Freitag, 30. März 2012

Glückwunsch zum 100

*Todestag*
Heute vor 100 Jahren starb Karl May....

Es gibt kaum jemanden, der als Kind nicht gerne Indianer gespielt hat. Ich hatte dabei immer den Blick auf den edlen Winnetou gerichtet. Ich las  zwischen 11- 14 Jahren alle 75 Karl May Bände  und meine Lieblingsromane Winnetou I-III mit 15 mindestens 4 mal! Besuchte die Karl May Festspiele in Elspe mehrfach. Ja, ich war ein kleiner Karl May und Indianer Fan! Und bis heute faziniert mich dieses Volk.

Leider werden bei Karl May "seine" Indianer in zwei Klassen unterteilt. Zum einen die guten "edlen Wilden", zum anderen die bösen "grausamen Barbaren".

Es existieren bei ihm, zwei extreme Menschenbilder vom Indianer. Statt einer organisierten Religion mit Kirche, Priestern und regelmäßigen Gottesdiensten folgen sie finsteren Medizinmännern, die sie verzaubern. 




Das konnte May nicht so stehen lassen, er der seinen Christlichen  Glauben immer wieder in seinen Büchern unterstrich.Barbar, Tier, Teufel, Heide - das ist die eine Seite der Beschreibung von Indianern bei Karl May. 

Deshalb wird der „Wilde“ Winnetou zum Christen, somit wir er in Mays Sicht rehabilitiert. ALs Kind störte mich das nicht, später als Erwachsene umso mehr. Ich wollte immer die Villa Shatterhand sehen und auf seinem Grab Blumen ablegen, damals trennte mich die Mauer, heute m/ eine andere Sichtweise!

Die Vorstellung vom edlen Wilden beschreibt Karl May schon in ihrem äußeren Erscheinungsbild. Viele Indianer waren kräftig gebaut, schnell und gewandt. Ihr Gesichter waren schön und edel. Das Leben in der Natur war frei, unverdorben und selbstbestimmt. Sie mussten keiner staatlichen Autorität gehorchen und hatten Angst vor niemandem. Wenn die Weißen ihnen Neues zeigten, saßen sie wie die Kinder da und staunten. Edler Wilder, unverdorbener Naturmensch, Kind - das ist die andere Seite des Indianerbilds von Karl May. 

Um die Jahrhundertwende zweifelte das Publikum über Jahre nicht an den Erzählungen Mays. Oder kaum. Daran zweifelten nicht einmal die Weltreisenden, aus deren Werken er ja quasi abgeschrieben hatte.
Es lässt sich jetzt gut darüber schmunzeln, dass es Blutsbrüderschaften unter nordamerikanischen Indianern nicht gegeben hat.
Dass der Henrystutzen, der Bärentöter und die Silberbüchse, den sich der Weltreisende bauen ließ, um sie bei Vorträgen oder seinen Besuchern in der Villa Shatterhand in Radebeul zu präsentieren, überhaupt nicht funktionierten.

Ein paar ganz Schlauen fiel auch auf, dass die Silberbüchse doch in Winnetous Grab liegen müsste. Der Autor gab daraufhin eine offizielle Erklärung heraus, in der grabräuberische Sioux eine Rolle spielten.
Erst als Karl May, „der größte Ich-Sager der deutschsprachigen Literatur“ (Rüdiger Schaper), immer häufiger zu seiner ja offenbar so aufregenden Biografie befragt wurde, stellte er sich bereitwillig auf die Situation ein. Der Fall war tief, als nach Jahren des Ruhms durchsickerte, dass Karl May nicht nur nicht in Amerika und im Nahen Osten gewesen war, sondern stattdessen in Haftanstalten in Zwickau, Waldheim und Ernstthal.

Er verstrickte sich in Verleumdungsprozesse, die Lage wurde nicht leichter dadurch, dass er selbst anscheinend an seine Version seines Lebens glaubte.

Seit den 80er Jahren haben sich vor allem Gruppen aus Forschung, Politik und Ökologie in Deutschland bemüht, den Phantasie-Indianern Karl Mays ein realistischeres Bild entgegenzusetzen. Viele Forscher veröffentlichten in den letzten Jahren Studien und Bildbände, die ein sehr differenziertes Bild der Indianer Nordamerikas und ihrer Kulturen vermitteln.

