in mir kein gutes Gefühl auslösen,  noch umgebe ich mich mit solchen Menschen die nur das negative sehen oder/ und  die mir nicht gut tun. 

Eigentlich ganz einfach….oder?!

1 Kommentar:

  1. ja, recht habt ihr. ich hab auch einige bücher von luisa und sie vor vielen jahren verschlungen...als es mir sehr schlecht ging und ich mich bei meiner(eine sehr wertvolle)freundin ausheulte, meinte sie trocken: gefällt dir das nicht? dann tu was dagegen. das hat mein leben verändert. ich ließ mich scheiden, trotz meiner kinder (damals 3,5,7,9)und nach kurzem absolut-tiefpunkt gings mit mir bergauf....und hier bin ich und habe keine scheu mehr mich zu entschließen, bestimmte personen nie mehr zu kontaktieren...

    alles liebe aus der grünen mark...
    Eihekse

    AntwortenLöschen