Dienstag, 7. Februar 2012

Hexen Küchen Zauber...


Draußen schneit es und ich bearbeite meine Fotos vom Wochenende. Es war ein kuscheliges Wochenende, mit einem Besuch im "Zauberheim" der Astid und prasseldem Kaminfeuer zu Hause. Alles war perfekt ausgeglichen, wohlig warm und gereinigt. Imbolc halt. 

Mit Brigit ,der Heilerin im Rücken, war der richtige Zeitpunkt um wieder meine Seifen herzustellen, kurz vor dem Vollmond in der Zeit der Erneuerung. Seit fast zehn Jahren arbeite ich stets an neuen, alten Rezepturen, probiere an Ideen herum, die mir meist nachts der Traumgeist bereithält.  Nicht nur so, ist die Drachenblutseife entstanden, auch viele Kerzen, Salben und Räuchermischungen.

Ganz einfach habe ich einmal angefangen, mit dem Rezeptbuch von Scott Cunningham, das war um 1998 herum.  Am Anfang ist es noch erstrebenswert, gewissen Strukturen und Vorgaben zu folgen. Aber mit den Jahren war das nicht mehr wichtig.  Deshalb sind meine Artikel nicht zu hundert Prozent gleich, manchmal ist mal mehr oder mal weniger einer Kräutersubstanz, eines Öles oder Harzes drin.  Handarbeit eben.
Ich finde, das ausprobieren und experimentieren ganz wichtig sind. Selbst-Erfahung machen! 
In der Hexenküche wie in der Magie!

Aber nicht nur die Inhaltsstoffe und der richtige Zeitpunkt sind wichtig, auch das Ambiente und die eigene Einstellung zum Zeitpunkt der Herstellung. Wenn ich selbst gestresst, krank oder abgelenkt bin, dann geht’s schief, dann duftet vielleicht die Seife gut, aber die Energie , die noch viel wichtiger ist,  bei diesen Rituellen Helferlein , die spiegelt meine Situation  positiv wie negativ schnell wieder.  

Auch in der arbeit der Schamanischen Helferin und Naturtherapeutin ist das wichtig, ein stabiles Körperlich, wie  Familieres Umfeld, nur so kann ich abgeben, was ich von Patienten und Klienten erhalte und wandeln.  

 Es spielt eben nicht nur der "Inhalt"eine Rolle, sondern auch der " magische Umgang" damit. Sind wir ehrlich, mit ein wenig Kenntnis kann jeder eine Räuchermischung, Bäder und Salben herstellen.  Aber die Magie dahinter, ist ja gerade das, was bei rituellen Produkten im Vordergrund stehen sollte.  

Ich empfinde da genau wie ein Koch: Erst die eigenen Kreationen machen ein Gericht zu etwas besonderem, das heißt natürlich nicht, dass nach Kochbuch gemachtes, nicht schmecken würde.
Aber es ist eben etwas ganz anderes.  Besonders und spiegelt den wieder, der es "gekocht" hat.

Genauso halte ich es in meiner Magischen Arbeit, gerade wenn ich für Menschen arbeite, die ich nicht kenne, ist das nicht ganz einfach. Ich verlasse mich seit einiger Zeit nur noch auf meine Intuition gepaart mit dem Bücherwissen von fast zwanzig Jahren.   

Für jeden Klient reise ich schamanisch und erhalte den richtigen Zauber und die Vorgehensweise. Lange schon hinterfrage ich diesbezüglich nicht mehr. Jeder Mensch ist unterschiedlich und hat seine verschiedensten Probleme und somit sind meine Zauber und auch die Schamanische Arbeit immer individuell. 
Ich "koche" quasie dann für jeden eine eigene Magische Suppe. 

Das musste ich aber erst einmal lernen und es ist gewachsen. Das hat viel mit Vertrauen in seine Kräfte, sein Wissen und das der Göttin zu tun. Die Erfahrung , die Kreativität die Neugierde und die Zeit, waren mir die besten Lehrer....

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