 Es gab die Ausstellung "Winnetous Tod - Mythos und Wirklichkeit nordamerikanischer Indianer", die im Jahr 2000 viel Resonanz fand. Politische Organisationen unterstützen die Indianer in den Reservationen bei Ihrem Kampf um die Anerkennung ihrer Rechte. Und nicht zuletzt entdecken ökologisch orientierte Gruppen im harmonischen Umgang der Indianer mit der Natur ein gesellschaftliches Gegenbild zur Zerstörung von Natur und Umwelt. Auch wenn der Blick auf die Indianer hier oft positiv verklärt ist und die Gefahr besteht, dass alte Vorurteile durch neue ersetzt werden, so trägt das große Interesse an den indianischen Kulturen dazu bei, dass das Indianerbild Karl Mays langsam ad acta gelegt wird. 

Der Erfolg der Bücher Karl Mays in Deutschland ist bis heute phänomenal. Sein Indianerbild lebt weiter. Literaturkritiker verrissen seine Bücher, seine Schriftstellerkollegen belächelten ihn, die Nazis missbrauchten ihn für ihre Rassentheorie und die sozialistische DDR versuchte alles, um den "Rassisten und Imperialisten" Karl May aus der Erinnerung der Menschen zu löschen. Doch nichts konnte bis zum heutigen Tag den großen Erfolg bei den Deutschen in Ost und West verhindern. 

Für mich war er Kindheitsprägend und "MEIN HELD" war durch ihn der Rote Mann!  Ich verneige mich in Ehrfucht vor dem  großen Schriftsteller meiner Kindheit und Jugend!

(Quelle: Planet Wissen/Dpa/ T-online)

Mittwoch, 28. März 2012

Das Leid nähren...

Luisa Francia schreibt  in ihrem Tagebuch folgendes:


Luisa trifft es  mit ihrer Beschreibung genau auf den Punkt.

Natürlich  geht es auch mir mal nicht gut. Auch ich bin mal krank, mache mir Sorgen um meine Kinder und manchmal auch um die Zukunft. Ich finde es furchtbar, was in der Welt da draußen passiert, mit der Natur um uns herum und wie Egoistisch und Feige manche Menschen sein können.  Ich rege mich darüber auf, traure und jammere.  Ich heule mich aus, bei Freunden und meinem Mann. Und dann gut! Kopf hoch und weiter geht’s. Ich banne keinen negativen Gefühle, weder schriftlich noch sonst wie .Ich  halte mich mit  Negativität nicht auf. Nur so  lange,  wie eben nötig. Denn das Blockiert mich und meine arbeit total.

Man muss auch mal Weh-Leidig sein / dürfen, keine frage. Die Betonung liegt bei mir  aber auf "MAL",das heißst  für DIESEN  Moment.
Mein positives Denken überwiegt und ich sehe auch, genau wie Luisa es formuliert,  nicht ein, warum ich mich mit Menschen oder Situationen umgeben sollte, die mir/uns  nicht gut tun.
 Ich sehe lieber positives, wobei das nicht heist, ich verschließe meine Augen vor der negativen Welt da draußen! Keineswegs, ich schaue Nachrichten und ärgere mich über Politiker, Teriquäler oder Mörder, wie jeder von Euch auch. Es gibt viel schlechtes, aber es gibt auch sehr viel GUTES!

Luisas Buch „ die dreckige Frau“ oder „ der Rest Deines Lebens beginnt jetzt“, die habe ich etwa vor fünfzehn Jahren gelesen und sehr viel daraus lernen dürfen. Eine Hexen Frau ist eine FREIE Frau- im Geiste wie im LEBEN!Daran habe ich mich stets gehalten und mir geht es gut damit.

