Samstag, 28. Januar 2012

Neue Aufgaben

Auch wenn  das Jahr sehr traurig begonnen hat, so ganz langsam öffnen sich neue Perspektiven und neue Herausforderungen für mich und auch für die restliche Elster Familie. Glücklicherweise ziehen wir alle gemeinsam an einem Strang und freuen uns sehr auf neue Projekte.

Odin fehlt, aber wir haben noch so viele andere Fellnasen, um die wir uns kümmern müssen. Da er sehr mit mir verbunden war, habe ich sehr oft das Gefühl, er ist bei mir. Ich sehe ihn nicht aber manchmal meine ich, ihn zu riechen. Das Leben geht weiter. Der Tod ist Teil des Lebens.

Am Donnerstag  hatte ich Besuch von einer Museumsmitarbeiterin aus Münster. Es geht dabei um Religionen in Nordrheinwestfahlen und die sogenannten „Randgruppen“.  Als wir uns am Telefon unterhielten musste ich schon einige Dinge richtigstellen und bot ihr an, doch mal ins Hexenlädchen zu kommen um mehr zu erfahren.
Es wurde ein spannender Vormittag mit vielen Fragen und Richtigstellungen.

Da es sich um eine Dauerausstellung handelt, wurde ich gefragt mir vorstellen zu können, ab und zu über den modernen Hexenkult zu berichten oder  aktiv etwas für die Besucher zu machen, wie das „ab räuchern“ beispielsweise. Eine Dauer von zehn Jahren ist ja eine Hausnummer aber ich bin auch ein „beständiger“ Mensch, so ist das nicht. Die Aussicht zehn Jahre lang immer mal wieder vom  Museum angefragt werden und dort zu arbeiten , ist großartig!

Und wenn  meine „Arbeitsadresse“  ganz sicher, in überschaubarer Zeit eine andere sein wird, wäre das kaum ein Problem, schließlich werde ich immer ein Kind meines Bundeslandes sein.
 Am Wochenende  kommen  die ersten Leute,  um das Hexenhaus zu besichtigen, potenzielle Käufer. Noch haben wir es nur "im Kleinen" angekündigt, aber jetzt schon einige Interessenten.  Wir lassen uns Zeit, das Haus bei den Immobilien Plattformen anzubieten, uns drängt nichts.  Aber wenn ich ehrlich bin, mir ist es eigentlich egal, wer das Haus kauft. Ich bin emotional nicht daran gebunden.

Es war eine sehr schöne Zeit, zehn Jahre die ich hier im Hexenladen  gearbeitet habe, aber ich hänge nicht daran, so niedlich das alles hier auch ist. Ich wusste von jeher, das, wenn es gelingen wird, ein viel größere Aufgabe wartet. Das Häuschen an der Kneebuschstrasse war ein Magisches Experiment.

Nun, jetzt ist es soweit.

Ich freue mich auf unsere Neuen Vorhaben, schaue nach vorne, denn da gibt es sooo viel zu sehen!