Von Menschen, die mir nicht guttun, die mich ausnutzen oder beeinflussen wollen, von denen trenne ich mich, privat wie auch beruflich.  Und wenn meine Beziehung mit meinem Mann nicht mehr  harmonieren würde, könnte ich noch so viele Kinder haben, ich würde nie eng mit einem Menschen zusammen leben wollen, der mich einschränken würde oder bevormunden wollte. So was macht auch krank. Ich sorge dafür, das  meine UNMITTELBAREN Umgebung für mich so stärkend POSITIV ist, wie möglich. Die kann mich TRÖSTEN wenn nötig. Aber das letzte Ergebnis muss dann immer ein LACHEN sein.

Ich habe mal in einem Seminar gesessen, da gab es von zwanzig Teilnehmern kaum einen, der nicht eine schmerzreiche und bewegte Lebensgeschichte vorweisen konnte. Und die meisten davon vertraten die Haltung, dass sie einfach zu leiden hätten.  Auch sie waren der Meinung, ihr Schmerz wäre unvermeidlich, um die reine und hohe Spiritualität zu erreichen, um selbst Heiler oder Schamane zu werden.  Innerlich habe ich damals ganz heftig mit dem Kopf geschüttelt.

Ich kann  mit dieser Auffassung vom Leben  überhaupt nicht dienen.  Wenn ich bemerke, das ein Mensch oder eine immer wiederkehrende Situation zu einem, bzw. meinem Problem werden, dann ändere ich was. Sofort und unmittelbar. Und wenn das so schnell nicht geht, dann gibt es eine andere Lösung und Möglichkeiten.

Ich versuche in meinen Beratungen und der schamanischen Arbeit, die Leute darauf hinzuweisen, dass sie einmal ganz bewusst und ehrlich überlegen sollten, welcher Mensch und /oder welche Situation ihnen nicht gut tuen.  Manche werden jetzt denken; DU hast gut reden, ich hab einen Job der ist miserabel. Dann entgegne ich; „tue was dagegen“ und/oder “ was kannst du dagegen tun?“ 

Ja stell Dir vor, es gibt immer Möglichkeiten der Weiterentwicklung, überall.  Aber das ist die  Arbeit an sich selbst, evtl. . Fortbildung und sich für etwas stark machen. Es können auch kleine Schritte sein, die andere nicht sehen, hauptsache wir sehen sie selbst!Bei sich anzufangen und nicht anderen die Schuld am eigenen Leid geben. Viele ertragen dann doch lieber den „Lebensschmerz“ und „das Leiden“. Es ist einfacher, als sich zu bewegen, um etwas zu ändern.
Ich kann die Welt nicht ändern, aber ich kann durch mein Leben, meine unmittelbare Umgebung,einges   besser machen. Ich nähre die positiven Gefühle in mir,  in dem ich überlege, was ich in meinem Umfeld und in mir ändern muss, damit ich mich wieder wohl fühle, wenn das mal nicht so ist…und das klappt echt gut!

Deswegen mache ich es seit langem so, wie Luisa im Tagebuch schreibt; ich tue  weder Dinge, die in mir kein gutes Gefühl auslösen,  noch umgebe ich mich mit solchen Menschen die nur das negative sehen oder/ und  die mir nicht gut tun. 

Eigentlich ganz einfach….oder?!

Dienstag, 27. März 2012

Stöckchen bekommen...


Ein sogenanntes STÖCKCHEN ( what zum Teufel is that?!) habe ich zugeworfen bekommen. 


Ich soll Euch 5 Dinge erzählen, aber nicht irgendwasNEIN! 

 5  un-interessante Dinge....also…mal hergehört:

           1. Ich besitze immer höchstens 4 Paar Schuhe, davon 1 Paar Wanderschuhe und 1 Paar Motorrad Stiefel…
     2.  Ich habe gerade einen Uralten Küchenrank bei Ebay für einen Euro ersteigert 
    3. Ich hasse es, Auto zu fahren und drücke mich davor gerne 
   4. Innenstädte interessieren mich überhaupt nicht!
    5. Ich war seit mehr als fünf Jahren nicht mehr bei einem Frisör ...

  So nun werfe  ich das Stöckchen weiter an: (VORSICHT !) :


1. Die liebe Petra Grünefrau Blog



4. Rihagan  von "Mein Pfadt"

und.....


Viel Spaß wünsche ich Euch damit!




Montag, 26. März 2012

Frauen Tage

Gelacht haben wir und der Ostara gedacht, die alten Götter angerufen und Feuermagie wirken lassen.
Wir haben Samen gepflanzt und " etwas ausgebrütet" ..haben uns verabschiedet und neues begrüßt...
Kranichbegegnungen gehabt und Kreuzwegmagie ausgeführt. Geisterspeise verteilt und Hollerwein getrunken.....viel gelacht und Scherze gemacht...FRAUENKRAFT und Gemeinsamkeit gefühlt..


...heute morgen ein FrauenFRÜHSTÜCK im ZAUBERheim...
 gelacht und gescherzt, über Göttin und die Welt unterhalten....Tiefsinnigkeiten, Erfahrungen und Alltagsweisheiten besprochen. 
Wieder gelacht.. ..die Sonne genossen mit Schwestern!


FRAUEN KRAFT und FRAUEN POWER....

magische  Ostara Tage!

Freitag, 23. März 2012

Glückpilze...

 Oder die Wasserfrau ist mit uns.
…sie hat uns erhört!!!!!!! 
Gleich nachdem wir am Montagnachmittag bei Mutter Rura waren, (ich berichtete in Flussmagie I+II darüber), um sie zu bitten, das weiterhin alles so „fließt“ wie es  begonnen hat, klappte wirklich ALLES auf Anhieb. 
Warum nicht gleich so???!!!!!!!!! 
Warum mussten wir drei lange Jahre warten?!

Weil drei eine MAGISCHE ZAHL ist, das ist wohl war.
Gut ich weiß es, wäre es vor drei Jahren schon passiert ,  hätten wir uns erheblich Einschränken müssen,  wir hätten es auch nicht so  realisieren können, wie wir es Zukünftig vorhaben. 

So aber fanden wir genau das passende, was wir im Ursprung gesucht haben. Ich würde gerne mehr davon schreiben aber  dazu benötige ich noch etwas Geduld.

Nun…was soll´s, die Hürde ist genommen.  Das Haus, was den  Hexenladen zehn Jahre lang beherbergt hat, ist verkauft, schneller als wir es je für möglich gehalten hätten.  Und alleine deshalb waren mein Mann und ich der Göttin ein Ritus am Flussufer „ schuldig“.

 *DANKE*DANKE*DANKE*DANKE*DANKE*

Puhhhhhh…nun, wurde es aber  auch Zeit.
Bei der Göttin! Nicht nur ein Stein ist uns vom Herzen gefallen, nein es waren ganze Felsen! Momentan kann ich unsere Gefühle nur mit *Leichtigkeit* beschreiben und freudig-fassungsloser UNGLÄUBIGKEIT: es hat geklappt!  

TATSÄCHLICH!
Was bin ich froh, dass diese Hürden nun genommen sind. Ein großer Teil ist geschafft, um ein sehr intensives naturnahes und schamanisches Leben zu beginnen und  meine Naturtherapeutische Praxis nimmt Formen an....
Jetzt kommen Notar -Bank und Rechtsanwalttermine in den nächsten Monaten auf uns zu…die Bürokratie wird leider noch länger ein ständiger Begleiter bleiben…..

Mittwoch, 21. März 2012

Das Herdfeuer ehren....



 Inspiriert von dem tollen Buch von Cambra Skade musste ich einfach den Herdgeist akivieren und die Feuerstelle im Haus ehren. Hestia wird es mir hoffentlich danken!
Sie ist die Göttin des Herdfeuers und der Familie.


Und es passte so gut zum heutigen Ostara Fest, das ich das einfach tun musste!


Ich habe mir ein Bild eines Feuers ausgedruckt und dann mit Kleister und Klarlack hinter dem Herd angeklebt.  Danke an Cambra für diesen tollen Tipp!  
*Ihren Blog findet Ihr übrigens in meiner Blogger Leiste!!!!*


An die Wand kamen kleine Zaubersprüche, die mit der Zubereitung von Lebensmitteln zu tun haben. Aber auch ein Zitat von Luisa Francia durfte einfach nicht fehlen. 

Es gab eine wilde Mischung aus Wasserfester Farbe, Edding und Wachmalstifte, was auch so beabsichtig ist.


Jetzt kommen auch die vielen alten Dinge zur ehren, die ich im Schrank hatte und meine magischen Kochlöffel ...

Und da meine Kinder auch anfangen sich in der Küche auszuprobieren, so steht sofort an der Wand, welches Kraut für was gut ist. Sie müssen nur noch ablesen....

Dienstag, 20. März 2012

Teil II Flussmagie

„im Fluss möge alles sein“ das ist meine Bitte. Ich stehe am Ufer der Mutter Rura, alle Flüsse fließen ins Meer und das Wasser trägt Sorgen und Ängste hin weck. Es ist so viel passiert in den letzten Monaten, so viel Gutes ! Wie ein Puzzel passt entlich, entlich E N T L I C H alles INN- EIN- ANDER!!!!

Es wird Zeit , "Danke" zu sagen aber auch Zeit, die Wasserfrauen zu bitten ihr letztes Werk zu tun. Alles was jetzt noch behindert oder behindern sollte , fließen zu lassen. Die letzten Energetischen Hürden zu beseitigen und um IHREN Segen auf unserem NEUEN Weg zu bitten.

Unser Weg scheint vorgezeichnet.
Durchs flache Wasser geht es auf eine kleine Insel mitten im Fluss.  

Ich packe meine mitgebrachten Utensilien aus, nicht viel, Räucherharz, Kohle eine Flasche vom Holler Wein. Das war´s schon. Die Wassergeister legen kein Wert auf Silberne Schalen und förmlichen Kram.
Ich übrigens auch nicht.
Als Räucherschale suche ich mir einen großen flachen Stein aus und als Altar dient ein Steinhaufen, den ich aufschichte. Ich verbinde mich automatisch mit den Strömungen, in dem ich die richtigen Steine dafür zusammensuche.  Wichtig ist nicht das drum herum, wichtig ist mein Bedürfnis  die letzten Steine auf unserem Lebenspfad mit Hilfe der Wasserenergien beiseite zu räumen.  

Als die Kohle glimmt legt jeder von uns ein Stück Harz auf die Kohle, beobachtet den Rauch über dem Wasser. Ich spreche die Wassergöttin an,

„ Wasserfrau, Du weise
Mal laut, mal leise
Mal langsam und mal schnell
Mal dunkel und mal hell
Deine Adern durchziehen die Welt
Du welche das Leben der Erde erhält´st.
Dich bitte und bete ich  an
Nimm meine Opfergabe an
Damit unsere Träume fliegen
kein Stein soll nun mehr auf unserem Wege liegen.
Dies ist meine Bitte an Dich
Wirf Deinen Segen auf mich
Lass es geschehen
Und mögen wir in eine gute Zukunft gehen!
So sei es…“

( Es geht hier nicht um den korrekten Reim, der Sinn dahinter ist wichtiger und da ich das sehr spontan gesagt habe, finde ich es eigentlich ganz gelungen, oder..?)

Wir opferten jeder die Hälfe des Holla Weines und sahen Arm in Arm zu, wie die Flussfrau ihn ganz langsam von dannen trug, während das Wasser sich seltsam Rot färbte und der Rauch in Schwaden in dieselbe Richtung blies.  Wir blieben noch eine ganze Weile am Ufer sitzen und genossen die warmen Sonnenstrahlen.
Ein gutes Gefühl umgab mich bis weit in die Nacht hinein und wurde gleich am nächsten Tag bestätigt…..


Teil I:Alles fließt....

Ich hatte ein arbeitsreiches ausgefülltes Wochenende. Da ich  bis zum Mittag noch eine Klientin hatte , blieb mir  somit der Nachmittag um mal wieder "Mutter Rura" einen Besuch abzustatten.

Ich musste  mich unbedingt dafür bedanken, das im Moment alles so läuft, wie gewünscht und damit auch alles weiterhin "im Fluss" bleibt, habe ich geräuchert und Holunderwein geopfert. Ein wenig mit der Wasserfrau gesprochen und gebeten, sie möge uns die neuen Wege ebnen, die uns bevorstehen.

Und so wurde aus einem kleinen Tripp zur Ruhr, ein dreistündiger Aufenthalt in der warmen Frühlingsonne, mit Räuchern und einfach den herrlichen Tag genießen. Erst am frühen Abend waren wir wieder zu Hause

 Alles was fließt kann, soll  fließen ....Wasser kann so schön sein;
 Ein natürliches Pentagramm im Stein;
Wem der wohl gehört??! Ich weis es; Indianer Jones muss in der Nähe sein!!!!
Es war ein Nachmittag der mir sehr viel Kraft und Energie gegeben hat und ich freue mich auf eine Neue Woche mit vielen neuen Überraschungen....

Freitag, 16. März 2012

Traum-Wünscherin


Schon als Kind erträumte ich mir Dinge, stellte mir träumend meine Welt vor. Wenn ich mir ein Spielzeug wünschte, so sparte ich darauf oder wartete ungeduldig auf Geburtstag oder Weihnachten. In der Zwischenzeit aber, da erträumte ich mir, wie ich schon mit dem Stofftier kuschelte, die neue Barbie anzog oder das neue Puppenhaus einrichtete.
Irgendwann im Laufe meiner Jugend verlor ich diese Fähigkeit, mir Dinge zu erträumen. Vielleicht auch wegen der immer näher kommenden Realität des Erwachsenen Daseins.

Wiederendeckt und Widerbelebt wurde es erst mit knapp achtzehn, als ich um eine Ausbildungsstelle bewerben musste, da meine Noten denkbar schlecht waren, standen die Chancen nicht sehr gut. Ich musste mehr als 3 Monate warten und immer wieder wurde ich vertröstet, keine Zu aber auch keine Absage.  
 Ich wollte diese Ausbildung unbedingt. So fing ich wieder an zu träumen…wie ich diese Stelle schon hätte, die Tiere um mich herum, die Unabhängigkeit eigenes Geld zu verdienen u.s.w
Was soll ich sagen;  ich bekam diese Stelle.  Meinem Chef waren die Noten egal, das Menschliche zählte für ihn. Ich war glücklich. 

Aber trotz dieser positiven Wendung, war mir damals  nicht bewusst, wie stark Träume sein können. Erst viel später begann ich wirklich bewusst, in meiner Vorstellung eine Zukunft zu kreieren, die der jetzigen gleicht.  Ich erträumte mir einen Hexenladen, mein Hexenleben.  Ich hatte es gelesen, war es bei Luisa Francia? Ich glaube, dort habe ich diese Technik gefunden. Sie schrieb, wie man sich etwas erträumen kann und nach diesen Zeilen wurde mir vieles viel Verständlicher und Klarer. 

Alles was in meiner Gegenwart im Hier und Jetzt so  ist, war erst in meinem Kopf , Jahre vorher, jede Nacht vor dem Einschlafen lebte ich meinen Traum, ging durch die Räume eines imaginären Hauses mit Hexenartikeln, bot Kräuterwanderungen an und vieles mehr. In meinem Kopf war alles schon ganz lebendig.  

Ich bin fest davon überzeugt, dass ganz viel durch diese Visionären Träumereien erst entstanden ist  und was werden wird genauso.  Denn seit einiger Zeit träume ich mir wieder etwas herbei. Habe eine neue Vision meines Lebens  und meiner Arbeit als Naturtherapeutin und Hexe.

Nicht nur, das ich es mir herbeiwünsche , sondern ich erzähle auch davon, setzte damit positive Energie frei, die für mich arbeitet, um meinen Traum auf den richtigen Materiellen Weg aus der Immateriellen Welt heraus zu bringen.  „Träumen Flügel verleihen“ ist ja ein gängiges Sprichwort, dennoch glaube ich, das man das erst lernen muss, wenn man es verloren hat. Kinder können das .

Als „Wunsch Träumerin“, werde ich wieder zum naiven, gutgläubigen  Kind,  das Vertraut, das schon alles gut wird und so läuft, wie es das gerne will. Spielerisch  die Welt erträumen, individuell und einzigartig. 
 

Das magische Wissen dahinter, das sich der Traumpfadt zu einem Weltenweg wandelt um dann auf unsere Realitäten zu wirken….

Donnerstag, 15. März 2012

Flora hat Einzug gehalten

Kein Zweifel mehr; hier bei uns ist es ist Frühling!

Wie siehst Du die Welt um Dich herum?
Steckst Du momentan voller Energien?
Oder stehst Du mit beiden Beinen auf der Erde? 

Überall lässt die Frühlingsgöttin es wachsen! Es ist soweit!

Nenn Sie Ostara, Eoste, Flora, Freya oder Fauna, ganz gleich. Sie ist weiblich, weil nur eine Frau gebären und wachsen lassen kann.
 
Wächst auch etwas bei Dir? Oder in Dir?  
Ein Gedanke, eine Idee, eine Tat oder gar ein neues Leben?

Die große Mutter gibt  Dir allein die Macht Leben zu gebären, es ist Deine Entscheidung Kinder zu bekommen oder auch nicht. 

Niemand hat das Recht, Dir Vorschriften darüber zu machen, denn Du bist ihre  Tochter, die Leben geben kann.

Oder spielst Du mit einer Idee, einem Gedanken oder Wunsch?!

Hinaus in die Welt damit! Jetzt ist die beste Zeit dafür, alles wächst und gedeiht! Gib Deinem Wunsch oder deiner Idee die Möglichkeit Wurzeln zu schlagen, zu erblühen und zu wachsen!

Heute hätte ich den ganzen Tag die Welt durchwandern können, wenn ich gewollt hätte! Du auch? Fühlst Du es auch? Sie schläft nicht mehr! Ihr Herzschlag , im Winter so leise wie der Schnee, der auf die Erde fällt, ist jetzt so laut, wie die zurückgekehrten Singvögel um uns! 
Hörst Du ihn, fühlst du ihn?

Den Herzschlag der Göttin um Dich und in Dir?

Die Göttin  tanzt wieder über das Land ,mit ihrem Blumenkranz auf dem Kopf und überall wo ihre  Füße den Boden berühren, sprießen Osterglocken, Narzissen, Tulpen und  die Gänseblümchen. Freyas Augen, wurden sie von den Ahninnen genannt.

Hast Du bemerkt, dass ihr Heiliger Baum, die Eberesche immer die erste ist, die Dich begrüßt?! Sieh genau hin! Erfreue Dich an den Blumenkindern und Knospen!

Auch  der Weißdorn treib aus , die Fee in ihm singt wieder, denn sie  weis nun, es ist soweit, Ostara naht!

Mittwoch, 14. März 2012

Hexen Lyrik..?!


....weil ich im Moment nix zu sagen habe, hier einige "Foto Ergüsse" ....




 



Dienstag, 13. März 2012

Geburts-Tag...


Heute vor 22 Jahren kam meine Tochter zur Welt. Die Zeit vergeht, das kann man nicht nur sehen, sondern auch fühlen, wenn man Kinder hat. Ich erinnere mich noch  an diesen Tag, ich war so verdammt jung!
 Die Geburt war nicht einfach, ich verlohr viel Blut und  benötigte mehr als ein Jahr, um mich davon zu erholen. Als mein Sohn, vier Jahre später zur Welt kam, dachte ich, „ was, das war´s schon???!“.

Aber meine Älteste, die hat es mir damals  wirklich schwer gemacht.  Heute hat sie Geburtstag und ist selbst junge Mama. Oma zu sein, ist in jedem Fall un- anstrengender und tut nicht weh.

 Es gibt Dinge, die unterliegen ständigen Veränderungen und Dinge, die bleiben von Generation zur Generation gleich. Entwicklungen und Sichtweisen werden mit dem zunehmendem Alter und der Erfahrung ganz anders. 

Wenn so etwas wie eine Geburt schon lange zurück liegt, verklärt sich die Erinnerung daran. Jede Geburt ist eine Schwelle, ein fühlbarer Tanz auf dem Drahtseil zwischen Leben und Tod. Ein Grenzgang mit den Nornen und eine einschneidende Erfahrung, eine Initiation. 

Heute ist ein besonderer Tag, nicht nur für meine Tochter, sondern auch für mich. Heute vor 22 Jahren hab ich für mich gefühlt, was es heißt Leben zu geben und uneingeschränkte Liebe dafür zurück zu bekommen....